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Evolution

Erstellt von Conrad, 19.06.2007, 18:13 Uhr · 133 Antworten · 7.094 Aufrufe

  1. #91
    Avatar von Samuianer

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    Re: Evolution

    Zitat Zitat von clear1",p="737971
    ich sag es ja... (siehe Signatur)
    ;-D Sicher DU darfst, wie ALLE anderen sagen, denken was du moechtest!

    Ich meine das sich das ein wenig gefrustet liest, aber auch da sist DEINE Sache!

  2.  
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  3. #92
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Evolution

    Zitat Zitat von Samuianer",p="737968
    Das Ylem IST der Urzustand, ohne Grund, es IST der Grund und nicht "Gott", Ylem, ist Ylem und "Goot" eben der Gottesbegriff - vermatsche das nicht!
    Warum nicht?
    das ist doch genau der grund, warum es zu solchen Aussagen wie "es gibt keinen Gott" kommt. Gott wird von allen Seiten als etwas Festes wahrgenommen.
    Es gibt aber keine religiöse Schrift, in der Gott beschrieben wird.

    Insofern kann das Ylem sehr wohl Gott sein.
    Und wenn es das ist, dann gibt es eben keinen Unterschied zwischen Religionen und Evolutionswissenschaftlern.
    Ich vermische das ja bewusst, um diesen Irrsinn beider Seiten begreiflich zu machen. Das Gottesbild ist eben bislang nicht definierbar.

    Die Grundfrage ist doch: was haben sich die vielen verschiedenen Völker, die sich vorher nicht kannten, bei ihren doch sehr gemeinsamen Vorstellungen eines Gottes gedacht? Entstammt das alles aus der Psychologie, dass der Mensch an sich ein Gottesbild zum Überleben braucht? Wenn das so wäre, würde es heutzutage ja nicht so viele Atheisten geben. Also gerade das Vorhandensein von Atheisten widerlegen diese These ja.

    Also spricht sehr viel dafür, dass die Urmenschen durchaus ein reales Bild von einem Gott (bzw. mehreren) vor Augen hatten. Wenn man jetzt nicht an die Alien-Variante glaubt kann es demnach durchaus sein, dass eben der Urknall oder das Ylem oder sontiges damit gemeint sein könnte.

    Es geht also genau darum, aus dem heutigen Bild von Religionen und Wissenschaften auszubrechen und eben gerade beides zu vermischen, um beide Sachen erklärbar zu machen.
    Und dazu muss man eben weit in die Vergangenheit schauen um zu sehen, wie Religionen überhaupt entstanden sind. Dort liegt der Schlüssel versteckt.

    Zitat Zitat von Samuianer",p="737968
    Religion ist Religion Basta!
    Du solltest gemerkt haben, dass mich der ganze Quatsch mit den festen Definitionen nicht interessiert. Religion ist eben nicht Religion. Der Mensch muss natürlich alles schön katalogisieren. Aber genau deshalb verliert er die Möglichkeiten, hinter den Geheimnissen zu kommen. Er blockiert sich selber.

    Zitat Zitat von Samuianer",p="737968
    Es gibt keine "menschlichen Verfaelschungen von Urreligionen" - Religion = Gottglaube!
    Nein, nicht nur, es gibt so viele neue Varianten.
    Ursprünglich war in der Bibel von Göttern die Rede. Erst später wurde aus Versehen oder mit Absicht daraus ein Gott.
    Menschen haben das sogar soweit gedeihen lassen, dass es verboten war, an mehrere Götter zu glauben. Damit haben sie ihre eigene Urreligion praktisch selber verraten.
    Das meine ich mit den menschlichen Verfälschungen.
    Es gibt sogar Leute, die glauben, Allah und Gott wären unterschiedliche "Personen". Das ist alles Narrentum.

    Und vor allem hängt alles von der Definition "Gott" ab. Insofern wäre sogar der gottunabhängige Buddhismus eine Religion und sogar der Atheismus.
    Das gilt zumindest solange, bis man herausgefunden hat, wer oder was Gott eigentlich ist oder er tatsächlich nicht existieren sollte.

    Zitat Zitat von Samuianer",p="737968
    Der Urmensch habe die Naturkraefte personalisiert und zu schuetzenden Mächten erhoben, damit sie ihn in seiner Hilflosigkeit stuetzen undschuetzen.
    Aber warum haben das zeitgleich alle Völker dieser Erde unabhängig voneinander gemacht? Es gibt kaum ein Volk, dass keine Religion in der Urzeit hatte. Und alle waren sich sehr ähnlich.
    Das ist nur erklärlich:
    - alle Menschen hatten ein Gotterlebnis
    - es ist ein psychologisches Merkmal, das der Mensch benötigt (siehe oben, widerlegt)
    - es ist eine Idee, um zu helfen (die eher zufällig alle Völker hatten)
    - es ist eine Idee, die um die Welt ging (wenn ja, wie?)

    Kommen noch mehr Möglichkeiten in Frage?
    Zum 2.Punkt, den ich eigentlich widerlegt hatte:
    natürlich könnte man sagen, dass sich der Mensch soweit entwickelt hat, dass er HEUTE kein Gottbild mehr benötigt, weil er keine Angst mehr vor dem Tod hat, keine Trauer um tote Mitmenschen zeigt oder es ihm alles wumpe ist. Das wäre eine Art Evolution der Gefühlskälte.
    Das möchte ich nicht ausschließen.

    Wäre für mich aber zu einfach und zu langweilig, zumal es eigentlich ein böses Zeichen für die weitere Entwicklung der Menschheit wäre. Es würde allerdings den nächsten Schritt zu Maschinenmenschen und am Ende zu Maschinen begünstigen. Wäre also zumindest mal nicht unlogisch.
    Dennoch halte ich den ersten Punkt bislang für den wahrscheinlichsten.

  4. #93
    Avatar von Samuianer

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    Re: Evolution

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="737981
    Zitat Zitat von Samuianer",p="737968
    Das Ylem IST der Urzustand, ohne Grund, es IST der Grund und nicht "Gott", Ylem, ist Ylem und "Goot" eben der Gottesbegriff - vermatsche das nicht!
    Warum nicht?


    Insofern kann das Ylem sehr wohl Gott sein.

    ich habe da noch das Beipsiel mit dem ......... und er Schokolade gebracht... YLEM ist Ylem, der Gottesbegriff, der Gottesbegriff und ........., .........!

    Ein kausale Kette von Umstaenden hat abiotische Masse in bio-masse gewandelt, Ylem Zustand ist quantumphysikalisch erklaerbar, nachrechenbar, im Modell nachweisbar - der Gottesbegriff, oder dass das "Gott" ist, hingegen NICHT!

    Du willst da auf das "intelligent Design" der "born again Christians" hinaus...



    Im Verfahren Kitzmiller vs. Dover Area School District griffen Eltern von Gymnasialschülern einen Erlass an, der Lehrer anwies, Intelligent Design im Biologieunterricht als eine alternative Erklärung für den Ursprung des Lebens darzustellen. Der vorsitzende Bezirksrichter John E. Jones III entschied, [highlight=yellow:a8e82ab30a]dass Intelligent Design keine Wissenschaft ist und dass es sich „nicht von seinen kreationistischen und daher religiösen Wurzeln lösen kann[/highlight:a8e82ab30a]“. Daher, so sein Urteil, verletzt es die Establishment Clause des ersten Verfassungszusatzes der US-amerikanischen Verfassung.

    -wiki-
    Es ist bei Begruedungen, Erkundungen, Nachforschungen sher wichtig das man nicht den Verlauf, den Kurs, die grundlagen verleirt oder ausser Acht laesst, onst geht es schnell in die Irre!

    Istwie bei den Kleinen imBuddelkasten die mit Foermchen Sandkuechlein herstellen und die dekorieren, die sehen fast original aus, beliben aber ungeniessbare Sandkuechlein - eine Illusion!

  5. #94
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Evolution

    Zitat Zitat von Samuianer",p="737989
    ich habe da noch das Beipsiel mit dem ......... und er Schokolade gebracht... YLEM ist Ylem, der Gottesbegriff, der Gottesbegriff und ........., .........!
    Mit dieser festgelegten Ansicht hat es dann ja gar keinen Sinn, weiter zu diskutieren.
    Mit solchen Definitionen kann ich praktisch alles verneinen.
    Beispiel:
    Delfin: ein Lebewesen, das im Meer schwimmt.
    Verirrt sich das arme Wesen nun in einen Fluß, sagt ein Kind zu seinem Papa: "Oh sieh mal, ein Delfin".
    Der Vater antwortet; "Nein, das ist kein Delfin. Denn der hier schwimmt ja nicht im Meer".
    Komm mir jetzt nicht mit Weisheiten wie: Delfine können Süßwasser gar nicht vertragen. Es geht hier nur um ein Beispiele, wie man alleine mit Definitionen die Welt falsch deuten kann.

    Wenn für dich Gott deine Gottesbild ist, dann wird es Gott wohl in der Tat nicht geben. Aber wundere dich nicht, dass es andere Menschen anders sehen und dass der "echte" Gotte dann doch mal gefunden wird. Nur für dich ist es dann eben nur ein Hering im Fluß.

    Zitat Zitat von Samuianer",p="737989
    Du willst da auf das "intelligent Design" der "born again Christians" hinaus...
    Das ist mir neu, Aber es es freut mich, dass auch noch andere den vermutlich richtigen Weg der Gemeinsamkeit einschlagen.

    Zitat Zitat von Samuianer",p="737989
    Es ist bei Begruedungen, Erkundungen, Nachforschungen sher wichtig das man nicht den Verlauf, den Kurs, die grundlagen verleirt oder ausser Acht laesst, onst geht es schnell in die Irre!
    Eben nicht!
    Wenn man auf Grenzen stößt oder in eine Sackgasse gelangt, dann sollte man überprüfen, ob die Grundlagen nicht vielleicht falsch sind. Denn sonst geht es schnell in die Irre! Und genau diese Grundlagen- und Definitionsänderung passiert ja jetzt so langsam, indem man sich von dem konservativen Gottesbild löst.


    Zitat Zitat von Samuianer",p="737989
    Istwie bei den Kleinen imBuddelkasten die mit Foermchen Sandkuechlein herstellen und die dekorieren, die sehen fast original aus, beliben aber ungeniessbare Sandkuechlein - eine Illusion!
    Nein, denn die Illusion war ja bislang da. Das Gottesbild, das man allgemein hatte (in den letzten 3000 Jahren), war ja die Illusion. Als man merkte, dass das Bild ungeniessbar war, musste man jetzt auf die Suche nach dem echten Sandkuchen gehen. Und dafür muss man eben aus dem Sandkasten heraus! Das Ziel ist die Bäckerei!
    Und hier kann an sich nun neu streiten, ob nun Grau- oder Weißbrot besser schmeckt. Das ist nun eine ganz andere Thematik. Der Sand ist raus aus den Augen. Jetzt geht es an die Sahne.

  6. #95
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Evolution

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="737981
    Aber warum haben das zeitgleich alle Völker dieser Erde unabhängig voneinander gemacht? Es gibt kaum ein Volk, dass keine Religion in der Urzeit hatte. Und alle waren sich sehr ähnlich.
    Das ist nur erklärlich:
    - alle Menschen hatten ein Gotterlebnis
    - es ist ein psychologisches Merkmal, das der Mensch benötigt (siehe oben, widerlegt)
    - es ist eine Idee, um zu helfen (die eher zufällig alle Völker hatten)
    - es ist eine Idee, die um die Welt ging (wenn ja, wie?)
    Alle Punkte sind mehr oder weniger zutreffend was die Religionsgeschichte anbelangt. Die Grundzüge des Monotheismus gehen bis in die vorvedische Kulturen des Hindustals zurück und fanden ihren Weg möglicherweise über Westindien nach dem nahen Osten und zu den Hebräern.

    Das ist alles Historie und hat mit der modernen Auffassung von einem Gott nur bedingt etwas zu tun. Wenn wir heute die Frage nach dem Bedarf und der Richtigkeit eines Gottesglaubens stellen, können wir uns doch nicht auf ein paar Tausend Jahre Religionsgeschichte stützen. Bei wissenschaftlichen, soziologischen und technischen Fragen berufen wir uns ja auch nicht auf längst überlebte Erkenntnisse und Glaubenssätze, oder!? Wie, wo und weshalb der Monotheismus entstanden ist, ist eine interessante Frage, aber kein Argument heute noch an eine Gott zu glauben, oder seine Existenz zu bestätigen.

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="737981
    Kommen noch mehr Möglichkeiten in Frage?
    Zum 2.Punkt, den ich eigentlich widerlegt hatte:
    natürlich könnte man sagen, dass sich der Mensch soweit entwickelt hat, dass er HEUTE kein Gottbild mehr benötigt, weil er keine Angst mehr vor dem Tod hat, keine Trauer um tote Mitmenschen zeigt oder es ihm alles wumpe ist. Das wäre eine Art Evolution der Gefühlskälte.
    Das möchte ich nicht ausschließen.
    Der Mensch braucht vor allem den Mythos, die Helden und die dazugehörige Symbolik, kurz das ganze Epos. Jedes Zeitalter hat andere Helden, was früher der Ritter ohne Tadel war, ist heute z.B. der Wunderarzt auf der Krebsstation oder der Staranwalt der dich noch aus dem grössten Schlamassel raushaut. Oder ein Popstar der dich mal wieder was fühlen -, oder ein Computerspiel, das dich den ganzen Mist vergessen lässt. Denn ausser der Angst vor dem Tod, gab und gibt es viele Ängste und Fobien, Buckel- und Quälgeister die den Menschen nach wie vor plagen. Neben der grossen Angst vor Krankheit und Leiden, die bei vielen Menschen grösser ausgeprägt ist, als die eigentlich Angst vor dem Tod., - gibt es vor allem das was man LEBENSANGST nennt.

    Deshalb braucht der Mensch vor allem (und nach wie vor) etwas Trost, Frieden und Glück innerhalb des harten Lebens auf diesem Planeten, das ja bekanntlich gar nicht so perfekt und nicht immer nur wunderbar ist. Die Angst vor der Bedrohung von Feinden, anderen Stämmen, Kulturen, Ländern und Religionen ist aber mit grosser Wahrscheinlichkeit der Angelpunkt bei der "Entstehung" des Monotheismus gewesen und besteht wie wir wissen bis heute. An einen allmächtigen Gott, der alle Völker, Länder und Kulturen vereinigen kann und nach und nach alle Feinde in Gläubige und anschliessend in Brüder und Schwester verwandelt, glauben aber heute nur noch die Wenigsten. Denn dieser Irrglaube der Vereinigung unter einem Gott und Glauben, ist natürlich so absurd wie die Tatsache dass bei allen Kriegen die je geführt wurden, immer geglaubt und behauptet wurde, dass dieser Krieg nur geführt werden würde um den Frieden zu sichern und alle bevorstehenden Kriege zu vermeiden!

    Die Menschheit hat Gott verschiedentlich geschaffen, und nicht umgekehrt. Die Frage weshalb, alle Menschen Helden Mythen, Götter oder einen Gott geschaffen haben, ist einfach zu beantworten: weil alle Menschen trotz verschiedentlicher Kultur dennoch das gleiche menschliche Schicksal haben! Sie werden geboren und müssen sterben, sie haben letztlich ganz ähnliche Freuden und Leiden, Höhen und Tiefen, Gefühle und Gedanken.

  7. #96
    Avatar von Samuianer

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    Re: Evolution

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="737995
    Zitat Zitat von Samuianer",p="737989
    ich habe da noch das Beipsiel mit dem ......... und er Schokolade gebracht... YLEM ist Ylem, der Gottesbegriff, der Gottesbegriff und ........., .........!
    Mit dieser festgelegten Ansicht hat es dann ja gar keinen Sinn, weiter zu diskutieren.


    So sieht es aus!


    Zitat Zitat von kcwknarf",p="737995
    Mit solchen Definitionen kann ich praktisch alles verneinen.
    Beispiel:
    Delfin: ein Lebewesen, das im Meer schwimmt.
    Verirrt sich das arme Wesen nun in einen Fluß, sagt ein Kind zu seinem Papa: "Oh sieh mal, ein Delfin".
    Der Vater antwortet; "Nein, das ist kein Delfin. Denn der hier schwimmt ja nicht im Meer".
    Komm mir jetzt nicht mit Weisheiten wie: Delfine können Süßwasser gar nicht vertragen. Es geht hier nur um ein Beispiele, wie man alleine mit Definitionen die Welt falsch deuten kann.

    Wenn für dich Gott deine Gottesbild ist, dann wird es Gott wohl in der Tat nicht geben. Aber wundere dich nicht, dass es andere Menschen anders sehen und dass der "echte" Gotte dann doch mal gefunden wird. Nur für dich ist es dann eben nur ein Hering im Fluß.


    Der Delfin bleibt aber Delfin, der Fluss, Fluss, das Meer, Meer...

    Um den Brueckenschlag zu den Beispielen wieder herzustellen, so bleibt der Gottesbegriff immer selbiger, auch wenn versucht wird diesen auf wissenschaftlich nachgewiesene Phaenomen zu uebertragen, es bleibt bei der Grundlage des "Gottesbegriffes",was "intelligent Design" "Schoepfung" anbetrifft!

    Zitat Zitat von Samuianer",p="737989
    Du willst da auf das "intelligent Design" der "born again Christians" hinaus...

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="737995
    Das ist mir neu, Aber es es freut mich, dass auch noch andere den vermutlich richtigen Weg der Gemeinsamkeit einschlagen.
    Zitat Zitat von Samuianer",p="737989
    Es ist bei Begruedungen, Erkundungen, Nachforschungen sher wichtig das man nicht den Verlauf, den Kurs, die grundlagen verleirt oder ausser Acht laesst, onst geht es schnell in die Irre!
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="737995
    Eben nicht!
    Wenn man auf Grenzen stößt oder in eine Sackgasse gelangt, dann sollte man überprüfen, ob die Grundlagen nicht vielleicht falsch sind. Denn sonst geht es schnell in die Irre! Und genau diese Grundlagen- und Definitionsänderung passiert ja jetzt so langsam, indem man sich von dem konservativen Gottesbild löst.


    Keine Grenze, keine Sackgasse, befass dich mal mit Darwins "Origin of Species http://de.wikipedia.org/wiki/Origin_of_Species

    Darin wiederlegt er die THEORIE der "geschaffenen Arten"!

    Und wie Ueberlieferungen bestaetigen hat man ihm das seinerzeit nicht einfach gemacht!


    Zitat Zitat von Samuianer",p="737989
    Istwie bei den Kleinen imBuddelkasten die mit Foermchen Sandkuechlein herstellen und die dekorieren, die sehen fast original aus, beliben aber ungeniessbare Sandkuechlein - eine Illusion!
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="737995
    Nein, denn die Illusion war ja bislang da. Das Gottesbild, das man allgemein hatte (in den letzten 3000 Jahren), war ja die Illusion. Als man merkte, dass das Bild ungeniessbar war, musste man jetzt auf die Suche nach dem echten Sandkuchen gehen. Und dafür muss man eben aus dem Sandkasten heraus! Das Ziel ist die Bäckerei!
    Und hier kann an sich nun neu streiten, ob nun Grau- oder Weißbrot besser schmeckt. Das ist nun eine ganz andere Thematik. Der Sand ist raus aus den Augen. Jetzt geht es an die Sahne.
    Die Sahne ist imho Sahne und nicht von Gott geschaffen, auch nicht gottaehnlich, oder verkoerpert diese Idee, sondern stammt von der Kuh - muh!




    Im Schlusssatz seines Werkes ordnete Darwin die wissenschaftstheoretische und gesellschaftspolitische Bedeutung seines Werkes durch eine Anspielung auf die „Kopernikanische Wende“ in der Kosmologie ein:[4]

    „Es ist wahrlich etwas Erhabenes um die Auffassung, daß der Schöpfer den Keim alles Lebens, das uns umgibt, nur wenigen oder gar nur einer einzigen Form eingehaucht hat und daß, während sich unsere Erde nach den Gesetzen der Schwerkraft im Kreise bewegt, aus einem so schlichten Anfang eine unendliche Zahl der schönsten und wunderbarsten Formen entstand und noch weiter entsteht.“
    Wer fuer relativ leicht verstaendliche Vorgaenge, auch fuer die etwas komplizierteren kosmischen, Weltentstehungsvorgaenge einen Pappi, eine Schoepferidee zur Grundlage des Verstehens dieser Vorgaenge, braucht, Bitte!

    Ist jedem seine Freiheit, das zu entscheiden!


    Ich will davon keinen davon abhalten!

  8. #97
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Evolution

    Der Pfarrer will Moritz den Begriff Gott in poetischer Form nahe bringen und sagt: "schau mal Moritz, wie Gott den Teich so schön hat zufrieren lassen!"

    Darauf der kleine Moritz: "Kunststück, - im Winter!"

  9. #98
    Avatar von Samuianer

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    Re: Evolution



    ist ja schon ein Haiku...!

  10. #99
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Evolution

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="738003
    Alle Punkte sind mehr oder weniger zutreffend was die Religionsgeschichte anbelangt. Die Grundzüge des Monotheismus gehen bis in die vorvedische Kulturen des Hindustals zurück und fanden ihren Weg möglicherweise über Westindien nach dem nahen Osten und zu den Hebräern.
    Was ist mit den Indianern, Mayas, Azteken...?
    Was ist mit den ganzen afrikanischen Religionen?
    Es gibt so viele Urglauben, die alle ähnlich sind.
    Der Begriff Monotheismus ist zudem falsch. In der Bibel wurde im Orginal von "Göttern" gesprochen. Nichts mit Mono. Das kam erst später.

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="738003
    Wie, wo und weshalb der Monotheismus entstanden ist, ist eine interessante Frage, aber kein Argument heute noch an eine Gott zu glauben, oder seine Existenz zu bestätigen.
    Ja, eben doch.
    Denn damit wird vielleicht erklärbar, was die Urvölker überhaupt mit Gott gemeint haben.
    Wenn die Evolution so stimmen sollte, ist doch die Frage berechtigt, ob z.B. die Urbibel ein reiner fiktiver Roman ist oder ob es nicht doch auf wahre Begebenheiten beruht (evtl. aber so, wie es die damaligen Menschen verstanden haben).

    Alles andere, was danach kam, sind doch nur Folgeerscheinungen. Es geht um die Ursache.
    Nur so kann man die Gottesfrage beantworten.
    Es geht doch nicht nur, um die Frage, ob es einen Gott gibt, sondern wenn ja, wie viele und aus welchem Material ist sie? Das kann man mit den Erkenntnissen aus der heutigen Zeit doch vermutlich gar nicht beantworten.

    Das ist doch genau den Fehler, den Samuianer auch macht.
    Nehmen wir als Beispiel die Alien-These, bei der sie die Menschen als ihre Klons auf der Erde ausgesetzt haben.
    Für die damaligen Menschen waren ihre Alien-Schöpfer natürlich Götter.
    Es heißt in der Bibel oft, dass die Götter mit Maschinen im Himmel herumgeflogen sind (UFOs?).
    Heute würden wie diese "Götter" eben nicht mehr Gott nennen, sondern Außerirdische.
    Trotzdem bleiben es ja Götter, weil die damalige Bevölkerung sie so benannt haben.

    Und nehmen wir mal an, diese These stimmt. Dann könnte es parallel eine Urknall und eine Evolution und trotzdem Götter geben, die sogar die technische Möglichkeit haben, das Leben auf der Erde zu überwachen.

    Wäre eine Theorie, die vieles erklärbar machen würde. Denn diese Aliens kannten ja alle Völker der Welt. Erst durch die Überlieferungen verschwamm dieses Gottesbild und wurde durch andere ersetzt. Es entstanden 1000 Religionen aus einer einzigen historischen Begebenheit.

    Wäre eine Theorie, bei der ich bislang keinen Haken finde.
    Als Logiker halte ich diese Theorie auch am wahrscheinlichsten.
    Nur würden sich nicht diejenigen wiederfinden, die Gott eben als den alten grauen Mann im Himmel ansehen.

  11. #100
    Avatar von rolf2

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    Re: Evolution

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="738016

    Wäre eine Theorie, bei der ich bislang keinen Haken finde.
    Als Logiker halte ich diese Theorie auch am wahrscheinlichsten.
    Nur würden sich nicht diejenigen wiederfinden, die Gott eben als den alten grauen Mann im Himmel ansehen.
    Du bist bei dieser Diskussion offensichtlich etwas überfordert

    als wenn es hier nur um die Menschen auf diesem Planeten ginge
    und mit Logik kommst du hier schon garnicht weiter, weitestgehend erreichst du damit die von Samuianer angesprochenen Theorien, das Mysterium des Lebens bleibt aber nachwievor bestehen.

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