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Die Börsen beben weltweit

Erstellt von antibes, 10.08.2007, 16:49 Uhr · 1.201 Antworten · 48.786 Aufrufe

  1. #71
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von DisainaM",p="513531

    Fast die gesamte Wall Street gehört zu den Gläubigern von American Home. Die drei größten Gläubiger sind Deutsche Bank Chart zeigen, Wilmington Trust Chart zeigen und J.P. Morgan
    http://www.manager-magazin.de/untern...498410,00.html

    sieht also tatsächlich eher so aus, dass American Home Mittelschichtler, die sich mehrere Häuser als Spekulationsobjekt angelacht hatten, finanziert hatte.
    (so auch die Nachrichten bei heute/ZDF)
    Zum einen bestätigt das doch genau das, was ich über Refinanzierung zitiert hatte, zum anderen wären selbst Mittelschichtler nicht die von dir da hineininterpretierten Bauträger, aber selbst von denen steht da nichts.

  2.  
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  3. #72
    woody
    Avatar von woody

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Ich hab so die Vermutung, DisainaM hat Probleme mit seinen eigenen Texten?

  4. #73
    Avatar von DisainaM

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    American Home selbst ist keine Bank und davon abhängig, dass andere Institute die Kreditzusagen der Firma gegenfinanzieren.

    American Home gab Kreditzusagen an Kunden mit guter Bonität,
    und holte sich das Geld z.B. von der Deutschen Bank.

    American Home hat nichts mit den gestückelten Fondanteilen zutun, denn das Risiko hat z.B. bei der Düsseldorfer IKB zugeschlagen,
    American Home war eine Art selbständiger Kreditvermittler, wo sie die Bonitätsprüfung selber vornahm, und das Geld sich nach der Zusage von der Deutschen Bank holte.

    Wer waren die Antragsteller bei American Home ?
    Zocker, die ihre anfänglich gute Anfangsbonität eben durch diese Hausgeschäfte verzockten.

    Ob wir diese Kunden nun als Mittelständer bezeichnen, ist egal, denn Besserverdienende haben in aller Regel eine Vermögensdiversifizierung, und lassen sich nicht auf eine einseitige Anlageausrichtung ein.
    Ob nun American Home auch Tochterfirmen von Bauträgern, die als Zwischenhändler tätig werden wollten, auch finanziert hat,
    werden wir demnächst erfahren, wenn die Vorgänge weiter aufgeklärt wurden.

  5. #74
    Avatar von phi mee

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    7.486

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Bei der Verleitung zum Aktienkauf gerade durch Vater Staaat gebe ich dir vollkommen recht! Da ist es nicht nur die allseits bekannte T-Aktie mit der viele Kleinanleger Geld verloren haben. Seit Jahren wird doch zur Absicherung der eigenen Rente die Anlage in Aktionfonds umworben. Nicht nur von den Banken sondern auch von Väterchen Staat.


    Zitat Zitat von DisainaM",p="513531
    Da die Deutsche Bank als Gläubiger von American Home an erster Stelle steht,
    darf man davon ausgehen, das die somit mindestens 150 Mio Euro alleine bei American Home versenkt hatte.

    Das ist m. E. ein bisschen zu einfach betrachtet. Das die angenommenen 150 Mio. verloren sind, kann man so nicht sagen. Wir reden hier über Kredite von American Home die unter anderem bei der Deutschen Bank refinanziert wurden.
    Wenn jetzt natürlich alle 3 beteiligten Banken gleichzeitig ihr ganzes Kapital zurückfordern, muss die Blase ja platzen!

    Wenn z. B. die Sparkassen in Deutschland alle Hauskredite, von jedem kleinen Häuslebauer, auf einen Schlag zurückfordern würde, (nur mal angenommen) gäbe das ebenfalls ein Fiasko.

    Wenn es Probleme bei den Ratenzahlungen des Einzelnen gibt sind Banken häufig Gesprächsbereit. Entweder kann der Kredit umgeschichtet werden, die Tilgung für einen Weile ausgesetzt oder die Bank verzichtet auf einen Teil ihrer Zinsforderungen u.s.w. Geht gar nichts mehr wird halt Zwangsversteigert. Ob die Bank dabei immer Verluste macht halte ich für fraglich.


    Wie hier im Kleinen geschildert gilt ähnliches auch für American Home. Selbst wenn die Immobilien überbewertet sind, es sind doch Gegenwerte vorhanden. Es schein doch wohl auch kleinere und mittlere Investoren zu geben die ja auch ihre Raten bezahlen.

    Eine Aufkündigung der Kredite von American Home der 3 Großbanken halte ich daher für den größten Schwachsinn überhaupt. Hier wird mal wieder das Volk verdummt und ausgenommen und die Banken werden sich letzendlich bereichern.


    Zu Aktien oder Fonds mal einen ganz einfache Binsenweisheit. Auch bei fallenden Kursen habe ich noch kein Geld verloren, sondern erst wenn ich die Anteile zu den fallenden Kursen verkaufe.


    phi mee

  6. #75
    Avatar von Palawan

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    704

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Heute gab die UBS ihre Halbjahreszahlen bekannt

    Zitat Zitat von Chak3",p="513517
    Die Hausbauer-Kredite, auch die mit schlechter Bonität („subprime“), wurden gestückelt, in Anleihen verpackt und weltweit von Banken und anderen Investoren gekauft.
    http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/997/127791/

    Das ist der Grund, warum auch Banken betroffen sind, die nicht selbst Subprime-Hypothekenkunden haben.
    Wie @Chak3 geschrieben hat, hatte auch die UBS einen Hedgefonds mit maroden Hypothekenkrediten.... kam aber insgesamt mit einem blauen Auge davon...

    Analysten hatten rund 4,8 Milliarden Reingewinn erwartet und um die Kosten für die Schliessung des US-Hedgefonds DRCM gebangt. Der Gewinn wurde durch den Verkauf der Beteiligung an Julius Bär aufgebläht, der kurz vor Quartalsende 1,926 Milliarden Franken einbrachte. [highlight=yellow:3754ce2bf7]Die Schliessung des US-Hedgefonds Dillon Read Capital Management (DRCM), der sich vorab mit maroden Hypothekenkrediten verspekuliert hatte, kostete die UBS 229 Millionen Franken. [/highlight:3754ce2bf7]Darin enthalten sind Aktienvergütungen für die DRCM-Manager. Bislang war von 150 Millionen Franken Verlust die Rede zuzüglich 300 Millionen Dollar für die Auflösung des Fonds. Gemäss weiteren Angaben vom Dienstag erhielten externe DRCM-Investoren von der UBS 1,5 Milliarden Franken zurückbezahlt, und zwar mit positiver Rendite auf dem ursprünglichen Anlagebetrag.

    Quelle



    Zitat Zitat von phi mee",p="513622
    Zu Aktien oder Fonds mal einen ganz einfache Binsenweisheit. Auch bei fallenden Kursen habe ich noch kein Geld verloren, sondern erst wenn ich die Anteile zu den fallenden Kursen verkaufe.
    Sorry @phi mee, aber das Aussitzen von Kursverlusten ist imho leider ein Fehler den viele Kleinanleger begehen.

    Man muss Verluste auch akzeptieren können und schlechte Titel verkaufen und das Geld in Papiere mit besseren Aussichten re- investieren.

    Gruss Palawan

  7. #76
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Vor meinen Augen beben zwei ..... :-)

  8. #77
    Avatar von DisainaM

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Das ist ja auch ein Problem bei Kurskontrollen,
    es sind im Computerprogramm automatische Verkaufsorders, wenn ein bestimmter Kurs unterschritten wird.

    Hält sich die Bank nicht dran, gibts Probleme mit der Innenrevision, denn Verkaufsautomatissmen werden heute von Price Waterhouse jedem Anleger ins Aufgabenbuch geschrieben.

    Nun beginnt aber ein anderes Kapitel, wo sogenannte restlos unterbewertete Forderungen im Grunde zu schnell einer Wertberichtigung unterzogen werden, die dann der Bank einen kräftigen Verlust verschaffen,
    aber dubiosen Forderungsaufkäufer in kurzer Zeit große Gewinne bescheren, weil sie die Differenz zwischen dem echten Marktwert der Forderung, und dem Ankaufspreis, der als Blitzverkauf zur Unzeit später steuerlich dargestellt wird, zu ihrem Vorteil schließen.

    Manchmal fallen einem dann später merkwürdige Personalallianzen auf, wo die Aufkäuferfirma einem ehemaligen Golfpartner des Entscheidungsträgers bei der Bank zuzurechnen ist.
    Auch in Deutschland ist die sogenannte Vindikationszession (Forderungsverkauf) oft eine steuerliche Gestaltungsmöglichkeit, wo man durch eine beschlossende Wertberichtigung, einem überhasteten Blitzverkauf zur Unzeit (mit erheblichen Preisabschlägen), zu einem schönen steuerlichen Verlust in der deutschen Mutterfirma führen, während die angeblich unabhängige Aufkäuferfirma aus dem Ausland durch einen geordneten Weiterverkauf der Forderung, den Marktwert realisieren kann.

    Im Fall von American Home bestehen zwar konkrete Immobilienwerte als Gegenwert für die von der Deutschen Bank gewährten Kredite,
    doch es ist vom US Recht abhängig, in wie weit diese konkreten Werte zu jedem einzelnen Kreditgeschäft mit der Deutschen Bank ausgesondert werden können, oder sie in die gesamte Konkursmasse des Unternehmens fallen.
    Bei letzterem können am Ende noch soviele Geschäftskunden von American Home Schadenersatzforderungen an die Firma stellen, wo dann z.B. ein Konkursverwalter allen Gläubigern dann nur noch eine Quote von 15 % anbietet.
    Für diese Möglichkeit spricht auch der Umstand, das die Deutsche Bank den Kredit an American Home gewährte, und nicht an deren Endkunden. Deshalb kündigte die Bank ja auch American Home den Kredit, und nicht deren Kunden.

  9. #78
    Avatar von phi mee

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Palawan",p="513644
    Sorry @phi mee, aber das Aussitzen von Kursverlusten ist imho leider ein Fehler den viele Kleinanleger begehen.

    Man muss Verluste auch akzeptieren können und schlechte Titel verkaufen und das Geld in Papiere mit besseren Aussichten re- investieren.

    Ok es war etwas vereinfacht dargestellt, da das Ganze natürlich viel komplexer ist. Aber wie du schreibst "schlechte Titel", das ist der Knackpunkt. Häufig werden gesunde Titel deutlich unterbewertet und zusätzliche Panikverkäufe stacheln das noch an.

    Börsenspielchen sollte man nur mit Geld machen auf das man nicht kurzfristig, oder zu einem fixen Termin, wieder angwiesen ist. Bei gesunden, unterbewerteten Titeln heißt es eben manchmal die Panik der anderen auszunutzen und zu günstigeren Kursen zuzukaufen. Dazu ein gutes Sitzfleisch und auf die richtige Gelegenheit warten für den Verkauf.

    Funktioniert natürlich nicht für hektische Ein- und Aussteiger die möglichst schnell hohe Gewinne realisieren wollen.


    Bezogen auf die derzeitige Banken/Immobilienmarktkrise - Auch hier werden clevere Geschäftemacher wieder Kapital draus schlagen.


    phi mee

  10. #79
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Palawan",p="513644
    Zitat Zitat von phi mee",p="513622
    Zu Aktien oder Fonds mal einen ganz einfache Binsenweisheit. Auch bei fallenden Kursen habe ich noch kein Geld verloren, sondern erst wenn ich die Anteile zu den fallenden Kursen verkaufe.
    Sorry @phi mee, aber das Aussitzen von Kursverlusten ist imho leider ein Fehler den viele Kleinanleger begehen.

    Man muss Verluste auch akzeptieren können und schlechte Titel verkaufen und das Geld in Papiere mit besseren Aussichten re- investieren.
    Wollt' ich auch grad sagen, man kann auch auf einem Titel sitzen der nicht mehr 'fällt', sondern nur noch ganz unten stagniert. Das ist also tatsächlich nur eine Binsenweisheit und keine Bankerdevise...

    Die Panikverkäufe (mit leichten bis mittleren Verlusten) die man oft durch Beruhigen der Kleinanleger zu verhindern versucht, sind nämlich teilweise mehr als berechtigt.

  11. #80
    Avatar von phi mee

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="513707

    Wollt´ ich auch grad sagen, man kann auch auf einem Titel sitzen der nicht mehr ´fällt´, sondern nur noch ganz unten stagniert. Das ist also tatsächlich nur eine Binsenweisheit und keine Bankerdevise...

    Die Panikverkäufe (mit leichten bis mittleren Verlusten) die man oft durch Beruhigen der Kleinanleger zu verhindern versucht, sind nämlich teilweise mehr als berechtigt.

    Nun gehen wir mehr in Detail als ich eigentlich wollte. Ich schrieb ja auch noch kein Geld verloren sondern erst wenn ich zu niedrigen Kursen verkaufe oder verkaufen muss. Ihr impliziert jetzt einen risikoreichen Titel der plötzlich fallen und auf einem niedrigen Niveau dann stagniert. Richtig, dann würde ich irgendwann den Verlust realsieren müssen.

    Bei allgemein stark fallenden Kursen, wie z. B. 2000 wurden aber auch solide Standatwerte mit erfasst und deutlich unterbewertet. Hier auf einen langfristige Erholung zu hoffen und eventuell sogar zuzukaufen war nicht die schlechteste Idee. (Eine gesunde Streuung des Aktiendepots sollte natürlich vorhanden sein. )

    Als Beispiel nenne ich mal Thyssen Krupp die zeitweise sogar unter 10 € gehandelt wurden und kürzlich noch bei 43-44 € pendelten.


    Ich leide nicht unter Verfolgungswahn aber kann mich des, in langen Jahren gewonnenen, Eindrucks nicht erwehren, dass hier häufig extrem fallende oder steigende Kurse bewusst gesteuert sind, denn verdient wird immer!
    Hektisches Handeln an der Börse ist nicht gut für den Blutdruck und als Ganzes betrachtet habe ich bisher realisierte Verluste durch Gewinne recht gut ausgeglichen.

    Nicht zu vergessen, dass viele AG´s mittlerweile Dividenden ausschütten die einer banküblichen Verzinsung schon recht nahe kommen.


    Wie gesagt, so weit wollte ich gar nicht ins Detail gehen, denn das ist hier ja eigentlich nicht das Thema. Ich wollte nur darauf hinweisen, das es sich bei den in den Raum geworfenen Summen nicht um Totalverluste handeln muss. Scheint mir aber derzeit so, dass es gerne so dargestellt wird.



    phi mee

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