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Diskussion Drogenkonsum - harte Drogen - weiche Drogen

Erstellt von Uns Uwe, 13.02.2013, 12:35 Uhr · 231 Antworten · 11.845 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Uns Uwe

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    Diskussion Drogenkonsum - harte Drogen - weiche Drogen

    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Geht es den Menschen gut brauchen sie keine Stimmulanz.
    Schauspieler, Musiker, Künstler und sonstige Reiche nehmen Drogen. Drogenkonsum hat vielfältige Gründe und es nehmen geügend Leute Drogen denen es gut geht.


    ------------------------------------------


    @unsuwe ist nicht Threadstarter

    die Beiträge stammen von hier:
    Rauschgifthandel in Thailand

  2.  
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  3. #2
    Avatar von rolf2

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    jup, und Drogen werden in allen Gesellschaften und Schichten konsumiert und zu allen Zeiten

    scheint auch ein menschliches Bedürnis zu sein, nicht für alle, aber für die meisten, zumindestens für eine gewisse Zeit

  4. #3
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    @Disainam

    bin mir sicher die Frauen hätten auch für Geld gebumst, wahrscheinlich rechnete sich die Sache für den Busfahrer auf diese Weise aber besser.

    das Drogenproblem wird man weltweit nicht durch Sanktionen in den Griff bekommen, was man jedoch dadurch schafft ist eine Kriminalisierung der Opfer einhergehend mit Beschaffungskriminalität und ne Menge von kapitalkräftigen Gangstersyndikaten.
    gerade das glaube ich nicht, es ist ein ähnliches Syndrom, wie es früher bei Frauen in deutschen Discos war,
    die sich mit Leuten einliessen, der ihnen dabei und danach Koks gab,
    aber niemals Geld angenommen hätten,
    denn dadurch wäre ihre Welt zusammengebrochen, nicht käuflich zu sein,
    und alles zu machen, was cool ist.

    Der junge Mann, der ein wenig Schwarze Gesichtszüge eines Laurance Fishburne trägt,
    hatte mit Sicherheit Kompensationsbedarf,
    trotz eines ev. afrikanischen Vaters, in der Thai Gesellschaft cool zu sein und bei den Frauen zu punkten.

  5. #4
    Avatar von Siamfan

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    Über Cannabis kann man sich hier informieren:
    Cannabis als Rauschmittel
    Bis in das erste Drittel des 20. Jahrhunderts war Cannabis, gewöhnlich in Form von alkoholischen Extrakten, ein leicht verfügbares Medikament; im 19. Jahrhundert eines der am häufigsten verschriebenen. Auf der zweiten Opiumkonferenz am 19. Februar 1925 in Genf unterzeichnete Deutschland ein überarbeitetes Abkommen aus der ersten Opiumkonferenz über den Handel mit Drogen. Es wurde am 25. September 1928 in Kraft gesetzt. Daraufhin wurden auch Drogen wie Heroin, Kokain und, auf das Drängen von Ägypten hin, auch Cannabis mit in die Liste aufgenommen und mit Opiaten gleichgestellt. Indien, das auch als einziges Land eine wissenschaftliche Forschung vorzeigen konnte, widersprach aus religiösen und kulturellen Gründen. Auch Deutschland sah keinen Grund, Cannabis mit aufzunehmen. Daraufhin drohte Ägypten mit Importbeschränkungen für Kokain (Merck KGaA) und Heroin (Bayer AG). Bayer intervenierte bei der damaligen Regierung und diese schloss sich dann dem Verbot an. 1929 wurde ein neues Opiumgesetz verabschiedet.
    Mit der Vermarktung von Asperin hatte Cannabis ausgedient. In Thailand kocht(e) man damit!

    Was sollen die Jungen Leute den machen, vor lauter Langeweile?Wo sind die Vorbilder, wo ist die Motivation, wo ist das Geld?
    Ich bin kein Freund von Thaiboxen, mein Nachbar hatte Zwillinge , nach 4-5 Jahren fing das an, wo es sich langsam die Waage gehalten halt, mit den Kosten und den möglichen Gewinngeldern. Das können sich nur sehr wenige leisten.

    Mein Sohn ging zum Taekwondo (800TB/Monat, Kleidung, Fahrtkosten, ...) , ... heute kommt er nach Schule, Hausaufgaben, RienPhiiset ("Nachhilfe") müde nach hause und er hat keinen Bock mehr auf so etwas. Es fehlt auch die Zeit.

    In D(ACH) soll jetzt das Koma-Saufen der grosse Renner sein. Das wäre natürlich keine Lösung, könnte sich in TH auch kaum einer leisten.

    Man könnte die Kinder auch durch Erfolge/Spass bei der Bildung fordern, ....

  6. #5
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    ...ich hab ein Problem mit Leuten die glauben diese Problematik durch Verbote in den Griff zu bekommen...
    Ist das eigentlich nicht immer so, wenn die eigene Intelligenz nicht ausreicht? Grundlage von Geboten und Gesetzen. Knarfi-Frank meint zwar, dass keine Gesetze benoetigt werden, verweigert aber hierbei die massive Bleedheit des Menschen in Betracht zu ziehen. Wozu mag es wohl eine Gurt- bzw. Helmpflicht geben, Ueberholverbote etc. Sollte eigentlich nicht jeder mit klarem Verstand in der Lage sein die Problematik zu erkennen, so dass sich Pflichten, Verbote, Gesetze eruebrigen?

    Meiner Ansicht nach sind die wenigsten Menschen in der Lage sich selbst (und andere) vor ihrem groessten Feind zu schuetzen. Sich selbst.

    Man koennte zwar jetzt argumentieren, dass die Toelpel selber schuld seien, wenn sie sich in den Brunnen befoerden, doch das wesentliche Problem bei der Sache ist, dass besagte Toelpel durch ihr Handeln auch unbescholtende Mitmenschen in Mitleidenschaft ziehen. Wer seinen klaren Verstand bewusst trueben will, kann doch irgendwie nicht ganz klar sein oder wo liegt jetzt meine Fehldenke?

    Nehmen wir jetzt das uebliche intelligenzverweigernde Argument, dass Alkohol eine viel schlimmere Droge sein wuerde und dann auch verboten sein muesste. Natuerlich koennte man Alkohol verbannen, aber in Anbetracht der massiven Intelligenzverweigerung wuerde dies zu einer Revolution fuehren, da der Suff bereits zu lange fester Bestandteil in der menschlichen Gesellschaft ist. Eine Legalisierung bestimmter Drogen wuerde jedoch am Missbrauchproblem auch nichts aendern sondern lediglicherweise die Optionen vergroessern, mit denen sich die Toelpel legal in einen Rausch versetzen koennten um den klaren Verstand zu trueben.

    Haetten die Menschen ausreichende Intelligenz, dann wuerde es die Thematik Alkohol- oder auch Drogenmissbrauch gar nicht geben. Sie haben sie aber nicht, daher die massiven Probleme. Wenn Menschen nicht in der Lage sind sich selbst vor Alkoholmissbrauch zu schuetzen, wie koennen sie dies dann in Sachen anderer Drogen sein?

  7. #6
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Schauspieler, Musiker, Künstler und sonstige Reiche nehmen Drogen. Drogenkonsum hat vielfältige Gründe und es nehmen geügend Leute Drogen denen es gut geht.
    Ja, Intelligenzverweigerung findet sich in allen Gesellschaftsschichten. Drogenkonsum hat meiner Meinung nach nur einen Grund. Er basiert auf einem psychischen Problem. Schon als Teenager konnte ich keinen Sinn erkennen, sich auf irgendeine Weise berauschen zu wollen.

    Okay, Rauchen fand ich cool, aber nun ja, dass ist sicherlich kein wirklicher Grund sondern schlichtweg nur eins. Teenageridiotie. Oft kommt es mir so vor, dass viele nie der Pubertaet entwachsen.

  8. #7
    Avatar von Waitong

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    Suchtanfaelligkeit hat nach meiner persoenlichen Beobachtung viel mit einem Mangel an Selbstbeherrschung und Selbstvertrauen (Selbstwertgefuehl) zu tun. Die Sucht ist meiner Ansicht nach der Ersatz fuer entsprechende Defizite, welcher Art auch immer.

    Mir hat der Sport in jungen Jahren sehr geholfen, die Finger von Nikotin und Alkohol zu lassen. Alkohol wurde erst beim Militaer ein Thema, leider, muss ich gestehen. Heute ist es so, dass ich bewusst die Finger davon lasse, weil ich einige Menschen daran zugrunde gehen sah.

    Dem Drogen-Konsum unterliegt mangelnde Selbstbeherrschung und daran muss jeder arbeiten der nicht Sklave seiner Sucht werden will.

    Es gibt viele Wege sich von einer etwaigen Suchtneigung abzulenken...

  9. #8
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Dune Beitrag anzeigen
    Sorry und das muss ich noch loswerden, Deine Aussage verharmlost und bagatellisiert... bagatelisieren tuen Süchtige auch sehr oft, wenn es zum Beispiel um ihre Rückfälle geht. Es gehört zum Störungsbild... solche Aussagen rechtfertigen ebenfalls kriminelle Handlungen.
    Tut mir leid, Dune, aber das ist wirklich Unsinn. Alle sog. Drogen in einen Topf zu werfen und zu behaupten, dass weiche Drogen unweigerlich zu harten Drogen führen geht vollkommen an der Realität vorbei. Die Mehrheit der jugendlichen Gelegenheitskonsumenten wird nicht zu Abhängigen, Ausnahmen bestätigen die Regel. Dabei ausschlaggebend sind die Art der Droge und das Verhaltensmuster wie Drogen konsumiert werden. Ein Abhängigkeitssyndrom ist medizinisch definiert durch regelmässigen Gebrauch, erhöhte Toleranz, und Entzugserscheinungen. Gelegenheitskonsum birgt sicher die Gefahr einer Abhängigkeit, führt aber nicht notgedrungen dazu. Selbstverständlich ist große Vorsicht angebracht.

    Zitat Zitat von mylaw Beitrag anzeigen
    ...ich kenn solche Leute, sie haben sich seit ihrer Jugendzeit nicht weiterentwickelt, sehen 10 Jahre älter aus als sie sind , lassen sich nur dahintreiben, halten sich als Arbeitslose oder mit Looserjobs über Wasser.
    Das bestreite ich zwar nicht, aber dies ist nur ein Teil der Wahrheit, und dazu noch ein Stereotyp. Ich kenne bestimmt ebenso viele Beispiele, wo Leute in ihrer Jugend Joints geraucht oder Trips geworfen haben, das heute nicht mehr tun, inzwischen Familienväter sind und vom Fernsehintendanten bis zum Büroangestellten ganz normale Jobs ausüben. Es kommt immer auf das Individuum an, denn die Anfälligkeit für ein Abhängigkeitssyndrom variiert sehr stark.

    Darüber hinaus ist die Art der Droge entscheidend. Das Abhängigkeitspotential und der physiologischen Schaden, der durch Tabkmissbrauch verursacht wird, ist zum Beispiel weitaus größer als der von Marihuana. Dies ist ein lange bekanntes wissenschaftlich abgesichertes Fakt, was viele Menschen aufgrund von gesellschaftlichen Vorurteilen gar nicht beachten.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Drogenkonsum hat meiner Meinung nach nur einen Grund. Er basiert auf einem psychischen Problem.
    Das ist wirklich eine sehr engstirnige Sichtweise, Richard. Das Bedürfnis einen "Kick" zu erleben, stellt noch kein psychisches Problem dar. Verschiedene Menschen wenden verschiedene Methoden an, sich diesen "Kick" zu verschaffen. Manche betreiben Extremsport, manche bereichern sich oder wenden sich 5exuellen Abenteuern zu, und wieder andere bedienen sich einer Droge. Zu einem Problem wird es dann, wenn es die Gesundheit gefährdet ist, zerstörerische Muster entstehen, oder andere Personen beeinträchtigt werden. In der Regeln passiert das aber nicht von heute auf morgen.

    Cheers, X-pat

  10. #9
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Tut mir leid, Dune, aber das ist wirklich Unsinn. Alle sog. Drogen in einen Topf zu werfen und zu behaupten, dass weiche Drogen unweigerlich zu harten Drogen führen geht vollkommen an der Realität vorbei.
    Du kannst jetzt der Dune wegen ihrer sozialen Arbeit auf dem Sektor keinen Tunnelblick vorwerfen.
    auch wenn sie nur mit den Fällen zutun hat, wo eben dies zutrifft.

    Die Grundfrage sollte lauten,
    ist der Preis, dass einige diese Haschphase durchleben, und mit Erfahrungsgewinn ins Leben gehen,
    zu hoch,
    weil man damit diejenigen, die auf der Strecke bleiben,
    in Kauf nimmt.

    Man kann zwar argumentieren,
    wenn es Hasch nicht gäbe, wären die Kaputtgegangenen nicht auch durch den Konsum von illegal beschafften Pharmaka,
    oder Alkohol, als Einstiegsdroge, ebenso kaputt gegangen,
    wobei dies zu der grundsätzlichen Frage führt,
    soll oder muss eine Gesellschaft alle Mitglieder komplett vor sich selber schützen,
    oder soll es Grundrisiken im Leben geben,
    damit nicht plötzlich nur noch das Adrenalin-junkietum, in Form von Autobahnrasern und ähnliches dominiert.

  11. #10
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Das Abhängigkeitspotential und der physiologischen Schaden, der durch Tabkmissbrauch verursacht wird, ist zum Beispiel weitaus größer als der von Marihuana. Dies ist ein lange bekanntes wissenschaftlich abgesichertes Fakt, was viele Menschen aufgrund von gesellschaftlichen Vorurteilen gar nicht beachten.
    dabei sollte man aber ach nicht vergessen, dass es nur sehr wenige Menschen sind, die die weichen Drogen, wie Hasch, im Kakao oder in Keksen täglich konsumieren,

    die meisten, die einen joint rauchen, verwenden eine gedrehte Hülse,
    sie konsumieren damit den Tabak im joint ungefiltert.

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