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Die Börsen beben weltweit

Erstellt von antibes, 10.08.2007, 16:49 Uhr · 1.201 Antworten · 48.925 Aufrufe

  1. #851
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Ja Paddy,
    ist ja fast baugleich mit diesem Satz:
    Die Revolution frisst ihre Kinder.

    Stell dir vor, Linke, Kommunisten, echte Liberale, etc. hätten diesen Schaden verursacht. Garantiert 99% Zustimmung für deren Betrafung mit oder der

  2.  
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  3. #852
    Avatar von mipooh

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Kapitalismus ist mir fremd, bei mir reiht sich ein Schuldenberg an den nächsten.
    Genau das ist Kapitalismus. Wer am meisten pumpt ist der Größte.

  4. #853
    Avatar von Nokhu

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Ach !! Is wahr??? ;-D

  5. #854
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Dienstag, 18. November 2008

    36 Millionen Menschen betroffen
    Mehr hungernde US-Bürger

    [highlight=yellow:4195038597]Rund 36,2 Million Menschen in den USA haben nach amtlichen Angaben oft nicht genug zu essen, und ein Drittel von ihnen hungert von Zeit zu Zeit. Das geht aus einer am Dienstag von der Regierung veröffentlichten Erhebung hervor, die noch vor der Finanzkrise erstellt worden ist. 45.600 Haushalte waren Ende 2007 für die Studie befragt worden.[/highlight:4195038597]

    Im Vergleich zu 2006 erhöhte sich demnach die Zahl leicht. Damals hatten 35,5 Millionen Menschen nicht immer ausreichend zu Essen. Dies sind per Definition jene Menschen, die Probleme haben, ausreichend Lebensmittel für eine Grundversorgung zu bekommen. 11,9 Millionen von ihnen müssen den Angaben zufolge Mahlzeiten reduzieren oder gar auslassen. Ihr Anteil habe sich seit 1989 kontinuierlich von damals 3,8 Millionen erhöht.

    Nach einem Bericht des US-Fernsehsender CNN sind dabei besonders Kinder betroffen. 691.000 sollen nicht immer genug zu essen haben. Damit stieg Anteil nach CNN-Angaben seit 2006 um mehr als 50 Prozent, zudem war es der höchste Anteil seit 1998, als die Zahl 716.000 betrug.

    Angesichts dieser Zahlen haben Wohlfahrtsorganisationen an den Kongress appelliert, mehr Lebensmittelmarken zur Verfügung zu stellen.

    http://www.n-tv.de/1055501.html

    Tolle Werte, tolle Leitkultur...

    und das schon lange vor der Krise.

  6. #855
    Avatar von mipooh

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    und das schon lange vor der Krise
    Die Krise besteht seit mehreren Jahrzehnten. Nur ist es gelungen mittels der Massenmedien, Konsummöglichkeiten und letztlich Spaltung der Gesellschaft in Arbeitslose und Arbeitnehmer, davon abzulenken.

  7. #856
    Avatar von Nokhu

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Paddy",p="656581
    Tolle Werte, tolle Leitkultur...

    und das schon lange vor der Krise.
    Solltest Du diesbezüglich weitere Fragen haben......frag @Lamai!




  8. #857
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Muhammad Yunus hält den Kapitalismus (trotz Finanz- u. Wirtschaftskrisen)für unverzichtbar.

    Es geht lediglich darum, wie man ihn praktiziert (bzw. noch praktizieren darf).

    Dienstag, 16. Oktober 2007

    Anlegen in Mikrokredite
    Geschäft mit dem kleinen Geld

    Mit wenig Geld viel Bewirken - das ist das Prinzip von so genannten Mikrokrediten. Dabei geht es um kleine Summen zwischen einem und tausend Euro, die an Kleingewerbetreibende in Entwicklungsländern vergeben werden. Ein Modell, das es schon seit den siebziger Jahren gibt und inzwischen ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung der Armut ist.

    Ein einfacher Webstuhl kann schon der Weg aus der Armut sein. In Bangladesh jedenfalls hilft er der einfachen Landbevölkerung, sich eine wirtschaftliche Existenz aufzubauen.

    Seit mehr als 30 Jahren vergibt die Grameen Bank Kleinstkredite, und zwar fast nur an Frauen. Ohne Sicherheiten, ohne bürokratischen Aufwand. Die Grameen Bank ist eine Bank für die Armen.
    [highlight=yellow:f390a52866]Ihr Gründer ist Muhammad Yunus. Für sein Engagement erhielt er im vergangenen Jahr den Friedensnobelpreis erhielt.[/highlight:f390a52866]

    Seine Idee hat viele Nachahmer gefunden. Rund 10.000 Mikrofinanzinstitute bieten Kleinkredite an und selbst Privatanleger können mittlerweile investieren.

    Engagement gegen Armut aus Profitdenken?

    "Wir freuen uns, dass es voran geht", freut sich Yunus über den Erfolg des Modells. "Aber ich hoffe, die Banken engagieren sich nicht nur, um Profit daraus zu schlagen. Als gewinnorientierte Unternehmen werden sie das natürlich versuchen. Dennoch hoffe ich, dass sie es vor allem als soziales Engagement begreifen, um den Menschen aus der Armut zu helfen."

    Die Anlageprodukte sollen einerseits die Armut lindern, andererseits Rendite bieten. Das Kapital fließt an ausgewählte Mikrofinanzinstitute vor Ort, die wiederum Kleinkredite mit Zinssätzen von rund 20 Prozent pro Jahr vergeben.

    Für sein Modell der Mikrokredite für Arme erhielt Muhammad Yunus 2006 den Friedensnobelpreis.
    Der Global Microfinance Fund der Credit Suisse investiert weltweit in fast 40 verschiedene Länder. Anleger, die langfristig planen, erreichen mit einer Mindesteinlage von tausend Euro etwa zwei Kleinunternehmer. Seit seiner Auflegung hat der Wert des Fonds etwa um neun Prozent zugelegt - eine stabile Rendite, die losgelöst ist von der Entwicklung der globalen Aktienmärkte.

    Jörg Weber, Chefredakteur des Umweltjournals ECOreporter.de, sieht die Entwicklung positiv: "Die beteiligten Institutionen haben gezeigt, dass die Kreditausfallquoten bei Mikrofinanzierungen erstaunlicherweise sehr gering sein sind. Je weniger Kredite notleidend werden, desto höher ist auch die Rendite des Fonds." Die Rendite liege auch umso höher, je niedriger die Verwaltungskosten seien.

    Bürokratische Hürden verringern die Rendite
    Wer hingegen in den österreichischen Vision Microfinance Fund investieren will, muss mindestens 20.000 Euro mitbringen. Das Kapital wird zur Risikominderung breit gestreut, Schwerpunkte sind Lateinamerika und Südasien.

    Doch bis das Geld bei der Bevölkerung angekommen ist, müssen viele bürokratische Hürden überwunden werden. Seit der Auflegung des Fonds erlebte er eine Wertsteigerung von nur zwei Prozent Wertsteigerung.

    Weber glaubt daher, dass sich dieses Produkt in erster Linie für Anleger eignet, die sich aus ethischen Gründen für diese Investitionen entscheiden, und bei denen der Gewinn nur eine untergeordnete Rolle spielt. Er warnt: "Es kann sein, dass der Fonds sich über manches Jahr überhaupt nicht entwickelt und also überhaupt keine Rendite abwirft."

    Kunden wollen höheren Anteil an Mikrofinanzierung

    Schon mit tausend Euro können Privatanleger bei der Kölner Pax Bank in Mikrofinanzen investieren. Das Zertifikat setzt allerdings nur zu 20 Prozent auf Mikrofinanz-Projekte. 30 Prozent des Kapitals fließen in Aktienfonds, weitere 50 Prozent in Rentenfonds, die nach ethischen Kriterien ausgewählt werden.

    Den Grund für diese Mischung erklärt Christopf Berndorff von der Pax Bank mit dem Wunsch nach Sicherheit: "Es war unser erstes Zertifikat. Wir wussten nicht, wie es überhaupt am Markt ankommen und wie der Kunde es aufnehmen würde." Dabei musste die Bank Überraschendes feststellen, so Berndorff: "Die Kunden hätten sich einen höheren Anteil an Mikrofinanzierung gewünscht."

    So unterschiedlich die Produkte sind, so haben sie doch eines gemeinsam: Eine hohe soziale Rendite. Sie beleben die Wirtschaft da, wo es am nötigsten ist, und helfen, Armut zu bekämpfen.

    http://www.n-tv.de/854219.html

  9. #858
    Avatar von Nokhu

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Paddy",p="656585
    So unterschiedlich die Produkte sind, so haben sie doch eines gemeinsam: Eine hohe soziale Rendite. Sie beleben die Wirtschaft da, wo es am nötigsten ist, und helfen, Armut zu bekämpfen.
    Sorry. Mein Bedarf an Wirtschaftsbelebung ist mehr als gedeckt.
    Nun sollte die Wirtschaft daran gehen, mich zu beleben damit es IHR gut geht.

    Aber mal im Ernst.
    Mein Vertrauen in die Menschheit, sei es lokal, national oder global, ist nachhaltig gestört.

  10. #859
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Nokhu",p="656586
    Aber mal im Ernst.
    Mein Vertrauen in die Menschheit, sei es lokal, national oder global, ist nachhaltig gestört.
    Auch im Ernst.
    Das ist eine gute Voraussetzung, sich neu zu orientieren.

    Ent-täuschung ist eine Folge von Täuschung, oft auch Selbsttäuschung.

    Es gibt leichte Hoffnungssignale (z.B. Obama, aber auch Attac und tausende anderer Organisationen, wie auch z.B. die Grameen Bank von Muhammad Yunus). Und an allen wirken viele Menschen mit.

    Saatgut, Dünger und Wasser gehören nicht in die Hände der Multis. So schafft man letztlich Terrorismus, den man angeblich nicht will und bekämpft.

  11. #860
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Wiederholungen auf ARTE:
    23.11.2008 um 03:00
    28.11.2008 um 09:55

    oder gleich: http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1...d=2278260.html

    Wasser ist Leben
    (Usa, 2008, 93mn)


    Wasser ist die Essenz des Lebens und ebenso notwendig wie die Luft zum Atmen. Im Rahmen der Energieerzeugung ist es nach Erdöl und Strom zur drittgrößten Industrie angewachsen. Seine große Bedeutung macht Wasser zu einem begehrten Objekt, dessen Besitz Macht verleiht. Irena Salinas Dokumentarfilm untersucht die globale Verteilung der Wasserreserven und zeigt den Umgang mit diesen kostbaren Ressourcen.

    Wie steht es im 21. Jahrhundert um die globale Verteilung der Ressource Wasser? Filmemacherin Irena Salina hat drei Jahre lang Wissenschaftler und Umweltbeauftragte in aller Welt zu diesem Thema befragt. Ihre Untersuchung führt sie in südafrikanische Townships, in denen die Trinkwasserversorgung privatisiert ist und die Ärmsten der Armen verschmutztes Flusswasser trinken müssen. Im indischen Bundesstaat Rajasthan schließen sich Dörfer zu Genossenschaften zusammen und fangen Regenwasser auf, um den Wasserhändlern zu trotzen. In Südamerika beobachtet Irena Salina, dass Wasserreserven wiederholt chemisch verseucht werden, und in Kanada, dass große Lebensmittelkonzerne ganze Flüsse austrocknen lassen.
    Überall bietet sich ihr das gleiche Bild eines ökologischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und menschlichen Skandals. Aber es zeigt sich auch, dass es an den Orten Hoffnung gibt, an denen sich die Bevölkerung organisiert und um ihr Recht auf Wasser kämpft. Der Dokumentarfilm ist eine deutliche Warnung und ein leidenschaftliches Plädoyer für den Schutz des Wassers, dieses kostbarsten Guts der Menschheit.

    http://www.arte.tv/de/Willkommen/pro...anchor_2278264

    Fast unglaublich, die US-Multis klauen global das Grundwasser und verkaufen es dann abgefüllt, u.A. Coca Cola, Pepsi, Nestle.

    Da gibt es einen, von niemandem gewählten d.h. selbsternannten, WELTWASSERRAT, der mit IWF und Weltbank kungelt. In diesem Gremium sitzen alle Multis, die das Wasser global ausbeuten wollen.

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