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Georgien überfällt Südossetien

Erstellt von antibes, 08.08.2008, 10:30 Uhr · 241 Antworten · 8.899 Aufrufe

  1. #91
    Avatar von Loso

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    Staatliche oder teilstaatliche Grenzen wurden in der Vergangenheit recht willkürlich gezogen, ohne sich an ethnische Grenzen zu halten. Diese Grenzen können u.U. irgendwann mal in Frage gestellt werden, wie eben im Falle des Kosovos. Die Osseten leben zu über 95% freiwillig in der russisch-autonomen Region Nord-Ossetien und betrachten Russland als Schutzmacht. Russland hat den Status quo des Waffenstillstands nie verletzt, Georgien vor ein paar Tagen einseitig dagegen schon.

    Was würde denn die westliche Welt sagen, wenn die Christen von Berg-Karabach von den Aseris zurückerobert würden? Ist doch auch ein Teil des Landes.

    Deutschland und Europa benimmt sich mit der einseitigen Parteiname für Georgien wie ein amerikanische ...., das kann sich irgendwann mal rächen wenn dem Freier das Geld ausgeht.

    Im Grunde würde man dem Frieden am meisten nützten, wenn man wie für einige deutsche Gebiete nach den Weltkriegen in allen umstrittenen Regionen unter internationaler Aufsicht Volksabstimmungen durchführen würde, um klare Verhältnisse zu schaffen.

    Aber dann hätten die Amis ja keinen Grund mehr Waffenlager in Zentralasien für ihre geheimen Milizausbildungen anzulegen.

  2.  
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  3. #92
    Avatar von Samuianer

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    Dabei geht es noch am wenigsten um den Schutz und Wahrung einer eigenen südossetischen Nationalkultur und Identität. Sondern um die lokalen Geschäfte des selbsternannten und von keinem Staat anerkannten Präsidenten des südossetischen De-facto Regimes - Eduard Kokoity. Seine Machenschaften spielen einerseits den geopolitischen Interessen Russlands in die Hände - und nutzen andererseits Georgien, Europa und den USA.

    Südossetien gehört schon seit dem fünften Jahrhundert zu Georgien. [highlight=yellow:3858d2d385]Aber an der seit 1991 proklamierten Unabhängigkeit - wohlgemerkt nicht an der Vereinigung mit dem russischen Nordossetien - lässt sich für Kokoity gut verdienen. Der Roki-Tunnel ist der einzige passierbare Grenzübergang nach Nordossetien - und eine viel genutzte Schmuggel-Route. Dieses Schlupfloch ist in der Hand von Kokoity und den sogenannten russischen Friedenstruppen[/highlight:3858d2d385].

    Die Intervention trägt Putins Handschrift

    Tatsächlich geht es darum, die Annäherung Georgiens an die Nato zu verhindern und Präsident Saakaschwili, den Initiator dieser Politik, zu stürzen. Der Besuch Putins in der Krisenregion unmittelbar nach seiner Peking-Reise zeigt deutlich, wessen Handschrift diese Intervention Russlands trägt. Sie belegen zugleich, auf welch schwachen Füßen die Macht des russischen Präsidenten Medwedjew steht - und [highlight=yellow:3858d2d385]welchen Wert seine öffentlichen Reden vom Schutze des Völkerrechts haben[/highlight:3858d2d385].
    Quelle und mehr hier:

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...571144,00.html

    Dazu noch Anmerkungen aus der FAZ:

    Artikel-Services
    Russlands Ziele im Kaukasus-Konflikt
    Furcht und Schrecken

    Von Georg Paul Hefty

    10. August 2008 Mit einer Großmacht in der Hauptrolle gibt es keinen Regionalkonflikt. Eine Großmacht kämpft auch auf vermeintlichen Nebenkriegsschauplätzen immer um ihre gesamte Stellung in der Welt, vor allem im Vergleich mit den anderen Großmächten.

    [highlight=yellow:3858d2d385]Russlands Militärmaschinerie hat nicht nur die Oberhoheit über den südossetischen Flecken Erde zum Ziel, sondern das ungeschmälerte oder gar vergrößerte „Ansehen“ – in diesem Fall: Furcht und Schrecken – in seiner Nachbarschaft, aber auch bis hin nach Brüssel, Peking und Washington.[/highlight:3858d2d385]


    Russland lässt nicht mit sich spielen

    Russland, ob Medwedjew oder Putin, ist gleichgültig, will nicht und wird nie „mit sich spielen lassen“. Die rasche und schreckerfüllte Reaktion der am meisten „russlanderfahrenen“ Länder Europas – Polens, Litauens, Lettlands und Estlands – auf das Eingreifen Moskaus in Südossetien und Abchasien ist von dieser Kenntnis der russischen Psyche und den aus dieser folgenden Methoden geprägt. Immer wieder haben kleine Länder, die mit dem Kreml, gleich unter welchem Namen sein Staat eben firmierte, in Konflikt gerieten, dieselbe Erfahrung gemacht.
    Zum Thema

    * Die Eskalation begann im Frühjahr in Abchasien
    * Georgien erklärt einseitigen Waffenstillstand
    * Putin verteidigt russische Militärschläge
    * Die Bundesregierung sucht die Verhandlungslösung

    Dies hätte der georgische Präsident wissen können, werden die Diplomaten einander zuraunen, die nun in den westlichen Hauptstädten an „einer Lösung“ arbeiten. Doch Saakaschwili wusste auch anderes: dass sein Staat nur in den Grenzen zur Zeit seiner Unabhängigkeit vollständig ist, dass Abchasien und Südossetien vielleicht Mittel der landsmannschaftlichen Selbstbestimmung, ganz gewiss aber der Moskauer Einflussnahme ins „nahe Ausland“, also in die einstigen russisch oder sowjetisch unterworfenen Gebiete sind, dass die Zeit gegen Georgien arbeitet, zumindest seit es den albanischen Kosovaren gelungen ist, ihre Eigenständigkeit von wichtigen Staaten völkerrechtlich anerkennen zu lassen, und Nachahmerstreben nicht auszuschließen ist.

    Es folgt das Kräftemessen der Politiker und Diplomaten

    Moskau hatte die westliche Kosovo-Politik stets bekämpft, am Ende aber das angebliche serbische Brudervolk „im Stich gelassen“ – der vom Westen geschaffene Präzedenzfall war wertvoller als die Solidarität mit einem ohnehin nach Europa strebenden Belgrader Staat.

    Noch beruft sich Moskau auf die Verteidigung seiner jenseits der Grenze lebenden neuen Staatsbürger. Doch nach dem Ende der Kämpfe (wann auch immer) wird das Kräftemessen der Politiker und Diplomaten folgen. Russland ist auch dafür gerüstet.
    Quelle:

    http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B...~Scontent.html

    Da stecken die Amis dahinter, ist doch offensichtlich...


    So Jungs nun erzaehlt mal weiter von der Ami Maer...

  4. #93
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Georgien überfällt Südossetien

    Samuainer,
    nach deiner Argumentation können wir Europa in den Zustand vor der Völkerwanderung setzen. Nur wo finde ich die Ostgoten.
    Sogar die Nachfahren der Schlesier, Ostpreußen und Pommern können hoffen. Also packt eure Koffer und auf zurück. Die Polen und Russen, die dort seit 60 Jahren leben, werden euch verstehen. Sie müssen nur ihrerseits noch östlicher umziehen.
    Es lebe der serbische Kosovo. Der war schon immer serbisch.

    99% der Südossseten haben einen russischen Pass und fühlen sich mit Russland verbunden.
    Die andauernde Provokationen durch die aggressive Politik der USA haben in dieser Ecke der Welt ein Ende.

  5. #94
    Avatar von Samuianer

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    Zitat Zitat von antibes",p="618813
    Samuainer,
    nach deiner Argumentation können wir Europa in den Zustand vor der Völkerwanderung setzen.

    Mach doch mal die Augen auf und lese!

    Und spul hier nicht wieder Garn, das so garnicht gezwistet wurde!

    Das sind ALLGEMEINE Zeitungsartikel, Meinungen, Essays, Stellungnahmen von Beobachtern!

    Klar drehen wir halt mal nur die Uhr in der juengsten Vergangenheit zurueck so bis vor Oktober 1989 !?

    Gibt es mit Sicherheit etliche die damit zufrieden waeren, aber mit einiger Sicherheit Viele denen das NICHT recht waere...

    Lassen die Serben und ihre Opponenten sich ordentlich austoben - wird schon irgendwie...

    Oder fangen wir beim Elsass und Lothringen an?

    Oder erst mit Ostpreussen?

    Oder bei der Besetzung von Kuweit?

    Das wird doch laecherlich, oder?




    Haben hier nicht neulich noch welche in anderem Zusammenhang lauthals fuer "Free Tibet" demonstriert?

    Ist das in Falle Georgiens was Anderes, weil "die Amis" dahinter stecken und nicht die Chinesen?

  6. #95
    Avatar von Hippo

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    Den Russen reicht es scheinbar nicht Suedossetien "befreit" zu haben.
    KAUKASUS-KRIEG
    Russen rücken Richtung Zentralgeorgien vor

    Eskalation im Kaukasus-Krieg: Russische Truppen haben georgischen Angaben zufolge erstmals in dem Konflikt die Grenze Südossetiens nach Zentralgeorgien überschritten. Sie marschieren demnach in Richtung der Stadt Gori. Bisher dementiert Moskau alle Invasionspläne.

    Moskau/Tiflis - Russische Panzer sind nach Angaben des georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili am Sonntag nach Georgien vorgedrungen. Die russischen Einheiten beschränkten sich nicht auf die Präsenz in der umstrittenen Region Südossetien, sondern seien direkt in das georgische Kernland vorgerückt, sagte Saakaschwili am Abend vor Journalisten in Tiflis.
    Einem Korrespondentenbericht der "New York Times" zufolge rücken die russischen Truppen auf die Stadt Gori in Zentralgeorgien vor. Georgische Panzer seien in Verteidigungspositionen rund um die Stadt eingegraben, um die russische Invasion zu stoppen, sagte der Sprecher des georgischen Innenministeriums, Schota Utjaschwili, der Zeitung. Die Stadt selbst stehe bereits unter Artillerie- und Panzerfeuer sowie Beschuss von Flugzeugen.

    Eine russische Stellungnahme gibt es bislang nicht, doch hat Moskau bisher alle Invasionspläne dementiert. Ein hochrangiger russischer Diplomat in den USA hatte zuvor erklärt, sein Land habe "keineswegs" die Absicht, in Georgien einzumarschieren. "Unser Ziel ist es, die georgischen Führer zum Frieden zu zwingen", sagte der Diplomat in der russischen Botschaft in Washington, Alexander Darschijew, dem US-Nachrichtensender CNN.
    Gori liegt rund 45 Minuten Autofahrt von Zchinwali, der Hauptstadt Südossetiens, entfernt. Falls Russland tatsächlich eine Invation Georgiens plant, wäre die Stadt strategisch von großer Bedeutung. In einem Tal gelegen, lassen sich von dort die Hautverkehrsverbindungen zwischen der östlichen und der westlichen Hälfte Georgiens kontrollieren.

    Die Lage in Südossetien ist nach wie vor unübersichtlich. Die russische Marine versenkte am Sonntagabend nach eigenen Angaben ein georgisches Kriegsschiff. Der georgische Raketenträger habe zuvor auf die Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte gefeuert, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
    Nach Angaben der georgischen Regierung sind mittlerweile rund 6.000 russische Soldaten in Südossetien einmarschiert. Die Stadt Zchinwali gilt als weitgehend von den Russen kontrolliert. Die Regierung in Moskau hat zahlreiche Panzer und anderes schweres Kriegsgerät durch den Roki-Tunnel nach Südossetien verlegt.

    Widersprüchliche Informationen gibt es darüber, ob sich die georgische Armee ganz aus dem Gebiet zurückzogen hat oder sich nur wieder in ihre früheren Stellungen begeben hat. (mehr...) Die Soldaten waren vor den Feindseligkeiten rund um Dörfer südlich und westlich von Zchinwali stationiert, in denen überwiegend Georgier wohnen.

    Steinmeier als Vermittler

    Nach georgischen Angaben wurden bis Sonntagabend alle "Militäreinheiten aus dem Konfliktgebiet" abgezogen. Russland sieht das anders und hat die Georgier aufgefordert, ihre Truppen vollständig aus der umkämpften Region Südossetien zurückzuholen. In einem Telefongespräch mit seiner georgischen Amtskollegin Eka Tkeschelaschwili sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow, die bisher bestehende Situation müsse wieder hergestellt werden. Das Außenministerium erklärte, bisher sei das noch nicht geschehen. Es war der erste direkte Kontakt zwischen Georgien und Russland seit Ausbruch der Kämpfe, der nach Informationen von SPIEGEL ONLINE auch auf Initiative von Bundesaußenminister Steinmeier zustande kam. (mehr...)

    Georgien hatte am Sonntagmittag eine einseitige Waffenruhe verkündet. (mehr...) Die georgischen Truppen hätten sich aus dem Konfliktgebiet zurückgezogen, teilte das georgische Außenministerium dem russischen Botschafter in Tiflis mit. Man sei zu sofortigen Verhandlungen für einen umfassenden Waffenstillstand und ein Ende der Kampfhandlungen bereit.

    Die russische Kriegsmarine hat Georgien mit einer Seeblockade belegt, um eine Belieferung georgischer Häfen mit Waffen oder anderen Gütern zu verhindern. Russische Kampfflugzeuge bombardierten die Gegend um den Flughafen in Tiflis.
    Rund 4.000 russische Soldaten sollen unterdessen die Grenze nach Abchasien überschritten haben, der zweiten abtrünnigen Region in des Landes. Die Regierung in Abchasien ordnete am Sonntag eine militärische Mobilmachung an. Sie kündigte ihre Absicht an, die georgischen Truppen aus Kodori Gorge zu vertreiben - dies ist die einzige Region in Abchasien, die noch unter georgischer Kontrolle ist. Nach Angaben der Regierung in Tiflis wurden georgische Verwaltungsgebäude in Kodori Gorge von russischen Flugzeugen bombardiert.

    Über 30.000 Menschen auf der Flucht

    Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin traf nach seiner Rückkehr von den Olympischen Spielen in Peking mit Flüchtlingen aus Südossetien zusammen. In Wladikawkas bezeichnete Putin das georgische Vorgehen als Völkermord. Putin sagte, Georgien habe das Recht auf die Regierung von Südossetien verloren.

    In der Konfliktregion zeichnet sich ein Flüchtlingsdrama ab. Das Rote Kreuz erklärte, in den vergangenen Tagen seien mehr als 30.000 Menschen vor den Kämpfen ins benachbarte Nordossetien geflohen. Hinzu kämen rund 10.000 Vertriebene in Georgien.
    Der georgische Präsident Michail Saakaschwili erklärte am Sonntagabend im staatlichen Fernsehen, "die Existenz Georgiens" sei durch den Konflikt mit Russland "gefährdet". Kurz zuvor hatte sich der Staatschef von der Hoffnung auf einen schnellen Nato-Beitritt seines Landes verabschiedet. Der britischen BBC sagte er, der Militärkonflikt habe diese Perspektive vorerst zerstört. Saakaschwili sagte, er glaube nicht, dass "mit all diesen Dingen" Georgien in nächster Zukunft in das Militärbündnis aufgenommen werde.

    Der georgische Staatschef verteidigte gleichzeitig das Streben in die Nato als die Freiheit eines souveränen Staates, sich seine Partner selbst auszusuchen. Beim letzten Nato-Gipfel in Bukarest hatte nicht zuletzt Bundeskanzlerin Angela Merkel darauf gedrängt, Georgien auf Distanz zum Militärbündnis zu halten. Besonders die USA hatten sich für einen schnellen Beitritt Georgiens eingesetzt.

    Sarkozy reist nach Moskau

    Unterdessen laufen diplomatische Bemühungen für ein friedliches Ende des Konflikts. Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner und sein finnischer Kollege Alexander Stubb, der derzeit den OSZE-Vorsitz innehat, sollten am Sonntag in Tiflis eintreffen. Bereits seit Samstag ist der deutsche Sonderbeauftragte Hans-Dieter Lucas vor Ort. Die Nato und die EU haben Krisentreffen für Dienstag und Mittwoch in Brüssel angesetzt.
    In New York traf sich der Uno-Sicherheitsrat zu einer dritten Dringlichkeitssitzung innerhalb kürzester Zeit. US-Botschafter Zalmay Khalilzad sagte, er werde sich für eine Resolution einsetzen, in der ein sofortiger Waffenstillstand verlangt werde. Der russische Uno-Botschafter Witali Tschurkin machte deutlich, dass sein Land einer Erklärung nur zustimmen werde, wenn sich Georgien zum Rückzug seiner Truppen aus Südossetien bereit erklärt.

    Einen Vermittlungsversuch will auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy als EU-Ratspräsident unternehmen. Russische Nachrichtenagenturen berichten, er wolle in der kommenden Woche nach Moskau reisen. Sarkozy hatte zuvor einen Drei-Punkte-Plan für ein Ende der Kämpfe vorgelegt, der unter anderem einen Rückzug der Truppen beider Seiten auf ihre Positionen vor Beginn der jüngsten Gefechte vorsieht.
    Spiegel online

  7. #96
    Avatar von Conrad

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    Zitat Zitat von antibes",p="618813
    Die andauernde Provokationen durch die aggressive Politik der USA haben in dieser Ecke der Welt ein Ende.
    Diese ständigen Wiederholungen kommen jetzt aber mehr und mehr wie verbitterte Frustpostings rüber...

    Selbst wenn es eine Provokation der USA war, dann ist sie jedenfalls gelungen, denn die Russen sehen jetzt wie die absolut Bösen aus, die sinnlos im Blutrausch massenweise Georgier hinmorden....

    Ich hab gehört, die Deutschen stecken dahinter, die haben den Georgiern neue Leopard-Panzer verkauft, und die wollten das neue Männerspielzeug einfach mal ausprobieren...und Rheinmetall hat jetzt wertvolle neue Erkenntnisse hinsichtlich einer besseren Panzerung der Leos gewonnen...

    Tja, die Welt ist eben durch und durch schlecht... ;-D

  8. #97
    Avatar von Hippo

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    Zitat Zitat von antibes",p="618813
    Die andauernde Provokationen durch die aggressive Politik der USA haben in dieser Ecke der Welt ein Ende.
    Sei mir nicht boese, aber dieser Satz koennte aus dem Zentralorgan der SED vor 25 Jahren rauskopiert worden sein.

  9. #98
    Avatar von Samuianer

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    Schwarzer Kanal - Eduard Schnitzler?

  10. #99
    Avatar von ReneZ

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    Wirklich Erstaunliches kann man hier lesen. :-o

    Zitat Zitat von Fred",p="618769
    wer antiamerikanisch ist, ist auch meistens antiisralisch - so seine gedankengänge - und meistens ist es auch so,
    meistens ist es auch so ????

    und

    Zitat Zitat von Lamai",p="618832
    Selbst wenn es eine Provokation der USA war, dann ist sie jedenfalls gelungen, denn die Russen sehen jetzt wie die absolut Bösen aus, die sinnlos im Blutrausch massenweise Georgier hinmorden....
    Die "Guten" dürfen das, damit sie die "Bösen" treffen?

    Gruss, René

  11. #100
    Avatar von Hippo

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    aber es ist ja nicht so das die EU garnichts tut

    Krieg
    Europa erhöht Druck auf Moskau
    Montag, 11. August 2008 02:40 - Von Dirk Müller-Thederan
    Der sich verschärfende militärische Konflikt im Südkaukasus hat die Sommerruhe in der EU-Außenpolitik jäh beendet und inzwischen für fieberhafte Aktivitäten zwischen den europäischen Hauptstädten gesorgt. Auf diplomatischer Ebene werde derzeit alles versucht, die Kämpfe zwischen Russland und Georgien um die Kontrolle Südossetiens zu beenden, erklärten EU-Diplomaten am Wochenende.
    - Es herrsche "viel Aktivität auf vielen Ebenen", heißt es in Brüssel.
    Ob dabei operative Hektik bislang geistige Windstille seitens der EU ersetzt - diesen Schuh mag man sich angesichts der unübersichtlichen Lage vor Ort wahrlich nicht anziehen. Vertreter der amtierenden französischen EU-Ratspräsidentschaft betonen, dass wirklich alles in der Macht der EU Stehende getan werde, um die Kämpfe und das Töten so rasch wie möglich zu stoppen. Auch deshalb hat sich die EU offenbar von ihrem bisher eher zahmen Kurs gegenüber Russland verabschiedet. Ihre bisherigen Erklärungen waren ein allgemeiner Aufruf - ohne Namen zu nennen - an die "beteiligten Parteien", die Kämpfe einzustellen und zu verhandeln. Nun aber nimmt Europas Führungsspitze die Regierung in Moskau stärker und direkt in die Pflicht. Russland solle das Waffenstillstandsangebot Georgiens umgehend annehmen, heißt es mahnend aus Paris. Russland wird außerdem mit Nachdruck aufgefordert, die Souveränität und territoriale Integrität Georgiens zu respektieren. Eine Fortsetzung der militärischen Aktionen werde die Beziehungen zu Russland beeinträchtigen, warnt die EU. Denkbar scheint vor diesem Hintergrund auch, dass die EU eine offizielle Erklärung herausgibt, die Moskaus Rolle in dem Konflikt schärfer beleuchtet. Ein solches Vorgehen hänge aber von der Entwicklung der Situation ab, heißt es seitens der EU-Ratspräsidentschaft.
    Um ein klareres Bild von der Lage zu bekommen, wollte der französische Außenminister und amtierende EU-Ratsvorsitzende Bernard Kouchner gestern Abend in die Region reisen. Nach den Worten eines Sprechers des französischen Außenministeriums wird sich Kouchner bei den Konfliktparteien für einen sofortigen Waffenstillstand in dem eskalierten Konflikt um die von Georgien abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien einsetzen und die Lieferung humanitärer Hilfe anbieten. Ob Kouchner jedoch Erfolg haben wird, dazu mag sich derzeit in Brüssel niemand äußern. "Es ist völlig offen und unklar, was passiert", sagt ein europäischer Diplomat der Morgenpost. Erste Probleme gab es schon bereits mit der Anreise in die georgische Hauptstadt Tiflis. Angesichts der Kämpfe sei es "nicht ganz leicht, die europäische Delegation überhaupt in die Region zu verfrachten", heißt es in Brüssel. Mittlerweile sind aber die ersten Vertreter der EU vor Ort und versuchen, mit den Beteiligten zu sprechen. Kouchner sollte auf seiner Reise von dem finnischen Außenminister Alexander Stubb begleitet werden, der zurzeit den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) innehat. Voraussichtlich heute reist Kouchner nach Moskau weiter. Mit von der Partie ist auch der Sonderbeauftragte der EU für den Südkaukasus, Peter Semneby. Der Brite war bereits Anfang Juli von EU-Chefdiplomat Javier Solana nach Georgien geschickt worden. Dabei ging es auch um die Möglichkeit, dass sich die EU an einer Friedensmission im Konflikt zwischen Georgien und Russland beteiligt.
    Berliner Morgenpost

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