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Ein Wort an beamtete Liebeskasper...

Erstellt von Kali, 21.07.2004, 12:16 Uhr · 17 Antworten · 1.849 Aufrufe

  1. #1
    Kali
    Avatar von Kali

    Ein Wort an beamtete Liebeskasper...

    ...oder: Kinder machen ja doch irgendwie Sinn ;-D

    Beamtete Liebeskasper, aufgemerkt: Achtet darauf, dass Eure Zukünftige nicht junger als zwanzig Jahre, als Ihr selbst seid, ist.

    BeamtVG § 20 Höhe des Witwengeldes
    (1) Das Witwengeld beträgt 55 vom Hundert des Ruhegehalts, [...]

    (2) War die Witwe mehr als zwanzig Jahre jünger als der Verstorbene und ist aus der Ehe ein Kind b]nicht[/b] hervorgegangen, so wird das Witwengeld (Absatz 1) für jedes angefangene Jahr des Altersunterschiedes über zwanzig Jahre um fünf vom Hundert gekürzt, jedoch höchstens um fünfzig vom Hundert. Nach fünfjähriger Dauer der Ehe werden für jedes angefangene Jahr ihrer weiteren Dauer dem gekürzten Betrag fünf vom Hundert des Witwengeldes hinzugesetzt, bis der volle Betrag wieder erreicht ist. Das nach Satz 1 errechnete Witwengeld darf nicht hinter dem Mindestwitwengeld (Absatz 1
    in Verbindung mit § 14 Abs. 4) zurückbleiben.

    (3) [...]
    ...es sei denn, Ihr habt gemeinsame Kinder, was ja auch bei einem Altersunterschied von 30 Jahren generell nicht unmöglich ist.

    Schon bei einem Altersunterschied von ab 30 Jahren aufwärts reduziert sich das Witwengeld (Witwenpension) um und auf 50 %.

    Doch es besteht Hoffnung: Vom 6. Ehejahr an kann für jedes weitere tapfer durchgehaltene Jahr ein Zuschlag von jährlich 5 % wieder eingesackt werden, der immerhin nach 15 Jahren Ehe das volle Witwengeld wieder garantiert. Wenn Ihr, Ihr verbeamteten Männer, also im zarten Alter von 50 eine Zwanzigjährige ehelicht, keine Kinder habt, dann schafft Ihr es gerade mit 65, wenn Ihr daselbst pensioniert werdet, den vollen Witwengeldsatz zu erhaschen.

    Noch länger zu warten, empfiehlt sich nicht, da durch die durch eine Ehe mit einer Thai per sé reduzierte Lebenserwartung etwaigen Hoffnungen auf den vollen Satz einen Riegel vorschieben tut.

    Oder aber Ihr macht Euch eine gesunde Lebensweise zu eigen: Ab sofort keinen 5ex mehr, keine Zigaretten, keinen Alkohol, keinen Thailandaufenthalt und auch keine Foren mehr

  2.  
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  3. #2
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Ein Wort an beamtete Liebeskasper...

    :keineahnung: ich nix verstehen, wo gibt es Kurse für Beamtendeutsch :???:

  4. #3
    PETSCH
    Avatar von PETSCH

    Re: Ein Wort an beamtete Liebeskasper...

    ssst:
    thread is nur für Beamte

  5. #4
    Avatar von tira

    Registriert seit
    16.08.2002
    Beiträge
    17.260

    Re: Ein Wort an beamtete Liebeskasper...

    Zitat Zitat von Kali",p="152934
    ... macht Euch eine gesunde Lebensweise zu eigen: Ab sofort keinen 5ex mehr, ...
    tach papa kali,

    es betriff mich ja nicht direkt, bin nicht beim staat tätig.

    doch................... o.g. aussage stimmt angeblich so nicht, ganz im gegenteil,
    mit 5ex steigt angeblich die lebenserwartung.................

    gruss

  6. #5
    Avatar von Serge

    Registriert seit
    01.08.2003
    Beiträge
    5.503

    Re: Ein Wort an beamtete Liebeskasper...

    Der ist ja nicht schlecht. Stelle mir vor, da sitzen irgendwo so ein paar Damen, denn die Herren dort kaemen ja wohl nicht auf diese Idee , bilden dann eine Findungskomission und denken sich dies dann aus. Wahnsinn. Und das kostet den Steuerzahler die Diaeten fuer diese Komission fuer eine Woche plus Mittagessen und ein Paar Strumpfhosen.

    Und - ist Suay juenger aber laenger als fuenf Jahre oder so :???:

  7. #6
    Avatar von MichaelNoi

    Registriert seit
    07.02.2002
    Beiträge
    3.844

    Re: Ein Wort an beamtete Liebeskasper...

    Da hab´ich ja nochmal Glück gehabt ;-D

    aber das gibt mir zu denken:
    "...die durch eine Ehe mit einer Thai per sé reduzierte Lebenserwartung..." :???: :-(

  8. #7
    pef
    Avatar von pef

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    Beiträge
    3.974

    Re: Ein Wort an beamtete Liebeskasper...

    dann kriegt die vom Joschka Fischer auch nett viel

  9. #8
    waanjai
    Avatar von waanjai

    Re: Ein Wort an beamtete Liebeskasper...

    Was für eine abgrundtiefe Diskriminierung der Angestellten!

    Da können frühpensionierte Lehrer ihren ehemaligen Lebensabschnittpartnerinnen Witwengeld (in freilich variabler Höhe) schon zu einem Zeitpunkt post mortem zuschanzen, wo Angestellte sich noch lange am Leben halten müssen.

    Denn Witwen von ehemals angestellten Toten, müssen laut dem neuen Paragraphen 242a des SGB VI mindestens vor dem 2. Januar 1961 geboren sein, um einen Anspruch auf eine ordentliche Witwenrente zu haben:

    "§ 242a
    Witwenrente und Witwerrente
    (1) Anspruch auf kleine Witwenrente oder kleine Witwerrente besteht ohne Beschränkung auf 24 Kalendermonate, wenn der Ehegatte vor dem 1. Januar 2002 verstorben ist. Dies gilt auch, wenn mindestens ein Ehegatte vor dem 2. Januar 1962 geboren ist und die Ehe vor dem 1. Januar 2002 geschlossen wurde.

    (2) Anspruch auf große Witwenrente oder große Witwerrente haben bei Erfüllung der sonstigen Voraussetzungen auch Witwen oder Witwer, die

    1. vor dem 2. Januar 1961 geboren und berufsunfähig (§ 240 Abs. 2) sind oder

    2. am 31. Dezember 2000 bereits berufsunfähig oder erwerbsunfähig waren und dies ununterbrochen sind.

    (3) Anspruch auf Witwenrente oder Witwerrente haben bei Erfüllung der sonstigen Voraussetzungen auch Witwen oder Witwer, die nicht mindestens ein Jahr verheiratet waren, wenn die Ehe vor dem 1. Januar 2002 geschlossen wurde."

    Quelle: SGB VI

    Hinzu kommt noch die folgende Benachteiligung bei Witwenrenten aus der Angestelltenversicherung. Besteht ein Anspruch auf Witwenrente, dann ist später die Höhe des Auszahlungsbetrages auch davon abhängig, ob die Auszahlung nach Thailand erfolgt oder nicht.
    In der lesenswerten Broschüre "Versicherung im Ausland - Rente ins Ausland" des Verband Deutscher Rentenversicherungsträger VDR steht schließlich auf Seite 56:
    [Rentenversicherung International - Auslandsaufenthalt allgemeines - VDR-Broschüre Nr. 15 zum herunterladen]

    "Bei ausländischen Staatsangehörigen, die nicht nach einer über oder zwischenstaatlichen Regelung wie Deutsche behandelt werden können [das sind auch die thailändischen Staatsbürger, die ihre Rente in Thailand beziehen], werden die persönlichen Entgeltpunkte nur mit 70 vom Hundert berücksichtigt."

    Man sieht einmal wieder die Bevorzugung der Beamten. Die dürfen sich ruhig eine junge Thailänderin angeln, sofern sie willens - und nach dem langen Büroschlaf - in der Lage sind, Kinder zu zeugen.

    Will man als Angestellter seiner Witwe sehr schnell etwas Gutes tun, dann ist die Auswahl auf die über 43-jährigen beschränkt.

  10. #9
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Ein Wort an beamtete Liebeskasper...

    Zitat Zitat von waanjai",p="152983
    ..."Bei ausländischen Staatsangehörigen, die nicht nach einer über oder zwischenstaatlichen Regelung wie Deutsche behandelt werden können [das sind auch die thailändischen Staatsbürger, die ihre Rente in Thailand beziehen], werden die persönlichen Entgeltpunkte nur mit 70 vom Hundert berücksichtigt."
    Diese Einschränkungen gelten für Beamte bzw. deren Hinterbliebene ebenfalls.
    Doch das kann man ja bei einiger Überlegung umgehen.

    Zitat Zitat von waanjai
    Man sieht einmal wieder die Bevorzugung der Beamten. ...
    Da sage ich nichts mehr zu, denn es zeugt von einer - um es mal ganz vorsichtig auszudrücken - nicht so ganz kompletten Kenntnis der Materie.

    Lassen wir das auf 50 % gekürzte Weihnachtsgeld, das seit Jahren sowieso schon auf 80 % eingefroren war, einmal weg, auch der Wegfall des Urlaubsgeldes ist zu verkraften.
    Natürlich zahlen wir keine Praxisgebühr - wo kämen wir denn dahin - dafür jedes Jahr per sé 150 € aus eigener Tasche für entstandene Arzt bzw. Medikamentenkosten, die nach gleichen Kriterien erstattet werden wie für gesetzlich Versicherte. Ich erwähne auch gar nicht grossartig, dass ich 50 % meiner Gesundheitskosten selbst versichern muss (derzeit monatlich über 400 €, von einem Gehalt, dass netto ein gutes Stück unter dem vergleichbaren eines Angestellten liegt.
    Und, dass wir kein Streikrecht haben, ist ja auch nur richtig, weil, Streik wäre sowieso nur eine unangenehme Unterbrechung unseres Gesundheitsschlafes.
    Und wer interessiert sich schon dafür, dass in Heinsberg die Dienstwohnungen privatisiert werden, zum Verkauf angeboten - wer nicht kauft, wird sich also rasch was anderes suchen müssen.
    Und wir, die wir um Strafvollzug arbeiten, sind es ja auch selbst in Schuld: Warum kümmern wir uns auch um die Parias der Gesellschaft.
    Und dass die Kollegen im Schichtdienst wegen der nie enden wollenden Wochenend- und Nachtdienste ihre sozialen Kontakte vergessen können, haben sie schliesslich auch selbst zu vertreten.

    Doch in diesem Bereich ist bald Besserung zu erwarten. Nach den neuesten Vorstellungen der Ministerpräsidenten der Länder bekommen nach einem Losverfahren ausgesuchte Familien demnächst einen Strafgefangenen mit einem fest umrissenen Resozialisierungsauftrag in die heimatliche Wohnung. Die Polizei wird abgeschafft, dafür werden siedlungsweise Bürgerwehren gebildet. Die Ausländeramter werden auch abgeschafft, es werden Vertrauensausländer gewählt, die - mit Stempel und erforderlichem Kissen ausgerüstet - den ganzen Kram nach Gutsherrenart erledigen.
    Sozialhilfe wird auch nicht mehr gezahlt, dafür werden - ebenfalls siedlungsweise - Armutsentschärfungsrücklagen von den Anwohnern gebildet - am besten aus den Einkünften aus Hartz IV -, die dann nach Wohldünken verteilt werden.

    Wir haben in der Tat einen unkündbaren Job, und so manche Kritik am Beamtentum ist sicherlich angezeigt. Wir sind allerdings auch besonderer Willkür ausgesetzt - abgesehen von den pauschalen Abkanzelungen in rigendwelchen Foren - zur diebischen Freude aller: Uns wird´s noch ganz schön an den Kragen gehen

    Doch wir wollten doch nicht mehr pauschalieren - oder gilt diese Maxime nur für unsere Frauen aus Thailand ;-D

  11. #10
    waanjai
    Avatar von waanjai

    Re: Ein Wort an beamtete Liebeskasper...

    Ohne die schönen Vorurteile und Pauschalierungen gäbe es überhaupt kein Kabarett mehr oder? Laßt uns die nicht auch noch einsparen.
    Und im übrigen wartet es nur ab bis ich als Marshall nach Heinsberg komme :O

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