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Diskussion Drogenkonsum - harte Drogen - weiche Drogen

Erstellt von Uns Uwe, 13.02.2013, 12:35 Uhr · 231 Antworten · 11.865 Aufrufe

  1. #31
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Ich trinke Alkohol ab und an, nie soweit das ich nicht mehr geradeaus gehen könnte, hat aber Übung erfordert meine Dosis zu erkennen, beim Cannabis ist es ähnlich, sich in einen leichten Rausch zu begeben deuten manche als Flucht, ich hingegen betrachte das als gelegentliche Möglichkeit in einem anderen mir angenehmen Zustand zu sein, kann man vielleicht auch durch Meditation erreichen, mache ich vielleicht irgendwann auch mal
    Trinkst Du Bier oder auch Wein wegen des berauschenden Aspekts oder wegen des Geschmackes. Hatte mal vor Jahren geschrieben, dass ich men Abendbier ausschliesslich wegen des Geschmacks und nicht wegen des Alkohols konsumiere. Hat man mir nicht abgenommen.

    Nun ja, eigentlicher Grund fuer das Abendbier war dann letztlich Dehydrierung und sonst nichts. Seit ich jetzt ueber den Tag verteilt ca. 4,5 Liter Wasser trinke, habe ich keinerlei Bedarf mehr an Bier und an anderen alkoholischen Getraenken schon gar nicht.

    Die Eintstellung "halbbesoffen ist rausgeschmissenes Geld" fand ich immer schon bizarr. Habe nie Alkohol getrunken um mich zu berauschen, sondern der Rausch hatte eher einen auesserst negativen Anstrich. Bis hin zur Uebelkeit und Erbrechen und der Reue ueberhaupt soviel getrunken zu haben. Manchmal lief das Bier einfach gut, schmackhaft und kuehl. Scheiss Alkohol darin.

    Hier sehe ich dann auch den psychischen Aspekt des Alkoholkonsums. Der Wunsch nach Veraenderung, jemand anderes im Rausch zu sein, der man eigentlich ist. Hier waere dann der Ansatzpunkt meiner Meinung nach. Selbstzufriedenheit. Diese zu erzielen ohne dubiose Hilfsmittel. Mich hat Alkohol eigentlich immer nur muede gemacht und ich mehr ich davon trank umso muede wuerde ich. Wurde eher schweigsamer als redeseliger obwohl dies bei vielen Mitmenschen oftmals genau andersherum zu funktionieren erscheint.

    Je hoeher der Alkohollevel, je groesser der Redefluss und in Parallelitaet dazu der Schwachsinn, der da von sich gegeben wird, waehrend der Trunkene sich wohl eher als brillant, sympathieheischend und aeusserst freudvoll wahrnimmt. Bis die Grenze vollends ueberschritten wird und er vorne ueberfaellt oder sich der Magen nach aussen stuelpt. Kurzum, Alkohol suggeriert lediglich einen Scheinzustand, der vermutlich bei anderen bewusstseinsveraendernde Substanzen nicht anders ist. Illusion und sonst nichts. Somit kann nicht der Berauschte selbst wirkliches Zeugnis ablegen sondern nur der, der ihm gegenuebersteht.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Dieter1

    Registriert seit
    10.08.2004
    Beiträge
    32.013
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Ja, meine Vermutung waere......

    .......Fuer mich existieren keine menschlichen Grundrechte.....

    ........Wie erwaehnt sind fuer mich jedoch Emotion und Verstand absolute Antagonisten.
    Zum Glueck nur Deine Vermutung.

    Die Welt sehe ganz schoen beschissen aus, wenn sie nach Deinen Vermutungen handeln wuerde.

    Aber (auch wieder nur) nach Deiner Vermutung, bist Du ja einer der Intelligentesten .

  4. #33
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Abartig wird es dann wenn Patienten unnoetig leiden muessen, weil Substanzen einer moeglichen Suchtgefahr wegen nicht verabreicht werden duerfen.

    Mich persoenlich interessiert nicht, dass sie leiden, sondern warum sie leiden. Hier und nur hier gilt es anzusetzen.

    Ansonsten kann man den Leidenden auch einfach anaesthesieren und er leidet nicht mehr. Er geht in einen voellig emotionslosen und somit leidlosen Zustand des Nichts ueber.

    Speziell heutzutage, wo nicht mehr mit Aether agiert wird sondern ein Ausschalten saemtlichen Bewusstseins innerhalb von Sekunden erfolgen kann. Traumwelten koennen auch negative halluzinative Aspekte aufweisen. Ein Zustand der Nichtexistenz jedoch nicht. Eine Scheinwelt hat immer den Nachteil nur scheinbar und nicht real zu sein. Die Konfrontation mit der Realitaet ist dann umso ernuechternder und letztendlich kann man der Realitaet nicht entfliehen.

  5. #34
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Zum Glueck nur Deine Vermutung.

    Die Welt sehe ganz schoen beschissen aus, wenn sie nach Deinen Vermutungen handeln wuerde.

    Aber (auch wieder nur) nach Deiner Vermutung, bist Du ja einer der Intelligentesten .

    Fuer Traumtaenzer sind meine Gedankengaenge zwangslaeufig niemals nachzuvollziehbar. Die Welt ist voller Traumtaenzer und dies ist nicht nur eine Vermutung von mir.

  6. #35
    Avatar von Waitong

    Registriert seit
    03.06.2010
    Beiträge
    2.636
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Mich persoenlich interessiert nicht, dass sie leiden, sondern warum sie leiden. Hier und nur hier gilt es anzusetzen.

    Genau davon schreibe ich. Trotz deiner Intelligenz erkennst du es nicht.

    Mich hat waerend meiner beruflichen Taetigkeit Leid anderer Menschen stark motiviert, in meinem Fachbereich aktiv zu sein.

  7. #36
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Reine Emotion oder purer Verstand fuehren nicht zu Zufriedenheit, es ist die Mischung von Beidem. Das ist nach meiner eigenen Beobachtung, zumindest bei mir so.
    Nach meinen Erfahrungen laess sich negative Emotion am besten durch Verstand kompensieren. Zu erkennen, dass negative Emotion letztendlich voellig unnoetig ist und zu nichts fuehrt. Am erstaunlichsten empfinde ich es, wenn viele Menschen an negativer Emotion erst richtig Freude zu empfinden scheinen. Wenn nicht gezetert werden kann ist man nicht gluecklich. Bizarr, net wahr?

  8. #37
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Genau davon schreibe ich. Trotz deiner Intelligenz erkennst du es nicht.
    Ja warum leiden sie denn? Doch nicht nur deshalb weil man ihne keine "gluecklich" machenden Substanzen verabreicht. Das Problem sitzt mit Sicherheit tiefer. Ein zufriedenes Lebewesen leidet nicht und Zufriedenheit kann nur jeder selbst fuer sich finden.

  9. #38
    Avatar von Waitong

    Registriert seit
    03.06.2010
    Beiträge
    2.636
    Wir Menschen sind soziale Wesen und neigen zur Unterstuetzung von leidenden 'Artgenossen'. Du magst da anders denken und handeln, als ich. Beruflich hatte ich das Glueck mich mit Menschen die in der medizinischen Forschung taetig waren ueber Details auszutauschen, von daher sind deine sehr allgemeinen Kommentare zum Thema fuer mich nicht aussagekraeftig.

  10. #39
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Wir Menschen sind soziale Wesen und neigen zur Unterstuetzung von leidenden 'Artgenossen'.
    Darum fuehren Menschen Kriege, bekaempfen und betruegen sich?

    Vom Naturell ist der Mensch viel eher Egoist als soziales Wesen, meiner Ansicht und Erfahrung nach.

  11. #40
    Avatar von rolf2

    Registriert seit
    04.09.2006
    Beiträge
    19.346
    @Tramaico

    Deine Argumente treffen für Dich und Dein Leben zu, nicht für meins

    ich habe die Erfahrung gemacht das alle Theorie doch eher grau ist und wenn ich das Leben wirklich leben will heißt das zwangsläufig für mich probieren geht über studieren, dabei kann es zwischenzeitlich zu Verwirrungen kommen, mir egal

    aber ich weiß dann wovon ich rede und ich möchte nichts missen davon, meiner Meinung nach ist Praxis durch nichts zu ersetzen

    erzähle mir davon und eine Stunde später habe ich es vergessen

    zeige es mir und einen Tag später habe ich es vergessen

    lass es mich tun und ich werde es nie vergessen


    was kümmert es Dich eigentlich wenn ein paar Leute abkratzen weil sie Drogen nehmen?

    mit Deine intellektuellen Ansichten zum Leben wirst Du sie nicht aufhalten können

    so manch ein Despot wäre wohl keiner wenn er mal zwischendurch ne Tüte rauchen würde, ist einfach die bessere Art der Kompensation, das Leben ist halt wie es ist, nämlich mangelhaft und da ist ne Pause zwischendurch manchmal ganz angenehm um mal wieder besser klarzukommen, nenn es Verdrängung, ich nenne das einfach Spaß

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