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Die von Greenpeace meinen scheinbar, sie dürfen alles.....

Erstellt von Clemens, 19.09.2013, 16:39 Uhr · 27 Antworten · 2.415 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von clavigo

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    N'abend Strike, es geht um das Engagement von Greenpeace gegen die Atomversuche im südpazifik, also den "Französisch-Überseedepartments (alte Chauvis, die die Franzmänner sind)" was den korrupten Chirac so echauffierte....
    Hätten die Franzosen ja in der Auvergne machen können wenn die "Grande Nation" so scharf auf ein paar A- oder H-Bömbchen sind.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    ... Hätten die Franzosen ja in der Auvergne machen können wenn die "Grande Nation" so scharf auf ein paar A- oder H-Bömbchen sind.
    Nun mal langsam, @clavigo - bei einer solchen Lösung hätten sich die Deutschen bestimmt gewehrt.
    Das wäre ja mindestens 100 Kilometer näher als Fukushima und die Geigerzähler waeren schon wieder über Monate ausverkauft .....


    Und ja: ich habe kein Problem mit GP - ich kenne die Organisation so gut wie gar nicht.
    Mein "Wissen" beruht auf das, was die Medien verbreiten und eben dieser einzige Kollegen berichtete.

    PEACE 4 GREENPEACE!

    :victory:

  4. #23
    Avatar von indy1

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    N'abend Strike, es geht um das Engagement von Greenpeace gegen die Atomversuche im südpazifik, also den "Französisch-Überseedepartments (alte Chauvis, die die Franzmänner sind)" was den korrupten Chirac so echauffierte....
    Hätten die Franzosen ja in der Auvergne machen können wenn die "Grande Nation" so scharf auf ein paar A- oder H-Bömbchen sind.
    Darüber wurde damals sogar diskutiert !!! (unterirdische Tests in France),
    wurde dann aus verständlichen Gründen auf die Marshall-Islands verlagert (50-60er Jahre)...

    Allerdings fand die Evakuierung von dem angrenzenden Mururaoa- Atoll
    (durch GP, offiziell bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für ...) und die Versenkung
    der Rainbow von Greenpeace Mitte der 80er statt , also unter Mitterand

    Die nachfolgenden Aktionen (Erpressung Neuseelands und Deckung der Täter gehoeren auch zu den
    dunklen Kapitel franz. Geschichte)

  5. #24
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Clemens Beitrag anzeigen
    So siehst Du aus!! Allein die Tatsache, "im Namen der Welt" urteilen und handeln zu wollen ist ein Ausdruck von Arroganz!!
    Stell dir mal vor, Nordkorea startet mehrere Atombomben und zerstört damit die ganze Welt. Schließlich wäre das ja nach nationaler Gesetzgebung von Nordkorea erlaubt. Jede Gegenmaßnahme dagegen außerhalb Nordkoreas wäre also deine Meinung nach Arroganz?

    Es gibt eben viele Dinge, die nationale Regierungen und deren Einwohner/Unternehmen betreiben, die internationale Auswirkungen haben (Klimawandel, Überflutungen, Zerstörung der Natur, Verknappung von Wasser, Luft, Rohstoffen usw.). Da es aber leider zu viele nationale Souveränitäten gibt, sind in vielen Fällen der internationalen Gemeinschaft die Hände gebunden. Entweder können sie aus rechtlichen Gründen nicht oder sie wollen nicht, weil sie evtl. wegen Handelsbezieungen selbst profitieren.

    Muss sich das die Mehrheit der Weltbevölkerung, die davon betroffen ist, gefallen lassen? Wie kann man sich wehren, wenn man gleihc ins Gefängnis kommt?

    Daher ist es eben wichtig, dass es Gruppierungen gibt, die nicht nur die nationale Brille aufhaben, sondern das Gemeinwohl des ganzen Planeten im Blick haben. Greenpeace ist eine dieser Gruppen, die dieses Opfer bingen. Denn sie übernehmen das Risiko für viele andere, dafür eingesperrt zu werden.

    Das ist nicht arrogant, sondern mutig und die Menschheit sollte Respekt zollen und sie unterstützen.
    Das gilt auch für die Edward Snowdens in der Welt und alle Einzelkämpfer, die extremen nationalen Egoimus und der Ausbeutung natürlicher Resourcen aus Profit- und Machtgier die Zähne ziehen.

    Ich habe schon mal gesagt, dass jeder Mensch der Erde eine gemeinsame Grundmoral hat. Warum sollte diese Moral nicht höher gewichtet werden als nationale Gesetzgebungen?
    Wenn du eine Volksbefragung bei 7 Mrd. Bewohnern machen würdest, ob am Nordpol nach Öl gebohrt werden sollte, auch wenn dadurch Natur und Lebewesen zerstört werden könnten, dann würde sich vermutlich ein eindeutiges Ergebnis gegen Öl ergeben.

    Warum akzeptierst du nicht dieses demokratische Ergebnis? Oder meinst du, die Mehrheit würde sich anders entscheiden?

  6. #25
    Avatar von Clemens

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    ....wofür ich mich entschuldigen muss, ist die Tatsache, dass die Geschichte mit der "Rainbow Warrior" bei mir ein paar Gehirnwindungen zu viel durchlaufen hat und daher im Jahre 1995 gelandet ist. Daher rührt auch, dass ich die Aktion versehentlich Chirac zugeschrieben habe. Das passiert, obwohl es nicht passieren sollte und ist insofern ärgerlich, als es Gelegenheit gibt, vom eigentlichen Problem abzulenken!

    Der Versuch, eine Ölplattform zu besetzen ist ein Akt der Piraterie, der weder in nationalen noch in internationalen Gewässern legal ist UND gegen den man sich selbstredend wehren darf! Wäre das NICHT so, gäbe es auch keine Grundlage, sich gegen Piraten vor Somalia zu wehren! Und man darf selbstredend auch Leute wegen Piraterie vor Gericht stellen und sich NICHT beschweren, wenn die mehr, als nur 2 Jahre auf Bewährung kriegen.....und dann kriegen wir auch die Kurve zum Jahr 1985 (ich berichtige mich nochmals ausdrücklich): Mag sein, dass die Aktion vielleicht EINE Spur zu hart war (weil natürlich immer ein ungutes Gefühl bleibt, wenn es Tote gegeben hat), ABER sie geht in die richtige Richtung, nämlich dass man sich durch "Piraterie mit moralischem Aushängeschild" nicht erpressen lassen muss!!

    (übrigens ganz nebenbei: Diese Panne meinerseits hat noch einen Nebenaspekt: So sehr es in Frankreich innenpolitische Differenzen geben mag, so einig ist man sich in anderen Fragen über Parteigrenzen hinweg: Chirac hätte genauso gehandelt wie Mitterrand!)

  7. #26
    Avatar von Ban Bagau

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    Arrow Piraterie





    Klassifizierung
    Generell werden drei Arten von Piratenangriffen unterschieden:

    • low level armed robbery (LLAR), der Angriff von leichtbewaffneten Piraten mit Kleinstbooten mit dem Ziel, die persönlichen Habseligkeiten der Besatzung und das Geld an Bord in ihren Besitz zu bringen
    • medium level armed assault and robbery (MLAAR), gewaltsame Angriffe von gut organisierten Banden, die Diebstähle in größerem Umfang durchführen und vor der Tötung von Besatzungsmitgliedern nicht zurückschrecken
    • major criminal highjack (MCHJ), internationale, gut organisierte Großbanden, bewaffnet mit Maschinenpistolen, Molotowcocktails und schweren Handwaffen, die ganze Schiffe stehlen und die Besatzungen aussetzen oder töten.
    Bei Piraterie (von griechisch πειρᾶν peiran, „versuchen, unternehmen, auskundschaften“, und πεĩρα peira, „Wagnis, Unternehmen, Überfall“ über πειρατής, peirātḗs und lateinisch pirata, „Seeräuber“) oder Seeräuberei handelt es sich um Gewalttaten, Eigentumsdelikte oder Freiheitsberaubungen, die zu eigennützigen Zwecken unter Gebrauch eines See- oder Luftfahrzeugs auf hoher See oder in anderen Gebieten verübt werden, die keiner staatlichen Gewalt unterliegen. Bis zu einer völkerrechtlichen Vertragsregelung 1958 wurden unter Piraterie meist dieselben Taten verstanden, soweit sie überhaupt auf See oder auch von See aus begangen wurden. Staatliche Maßnahmen stellen, selbst wenn sie unrechtmäßig sind, keine Piraterie dar. Heute sind solche Maßnahmen Kriegs- und Behördenschiffen vorbehalten, im Rahmen der Kaperei wurden sie bis 1856 jedoch auch von staatlich autorisierten Privaten (Freibeuter, Kaperfahrer) vorgenommen und waren dadurch in ihrer äußeren Erscheinungsform häufig nicht von Piraterie zu unterscheiden. Keine Piraterie im eigentlichen Sinn sind auch Strand-, Fluss- und Luftpiraterie.
    Piraterie
    ..............

  8. #27
    Avatar von Talok

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    Zitat Zitat von Clemens Beitrag anzeigen
    ... Der Versuch, eine Ölplattform zu besetzen ist ein Akt der Piraterie...
    Wenn wir mal davon ausgehen das GP eine kriminelle Aktion durchgeführt hat durch den friedlichen und unbewaffneten Versuch der Besetzung dieser Ölplattform in internationalen Gewässern. Der Vergleich mit der brutalen und bewaffneten Besetzung von Handelsschiffen vor Somalia mit anschließender Erpressung der Reder und Folterung der Besatzungsmitglieder (bis hin zu Mord) ist schon sehr bedenklich.

    Und so wie die Betreiber der Ölplattform nur scheinbar sich an Gesetze halten, indem sie die illegitieme Auffassung des russischen Regimes in Anspruch nehmen das behauptet die Gewässer dort gehörten zur "ausschließlichen Wirtschaftszone" Russlands, so ist in meinen Augen eine friedliche und unbewaffnete Besetzung das geeignete ungesetzliche Mittel darauf aufmerksam zu machen. Die bewaffnete Verschleppung eines Schiffes unter niederländischer Flagge in den Hafen von Murmansk, das ist Piraterie und Kidnapping.

    Im übrigen zeigt die Geschichte des Rechts, das immer wieder "illegitime" Aktionen dazu führten das dass Recht der Wirklichkeit angepasst werden musste. Vorher muss es immer wieder solange interpretiert werden bis die Notwendigkeit einer Änderung und Anpassung erkannt wird. Und genau solche Prozesse der Anpassungen hat GP in der Vergangenheit durch vergleichbare Aktionen bewirkt.

  9. #28
    Avatar von alder

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    Sicher waren in der Vergangenheit einige Aktionen von Greenpeace grenzwertig/unnötig.

    Sicher gibts auch einige Fanatiker drunter, wie bei jedem Verein.

    Überwiegend haben sie aber meine volle Zustimmung. Da braucht man nur nach Thailand zu schauen, wo es tatsächlich noch ein kleines Häufchen Menschen gibt, die verzweifelt versuchen über die Dummheit und Geldgier der "Sanuk-Gesellschaft" aufzuklären.

    Letzteres stammt grob übersetzt von meiner Frau, eine eifrige Leserin diverser Greenpeace-Blogs ist, was mir lieber ist, als wenn sie bei "Lady-Inter" engagiert wäre.


    Die Welt braucht Idealisten wie Greenpeace- nicht zu verwechseln mit den "Grünen" - diesen sesselpupsenden Salonbolschewisten und Pädo-Verniedlichern.

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