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Die Börsen beben weltweit

Erstellt von antibes, 10.08.2007, 16:49 Uhr · 1.201 Antworten · 48.909 Aufrufe

  1. #581
    Avatar von eletiomel

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    du scherzkeks,


    die chinesen sind längst kapitalisten.
    es existiert nur eine autoritäre regierungsform die aus notwendigkeit einen komunistischen anstrich aufrecht erhält.
    es gibt ja wohl nichts mehr was in china sozialistisch wäre,ausser der glaube der älteren bevölkerungsgruppe möglicherweise.

  2.  
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  3. #582
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von eletiomel",p="646459
    du scherzkeks,


    die chinesen sind längst kapitalisten.
    es existiert nur eine autoritäre regierungsform die aus notwendigkeit einen komunistischen anstrich aufrecht erhält.
    es gibt ja wohl nichts mehr was in china sozialistisch wäre,ausser der glaube der älteren bevölkerungsgruppe möglicherweise.
    Das erzähl mal den Chinesen. ;-D

    Übrigens waren Funktionäre der ehemaligen Sowjetunion oder auch der DDR gleichfalls auch immer schon Kapitalisten.

    Kommunisten im Sinne von Karl Marx hat es nie gegeben.

    Aber wir sind ja auch nicht im Krieg.

    "Alles Lüge" sang schon vor Jahren Herby Gröhlemeier. ;-D

    PS. Hier noch eine Meldung zur Finanzkrise:

    Freitag, 24. Oktober 2008
    Rettungspaket ohne Ausreden
    Verdi will Banken zwingen

    Die Gewerkschaft Verdi will die deutschen Bankenbranche dazu zwingen, geschlossen unter den 500 Milliarden Euro schweren Rettungsschirm des Bundes zu schlüpfen. Bislang hat lediglich die BayernLB ein solchen Schritt erklärt, während Branchenprimus Deutsche Bank dies strikt ablehnt und viele andere noch zögern. "Die Inanspruchnahme der Gelder muss für die Banken obligatorisch sein", forderte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong. Nur bei einem entsprechenden Nachweis dürfe es eine Ausnahme für einzelne Banken geben. [highlight=yellow:ede8a5e9b6]Die aktuelle Linie der Banken verhindert nach Einschätzung Foullongs, dass die Finanzkrise schnell bekämpft werden kann.[/highlight:ede8a5e9b6]

    Viele Banken fürchten, bloßgestellt zu werden, wenn sie Gelder abrufen und damit Milliardenlöcher in ihren Bilanzen zugeben. Die BayernLB hatte den Hilfsbedarf mit 6,4 Mrd. Euro beziffert. In anderen europäischen Länder wie Großbritannien und Frankreich sind staatliche Rettungspaket dagegen verpflichtend für Kreditinstitute. Auch in den USA wurden die großen Häuser kollektiv unter den dortigen Rettungsschirm gezwungen.

    Verdi kritisierte die Haltung der Branche: "Bankmanager und Politiker haben mit ihren Äußerungen ein Klima der Häme und Stigmatisierung geschaffen", sagte Foullong. "Man darf nicht davon ausgehen, dass eine Bank kurz vor dem Konkurs steht, wenn sie das Paket in Anspruch nimmt."

    Staatliche Ratingagentur

    Zugleich sprach sich die Gewerkschaft für mehr staatliche Regulierung für den Bankensektor aus. Den öffentlich-rechtlichen Instituten müssten die Länder künftig Spekulationsgeschäfte verbieten. Die Ratingagenturen, die die Krise mit Gütesiegeln für hochriskante Produkte mitverursacht hatten, sollten stärker überwacht werden. Verdi sprach sich für die Schaffung einer öffentlichen, unabhängigen Rating-Agentur aus.

    Die Gewerkschaft hofft, dass die Banken ohne Massenentlassungen durch die Finanzkrise kommen. Er habe den verhaltenen Optimismus, dass die Beschäftigtenzahl gehalten werden könne, sagte Foullong. Derzeit zählt die Branche rund 680.450 Mitarbeiter, das sind 94.000 weniger als im Jahr 2000.

    Stockende Verhandlungen

    Die Tarifverhandlungen für die rund 250.000 Beschäftigten der privaten und öffentlichen Banken sind laut Verdi festgefahren. Im September war die vierte Runde ohne Ergebnis geblieben. Die geplanten Streiks hatte die Gewerkschaft wegen der Finanzkrise vorerst ausgesetzt, behält sie sich aber weiter vor. Die Gewerkschaft fordert acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 260 Euro.


    http://www.n-tv.de/1042980.html

    [highlight=yellow:ede8a5e9b6]Auch in diesem Punkt[/highlight:ede8a5e9b6] ist Ackermann zu kritisieren.

  4. #583
    Avatar von Loso

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Die aktuelle Linie zeigt, dass die öffentlichen Banken (zumindest in Deutschland) das Hauptübel sind. Daher wäre es fatal gerae diesen Filz bei den privaten Banken mit staatlicher Beteiligung über ein Zwangsinstrument einzuführen. Dass Stellenabau durch Strukturwandel auch an den Banken nicht vorbeigeht wie z.B. an der Textil oder Stahlindustrie ist nunmal der Lauf der Zeit. Wie oft braucht man heutzutage denn noch einen Bankangestellten persönlich im Gegensatz zu früher?
    Dass man überhaupt eine korrupte Gewerkschaft wie Verdi zitiert ist schon lächerlich. Deutschland hat nur noch eine einzige private, unabhängige Grossbank, und dass als eine der grössten Volkswirtschaften der Welt, das ist schon bedenklich genug. Ich mag den Ackermann zwar überhaupt nicht, aber es fallen eben nicht immer Herrhausens vom Himmel, und da die Massen wie die Reichen und sogar Städte und Kommunen wegen den letzten Stellen hinterm Zins-Komma das Geld zu irgendwelchen Banken aus USA oder Island tragen hätte der heute wahrscheinlich auch gar keine Chance mehr nach ganz oben zu kommen.

  5. #584
    Avatar von Hippo

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    In der Hoffnung mal etwas von der Parteipolitik abzulenken, hier was zum Thema.
    "Wir sind in Panik"
    Am Freitag sind die Börsen erneut in einer Art Kettenreaktion eingebrochen - mit Konsequenzen für Unternehmen und Verbraucher.

    Von Henrik Mortsiefer
    24.10.2008 20:25 Uhr

    Berlin - Die Hoffnung auf ein Ende der Finanzkrise ist am Freitag enttäuscht worden. Nach zahlreichen Gewinnwarnungen großer Unternehmen brachen die Aktienkurse weltweit ein. Die Kettenreaktion hatte am Morgen in Tokio ihren Lauf genommen, wo der Nikkei-Index um rund zehn Prozent absackte. Der Dax lag am späten Nachmittag 7,4 Prozent niedriger bei 4183 Punkten. Alle 30 Werte notierten im Minus. In New York verlor der Dow Jones 4,4 Prozent.



    Warum kommen die Märkte nicht zur Ruhe?

    Die Erwartung, dass die großen Volkswirtschaften in eine Rezession rutschen, wird an den Börsen schon länger in die Aktienkurse eingearbeitet. Allerdings schlug sich dies bislang vor allem bei den Finanzwerten nieder, die massiv an Wert verloren haben. Bei Technologie- und Energieaktien stehen die Korrekturen zum Beispiel nach Meinung von Analysten noch aus. „Weil auf beide Sektoren zusammen annähernd 30 Prozent der Marktgewichtung entfallen, dürfte dies einer raschen Markterholung entgegenstehen“, schreibt die DZ Bank.

    Für große Unsicherheit sorgt die laufende Berichtssaison zum dritten Quartal. Zwar sind die bisherigen Ergebnisse häufig besser als erwartet ausgefallen. Aber die Prognosen der Unternehmen für 2009 fallen düster aus. Die Experten der Landesbank Berlin fürchten, dass „Lichtblicke im weiteren Verlauf der Berichtssaison eher rar gesät bleiben“. Die Analysten warnen wie viele andere auch vor weiteren Enttäuschungen.

    Ein Maß für die gewaltige Nervosität an der Börse liefert ein an den Dax angelehnter Index: der V-Dax. Das „Angstindex“ genannte Barometer misst die Kursschwankungen, die von den Marktteilnehmern innerhalb der nächsten 45 Kalendertage erwartet werden. Mitte des Monats kletterte der V-Dax auf den höchsten Stand aller Zeiten. Innerhalb eines Jahres ist er um mehr als 180 Prozent gestiegen.



    Wie wichtig sind Börsen für die Realwirtschaft?

    Auf Aktienmärkten wird Kapital mobilisiert, das Unternehmen zur Stärkung ihrer Eigenkapitalbasis, für ihre Investitionen und ihre Expansion benötigen, und das nicht durch Bankkredite (Fremdkapital) zur Verfügung gestellt werden kann. Außerdem dient die Börse der langfristigen Vermögensbildung der Privatanleger, die Aktien oder Fondsanteile kaufen. Stürzen die Aktienkurse ab, hat dies über kurz oder lang Auswirkungen auf andere Sektoren – andere Anlagemärkte, das Bankensystem, die Unternehmen oder die Konsumentscheidungen der Verbraucher. Fallen die Kurse, fühlen sich die Anleger weniger vermögend, sie schränken ihren Konsum oder ihre Investitionen ein und versuchen zu sparen. Geschieht dies massenhaft, lähmt dies die gesamte Volkswirtschaft.



    Welche Folgen haben sinkende Aktienkurse für die betroffenen Unternehmen?

    Ein Kurssturz signalisiert, dass Investoren die Geschäftsaussichten eines Unternehmens pessimistisch einschätzen und dem Management weniger vertrauen. Unternehmen, die sich als Aktiengesellschaften frisches Kapital am Finanzmarkt beschaffen wollen (durch einen Börsengang oder später durch Kapitalerhöhungen), tun sich deutlich schwerer. Aktien werden auch häufig bei Übernahmen und Fusionen als Akquisitions- oder Tauschwährung eingesetzt. Sinkt ihr Wert, muss mehr Eigen- oder Fremdkapital eingesetzt werden. Firmenzusammenschlüsse werden schwieriger.

    In einigen Fällen ist der Börsenwert eines Unternehmens unter den Buchwert – also die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögenswerte – gesunken. Die Aktie wird zum Schnäppchen. Hat eine AG keinen Großaktionär, wird sie dann zum Übernahmeziel für Investoren. Aktuelles Beispiel: Daimler. Zudem hinterlässt ein Kurssturz regelmäßig Abschreibungsbedarf in den Bilanzen der Unternehmen, weil das dort verbuchte Aktienvermögen im Wert gesunken ist.



    Wie viel Psychologie ist im Spiel?

    „Wir sind in einem Panik-Stadium, ich wüsste nicht wie ich es sonst nennen soll“, sagte am Freitag ein Chefstratege der US-Bank Citigroup angesichts der Turbulenzen. „Und wenn man in Panik ist, dann ist alles rationale Denken verschwunden.“ Denken viele Anleger so, ist die Gefahr groß, dass sie sich wie Lemminge in den Abgrund stürzen. Dieser Herdentrieb ist charakteristisch für den Aktienmarkt. Die regelmäßig an der Deutschen Börse erhobene Sentimentanalyse, die die Stimmung der Anleger einfängt, kommt zu dem Ergebnis, dass Fondsabflüsse meist langfristig orientierter Anleger das Geschehen prägen. „Und wann dieser Kapitalabfluss beendet sein wird, hängt nicht von ökonomischen, sondern vielmehr von psychologischen Faktoren ab“, schreiben die Marktforscher von Cognitrend. „Etwa von Werten wie Vertrauen.“

    (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 25.10.2008)
    Tagesspiegel

  6. #585
    Avatar von rübe

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    890

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Paddy",p="646461

    "Alles Lüge" sang schon vor Jahren Herby Gröhlemeier. ;-D
    das war mit verlaub rio reiser...für mich persönlich ein ganz erheblicher unterschied

  7. #586
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von rübe",p="646488
    Zitat Zitat von Paddy",p="646461

    "Alles Lüge" sang schon vor Jahren Herby Gröhlemeier. ;-D
    das war mit verlaub rio reiser...für mich persönlich ein ganz erheblicher unterschied
    Sorry, da hast Du Recht.

  8. #587
    Avatar von wingman

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Sie haben für nächstes Jahr deutlich mehr Arbeitslose angesagt. Wahrscheinlich net gut für mich.

  9. #588
    Avatar von siajai

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Wahrscheinlich net gut für mich.
    Ein Liedchen auf youtube, heisst ``Staatsgarantie´´


  10. #589
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von wingman",p="646559
    Sie haben für nächstes Jahr deutlich mehr Arbeitslose angesagt. Wahrscheinlich net gut für mich.
    Vielleicht wirst Du dann durch einen ALG II Empfänger ersetzt? Wenn der dann auch noch pro Stunde einen Euro für den Arbeitgeber mitbringen muss, ist die Wirtschaftskrise beendet. ;-D

  11. #590
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von wingman",p="646559
    Sie haben für nächstes Jahr deutlich mehr Arbeitslose angesagt. Wahrscheinlich net gut für mich.
    Ich denke da werden sich einige Arbeitnehmer wundern.

    Gewinnwarnung von Sony und Renault, wär hätte das gedacht.

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