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Die Welt - wie wir sie sehen...

Erstellt von Waitong, 10.01.2013, 09:59 Uhr · 158 Antworten · 7.196 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Dune

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    Jetzt fährst Du aber Geschütze auf... ich unterliege ungern Strömungen...

  2.  
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  3. #62
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Ich habe diese Anwort mit den Geschuetzen praktisch erwartet, weil Du auch einfach mit Deiner Philosophie einfach nicht anders reagieren kannst.

    Du laesst Dich auf Deinem Weg nicht beirren. Ich schon. Zwar bin ich zur Zeit bekennender Atheist, aber auch nur deshalb weil ich nach Abwaegung an Hand meines derzeitigen Wissenstandes die Existenz eine uebermortalen Wesens, das alles geschaffen habe soll und alle Zuegel in der Hand haelt, fuer logisch nicht vertretbar erachte. Nach meinen eigenen Schlussfolgerungen bleibt mir verstandesmaessig keine andere Option als den Darwinismus zu befuerworten.

    Fuer mich ist die Wahrscheinlichkeit eines Gottes im religioesen Sinne so gering, dass ich noch nicht einmal die Ansicht des Agnostizismusses vertreten kann. Werden die Pros und Kontras ausgewogen, dann waere ich zwangslaeufig Agnostiker aber nur bis zu dem Moment, bis die Waagschale klar zu der einen oder anderen Seite tendiert.

    Nach der "Logik" der Agnostiker muesste ich die Existenz von der Zahnfee auch nicht fuer ausgeschlossen halten koennen, da ich mich einfach gegen rationale Aspekte verschliesse, was fuer mich einer Intelligenzverweigerung gleichkommt.

    Komme ich irgendwann mal zu dem Schluss, aus welchem Grund auch immer, dass die Existenz eines Gottes im religioesen Sinne sehr wahrscheinlich ist, dann waere ich von diesem Zeitpunkt kein Atheist mehr und wuerde auch klar begruenden koennen warum dies so ist.

    Meinst Du nicht, dass diese Philosophie sinnvoller ist, als die sich auf seinem Weg einfach nicht beirren zu lassen, wobei Du die warum Frage auch nicht bantwortet hast. Moeglicherweise weil Du es nicht kannst oder einfach nicht willst, weil Dir das Ergebnis eventuell Unbehagen bereiten koennte. Natuerlich ist es schoen an einen guetigen Gott, Gerechtigkeitkeit und an ein Paradies zu glauben, doch so waere es auch in Sachen Zahnfee. Eintausend Euro fuer jeden verlorenen Milchzahn. Doch in der Realitaet wird der Milchzahn nicht durch den Geldschein ersetzt, zumindest nicht durch ein uebermenschliches Wesen. Macht das wirklich Sinn und geht konform mit dem Begriff des verstandversehenen Menschen?

    Noch einmal meine Frage. Warum laesst Du Dich auf Deinem Weg nicht beirren, was ja auch jegliches Dazulernen ausschliessen wuerde. Also dass, was ich als Extremismus bezeichnet habe?

    Somit bin ich selbst kein fundamentalistischer Atheist. Wie sieht es mir Dir aus, bist Du eine fundamentalistische Christin? Fundamentalismus schliesst Toleranz aus, womit man sich selbst noch seinen Mitmenschen aber keinerlei Gefallen tut.

    Nimm es bitte nicht persoenlich, dass ich Dir versuche irgendwie ans Leder zu gehen sondern es interessiert mich wirklich wie es in der Gedankenwelt meiner Mitmenschen so aussieht. Will Dich auch nicht missionieren, was gegen meine Philosophie sprechen wuerde, da ich bereits selbst mit dem "Missionieren" meiner eigenen Person voll und ganz ausgelastet bin.

    Somit wirst Du auch von mir nie hoeren, dass es keinen Gott gibt sondern lediglich, dass ich DERZEIT einfach nicht an eine Existenz glauben kann. Ob dieses sich jemals aendern wird weiss ich nicht. Halte es fuer unwahrscheinlich, kann es aber nicht ausschliessen. Nein, dies macht mich nicht zum Agnostiker.

  4. #63
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Nach meinen eigenen Schlussfolgerungen bleibt mir verstandesmaessig keine andere Option als den Darwinismus zu befuerworten.
    Daran merkt man aber auch, dass der Verstand bei Menschen anscheinend unterschiedlich ausgeprägt ist.
    Mein Verstand sagt mir z.B., dass aus einem zufälligen Klumpen "Nichts" nicht so etwas Komplexes entstehen kann, bzw. sich Gott (definiert als Natur) und Darwinismus ja nicht ausschließen. Die "Strömung" entsteht zumeist durch die starre Haltung und Auffassung der verschiedenen Lager.
    Aber es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis die Menschheit diese eigenen Sackgassen auflösen und den gemeinsamen Nenner finden.
    Bis dahin muss eben jeder persönliche Verstand an die eigenen Wahrheiten glauben.

  5. #64
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Aber es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis die Menschheit diese eigenen Sackgassen auflösen und den gemeinsamen Nenner finden.
    Dafuer entbehrt es meiner Ansicht nach jeglicher Grundlage.

    Nein, keine Schlussfolgerung auf Basis einer Gehirnstarre sondern rein mit Blick auf die Historie und die "Entwicklung" des Homo Sapiens.

  6. #65
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Dafuer entbehrt es meiner Ansicht nach jeglicher Grundlage.

    Nein, keine Schlussfolgerung auf Basis einer Gehirnstarre sondern rein mit Blick auf die Historie und die "Entwicklung" des Homo Sapiens.
    Dann würdest du aber davon ausgehen, dass sich der Homo Sapiens zurückentwickelt oder stehen geblieben ist.
    Ich halte den Homo Sapiens jedoch lediglich für zurückgeblieben, der sein Potential nur zu einem geringen Prozentsatz ausnutzt. Das liegt entweder an seiner eigenen Trägheit, aber vor allem auch durch die staatlichen Vorschriften und Grenzen, die eine positive Entwicklung des Menschen unterdrücken möchten.
    Letzteres wird auf Dauer zwangsläufig fallen und die innere Unzufriedenheit des Menschen wird seine Trägheit zugleich übermannen, so dass er sich unbedingt entwickeln will und dadurch eben auch die Grenzen zusätzlich einreißt. Die Entwicklung der letzten 4000 Jahre zeigt das ja auch (auch wenn es wie bei einem Aktienkurs immer mal wieder Einbrüche gibt, die aber irrelevant für die Gesamtentwicklung sind).

  7. #66
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Dann würdest du aber davon ausgehen, dass sich der Homo Sapiens zurückentwickelt oder stehen geblieben ist.
    Ja, dies tue ich. Ich empfinde den Homo Sapiens zunehmend weltfremder, je mehr er sich vermeintlich zivilisiert und weiterentwickelt. Die "Barbarei" ist nach wie vor da, hat heutzutage jeglich eine andere Couleur. Im Grunde hat sich der Mensch lediglich technisch weiterentwickelt.

  8. #67
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Einen Papst, Moench, Herrn Christus, Buddha, Mohammed und Gott mit Humor faende ich gut, da faellt mir auch ein Zuhoeren nicht schwer. Ob Gott manchmal lacht und sich diesbezueglich in der Bibel etwas hierzu finden laesst? "Und da lachte der Herr schallend auf..." anstatt nur gelegentlicher Zorn und Groll. Wuerde ihm sicherlich gut tuen und "seinen" Geschoepfen auch, wenn es gelegentlich etwas zum Lachen gebe. Blasphemie!!?? Warum, dieser Ansicht waere im Grunde doch nur eins. Humorlos.

    Sicherlich findet sich etwas dazu in der Bibel.

    In den Psalmen von Koenig David findet sich in Psalm 37 Vers 13 ein sehr gutes Beispiel.

    GOTT * selbst wird ueber ihn lachen, denn er sieht gewiss, dass sein Tag kommen wird.
    Um zu verstehen was gemeint ist kann man den ganzen Psalm 37 lesen.

    * Heute bevorzugen viele Gelehrte die Schreibweise Jahwe. Doch auch diejenigen, die Jahwe, Jachwe, Jahve, Jave, Jawe, Jehowa, Iehova, Jahuwa, Jehhova, Jehovah, Jehowah, Yehaya, Yehowa, Yehowah oder eine andere Schreibweise... Wie lautet der Name Gottes? Jehova, Jahwe, Jachwe oder...?

  9. #68
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Na denn, warum ihn dann nicht einfach mit Vadder ansprechen, da er gemaess Bibel wohl durchaus auch einen Hang zum Humor hat?

    Obwohl, andererseits kommt mit die zitierte Passage aus dem Psalm 37, Vers 13 ein wenig wie Schadenfreude vor.

  10. #69
    Avatar von wingman

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    nennen wir ihn einfach socke, wer sagt denn das gott eine person ist?

  11. #70
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Aber es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis die Menschheit diese eigenen Sackgassen auflösen und den gemeinsamen Nenner finden.
    Bei einem kleinen Teil der Menscheit kann man es jetzt schon beobachten. Bleibt zu hoffen es werden noch mehr Menschen, die von ihrer Freiheit den richtigen Gebrauch machen. Das mag fuer 'Unwillige' voellig unverstaendlich klingen - das kann sich aber aendern, wenn man bereit ist seinen Standpunkt zu ueberdenken.

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