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Evolution

Erstellt von Conrad, 19.06.2007, 18:13 Uhr · 133 Antworten · 7.084 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von DisainaM

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    Re: Evolution

    die sogenannte Anfangsfrage,
    wer hat den Schöpfer erschaffen,
    war der Schöpfer allmächtig, und hat damit auch das Schlechte erschaffen,
    oder ist die Exsistenz ähnlich der digitalen Aufzeichnung,
    -kein Strom- oder -Strom-,
    -kein Dasein- oder -Dasein mit der Polarität von ying und yang-
    die sich am Ende auch noch wie Ebbe und Flut zwischen
    - Zeit- und der Polarität von Zeit, der - Null Zeit-
    bewegt.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von rolf2

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    Re: Evolution

    das werden wir mit unserem beschränkten Gehirn nicht beantworten können, aber immerhin die Frage gelingt

    ob das aber ein Vorteil ist

  4. #43
    Avatar von Conrad

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    Re: Evolution

    Zitat Zitat von DisainaM",p="736730
    die sogenannte Anfangsfrage,
    wer hat den Schöpfer erschaffen,
    Zumindest muß es einen Schöpfer gegeben haben. Wenn man sich mal die Bilder vom Hubble-Teleskop ansieht:

    http://hubblesite.org/gallery/album/

    ist klar, das die Erde nichts weiter als ein Sandkörnchen ist. Es gibt sicher noch mehrere Milliarden andere Galaxien, wo andere physikalische Gesetze gelten und sicherlich andere Zivilisationen.

    Trotzdem, um noch mal auf die Eingangsfrage zurückzukommen: Warum fand in der Tier- und Pflanzenwelt keine Evolution statt ? Wir hätten dann sprechende Pflanzen und Tiere mit jeweile eigenen Regeln und Zivilisationen. Ist doch eine interessante Vorstellung, oder ?

  5. #44
    Avatar von wingman

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    Re: Evolution

    in der denkweise der menschen muss es für alles irgendeinen schöpfer, gott oder ähnliches geben :-).
    hinter allem was bislang entschlüsselt werden konnte standen bislang immer die naturwissenschaft und die physik.
    den menschen interessiert zunächst einmal lediglich der profit. die erste frage ist: was verdiene ich daran. solange dies so ist wird es eine intergalaktische raumfahrt niemals geben, denn bislang arbeiten die wissenschaftler der nationen zu oft gegeneinander. vorwiegend aus profitgier der unternehmen.
    anders ausgedrückt.....die menschheit wäre noch lange nicht reif dafür.

  6. #45
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Evolution

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="736800
    Zumindest muß es einen Schöpfer gegeben haben. Wenn man sich mal die Bilder vom Hubble-Teleskop ansieht:
    Hubble zeigt in der Tat faszinierende Bilder, bis hin zum vermuteten Schöpfungsort von Sternen, seltsame fast schon gebirgsartige Gebilde...

    Aber leider kein Schöpfer weit und breit und auch nichts was auf einen solchen hindeuten würde. Im Gegenteil, wer soll dieses geheimnisvolle, und Ehrfurcht erweckende, unvorstellbare Weltall wohl alleine managen können?!

    Wissenschaftler und Theologen haben ja vor allem zwei Dinge gemeinsam: erstens haben sie das gleiche Problem wenn sie an die Grenzen des Vorstellbaren und Fassbaren stossen, und zweitens haben sie das Problem dies nicht zuzugeben zu können.

    Buddha hatte bereits vor über 2500 Jahren das Konzept vom >Bedingten Entstehen< (oder des Entstehens in Abhängigkeit) ersonnen, nachdem er erleuchtet war. Diese Philosophie (oder Erkenntnislehre) lässt sich aber nicht nur auf das menschliche Leben und das "leidige" Ursache- und Wirkungsprinzip dem der Mensch unterliegt, anwenden - es lässt sich auch auf den uns umgebenden Makrokosmos und das Weltall projizieren. Eine Doktrin, eine Heilslehre (zudem die eines so-genannten Propheten) die ganz ohne das Konzept eines Schöpfers auskommt, das ist schon was! Der grösste Kritikpunkt des Buddhismus ist wiederum, dass man da aufgibt und schweigt, wo die Fragen des Unerklährlichen gestellt werden (ist das Weltall endlich oder unendlich- z.B.). Wie üblich wird auch hier Ehrlichkeit und Weisheit vom Jedem der nur ein Ja oder ein Nein hören will und versteht, dummerweise bestraft...

    Letztlich: wenn Geist und Materie immer bedingt zusammen agieren und entstehen, dann materialisiert sich die Welt (und auch das Weltall) immer nur so wie wir uns dies auch vorstellen können. Und diese, wenn auch immer konkreter werdenden Vorstellungen reichen einfach nur bis zum nächsten Paradox, das uns jedes mal erneut "schmerzlich" daran erinnert dass wir ja nur in einer (wenn auch immer raffinierteren, besser erklärten und definierten) Vorstellungswelt denken, agieren und leben können.

    Im Grunde ist es ja so, dass je mehr wir uns abmühen die Welt und unseren "wahren" Ursprung verstehen zu wollen, um so mehr wir uns in diesen paradoxen Vorstellungswelten verlieren - nach und nach alles verstehen zu glauben, ausser dem wieso und weshalb. Ob nun auf wissenschaftliche Thesen gestützt oder auf religiösen Glauben basiert, die Grenzen an die wir stossen sind die Gleichen. Und solch ähnlichen Vorstellungswelten steuern auch das menschliche Streben und sind der Ursprung allen Glücks sowie des Leides und der Grausamkeiten dieser Welt "die man sich nur vorstellen kann" - ihnen liegt nämlich nichts Anderem zu Grunde als unser Wollen und Streben. Denn kein Schöpfer hätte die Möglichkeit dieses Wirrwarr und Kaos an individuellen und kollektiven Vorstellungswelten zu durchdringen, geschweige denn darauf einzuwirken. Und wer schafft schon eine Welt, die er im Grunde und an der Basis gar nicht lenken oder kontrollieren kann!?

    Es ist auch eher sinnlos, die "Heldentaten" und Frevel einzelner Nationen, Religionen oder Tyrannen gegeneinander auszuspielen- und rein argumentativ eruieren zu wollen wer denn nun schrecklicher und grausamer ist- oder war. Diese seltsame Unterfangen kulminiert dann gelegentlich in dem Versuch, die irregeleitetsten und abschreckendsten Vertreter unser Spezies mit Tieren vergleichen zu wollen. Aber welche seltsame Vorstellung ist das letzten Endes denn, -heißt es denn nicht mit Recht dass kein Tier so gemein, brutal oder grausam wie der Mensch sein kann!? Und was sollte man denn letzten Endes besser "abschaffen", etwa den Menschen - oder dann doch lieber einen eher diletantischen Schöpfer, der es zulässt dass ganze Völker sich in seinem Namen bekriegen und bekämpfen, quasi drohen sich gebenseitig zu dezimieren? Ach ja, ich verstehe - Der Schöpfer hat nur das Weltall geschaffen aber was tagtäglich auf der Erde geschieht entzieht sich seiner Macht, ist leider nicht sein Bezirk...

    Wissenschaft und Religion hat letztlich noch etwas gemeinsam: leider wird sich in den Fragen von tausend Punkten, anhand von lebhaften Phantastereien und inkonsistenten Theorien- und oft mit eindeutig zu viel Megahumpf der schlichten Tatsache entzogen, dass wir unsere Welt und unseren wahren Ursprung nicht wirklich verstehen können! Die Nasa beschäftigt unter anderem ein ganzes Grafikerteam, das den lieben Tag nichts anderes tut, als rein theoretische Lebewesen zu entwerfen, die in toxischen Gasen oder Schwefelsäureverbindungen oder ähnlichen Brühen leben könnten. Oder Kreaturen, die bei Temperaturen die binnen Stunden von 250+ auf 130 minus wechseln können ihr Dasein verbingen könnten. Wohlverstanden alles auf den rezentesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basierend! Schön anzusehen, in 3D animiert bei einer BBC Reportage (einer der seriösesten internationalen Sender überhaupt) und so, - haben die nichts anderes zu tun oder ticken die nicht richtig?

    Physiker sind doch nicht auf die glorreiche Idee gekommen, dass, wenn das Weltall unendlich ist, es binnen der unendlichen Möglichkeit auch die Möglichkeit einer Parallelwelt geben muss. Also die haargenaue Kopie unserer Welt!
    Aber wieviele dieser Welten muss es dann nebenher noch geben, denke ich mir - die nicht ganz so identisch sind!? Ich stelle mir da dann z.B. eine dieser Zillionen Parallelwelten vor in der ich keine Daumen oder keinen dicken Zeh hätte, und dann wohl oder übel damit Leben müsse! Oder schlimmer, da stelle ich mir einmal vor, alles wäre identisch doch Mich hätte man dummerweise vergessen. Hör doch auf!!! Da lobe ich mir doch irgendwo den Buddha, der sich auf das "Entstehen in Abhängigkeit" beruft und da einfach schweigt und schmunzelt, und einfach wieder der Beschäftigung nachgeht bei der vorhin unterbrochen wurde

    Cheers Leute, hat nach langer Zeit wieder mal spass gemacht

  7. #46
    Avatar von Hippo

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    Re: Evolution

    Physiker sind doch nicht auf die glorreiche Idee gekommen, dass, wenn das Weltall unendlich ist, es binnen der unendlichen Möglichkeit auch die Möglichkeit einer Parallelwelt geben muss.
    Dann informiere dich mal etwas über neuere Erkenntnisse der Quantenphysik
    Als Einführung Wiki

  8. #47
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Evolution

    Zitat Zitat von Hippo",p="736872
    Physiker sind doch nicht auf die glorreiche Idee gekommen, dass, wenn das Weltall unendlich ist, es binnen der unendlichen Möglichkeit auch die Möglichkeit einer Parallelwelt geben muss.
    Dann informiere dich mal etwas über neuere Erkenntnisse der Quantenphysik
    Als Einführung Wiki
    Mir ist sehr wohl bewusst (gewesen) dass das nur eine unter vielen anderen Definitionen und Gedankenmodellen ist - und sie ist so rezent dass sie noch heute als Möglichkeit und Gedankenmodell zitiert wird. Deshalb ist die Vorstellung einer solchen Parallelwelt aber nicht weniger absurd! Ebenso wie dass die NASA auch noch mehr drauf hat als nur Aliens entwerfen, macht den Teil deshalb nicht glaubwürdiger oder sinnvoller

    PS: Die Tasache dass es sehr interesantes und denkwürdiges Material von Physikern gibt, im Besonderen aus dem Bereich der Quantenphysik, die sogar das buddhistische Modell des "Entstehens in Abhängigkeit" in gewisser Weise unterstützten, macht den Schaden dieses zitierten Modell nicht ohne weiteres wieder gut. Gleiches gilt für den Blödsinn mit den 'Schwefelsäure-aliens' ;-D

  9. #48
    Avatar von Conrad

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    Re: Evolution

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="736867

    Cheers Leute, hat nach langer Zeit wieder mal spass gemacht
    Das freut mich sehr, auch das du mal wieder hier bist

    Tja, das ist schon so eine Sache mit der Religion....

    Wenn man mal bedenkt, dass sowas wie Zivilisation erst mit dem Römischen Reich begann, also vor so ungefähr 2000 Jahren, jedenfalls in Europa. Was sind schon 2000 Jahre ? Wie lange gibts denn Menschen überhaupt ? Nicht sehr lange.

    Vor 2000 Jahren kam dann plötzlich Jesus und erzählt, du sollst deine Feinde lieben, du sollst Gutes tun....eine vollkommen neue "Ideologie", staatsfeindlich im Römischen Reich. Trotzdem wurde das Römische Reich dann Christlich, also anscheinend eine wahrhaft mächtige neue Ideologie....

    Der Zusammenbruch des Ostblocks wurde durch polnische Priester eingeleitet, schon merkwürdig....Gewaltherrschaft und Diktatur konnten sich nicht durchsetzen gegen die Lehre dieses einen Mannes aus Judäa, Jesus....

    Aber wenn ich mir vorstelle, es gäbe sprechende Pflanzen mit einer eigenen Zivilisation....hat schon irgendwie was.... komische Sache, diese Evolution.....

  10. #49
    Avatar von DisainaM

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    Re: Evolution

    oft stellt sich ja die Frage,
    ob unser Gehirn überhaupt befähigt ist, sich mit dieser Fragestellung umfassend auseinanderzusetzen,
    (Camus schrieb im Mythos von Sisyphus, wir sind bei der Beantwortung dieser Frage beschränkt durch Mauern ((Mauern des Absurden)), und es wäre logischer, die Exsistenz dieser Mauern zu akzeptieren, als unzureichende Antworten zu finden),

    was wohl darauf hinausläuft, dass unser Mangel an multidimensionalem Denken uns eine zutreffende Antwort blockiert.

  11. #50
    Avatar von phimax

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    Re: Evolution

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="736608
    ...ist "Wissenschaft" nichts anderes als eine Religion.
    Interessante Ansicht.
    Der Mensch versteht seine 'Umwelt' nicht in seiner Gänze, da komplex.
    Religon dient u.a. der Komplexitätsreduzierung und macht den 'Gläubigen' das Leben (i.w.S.) einfacher.

    Wissenschaft verfolgt einen ähnlichen Weg und macht es den 'Gläubigen' zwar nicht (so) einfach, aber zumindest kompliziert.

    Von daher kann ich folgen: Es liegt irgendwo in der Mitte.

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