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Die Börsen beben weltweit

Erstellt von antibes, 10.08.2007, 16:49 Uhr · 1.201 Antworten · 48.806 Aufrufe

  1. #731
    Avatar von Conrad

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Paddy",p="648590

    Noch besser, bald hat jeder Beschäftigte drei Jobs...

    ...und kommt damit immer noch nicht klar bzw. beantragt ergänzend ALG II.

    Übrigens kommen Auswirkungen der Finanzkrise erst 6-9 Monate später in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt an. Man darf gespannt sein. :-(
    Die nächste schwere, dramatische Krise kommt bestimmt; Deutschland am Abgrund, der Dax am Abgrund und morgen sind wir einen Schritt weiter....

    Die gute Nachricht Arbeitslosenzahlen unter 3 Mio. will natürlich keiner hören, also weiterjammern und Flennen.

    Zitat Zitat von Paddy",p="648590
    Die globale Krise der Automobilindustrie ist übrigens älter als die Finanzkrise, wird jedoch zusätzlich dadurch weiter befördert.
    Die "globale Krise der Automobilindustrie" sieht im Detail so aus:

    Weltweit kämpfen Autobauer gegen schwindende Absatzzahlen und den drohenden Konjunktureinbruch. Volkswagen schlägt sich in der Krise vergleichsweise wacker. [highlight=yellow:8376ed32a9]Der Wolfsburger Konzern bestätigt seine Umsatz- und Ergebnisprognosen - und geht dennoch auf Sparkurs.[/highlight:8376ed32a9]

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,587464,00.html

    Unheimlich dramatisch, oder ? Wenn die nicht jedes Jahr mindestens 10% mehr Umsatz u. Gewinn machen, ist das eine schwere Krise, eine dramatische Krise, eine schwere dramatische globale Krise.... und ohne Öl hätten wir genau diese dramatische Krise....

  2.  
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  3. #732
    Avatar von garni1

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    @Lamai, glaubst du wirklich diesen Statistiken?

  4. #733
    Avatar von Conrad

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von garni1",p="648620
    @Lamai, glaubst du wirklich diesen Statistiken?
    Nein, natürlich nicht, Deutschland steckt in einer tiefen, schweren, dramatischen Krise, die Bevölkerung lebt in bitterer Not und tiefster Armut, für diesen Winter sind Hungeraufstände zu befürchten...wir stehen kurz davor von der OECD als Entwicklungsland zurückgestuft zu werden und die Welthungerhilfe leitet bereits Maßnahmen ein......ohne jeden Zweifel steht Deutschland am Abgrund, Deutschland ist endgültig am Ende.....nur die EnnPeeDee kann uns noch retten...

    Wolltest du das hören ?

  5. #734
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Lamai",p="648625
    .....nur die EnnPeeDee kann uns noch retten...

    Wolltest du das hören ?
    Wer wollte wohl solch einen Schwachsinn hören?

  6. #735
    Avatar von Conrad

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Paddy",p="648640
    Zitat Zitat von Lamai",p="648625
    .....nur die EnnPeeDee kann uns noch retten...

    Wolltest du das hören ?
    Wer wollte wohl solch einen Schwachsinn hören?
    Na du willst den Schwachsinn hören, sonst würdest du ja nicht drauf eingehen...

  7. #736
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Donnerstag, 30. Oktober 2008
    "Alle zusammen"Aufruf der Bankchefs

    Die Chefs der Hypovereinsbank und der Landesbank Baden-Württemberg haben eine gemeinsame Nutzung der vom Bund angebotenen Staatsgarantien durch deutsche Banken gefordert. "Wir müssen alle ein Interesse daran haben, dass der Geldmarkt wieder zu normalen Verhältnissen kommt, wovon wir im Moment noch weit entfernt sind", sagte der Chef der Münchener HypoVereinsbank, Wolfgang Sprißler, bei einer Bankenveranstaltung in Frankfurt.

    Eine konzertierte Aktion aller Institute bei der Nutzung von Garantien sei eine interessante Option, um den Markt wieder zum Laufen zu bringen. Zudem könne so das Problem aus der Welt geschaffen werden, dass einzelne Banken durch eine Inanspruchnahme der staatlichen Bürgschaften stigmatisiert würden. "Wir müssen uns auf die Nutzung der Garantien alle gemeinsam konzentrieren."

    Auch LBBW-Chef Siegfried Jaschinski sieht darin den besten Weg für die Banken. "Ein gemeinsames Vorgehen ist ein sinnvolles Vorgehen, was die Garantien anbelangt", sagte er. Es sei wichtig, dass Banken weiterhin die Möglichkeit hätten, Kredite an Unternehmen zu vergeben. Das könnten sie aber nur, wenn sie sich ausreichend am Kapitalmarkt refinanzieren können. Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch, dass Banken ausreichend mit Kapital ausgestattet seien. Angesichts der Ankündigungen ausländischer Regierungen, die sämtliche Banken des jeweiligen Landes mit frischem Eigenkapital auszustatten, habe es einen regelrechten Wettlauf von Instituten um Kapitalquoten gegeben.

    Die USA oder Großbritannien hatten ihren Banken quasi dazu gezwungen, staatliche Kapitalhilfen in Anspruch zu nehmen. Viele Institute sind dadurch inzwischen deutlich besser kapitalisiert als deutsche Häuser. In Großbritannien wurde Banken etwa eine Kernkapitalquote von neun Prozent vorgeschrieben. HVB-Chef Sprißler betonte, sein Institut sei mit einer Kapitalquote von 15 Prozent gut aufgestellt. Während er staatliche Garantien für sinnvoll halte, sei es für die HVB kein Thema, Kapital vom Bund zu nehmen.

    Bedingungen verlesen

    Bundesbank-Chef Axel Weber nannte unterdessen erstmals Bedingungen, zu denen sich Banken bei dem von Bundesregierung und Bundesbank aufgelegten Rettungsfonds Garantien für Kredite an andere Banken besorgen können. Ab einem Zeitraum von drei Monaten bis zu einem Jahr, für den diese Garantien in Anspruch genommen würden, würde ein Aufschlag von 50 Basispunkten veranschlagt, sagte Weber. Darüber hinaus müsse das Rating des Hilfe suchenden Kreditinstituts berücksichtigt werden, sagte Weber.

    Dass unterhalb des Dreimonatsfensters keine Gebühren anfallen sollen, begründete Weber damit, dass die Notenbank volle Kontrolle über den kurzfristigen Geldmarkt behalten wolle. Damit dies für den gesamten Euro-Raum gelte, habe der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) sich bereits mit diesem Thema beschäftigt. Rettungsschirme für Banken und staatliche Garantien für den Interbankenhandel gibt es mittlerweile in den meisten Staaten der Währungsunion.

    http://www.n-tv.de/1046131.html

  8. #737
    Avatar von Hippo

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Der Grund des Anstieges der VW Aktie
    Gescheiterte Spread-Wetten
    Hedge-Fonds patzen wie die WestLB
    von Christian Kirchner und Nina Luttmer (Frankfurt)

    Der raketengleiche Kursanstieg der VW-Aktie ist nach FTD-Berechnungen zu großen Teilen auf gescheiterte Wetten auf die Kursunterschiede zwischen Stamm- und Vorzugsaktien zurückzuführen.
    Im Zuge dieser sogenannten Spread-Wetten setzen Spekulanten zugleich auf steigende Kurse der Vorzugsaktien und fallende Kurse der Stammaktien von Volkswagen.

    So weist die Umsatzentwicklung der beiden Aktiengattungen seit Anfang September klare Parallelen auf, obwohl sich die Aktien vollkommen unterschiedlich entwickelten. Die Stammaktien von Volkswagen legten seit Anfang September um 150 Prozent zu, die Vorzugsaktien brachen hingegen um 60 Prozent ein. Die Kursdifferenz zwischen den Papieren sank aber nicht wie von Spekulanten erwartet, sondern stieg und verzehnfachte sich zwischenzeitlich.

    Das zwang die Spekulanten ab Montag zum Auflösen ihrer Positionen, als sich die VW-Aktie mehr als verdoppelte. "Die Volkswagen-Vorzüge folgten Montag zunächst dem starken Anstieg der Stämme, brachen dann jedoch ein. Das ist ein klares Indiz, dass Spekulanten die Wetten auf die Verengung der Kursdifferenz in Panik auflösten", sagt Marc-René Tonn, Analyst von M.M. Warburg.

    Die nunmehr gescheiterte Strategie schien für viele Hedge-Fonds aus zwei Gründen in den vergangenen Monaten lukrativ: Die Kursdifferenz zwischen den beiden VW-Aktiengattung war bereits vor den jüngsten Kapriolen extrem hoch. Zudem verlor das nur mit den Stammaktien verbundene Stimmrecht relativ an Gewicht für Investoren, da das Aktienpaket aus dem Anteil Porsches und des Landes Niedersachsen eine Mehrheitsübernahme von Volkswagen ohnehin unmöglich machte.

    Mit der identischen Strategie auf Volkswagen-Aktien hatten sich im Frühjahr 2007 bereits Händler der WestLB verzockt. Auch sie setzten auf sinkende Kurse der Stämme und steigende Kurse der Vorzüge und mussten am Ende einen Verlust von 100 Mio. Euro hinnehmen.

    Nach FTD-Informationen hat die WestLB ihr damaliges Aktienpaket von zehn Prozent der VW-Vorzugsaktien und fünf Prozent der Stammaktien seinerzeit aber nicht etwa liquidiert, sondern an eine andere Bank verkauft, um die Position schnellstmöglich aus den Handelsbüchern zu bekommen.

    In Finanzkreisen hält sich derzeit hartnäckig das Gerücht, dass Teile dieser Wette noch immer nicht aufgelöst seien und seinen aktuellen Halter Milliarden kosten könnten. Insgesamt verfügt Volkswagen über 291 Millionen Stamm- und 105 Millionen Vorzugsaktien. Die Vorzüge kommen damit aktuell lediglich auf eine Börsenkapitalisierung von rund 4 Mrd. Euro, die Stammaktien hingegen auf eine 40-mal höhere von derzeit 165 Mrd. Euro.
    Eine wichtige Rolle im Kursanstieg von Volkswagen schreiben Händler auch den Banken zu, die Porsche die Cash-Settlement-Optionen auf 31,5 Prozent der VW-Stammaktien verkauft haben. Durch die heftigen Kursschwankungen und den starken Kursanstieg seien die Verkäufer der Option an Porsche in der Bredouille, da bei solchen Geschäften zunächst lediglich eine Teilabsicherung der verkauften Optionen durch den Kauf von Aktien üblich sei.

    Der Verkäufer der Optionen kauft dann bei einem Kursanstieg selbst Aktien nach, um das eigene Risiko zu begrenzen. "Genau das war aber diese Woche bei der VW-Kursrally in einem engen Markt entweder unmöglich oder teuer", sagt der Chefhändler einer Wertpapierhandelsbank.

    Nun gäbe es zwei Möglichkeiten, hieß es in Finanzkrisen: Entweder hätten die Banken die Cash-Settlement-Optionen nicht vollständig abgesichert und damit ein Milliardenrisiko in der Bilanz. Oder aber sie sitzen nunmehr im Falle einer Vollabsicherung der Optionsgeschäfte auf einem an der Börse aufgepumpten Aktienpaket von 91 Millionen Stammaktien im Wert von 52 Mrd. Euro.

    Porsche wiederum habe kein Interesse, dass die Gegenpartei seiner Optionsgeschäfte am Ende zahlungsunfähig ist. Auch dies sei ein Grund, warum Porsche derzeit versuche, Druck vom Kessel zu nehmen, und damit auch seinen Optionspartnern die Gelegenheit zum Durchatmen gebe, hieß es.
    FTD

  9. #738
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Ja, Changnam43,

    jetzt habe ich auch verstanden, warum man nur mit ´echten Volksaktien´ solche Geschaefte machen kann.

    Gruss
    HPollmeier

  10. #739
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    http://www.teleboerse.de/1047327.html

    Montag, 3. November 2008 - 11:05

    Kutzers Corner

    Nicht zu früh jubeln

    Neuer Monat, neues Glück? Ja, es ist wieder da, das Prinzip Hoffnung - Hoffnung, dass der November besser wird als der schwarze Oktober 2008. Und die erste Woche kann zumindest Anhaltspunkte dafür liefern, ob die Börse Boden gefunden hat - fürs Erste. Spannend wird es auf jeden Fall, denn große Ereignisse mit Kapitalmarktrelevanz stehen vor der Tür: US-Präsidentschaftswahlen, deutsches Konjunkturprogramm, Leitzinssenkung, Zwischenberichte von Großunternehmen, neue Wirtschaftsindikatoren. Reaktionen der Kurse sind zu erwarten. Aber selbst eine kraftvolle Erholung von Dow und Dax sollte von den Anlegern nicht überschätzt werden!

    Auch wenn jetzt wieder die "Ist-das-Schlimmste-überwunden?-Frage" gestellt wird, eine klare Antwort wäre leichtfertig. Die bestehenden und potenziellen Gefahrenherde sind gigantisch - von einer drohenden Ausbreitung der Schuldenkrise in Amerika auf den Kreditkartensektor bis zur Zahlungsunfähigkeit ganzer Länder. Außerdem sind Themen wie Inflation, Deflation und Rezession nicht vom Tisch. Ein, zwei Tage bessere Börse - und schon melden sich die Optimisten zurück.

    Meine Empfehlung bleibt bis auf weiteres unverändert: Vergessen Sie "billige" Aktien und "extrem attraktive" Kurs-Gewinn-Verhältnisse! Denn das aktuelle Szenario ist viel gefährlicher als die Krisen der Vergangenheit - gefährlich bedeutet aber nicht, dass sich aus der Finanzkrise eine globale Wirtschaftskrise entwickeln muss. Eine Bear-Market-Rally, also ein Zwischenspurt im Abwärtstrend, ja! Aber seien Sie nicht überrascht, wenn wir noch niedrigere Aktienkurse sehen - ob im November oder später.

  11. #740
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Nun die Krise wirkt sich weiter aus.
    Nach Banken und Autoindustrie folgen weitere Bereiche.

    Der Münchener Autokonzern BMW reagiert auf die nachlassende Nachfrage. Um seine angekündigte Produktionskürzung umzusetzen, schließt BMW sein Stammwerk in München um Weihnachten vier Wochen lang.

    GM ist faktisch pleite. Opel gerät mit in deren Schieflage.

    Weitere Branchen, wie der Einzelhandel, werden folgen.

    Analysten erwarten den Höhepunkt der Krise erst Sommer nächsten Jahres.

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