Seite 49 von 121 ErsteErste ... 3947484950515999 ... LetzteLetzte
Ergebnis 481 bis 490 von 1202

Die Börsen beben weltweit

Erstellt von antibes, 10.08.2007, 16:49 Uhr · 1.201 Antworten · 48.880 Aufrufe

  1. #481
    Avatar von wingman

    Registriert seit
    30.11.2004
    Beiträge
    14.074

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Danke für die guten Wünsche. Ob daraus was festes wird weis aber nur Buddha, mal sehen.
    Wie es ausschaut hat vielleicht auch meine Frau etwas, kaum zu glauben........kaum hier.
    Wie auch immer, erstmal wieder den Kopf entstauben :-).

  2.  
    Anzeige
  3. #482
    UAL
    Avatar von UAL

    Registriert seit
    23.08.2003
    Beiträge
    8.198

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Alles wird gut.... :-) anstatt auf Flugtickets zu sparen erstmal auf die Kante legen für das Leben nach Deutschland...aber Du machst das schon.

  4. #483
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Wer es genauer wissen möchte:

    Kinostart 30.Oktober

    [highlight=yellow:7f434321bc]LET'S MAKE MONEY[/highlight:7f434321bc]

    Auf der Spur des Geldes

    Let's Make Money ist Erwin Wagenhofers dokumentarische Kritik am internationalen Finanzsystem, das die Vermehrung von Kapital zum vermeintlich obersten Gebot erklärt hat. Mit seinem zweiten Dokumentarfilm setzt der österreichische Filmemacher seine Globalisierungskritik fort, die er mit We Feed the World – Essen Global begann.

    Wohin fließen die Abermilliarden, die wir unseren Banken und Versicherung zur Anlage anvertrauen? Wie vermehrt sich unser Geld? Wagenhofer hat sich aufgemacht, diese Fragen zu beantworten und blickt in die wirren Kanäle des globalen Finanzsystems. Vorbei am Finanzzentrum London führt ihn seine investigative Reise über den afrikanischen Kontinent, nach Indien, zurück in die Berge der Schweiz und an die Costa del Sol.

    Überall auf dem Globus arbeiten Menschen in gut sitzenden Anzügen daran, Kapital zu mehren. Auftraggeber sind Geldinstitute; Banken und Versicherungen, und damit in letzter Instanz wir selbst. Dass unser Geld nicht dazu genutzt wird, das Wohl der Menschheit zu steigern, zeigt Wagenhofers Film sehr schnell. Er lässt Akteure zu Wort kommen, die an den Schalthebeln der globalen Finanzindustrie sitzen, die uns Einblicke in ihre Arbeit geben: Da erklärt ein Wirtschaftskiller, wie im Auftrag der Weltbank Dritte-Welt-Staaten finanziell ruiniert und so politisch gefügig gemacht werden. In der Investoren-Welt werden diese Abhängigkeitssysteme verschönt als emerging markets bezeichnet - aufstrebende Märkte. Wenn noch Blut auf den Straßen dieser Märkte liegt, erklärt der Investor Guru Mark Mobius, dann ist der Zeitpunkt für Investitionen besonders günstig. Und so sieht der Zuschauer auf der Reise des Geldes, wie die Realität fiskaler Begriffe wie Deregulierung und Freihandel zum Beispiel auf den Baumwollfeldern in Burkino Faso aussieht. Subsumiert wird die Perversion dieser Maschinerie in einzelnen Bildern. Übermächtig ragt ein riesiges Billboard mit der Aufforderung "join the millionaires club today" über den Wellblech-Dächern eines indischen Slums hervor.

    Wagenhofer weiß zu polarisieren. In verschiedenen Kapiteln zeigt er die Mächtigen, die Ärmsten und als moralisches Sprachrohr dazwischen fungiert der Träger des alternativen Nobelpreises Hermann Scheer. Doch schafft es der Filmemacher auch geschickt, das Thema wieder in unser Wohnzimmer zurückzuholen: der Kampf um die Rentabilitätssteigerung wird auch vor unserer Haustür ausgetragen. Absurde Privatisierungsdeals unserer Städte und auch die spanische Immobilienblase legen dafür Zeugnis ab. Hier wird die letzte soziale Errungenschaft, das letzte Fleckchen grüne Erde an die Profitgier verhökert. Fassungslos sitzt man dieser gewaltigen Welle an Informationen und Bildern gegenüber während die ungemütliche Erkenntnis darüber wächst, dass man vom Moment der eigenen Konto-Eröffnung zum Komplizen in diesem globalen Ausbeutungskampf wird.

    Mit Let's Make Money ist dem Österreicher ein beängstigender Dokumentarfilm gelungen. Zusammen mit seinem Vorgänger reiht er sich in ein Doku-Genre ein, das die Auseinandersetzung sucht über die gesellschaftliche Rolle und die Funktion der Wirtschaft in unserer globalisierten Welt. Let's Make Money ist in diesem Sinne nicht neu. Doch gibt der Film weitere Einblicke in die Komplexität der Globalisierung und zeigt, ähnlich wie beispielsweise Darwin's Nightmare (Sauper, 2005) oder The Corporation (Achbar/Abbot, 2004) dass der schöne Schein unserer Zeit von einer ziemlich unangenehmen Wahrheit umgeben ist. Dem Zuschauer gibt Let's Make Money eine gehörige Portion Denkmaterial auf den Weg. Ein sehenswerter und wichtiger Film.

    (Kathleen Wächter)

    http://www.kino-zeit.de/filme/artike...ake-money.html


    ''Let's make money'': Mit allen Raff-Finessen
    Hier schauen wir dem so oft maskierten „Raubtierkapitalismus“ direkt ins Gesicht: Erwin Wagenhofers Film „Let’s make Money“ zeigt das Ende des Neoliberalismus.

    Von Peter von Becker
    12.10.2008 0:00 Uhr


    Das Finale ist nochmals ein Schlag, eine Überraschung. Nach über hundert Minuten filmischer Geisterfahrt in die dunklen Territorien der Globalisierung und ihrer soeben kollabierenden Geldwirtschaft, nach Bildern und Zeugen in Washington, London oder Singapur, in indischen Slums oder im Steuer- und Geldwäscheparadies der Kanalinsel Jersey steht plötzlich der SPD-Abgeordnete und alternative Nobelpreisträger Hermann Scheer im Berliner Reichstag. Steht vor den kyrillischen Graffiti der russischen Soldaten aus dem Mai 1945, die jetzt hinter Glas noch an ein Zeitenende, eine Zeitenwende erinnern. An eigentlich längst vergangene Zeiten.

    Wir sind in „Let’s make Money“, dem neuen Kinofilm des österreichischen Dokumentaristen Erwin Wagenhofer („We feed the World“), der am 30. Oktober in Deutschland anläuft und schon jetzt Furore macht. Wenn die Politik ohnmächtig bleibt angesichts einer von den sozialen (oder ökologischen) Folgen und der realen Wertschöpfung abgekoppelten Investmentwirtschaft, dann droht der vom Geld regierten Welt der Kollaps. Das ist die Botschaft des Films, und sie ist natürlich nicht neu. Doch am Ende sagt Hermann Scheer im Reichstag, lange vor den aktuellen Ereignissen: „Wenn wir so weitermachen, dann kommen neue Selektionsmechanismen.“ Es werde in den Verteilungskämpfen wertvolle und weniger wertvolle Menschen geben, „und dann beginnt ein neues Zeitalter der Barbarei“.

    Das hat im vergangenen Jahrzehnt bereits der finster hellsichtige Dichter Heiner Müller gesagt. Bei .........-Assoziationen zuckt man erst mal zusammen. Aber Müller, der Worte nicht des Skandals, sondern des gedanklichen Anstoßes wegen gebrauchte, hatte in seinem Todesjahr 1995 mehrfach darauf hingewiesen, dass ein absoluter Sieg des Kapitalismus, dessen Segnungen „nie für alle reichen“, die Fortsetzung der Rampe und – jenseits von traditionellem Rassismus – „das Prinzip der Selektion“ bedeute.

    Trotz aller eigenen Hellsicht, mit der Erwin Wagenhofer nach dem internationalen Erfolg seines dokumentarischen Welternährungs-Thrillers „We feed the World“ nun noch viel tiefer ins Schwarze trifft, hat er dies kaum ahnen können: dass sein bereits 2006 begonnenes Opus „Let’s make Money“ jetzt einschlägt wie von allen Kassandren gerufen. Let’s lose money!

    Aber will man das, nach all den Horrorbotschaften aller anderen Medien, nun auch noch im Kino sehen? Mal sehen.

    Noch stürmen ja keine Menschenmassen die Banken wie einst zu Beginn der 1930er Jahre, als das Wort Weltwirtschaftskrise geboren wurde. Herr Hiob sitzt heute vor Computerschirmen und Skalen mit Fieberzacken, deren große Linie jeden neuen bösen Börsentag nur weiter nach unten weist. Das äußere Bild der Krise (am Rand der Katastrophe) ist erst mal so abstrakt wie die ihr zugrunde liegenden Finanzgeschäfte. Nur wenige blicken wirklich durch, und auch die sehen noch längst nicht den Grund des Abgrunds.

    Das macht das Geschehen zum Verhängnis, also nicht ohne Weiteres mehr beherrschbar durch schier intelligente Funktionäre der Politik und Wirtschaft. Wer verantwortungslos riskante oder auch sonst sozial anstößige Geschäfte von Banken und Investoren künftig kontrollieren, regulieren oder gar kriminalisieren will, braucht neben komplexem Wissen noch so etwas wie Fantasie. Braucht, wie in der ökonomisch-kybernetischen Spieltheorie, Gegenfantasien, die den Kräften einer ungeheuren, transnational operierenden finanziellen Schattenwirtschaft bereits vorausdenkend begegnen.

    Denn Fantasie steckt allemal in dem, was Investmentbanker, Hedge-Fonds, Private-Equity-Manager an globalen Gewinnmöglichkeiten in immer neuen Spekulationsformen, Transaktionen, Derivaten ausgeheckt haben, unterstützt von bilanzverschleiernden und steuerflüchtigen Raff-Finessen. Für Fantasien aber ist auch die Kunst zuständig. Die Dämonen der Gier geistern vom Midas-Mythos über ShakespeareTragödien, Molière-Komödien bis zur antizipierenden Moderne von Emile Zolas frühem Börsen- und Globalisierungs-Roman „Das Geld“ (von 1891) bis zu den New Yorker Geldgesellschaftsbildern in Tom Wolfes „Fegefeuer der Eitelkeiten“, Bret Easton Ellis’ „American Psycho“ oder im „Wall Street“-Film.

    Wagenhofer erzählt seine Money-Maker-Geschichte vor diesem fiebrigen Hintergrund wie einen Beitrag zur Entschleunigung. Auch wenn es viele Fahrten in Autos, Bahnen, Flugzeugen gibt. Doch „Let’s make Money“ entfacht seinen Sog in langen, meist unkommentierten Sequenzen, die von selbstredenden Bildern oder den Aussagen seiner Protagonisten leben. Riesige Gesteinsmassen werden in einer Mine in Ghana gesprengt, zerhauen, gemahlen, geschmolzen, die kostbarsten Körner werden in der Schweiz dann zu Goldbarren. Mit Unterstützung der Weltbank verbleiben 3 Prozent Wertschöpfung in Afrika, 97 Prozent sind der Gewinn der Ersten Welt.

    Bald darauf erklärt der kahlhäuptige Dr. Mark Mobius, der 50 Milliarden Dollar von Singapur aus „arbeiten“ lässt und als „Finanzguru“ den Spitznamen „the bald eagle“ trägt, welche Vorteile es hat, dass Teile der Dritten Welt jetzt „Emerging Markets“ heißen und renditestarke, steuerfreie Entwicklungsmärkte für die internationalen Kapitalströme sind. Für moralische Fragen, sagt der bare Adler, sei er „nicht zuständig“.

    Später kreisen die leibhaftigem Geier im Himmel über Afrika oder Asien. Kreisen über vergifteten oder verwüsteten Landschaften, wo die globalisierte Wirtschaft, oft mit finanz- und handelspolitischem Druck westlicher Regierungen, des Internationalen Währungsfonds oder der Weltbank statt einheimischer Profite oder gar der „Hilfe zur Selbsthilfe“ nur verstärkte Abhängigkeit, neue Armut und postkoloniale Ausbeutung hinterlässt. Wagenhofers Facetten sind immer wieder: kühn und klug. Von Burkina Faso, wo es im global drittärmsten Land um die beste und billigste Baumwolle der Welt geht, wechselt er in die Wiener Straßenbahn, deren Verkehrsbetriebe wie viele andere aus der öffentlichen Hand in die eines US-Investors gewandert und über ein „Cross Border Leasing“ doch wieder bei der Stadt Wien gelandet sind, der die Bahnen nun nicht mehr gehören, während der Verkaufspreis von einer Milliarde Dollar nicht im Wiener Stadtsäckel gelandet ist, sondern bei englischen Banken und Leasingfirmen.

    Mehrere Investmentbanker beschreiben im Film bereits Szenarien der jetzt tatsächlich eingetretenen Finanzkrise. Wie luxuriöse Lemminge.Oder das: John Perkins, der amerikanische Bestsellerautor und Chef eines alternativen Energieunternehmens in Florida, berichtet von seinem Vorleben als „Economic Hit Man“ („Wirtschaftskiller“) der US-Regierung und seiner indirekten Beteiligung an der Ermordung des panamesischen Präsidenten Omar Torrijos. Bis heute schickten die USA zur Sicherung wirtschaftlicher Interessen in bestimmte Regionen erst ihre Hit Men, die dortige Regierungen mit Druck oder Bestechung gefügig machen sollen. Hilft das nicht, „kommen die Schakale“. Das sind Leute, die Politiker umbringen. „Erst wenn das nicht gelingt, kommt das Militär.“ So „war es auch bei Saddam Hussein“, dessen wahrer Fehler es gewesen sei, Öl nicht mehr allein gegen Dollar zu verkaufen – die wichtigste Deckung der Währung einer überschuldeten, ausgehöhlt aufgeblähten Weltmacht. Im Kern erzählt Wagenhofer, unaufgeregter als ein Michael Moore, auch die Tragödie Amerikas.

    Und die Geschichte des seit Reagan- und Thatcher-Zeiten selbstzerstörerisch triumphierenden, nunmehr explodierten Neoliberalismus. Manches erscheint dabei wie ein Alptraum: Bilder etwa von spanischen Geisterlandschaften aus Zement lassen Europas größte Immobilienblase wie eine Science-Fiction-Szenerie erscheinen. Doch „Der globale Countdown“ (so heißt Harald Schumanns und Christiane Grefes bestes Buch zum Thema) ist die Realität. Und die herz- und hirnerschütternde Versinnlichung ist das Momentum der Kunst. [highlight=yellow:7f434321bc]Hier schauen wir dem so oft maskierten „Raubtierkapitalismus“ (Helmut Schmidt) direkt ins Gesicht. [/highlight:7f434321bc]

    (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 12.10.2008)

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/Fi...art772,2634204

  5. #484
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Nach den herben Kursverlusten in den USA und Europa sind auch die Börsen in Asien am Donnerstag deutlich auf Talfahrt gegangen. In Seoul verbuchte der KOSPI-Index im frühen Handel Verluste von neun Prozent. In Tokio wurde zeitweise ein Minus von mehr als sieben Prozent registriert - die größten Wertverluste an der japanischen Börse seit mehr als fünf Jahren. Die Börsen in Singapur, Hongkong, auf den Philippinen und in Australien erlitten Verluste von mehr als vier Prozent. Der Nikkei stand bei Handelsschluss mit 2,2 Prozent im Minus bei 8483 Punkten. Der Dow Jones hatte den Handel am Mittwoch mit einem Minus von 5,7 Prozent beendet und bei 8519 geschlossen. Für den DAX war es zuvor um 4,5 Prozent nach unten gegangen, auf 4.571 Zähler. Der Bund Future steht aktuell mit 1,1 Prozent im Plus bei 116,83 Euro. Gold kostet 728,75 US-Dollar. WTI-Rohöl wird bei 67,25 Dollar gehandelt.

  6. #485
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von antibes",p="645806
    Nach den herben Kursverlusten in den USA und Europa sind auch die Börsen in Asien am Donnerstag deutlich auf Talfahrt gegangen.
    Schrieb schon gestern Abend: "Asien wird dem Trend gleich folgen. Danach triffts wieder den Dax. Die Abwärtsspirale nimmt vorläufig kein Ende."

    Noch 18 Minuten und es geht bei uns weiter.

    To be continued...

  7. #486
    Avatar von Conrad

    Registriert seit
    11.04.2005
    Beiträge
    8.824

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Paddy",p="645765

    [highlight=yellow:a0dcf5f237]Hier schauen wir dem so oft maskierten „Raubtierkapitalismus“ (Helmut Schmidt) direkt ins Gesicht. [/highlight:a0dcf5f237]

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/Fi...art772,2634204
    In der totalen Hass- und Neidgesellschaft kann halt jeder Grenzdebile seine Spruchblasen vom Raubtierkapitalismus oder der globalisierten Welt in die Gegend pupsen, ändern wirds eh nichts.

    Was der einzelne mit seinem Leben anstellt, ob er sich mit Drogen, Alkohol oder sonstwie ruiniert, beim Bergsteigen abstürzt oder seine Ersparnisse im Casino oder an der Börse verzockt, oder sich sonstwie in Schwierigkeiten bringt, ist immer noch die Sache jeden Einzelnen.

    Man hat eben (Gottseidank) alle Freiheiten, auch die, sich zu ruinieren....

  8. #487
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Lamai",p="645846
    Zitat Zitat von Paddy",p="645765

    [highlight=yellow:339505c8ae]Hier schauen wir dem so oft maskierten „Raubtierkapitalismus“ (Helmut Schmidt) direkt ins Gesicht. [/highlight:339505c8ae]

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/Fi...art772,2634204
    In der totalen Hass- und Neidgesellschaft kann halt jeder Grenzdebile seine Spruchblasen vom Raubtierkapitalismus oder der globalisierten Welt in die Gegend pupsen, ändern wirds eh nichts.

    Was der einzelne mit seinem Leben anstellt, ob er sich mit Drogen, Alkohol oder sonstwie ruiniert, beim Bergsteigen abstürzt oder seine Ersparnisse im Casino oder an der Börse verzockt, oder sich sonstwie in Schwierigkeiten bringt, ist immer noch die Sache jeden Einzelnen.

    Man hat eben (Gottseidank) alle Freiheiten, auch die, sich zu ruinieren....
    Hättest Du den gesamten Inhalt des Berichts gelesen und auch verstanden, könntest Du solche Sprüche nicht ablassen.
    Mit Neid und Hass hat dies gar nichts zu tun. Eher mit Unterdrückung und Ausbeutung des grössten Teils der Menschheit. Kolonialismus pur - nur in anderem Gewand.

    Dass Du nun auch noch die Globalisierung leugnest, ist irgendwie erschreckend. Oder habe ich da etwas missverstanden?

    Dein kruder Text lässt dann wohl auch den Schluss zu, daß Du Freiheit für den Heroinhandel forderst, oder?

    Bist Du Anarchist?

  9. #488
    Avatar von Conrad

    Registriert seit
    11.04.2005
    Beiträge
    8.824

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Paddy",p="645847
    Dass Du nun auch noch die Globalisierung leugnest, ist irgendwie erschreckend. Oder habe ich da etwas missverstanden?
    Die "Globalisierung" gibts doch schon seit längerem und die Börsen und sonstige Casinos auch, ebenfalls Billiglohnländer, alles ein alter Hut, deswegen sind das Gelaber vom "globalisierten Raubtierkapitalismus" nichtssagende Spruchblasen von aufgeblasenen Wichtigtuern....erschreckend sind eher die vielen Hysteriker.....

    Ich jedenfalls möchte gern weiterhin in einer Welt leben, in der ich mich quasi sofort in den nächsten Flieger nach LOS setzen kann, in der ich die Freiheit habe, mich im Casino zu ruinieren oder mich zu Hause total abzuschotten... usw....Leute, die mit der Freiheit nicht klarkommen, hats schließlich immer schon gegeben, heutzutage ist eben alles nur noch pure Hysterie....

    Gestern abend gabs einen Bericht, von Leuten in US, die sich jetzt auf die in der Immobilienkrise billigen Häuser stürzen und kaufen....des einen Freud, des anderen Leid....

    Wieviele Leute gibts denn in D, die jetzt aktuell in der Krise ihre Kohle verzockt haben....1000...2000..5000 ? Und...gabs die nicht schon immer ?

    Du kriegst doch auch jeden Monat deine Kohle überwiesen, oder ? Also wozu die Aufregung....

  10. #489
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Lamai",p="645850
    Zitat Zitat von Paddy",p="645847
    Dass Du nun auch noch die Globalisierung leugnest, ist irgendwie erschreckend. Oder habe ich da etwas missverstanden?
    Die "Globalisierung" gibts doch schon seit längerem und die Börsen und sonstige Casinos auch, ebenfalls Billiglohnländer, alles ein alter Hut, deswegen sind das Gelaber vom "globalisierten Raubtierkapitalismus" nichtssagende Spruchblasen von aufgeblasenen Wichtigtuern....erschreckend sind eher die vielen Hysteriker.....

    Ich jedenfalls möchte gern weiterhin in einer Welt leben, in der ich mich....
    Die Aufzählung von verschiedenen Fakten in dem von Dir auszugsweise zitiertem Bericht, zeigt doch eindeutig, daß es sich keineswegs um Spruchblasen handelt. Was daran ist denn nichtssagend?

    Offensichtlich hältst Du wenig von aufgeklärten Menschen und plädierst stattdessen für die totale Idiotie.

    Wer hindert Dich denn daran, Dein Leben frei zu gestalten
    oder weiter unaufgeklärt durch die Welt zu laufen?

    PS. Es sind übrigens, allein rund 12.000 private Geschädigte der Lehman-Pleite und wie jeder weiss, geht es bei weitem nicht nur um diese, meist falsch beratenen Geschädigten.

  11. #490
    Avatar von Otto-Nongkhai

    Registriert seit
    05.11.2002
    Beiträge
    12.292

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Man fragt sich nur:
    Was soll man mit den paar Kroeten,die einem nach der Krise uebrigbleiben,machen?

    Wieder neu investieren/spekulieren,oder
    ab in den Verbrauch/in Mia Neu's und wenn man dann bei 0 Euro steht Hartz 5 beantragen!?

Ähnliche Themen

  1. BKK weltweit auf Platz 3
    Von Chris61 im Forum Touristik
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 28.06.12, 13:49
  2. weltweit sms kostenlos versenden
    Von schauschun im Forum Sonstiges
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 29.07.11, 13:47
  3. Chile Beben hat Erdachse verschoben!
    Von Samuianer im Forum Sonstiges
    Antworten: 160
    Letzter Beitrag: 27.03.10, 06:46
  4. BIER -Weltweit-
    Von ChangNoi im Forum Sonstiges
    Antworten: 85
    Letzter Beitrag: 15.10.09, 15:43
  5. Forscher warnen vor neuem Beben
    Von Pacifica im Forum Thailand News
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 21.03.05, 08:05