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Diskussion Drogenkonsum - harte Drogen - weiche Drogen

Erstellt von Uns Uwe, 13.02.2013, 12:35 Uhr · 231 Antworten · 11.834 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von maphrao

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Diese Emotionslosigkeit ist aber doch genau das, womit die meisten Mensche Problem haben, speziell auch in einer Felswand.
    Ich habe in ner Felswand nie Probleme mit Emotionslosigkeit gehabt. Man ist voll konzentriert, hellwach, 100% im Jetzt.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Wie wird psychisch hiermit umgegangen. Auf einem Drogentrip vermutlich gelassener, aber nicht dadurch, dass Klarheit herrscht sondern im Gegenteil, dass die Realitaet verzerrt ist und die typische Eigenschaft von Todesangst durch eine Bewusstseinstruebung nicht mehr gegenwaertig ist.
    Das kommt auf den Menschen und gegebenenfalls auf die Drogen an. Ich glaube nicht, dass man auf Pilzen oder LSD gelassener damit umgehen würde, unter Alkoholeinfluss aber sicherlich.


    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Ist Klarheit nicht eher der Zustand im unveraenderten Bewusstseinszustand zu realisieren, dass Tod ansich nichts Furchtbares ist sondern lediglich eine Veraenderung des Daseinszustandes?
    Der Bewusstseinszustand ist verändert, wenn man realisiert, dass der Tod nichts furchtbares ist. Vorher war man sich dessen ja nicht bewusst.


    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    das alles kann sehr wohl nach hinten losgehen und ist keinesfalls harmlos
    Natürlich ist das kein Spielzeug für gelangweilte Teenies auf der Suche nach dem nächsten Kick. Es ist ein Werkzeug für Menschen, die mehr erfahren wollen und sich der Gefahren bewusst sind.
    Alles muss stimmen, die Leute um einen herum, der Ort, die eigene psychische und pysische Verfassung. Selbst ein nicht erwartetes klingelndes Telefon kann der Sprung Richtung Horrortrip sein.
    Es ist nichts für Leute ohne Erfahrung bzw. nur dann, wenn diese Leute von erfahrenen Leuten begleitet werden.

  2.  
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  3. #112
    Avatar von x-pat

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    Was für eine Art von Klettern machst du denn, maphrao? Normalerweise hat man dabei ja nicht "den Tod im Nacken", sondern es besteht lediglich eine kleinere oder (als Vorsteiger) größere Verletzungsgefahr, wenn man ins Seil fällt. Es sei denn du machst free soloing. Es gibt auch die "Profiwanderer" die sich ungesichert in exponierte UIAA I-II Kletterstellen wagen - das ist dann schon gefährlicher als klassisches Bergsteigen, oder?

    Ich denke viele Aktionssportarten, wie z.B. auch Mountain Biking oder Snowboard, verlangen ähnlich wie das Klettern absolute Konzentration, so dass für "überflüssige" Denkprozesse kein Platz mehr ist. Dazu kommt auch oft eine körpereigene Droge zum Einsatz, nämlich Adrenalin, und man spricht auch vom Adrenalinrausch. Der angenehmste Teil dabei ist vermutlich wenn die Gefahrenstelle überwunden ist und der Adrenalinpegel plötzlich absinkt.

    Cheers, X-pat

  4. #113
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von maphrao Beitrag anzeigen


    Alles muss stimmen, die Leute um einen herum, der Ort, die eigene psychische und pysische Verfassung. Selbst ein nicht erwartetes klingelndes Telefon kann der Sprung Richtung Horrortrip sein.
    Es ist nichts für Leute ohne Erfahrung bzw. nur dann, wenn diese Leute von erfahrenen Leuten begleitet werden.


    das ist vor Allem was wenn man jung ist und entsprechend der eigenen mangelnden Lebenserfahrung erheblich mehr Risikien eingeht als über mögliche Folgen nachdenkt.
    Wie Du schon richtig bemerkt hast können äußere Umstände schnell zum Wahnsinn führen wenn man auf solchen Drogen befindet, ich selbst wäre dabei fast zum Mörder geworden, weil ich mir sicher war das der Teufel um mich herumschleicht.

    Tatsächlich war das wahrscheinlich nur irgend ein harmloser Mensch der aus irgendwelchen Gründen nachts so wie ich im Wald herumlief.

    Wäre er uns, mir und meinem Freund, tatsächlich begegnet hätten wir den umgelegt, für uns war das der Teufel.

    Er hat nen anderen Weg eingeschlagen, gut für ihn und gut für uns, aber so knapp kann das werden unter heftigen Drogen und Realitätsverlust mit Halluzinationen.

    ok, das alles ist jetzt gut 30 Jahre her, aber ich kann mich noch gut dran erinnern, echt Wahnsinn zum Teil!!!!!

    ich nehme mal an du hast Dich bereits auch gut genug " gefunden" , jetzt hast Du ja auch ein Kind und ne Frau, also lass den Scheiß lieber.

  5. #114
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Da ich niemanden kenne der von den Toten auferstanden ist, ich mich auch nicht an vorheriges Sein oder Nichtsein erinnern kann, kann ich auch nichts über den Tod bzw was danach geschieht wissen. Leid oder nicht Leid ist somit reine Spekulation
    An ein Dasein vor dem Eintritt ins Leben kannst Du Dich nicht erinnern. Auch nicht was waehrend einer echten Bewusstlosigkeit vor sich geht, also bei Ausschaltung des Bewusstsein durch anaesthetische Mittel. Ergo, spricht aus meiner Sicht nichts aber gar nichts dafuer, dass es beim echten Gehirntod in irgendeiner Weise anders sein sollte. Bei nichts ist unmoeglich muesste ich auch an den Weihnachtsmann und die Zahnfee glauben.

    Somit waere alles andere bezueglich eines Bewusstseins nach dem physischen Tod fuer mich substanzlose Spekulation, der einfach im Vergleich jegliche Plausibilitaet fehlt, weil eben keinerlei Grundlage zu entsprechenden Schlussfolgerungen existiert. Bestenfalls Glaube und Wunschdenken.

  6. #115
    Avatar von maphrao

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Was für eine Art von Klettern machst du denn, maphrao?
    ...
    Es gibt auch die "Profiwanderer" die sich ungesichert in exponierte UIAA I-II Kletterstellen wagen - das ist dann schon gefährlicher als klassisches Bergsteigen, oder?
    Ja sowas meine ich....IIIer geht auch noch ungesichert und wenn man Reinhold heisst, dann sicher auch mehr

    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Ich denke viele Aktionssportarten, wie z.B. auch Mountain Biking oder Snowboard, verlangen ähnlich wie das Klettern absolute Konzentration, so dass für "überflüssige" Denkprozesse kein Platz mehr ist.
    Absolut richtig.


    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    ich nehme mal an du hast Dich bereits auch gut genug " gefunden" , jetzt hast Du ja auch ein Kind und ne Frau, also lass den Scheiß lieber.
    Ich hatte solch negative Erlebnisse nicht, klingt für mich auch mehr nach LSD, als nach Pilzen, um ehrlich zu sein.
    Nunja, ich bin ein experimentierfreudiger Mensch, der noch nicht alle Antworten bekommen hat, die er ans Leben gestellt hat.
    Manchmal denke ich über einen weiteren Trip nach, allerdings hat das noch Zeit.


    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Somit waere alles andere bezueglich eines Bewusstseins nach dem physischen Tod fuer mich substanzlose Spekulation, der einfach im Vergleich jegliche Plausibilitaet fehlt, weil eben keinerlei Grundlage zu entsprechenden Schlussfolgerungen existiert.
    Für dich existiert keine Grundlage, mangels Erfahrung. Ob das (temporäre) Verlassen des eigenen Körpers real ist oder nicht, wer bestimmt das? Für den, der diese Erfahrung gemacht hat, ist sie real, für manch einen sind es Hirngespinste. Und dann gibt es da noch die Wissenschaftler, die erkannt haben, dass du durchaus etwas mehr ist, als das, was man auf den ersten Blick sieht.

  7. #116
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    An ein Dasein vor dem Eintritt ins Leben kannst Du Dich nicht erinnern. Auch nicht was waehrend einer echten Bewusstlosigkeit vor sich geht, also bei Ausschaltung des Bewusstsein durch anaesthetische Mittel. Ergo, spricht aus meiner Sicht nichts aber gar nichts dafuer, dass es beim echten Gehirntod in irgendeiner Weise anders sein sollte.
    Wir kommen damit zwar ein wenig vom Thema ab, aber es gibt durchaus ernstzunehmende Erfahrungsberichte für alle Situationen, also (1) Dasein vor dem jetzigen Leben, (2) OBE und andere Erfahrungen im Stadium der Bewusstlosigkeit, und (3) Erfahrungen nach dem klinischen Tod (NDE). Ich könnte jetzt eine Menge Literatur zitieren, aber das erspare ich uns erst mal. Es ist keineswegs reine Fantasie.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Somit waere alles andere bezueglich eines Bewusstseins nach dem physischen Tod fuer mich substanzlose Spekulation, der einfach im Vergleich jegliche Plausibilitaet fehlt, weil eben keinerlei Grundlage zu entsprechenden Schlussfolgerungen existiert.
    Spekulation ist es gewiss, solange man solche Erfahrungen noch nicht selbst gemacht hat, aber "substanzlos"? Mitnichten. Die meisten Menschen lehnen die Idee einer nicht-körperlichen Existenz ab, weil es den metaphysischen Grundlagen des heutigen wissenschaftlich geprägten Weltbilds widerspricht, und wahrscheinlich weil sie schlecht mit Widersprüchen leben können. Man muss jedoch bedenken, dass sich im Laufe der letzten Jahrhunderte metaphysische Ideen stark gewandelt haben. Warum sollte die gegenwärtig dominierende materialistische Metaphysik das letzte Wort in dieser Hinsicht sein?

    Cheers, X-pat

  8. #117
    Avatar von franki

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    Passend zum Thema habe ich bei Spiegel-Online ein interessantes Interview zum Thema Legalisierung von Drogen gefunden:

    Interview mit US-Ökonom Miron über die Legalisierung von Drogen - SPIEGEL ONLINE

    Ich kann die dort vorgebrachten Argumente für eine Legalisierung gut nachvollziehen. Das man in Thailand für das Schmuggeln von ein paar Gramm viele Jahre in den Knast geht, finde ich jedenfalls widersinnig!

  9. #118
    Avatar von schimi

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    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    Ich kann die dort vorgebrachten Argumente für eine Legalisierung gut nachvollziehen. Das man in Thailand für das Schmuggeln von ein paar Gramm viele Jahre in den Knast geht, finde ich jedenfalls widersinnig!
    Er hat ja auch Recht. Ein Verbot bringt doch nichts anderes als Gewalt. Dealer - Konsument, Dealer - Dealer, Dealer - Staat, Konsument - Staat. Man sollte alles legalisieren und der Kriminalität den Boden nehmen. Damit würde die Qualität in den Vordergrund treten und die Preise sinken.
    Würde Alkohol heute erst erfunden werden, wäre er sofort verboten. Gibt es einen gesellschaftlichen Unterschied zwischen Alkoholikern und z.B. Kokainsüchtigen? Nicht wirklich, höchstens dass Kokainsüchtige noch produktiver sind.

  10. #119
    Avatar von Dune

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    Es ist schön zu lesen... werde ein paar Eurer Zitate nächste Woche mit in eine therapeutische Sitzung nehmen und diskutiere das mal mit Erfahrenen durch. Spannend fand ich auch die Aussagen zur Bewusstseinserweiterung... herrlich, hoffentlich fällt einem das Bewusstsein nicht irgendwann mal zu den Ohren raus. 

  11. #120
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Da darf ich mal antworten, dass Du Vieles nicht verstanden hast.

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