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Diskussion Drogenkonsum - harte Drogen - weiche Drogen

Erstellt von Uns Uwe, 13.02.2013, 12:35 Uhr · 231 Antworten · 11.834 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von maphrao

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Kurzum, Alkohol suggeriert lediglich einen Scheinzustand, der vermutlich bei anderen bewusstseinsveraendernde Substanzen nicht anders ist. Illusion und sonst nichts.
    Da liegst du falsch, sonst müsstest du auch sagen, dass der Zustand bei Meditation nur ein Scheinzustand ist. Fakt ist, dass man durch den Konsum gewisser psychoaktiver Substanzen (LSD, Psilocybin, ...) einen Zustand erreichen kann, den man auch durch Meditation erreichen kann. Der Unterschied ist der, dass viele ohne diese Hilfsmittel niemals in einen solchen Zustand kommen kann, dieabsolute Mehrheit sogar. Mit Hilfe solcher Substanzen kann man sich aber in neue Regionen vorarbeiten, in diese man dann unter Umständen später auch ohne diese Hilfsmittel kommen kann.

    Dazu gibt es, neben meinen eigenen praktischen Erfahrungen auch sehr gute Literatur.
    Ich empfehle unter anderem Stanislav Grov, Albert Hofmann, Carlos Castaneda.
    Auch dieser Spiegel Artikel ist für den Einstieg lesenswert: Halluzinogen: LSD hilft gegen Alkoholsucht - SPIEGEL ONLINE

    LSD und Psilocybin sind für die meisten in erster Linie Drogen. Sie vergessen dabei aber ( oder wissen nicht ), dass alles eine Droge ist. Ich sehe diese Substanzen in erster Linie als Werkzeug mit sehr viel Potential, die Welt besser zu machen.
    Auf einem richtigen Pilztrip wirst du absolut und kompromisslos mit deiner eigenen Realität konfrontiert. Du siehst dich selbst und dein Handeln aus einer neutralen Perspektive. Mit anderen Worten: bist du ein ........., wird es sicherlich ein unangenehmer Ausflug in dein geistiges Universum, aber auch eine Chance, dein Handeln nachhaltig zu bessern.

    Es gibt einen Unterschied zwischen Drogenkonsum aus Spass / Frust und Drogenkonsum aus Interesse an der persönlichen Weiterentwicklung. Zum Spass eignet sich Alkohol oder Koks (wenn man sich kontrollieren kann), aber man sollte tunlichst die Finger von LSD und Pilzen lassen.
    THC hab ich mal aussen vor gelassen, das entspannt und regt die Kreative Ader an, aber ansonsten ist es unbedenklicher, als die anderen Substanzen ( und deutlich ungefährlicher als Alkohol ).

    Edit: Noch ein sehr interessanter Artikel zu Persönlichkeitsentwicklung mit Pilzen und LSD: http://healthland.time.com/2011/10/0...nality-change/


    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    Meine Thaifrau war völlig entgeistert als sie erfahren hat das unsere Regierung Programme unterstützt damit Abhängige ihre Drogen (Methadon) bekommen. In Thailand völlig undenkbar.
    Auch in Thailand gibt es staatliche Drogenentzugsprogramme.

  2.  
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  3. #52
    Avatar von clavigo

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    Vorschlag an die Mods: Kann mit die ca. letzten 7 Seiten nicht unter einem neuen Thread "Meine Lieblingsdroge und wenn ja, warum?" laufen lassen? Der Threadstarter kam mit einem imminent wichtigen sozialen und auch wirtschaftlichem Problem an während wir hier als "non-habituel users" darüber diskutieren was das bessere high ist und was mehr/weniger abhängig macht. Ich glaube sehen zu können dass das Interesse an der droge - welche auch immer - der Kick war den wir suchten.

    Aber offensichtlich keiner versuchte mit Hilfe der Droge seinen beschissenen Lebensumständen - wenn auch nur temporär zu entkommen oder den Hunger zu vergessen oder die Anstrengungen zu mildern (Koka-kauernde Miner in Peru/Bolivien). In solchen Situationen tut man sich schwer mit Äusserungen wie leicht es doch sei "to kick the habit". Maphrao, Leute wie Ozzy können mal leicht die $ 31.000 plus Flugticket für 'nen Entzug in Clapton's Crossroads Klinik auf Antigua zahlen.

    Expat, ich gebe Dir recht was den ein- oder zweimaligen Joint pro Woche angeht aber wenn ein 18jähriger jeden Tag kifft und am Morgen dann 'nen Upper reinschmeissen muss um die Schule zu überstehen dann ist er bald soweit wie die Jungs (oder Mädels) mit denen Dune zu tun hat!

  4. #53
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Expat, ich gebe Dir recht was den ein- oder zweimaligen Joint pro Woche angeht aber wenn ein 18jähriger jeden Tag kifft und am Morgen dann 'nen Upper reinschmeissen muss um die Schule zu überstehen dann ist er bald soweit wie die Jungs (oder Mädels) mit denen Dune zu tun hat!
    Ich habe auch genügend Menschen gekannt, die durch Drogen verarmt, verkommen oder verreckt sind. Am Anfang dieser Drogenkarrieren wurde immer gekifft und/ oder gesoffen. Je früher es mit den Drogen anfing, desto kaputter wurden die Leute.

  5. #54
    Avatar von wingman

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    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    Meine Thaifrau war völlig entgeistert als sie erfahren hat das unsere Regierung Programme unterstützt damit Abhängige ihre Drogen (Methadon) bekommen. In Thailand völlig undenkbar. In Gutmenschenland normal.
    in thailand verreckts du entweder an dem zeugs, oder dir wird geholfen beim verrecken durch die thailändische justiz. sollte man hier auch machen mit den dealern. spart dem staat immens geld und es gibt keine rückfälle. oder man gibt den dealern ihr zeug an ort und stelle zu fressen und wartet ab...........mahlzeit.

  6. #55
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    mit Deine intellektuellen Ansichten zum Leben wirst Du sie nicht aufhalten können
    Will ich doch auch gar nicht. Ich toleriere die Welt und meine Mitmenschen einfach so wie sie sind. Will nichts durch Missionnierung oder Gewissenredung etc. verbessern, was mich wiederum von vielen anderen unterscheidet. Es waere ein Kampf gegen Mitmuehlenfluegel. Letztendlich sollte so eine Diskussion doch nur einem dienen, sich austauschen, Gedankenanstoesse geben und dazulernen. Ich lerne bei jeder Diskussion dazu. Speziell auch, wie viele meiner Mitmenschen ticken, wobei es nicht notwendig deren Meinung zu teilen, sondern deren Meinung sollte nur einem dienen, naemlich die eigene Philosophie weiter zu formen.

    Viele haben eigentlich keine eigene Meinung sondern schwimmen lediglich im Strom mit, weil sie nicht in der Lage sind nachzudenken oder zu phlegmatisch sind es zu tun.

    Eine auf dem eigenen Mist gewachsene Philosophie eines Mitmenschen ist immer schaetzenswert, speziell wenn sie begruendet wird anstatt statt einfach nur gedankenlos irgendwelcher Duennpfiff dahingeplappert wird ohne eigentliche Basis, ohne Sinn und Verstand. Der Output von menschlichen Hohlkoerpern.

    Egal wie kontraer auch Ansichten sein moegen, wesentlich ist fuer mich nur, dass sie in der Basis erlaeutert werden und diesbezuegliche Fragen beantwortet werden koennen. Es bezeugt, dass jemand sich tatsaechlich Gedanken gemacht hat bzw. macht anstatt nur idiotisch herumzutroeten. Viele fuehlen sich durch dieses simple Nachfragen bereits angegriffen. Warum? Nun ja, weil sie keine eigene Meinung oder Philosophie haben, die sie wirklich vertreten koennen und zu der sie wirklich stehen.

    Ob jemand letztendlich Drogen nimmt oder nicht interessiert mich nicht solange er mit seinem Handeln nicht negativ in meinen Dunstkreis (copyright Kali) eindringt. Eine kontraere Meinung ist nie eine Belaestigung solange sie begruendet wird.

    Wer auf eine simple Frage nach einem "warum" mit Verwuenschungen reagiert bezeugt doch nur eins, naemlich dass er nichts als ein Dummkopf ist.

    "Warum, tendierst Du zu bestimmten weichen Drogen?" Begruendende Antwort.
    "Macht dies wirklich Sinn?" Begruendende Antwort.

    So sollte doch eine konstruktive Diskussion laufen.

    Wird stattdessen in eine Abwehrhaltung gegangen und lediglich mit Schlamm geworfen ist dieses doch ein klares Anzeichen dafuer, dass das etwas dahingeplappert wird, fuer das es im Grunde aber keinerlei Grundlage gibt. Typisch pubertaeres Verhalten.

    Ist dieses die Reaktion von Drogenbefuerwortern, dann kann ich persoenlich nur eins davon ableiten, naemlich das Drogen lediglich die Birne weich machen.

    Man sollte meiner Ansicht nach immer zu seiner Philosophie stehen und immer in der Lage sein, sie zu begruenden. Speziell wenn es zu Nachfragen kommt. Dieses unterscheidet dann die Menschen mit Verstand von den Dummkoepfen. Vertrete ja die Meinung, dass es unter den Menschen viele, viele Dummkoepfe gibt. Nein, nicht einfach so dahergesagt sondern die Begruendung ergibt sich aus diesem Post und manchen Reaktionen hier in diesem Thread.

  7. #56
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Wuerde mich jemand danach fragen, wuerde ich Dich wohlwollend ungefaehr so charakterisieren.
    Das ist sehr unwahrscheinlich, dass Dich jemand danach fragen wuerde, zumindest niemand der ueber Verstand verfuegt. Warum? Nun ja, Du bezeugst eigentlich immer nur wieder, dass die Schaerfe Deines Verstandes Zunge absolut nicht en par mit der Schaerfe Deines Verstandes ist. Dennoch kein Grund zum Graemen, denn dadurch gehoerst Du mit Gewissheit der Majoritaet an und bist ein Schaf, das sich in die Herde nahtlos einfuegt. Das gibt Nestwaerme, net wahr? Grau in der grauen Masse. Das ist menschlich und somit dann auch politisch absolut korrekt.

  8. #57
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon wirken Drogen sehr verschieden. Nicht alle wirken dissoziativ und nicht alle verursachen Halluzinationen. Daher kann man nicht ohne weiteres von Illusionen sprechen, z.B. im Fall von Kokain, Metamphetaminen, oder Marihuana. Da du selbst keine Erfahrung mit psychotropen Substanzen hast, ist das wahrscheinlich nicht einfach nachzuvollziehen. Die Tatsache, dass ein veränderter Bewusstseinszustand vorliegt reicht allein nicht aus um etwas als nicht real zu definieren. Veränderte Bewusstseinszustände sind ebenso real wie der normale Bewusstseinszustand einer Person.
    Hm, fischt Du mit dieser Aussagen nicht genauso wie ich im Trueben? Wie kannst Du wissen, was unter Drogeneinfluss noch real und was Illusion ist? Im nuechternen Zustand ist Realitaet klar greifbar und definierbar, waehrend sich im Meer von Licht und Farben die Dinge verzerren. Mit klarem Verstand sollte man in der Lage sein, eine Fata Morgana als ledigliche Luftspiegelung in Erwaegung ziehen zu koennen anders der auf Drogen basierenden irrigen Annahme, dass Drogen in die Faehigkeit versetzen versteckte Oasen in der Wueste ausfindig zu machen. Natuerlich ist der Hang zur Schlussfolgerung gross zu vermuten, dass Drogen Dinge erkennen lassen die im unstoned Zustand nicht erkennbar sind, doch wie kann der Weizen vom Spreu getrennt werden? Eine Fata Morgana ist ansich auch real existent nur eben, dass sie nicht dort ist wo sie sich scheinbar befindet.

    Somit besteht dann die Gefahr, Bewusstseinserweiterung mit Bewusstseinsverzerrung zu verwechseln.

    Die Aussage vieler Junkies, dass sie durch Drogen "inspiriert" werden. Sehe hier die Gefahr, dass da mehr Schein als Sein im Spiel ist. Rein auf logischer Basis.

    Leistungsfoerdernde Substanzen. Physische oder psychische Steroide. Sie haben in der Regel immer ihren Preis und kommen im Regelfall nicht ohne Nebenwirkungen. Das groesste Handicap der Pharmaindustrie, die oftmals lediglich verschlimmbessert. Bringen auf das zentrale Nervensystem wirkende Substanzen nicht immer die Gefahr mit sich, dass es zum Overload, zum geistigen Tilt kommt? Gleich einer Verwendung von Steroiden?

  9. #58
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Die unnatürliche Menge an Tieren welche manche Menschen ansammeln kann man ja auch als Sucht und Missbrauch der Spezies ansehen. Stichwort Tier - Messi
    Diese versuchte Polemik ist lediglich einem Junkie wuerdig, lieber Antares.

    Du bist doch hoffentlich kein Junkie sondern Dein Post zollt lediglich von dem kuemmerlichen Versuch mir ans Bein ...... zu wollen weil es Dir an ausreichendem Verstand fuer eine argumentationsbasierende Diskussion fehlt. Dass dies nicht gelingen kann, sollte doch eigentlich klar sein. Klarer, nuechterner Verstand vorausgesetzt. Natuerlich nicht, wenn der Himmel voller Diamanten zu sein scheint.

    Darum die Intelligenzfrage fuer Dich heute: "Kann ein Tierheim der Briefmarken- oder Kronkorkensammlung von Onkel Fritz gleichgesetzt werden zumindest vom reinen quantitativen Aspekt?".

    Drogentest vor Betreten des Zeugenstandes versteht sich natuerlich, nicht dass Du nachher lediglich bedingt durch eine bewusstseinsverzerrte Wahrnehmung bei Deiner Antwort wie ein Depp herueberkommst, der Du real und im nuechternen Zustand eigentlich nicht bist.

  10. #59
    Avatar von Siamfan

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    "Rauschgifthandel in Thailand"irgendwie entfernt sich die Diskussion etwas vom Thema.

    Soweit ich mich erinnere, schwanken die offiziellen Zahlen, der Thailänder, die mit Drogen zu tun haben, zwischen 1-2 Millionen. Die "Dunkelziffer" dürfte aber um ein Vielfaches höher liegen.
    In thailändischen Gefängnissen befinden sich bis zu 300.000 Strafgefangene. Der größte Teil dürfte auch hier aus dem Bereich Drogendelikten kommen.

  11. #60
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Wie kannst Du wissen, was unter Drogeneinfluss noch real und was Illusion ist?
    Gegenfrage: wie kannst du im normalen Bewusstseinszustand wissen was real und was Illusion ist? Offensichtlich ist das eine philosophische Frage. Es gibt eine Konsensrealität, die dem entspricht was die Mehrzahl unserer Mitmenschen im normalen Wachzustand wahrnimmt, was wir sprachlich referenzieren können, und über das wir uns einig sind. Wenn bei dir zum Beispiel ein brauner Tisch im Esszimmer steht, dann ist dieses Objekt Teil der Konsensrealität. Aber es gibt eben auch Dinge außerhalb dieser Konsensrealität. Zum Beispiel könnte ein Besucher den Tisch als monströs empfinden und ein anderer wird an Großmutters Stube erinnert. Oder dein Hund könnte plötzlich ganz aufgeregt an den Tischbeinen schnuppern und einen neuen tollen Geruch wahrnehmen, den du nicht im Entferntesten riechen kannst. Dies sind dann Dinge die außerhalb der Konsensrealität liegen, aber sie sind deswegen noch keine Illusionen. Die Erweiterung oder Veränderung des Bewusstseins unter dem Einfluss von psychotropen Substanzen addiert in vielen Fällen Wahrnehmungen außerhalb der Konsensrealität; d.h. sie verstärkt oft die Subjektivität und die Intensität der Wahrnehmung.

    Wenn du das für dich persönlich als Illusion abschreiben möchtest und nicht an subjektiven Wahrnehmungen interessiert bist, kannst du das ja gerne tun. Philosophisch ist das allerdings nicht tragbar, weil die Argumentation hinkt, denn dann müsstest du ja den Standpunkt vertreten dass nur die Konsensrealität wirklich existiert und damit real ist.

    Cheers, X-pat

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