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Fußballweltmeisterschaft 2006

Erstellt von Bökelberger, 12.10.2005, 23:54 Uhr · 122 Antworten · 5.606 Aufrufe

  1. #31
    soi1
    Avatar von soi1

    Re: Fußballweltmeisterschaft 2006

    Zitat Zitat von Tom_Bern",p="294293
    Jawohl!!! Die Schweiz hat es geschafft!! Sie ist an der WM 2006 in Deutschland dabei! :bravo:

    Es war ein packendes Spiel in Istanbul... Die Schweiz verlor das Spiel zwar mit 4:2, doch dank dem 2:0-Erfolg im Hinspiel in Bern haben sich die Schweizer für die WM-Endrunde in Deutschland qualifiziert.

    Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Nach rund 70 Sekunden pfiff der Schiedsrichter einen Elfmeter für die Schweiz, welcher zur 1:0-Führung für das Schweizer Team führte. Eigentlich dachte man, dass sich die Schweizer Bevölkerung nun im Lehnstuhl zurücklehnen könnte, denn die Türken hätten nun 4 Tore erzielen müssen. Doch leider führte dieses 1:0 dazu, dass die Schweizer völlig von der Rolle fielen. Es zeigte auf, dass sich vorallem die jungen Spieler nun doch von der höllischen Kulisse beeinflussen liessen. Es flogen Gegenstände auf das Feld, im Vorfeld wurden die Schweizer mit Eiern und Steinen beworfen und mit Schimpftiraden eingedeckt. Es kam wie es kommen musste, bis zur Pause kehrten die Türken das Resultat in eine 2:1-Führung um. Als direkt nach der Pause ein Elfmeter für die Türken die 3:1-Führung bedeutete, schien alles auf ein Niedergang der Eidgenossen hinzuweisen. Doch nun zeigte das Schweizer Team Charakter und spielte endlich mit. Und was niemand gedacht hatte, traf kurz vor Schluss ein: die Schweizer schossen ein 2. Tor! Das 4:2 für die Türken in der 90. Minute war dann nur noch Resultatkosmetik... Die Schweiz hat sich qualifiziert!!

    Unschöne Szenen spielten sich leider nach dem Spiel ab: Ein Schweizer Spieler musste nach einer Attacke (Schlag in den Unterleib) ins Spital zur Untersuchung eingeliefert werden. Ein Schweizer Co-Trainer hat nach einem Schlag ein blaues Auge einkassiert und 2 weitere Schweizer Spieler wurden von türkischen Spielern anscheinend ebenfalls tätlich angegriffen. Aller Enthusiasmus in Ehren, aber so etwas gehört wirklich mit Sanktionen bestraft. Vorallem sind ähnliche Vorfälle ja bereits in der Vergangenheit passiert. Wäre dies z.B. in England geschehen, die würden sicher für 1-2 Jahre gesperrt...

    Aber was soll's... WIR SIND IN DEUTSCHLAND DABEI!

    Gruss Tom
    der türkische verband gehört für 2 jahre gesperrt.
    es kann nicht sein das ein spieler wie der alpay vom 1fc köln grottenschlecht spielt, einen handelfmeter verursacht und nach dem match, schweizer spieler nachsetzt und sie tätlich mit fußtritte angreift.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Dieter1

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    Re: Fußballweltmeisterschaft 2006

    Chris, volle Zustimmung. Wie sich die Tuerken von der Anreise der Schweizer bis zum Abpfiff des Spieles geleistet haben muss Konsequenzen nach sich ziehen. Eine 2 jaehrige Sperre fuer alle internationalen Spiele ist angebracht.

    Bin nach den Eindruecken froh, dass die Tuerken nicht qualifiziert sind.

  4. #33
    Tom_Bern
    Avatar von Tom_Bern

    Re: Fußballweltmeisterschaft 2006

    In nachstehendem Bericht der Schweizer Zeitung "Der Bund" wird die Situation eindrücklich beschrieben. Ich bin auch der Meinung, dass dies Konsequenzen haben muss. Enthusiasmus ist ja gut und recht, aber solches gehört schlicht nicht zum Sport.

    Gruss Tom

    Der Bund vom 17.11.05

  5. #34
    Avatar von Conny Cha

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    Re: Fußballweltmeisterschaft 2006


  6. #35
    Avatar von Serge

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    Re: Fußballweltmeisterschaft 2006

    Glueckwunsch! Hopp Schwiez!

    Es ist ja wirklich nicht das erstemal, erinnere da nur an den Toten Leeds Fan vor ein paar Jahren. Finde das gehoert heftigst bestraft. Anders als damals in Bruessel bei Liverpool, wo es sich um die Rowdys handelte, koennte man hier ja meinen, da stuende der gesamte tuerkische Verband hinter den Aktionen. Von der Anreise bis zum Abpfiff sah das aus wie organisiert. Schlimm. Was bilden die sich eigentlich ein. Bei der EM Qualifikation wurden die Englaender ja auch ordentlich maltraetiert, bis hin zu Ruhestoerungen im Hotel, so dass die Spieler die Nacht vor dem Spiel nicht schlafen konnten.

    Dank der Schweiz bleiben die uns im World Cup erspart. Man denke nur an ein Spiel Deutschland - Tuerkei in Berlin, theoretisch, was da dann wohl los waere :O

  7. #36
    Mandybär
    Avatar von Mandybär

    Re: Fußballweltmeisterschaft 2006

    Na was wohl,

    dann hätte Deutschland ein Auswärtsspiel ;-D


    Mandybär

  8. #37
    Avatar von Dieter1

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    31.992

    Re: Fußballweltmeisterschaft 2006

    Die türkischen Zeitungen schreiben "die ständigen Provokationen der Schweizer hätten ihr Ziel erreicht."

    Das ist der reinste Hohn. Die Türkei scheint mir doch nicht EU kompatibel.

    Apropos das Spiel, was mich da am meisten wundert ist die Tatsache, dass die Türkei das Spiel mit 11 Mann beendet hatte. Über 3 oder 4 rote Karten hätten die sich nicht beschweren können.

  9. #38
    soi1
    Avatar von soi1

    Re: Fußballweltmeisterschaft 2006

    ich denke, da sepp blatter schweizer ist, wird er eine befristete sperre des türkischen fußballverband durchboxen. :bravo:

  10. #39
    Avatar von hschub

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    1.065

    Re: Fußballweltmeisterschaft 2006

    2,5 Mio frustrierte Hitzköpfe bleiben uns erspart :-)

    Danke Schweiz :bravo:


  11. #40
    Tom_Bern
    Avatar von Tom_Bern

    Re: Fußballweltmeisterschaft 2006

    Hier ein Bericht, wie das ganze nach dem Spiel in etwa ablief...

    Huggel: «Jetzt werde ich wohl 100 Jahre gesperrt»

    ZÜRICH – Mit gemischten Gefühlen bestieg Benjamin Huggel den Swiss Airbus A 340 von Istanbul nach Zürich: «Ich ärgere mich über mich selbst. Jetzt werde ich wohl 100 Jahre gesperrt.»
    Dem Frankfurt-Söldner waren die Strapazen noch immer ins Gesicht geschrieben. Seine Tätlichkeit gegen den türkischen Assistenzcoach und seine Attacke gegen Alpay waren auf CNN rund um die Welt gegangen. Es waren die einzigen Bilder der Tumulte, die sich im Sükrü Saraçoglu nach Spielschluss abgespielt hatten.

    Huggel zur Szene: «Er hatte vorher auf gleiche Weise Barnetta getreten, ich habe ihn einfach gerächt.» Die folgenden Fusstritte von Alpay hatten Spuren bei Huggel hinterlassen. «Jetzt werde ich wohl 100 Jahre gesperrt», ärgerte er sich, aber auch über sich selbst.

    Valon Behrami wurde von eben diesem Assistenzcoach beim Spurt in den Spielereingang ein Bein gestellt. Später setzte es auch für Lustrinelli und Marco Streller Fusstritte ins Gesäss von türkischen Teammitgliedern ab. Ein Katheder wird Stéphane Grichting noch rund zehn Tage an den äusserst schmerzhaften Tritt eines Ordner in seinen Unterleib erinnern.

    Auf dem Flug nach Zürich konnte fast jeder Natispieler ein Müsterchen der Provokationen erzählen. Philippe Degen, der die zweite Halbzeit wie Ludovic Magnin im Spielergang bei der ARD mitverfolgt hatte. «Ich war in der ersten Hälfte von einem Feuerzeug getroffen worden und überlegte mir, ob ich den ´Max´ machen soll. Aber es war mir doch zu riskant, so einen Unterbruch zu provozieren.»

    Tranquillo Barnetta: «Emre versetzte mir in der Pause einen Tritt ins Bein, als es niemand gesehen hatte. Nach dem Spiel waren es Ordner.»

    Permanent flogen Plastikfahnenstangen, Batterien, Münzen, gefüllte Getränkebecher und vieles mehr Richtung Spielfeld. «Wenn ich alles Geld im Strafraum gesammelt hätte, wäre ich vermutlich Millionär geworden», sagte Degen.

    Einzig die Brüder Altintop und Nuri Sahin, alle drei in Deutschland aufgewachsen, bewahrten auch in der Niederlage die Contenance auf türkischer Seite und verhinderten weitere Übergriffe.

    Trainer Fatih Terim, schon während des Spiels lautstarker Antreiber an allen Fronten und teils weit innerhalb des Spielfelds, hielt seine Spieler laut Aussagen der Schweizer gar an, nicht in die eigene Garderobe nach links zu gehen, sondern den Schweizern nachzustellen. Er selbst wurde erst vor der Garderobentür der Schweizer gestoppt.

    Ausländische Kamerateams, welche die wüsten Szenen in den Garderobengängen hatten festhalten wollen, wurden mit Gewalt oder zumindest Gewaltandrohung daran gehindert. Schon direkt nach Schlusspfiff hatten die Ordner einen Vorhang gebildet, damit der Spielereingang nicht einsehbar ist.

    Auch die rund 600 mitgereisten Schweizer Fans wurden in ihrem Sektor in einer Ecke des Stadions fast permanent mit Schmährufen und zweckentfremdeten Wurfgegenständen eingedeckt. Immerhin waren sie dank massiver Polizeipräsenz vor eigentlichen Übergriffen sicher.

    Die rund 200 Sicherheitskräfte, die eine dreireihige Wand zwischen den beiden Fanlagern bildeten, sammelten eifrig die zahlreichen geworfenen Münzen ein. Bleibende Andenken an den Ausflug an den Bosporus nahmen jedoch einige gleichwohl zurück in die Heimat. Unter den Wurfobjekten waren unter anderem auch ein Wasserrohr und ein Eimer mit weisser Farbe einer nahe gelegenen Baustelle.

    Quelle: BLICK online

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