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Die Börsen beben weltweit

Erstellt von antibes, 10.08.2007, 16:49 Uhr · 1.201 Antworten · 42.865 Aufrufe

  1. #381
    Avatar von eletiomel

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  2.  
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  3. #382
    Avatar von mipooh

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Man hat einfach die Gelegenheit verpennt. Ich weiss gar nicht mehr, wann ich zum ersten Mal Solarzellen gesehen habe oder Windkraftanlagen. Damals waren die Ölmultis so stark, dass es verpasst wurde, rechtzeitig unabhängiger zu werden. Bleibt zu hoffen, dass das jetzt noch gelingen kann.

  4. #383
    Avatar von Nokhu

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Früher, wenn wir im besoffenen Kopp Monopoly gespielt haben, dann ging es ähnlich chaotisch zu.

    Zum Schluss haben wir das (Spiel)Geld auf einen Haufen geworfen, die Würfel wieder weggepackt und noch einen getrunken.

  5. #384
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Freitag, 17. Oktober 2008
    Milliardenkredit für Island
    Moskau will mehr wissen

    Russland fordert zur Vergabe eines dringend benötigten Milliardenkredits für Island Kreisen zufolge zusätzliche Informationen an. Noch lägen nicht genügend Gründe vor, um dem schwer angeschlagenen Island unter die Arme zu greifen, sagte ein hochrangiger, russischer Regierungsvertreter am Freitag. "Wir haben sie gebeten, mehr Informationen zu sammeln und einen Rettungsplan für das Bankensystem vorzulegen", sagte der Regierungsvertreter. "Wir haben sie nicht abgewiesen", fügte er hinzu.

    usw > http://www.n-tv.de/1039660.html

    Geht es vielleicht auch um einen strategisch interessanten Stützpunkt für russisches Militär?


    Freitag, 17. Oktober 2008
    Ab Montag wirksam
    Banken-Rettung ist Gesetz

    Bundespräsident Horst Köhler hat das 500-Milliarden-Rettungspaket für die deutschen Banken gebilligt. Köhler setzte unmittelbar nach der Verabschiedung durch Bundestag und Bundesrat seine Unterschrift unter das Eilgesetz.

    Noch am Freitag soll das Paragrafenwerk im Gesetzesblatt veröffentlicht werden. Damit tritt es dann nach Angaben des Präsidialamtes am Samstag in Kraft. Wirksam wird es jedoch erst nach der für Montagmorgen geplanten Verabschiedung einer Ausführungsverordnung durch das Kabinett. Damit kann die angeschlagene Finanzbranche mit Beginn der neuen Börsenwoche Staatshilfen von bis zu 500 Milliarden Euro nutzen.

    [highlight=yellow:e6ca64ffac]Bisher hat sich aber noch kein Finanzunternehmen für die Staatshilfen gemeldet[/highlight:e6ca64ffac].

    usw > http://www.n-tv.de/1039147.html

    Warum wohl nicht? Entweder der Bedarf lag nicht vor oder die Begrenzung der Managergehälter ist der Grund.

  6. #385
    Avatar von siajai

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Die Commerzbank will prüfen, ob sie staatliche Garantien des Hilfspakets in Anspruch nimmt.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,584890,00.html

    ..Sehr schnelle Entscheidung von diesem Konjunkturstützungsprogramm

    ..Die Commerzbank prüft

    ..Die IKB liegt flach

    Könnte es sein, dass in den nächsten Tagen irgendwelche Terminzahlungen (OTC, CDS, Optionen usw)bei Lehman u CO fällig werden ?

  7. #386
    Avatar von Joe70

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Jep

    CDS von Lehman sind am Dienstag fällig. http://www.telegraph.co.uk/finance/c...t-markets.html
    Wird sicherlich SEHR unangenehm. Aber darüber macht sich hier im Foum wohl kaum jemand sorgen.
    Es wird noch sehr bitter werden. Naja Angi wird das Kind schon schaukeln.

    MfG
    Joe70

  8. #387
    Avatar von siajai

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Die größten Spieler an der Versteigerung waren Goldman Sachs und Deutsche Bank
    Quelle:
    http://www.telegraph.co.uk/finance/c...t-markets.html

    Den Betrag von 400Mrd darf die Regierung wahrscheinlich quadrieren um beim nächsten mal tilgen zu können

  9. #388
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Die Regierung sind WIR.
    Nur mal zur Erinnerung.
    Gruß

  10. #389
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Aus T-Online
    Krisenbanker gönnen sich 70-Milliarden-Belohnung
    Erschienen am 18. Oktober 2008 | Spiegel OnlineWährend Politiker in Europa und Amerika Rettungspakete für den Finanzsektor schnüren, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat, stellen manche Banker schnell noch ihre eigenen und großzügigen Notfallpläne auf. Wie die britische Tageszeitung "The Guardian" recherchiert hat, verteilen alleine die Geldhäuser an der Wall Street noch einmal 70 Milliarden Dollar an ihr Spitzenpersonal, das meiste davon in diskreten zusätzlichen Bonuszahlungen. Die Manager belohnten sich damit für ein Geschäftsjahr, schreibt der "Guardian", in dem sie das globale Finanzsystem in die schlimmste Krise seit dem Börsencrash von 1929 führten.

    Letzter Griff in die Kassen
    In Deutschland muss sich Josef Ackermann für seine Ankündigung ausbuhen lassen, dass er in diesem Jahr auf einen Teil seiner Bezüge verzichten werde. Angesichts der miesen Geschäftslage, sagen die Kritiker, würden in diesem Jahr eh kaum Beträge anfallen, die den Verzicht wirklich schmerzhaft machten. An der Wall Street aber füllt man sich schnell noch einmal die Taschen, bevor die Regelung der Regierung greift, wonach Bankmanager ihre Bezüge reduzieren müssen, wenn sie staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. Sechs Bankhäuser, darunter Goldman Sachs und Citigroup, planen jedenfalls noch einmal bedeutende Auszahlungen an ihr Personal, obwohl man schon Hilfen aus dem 700-Milliarden-Rettungsplan aus Washington beantragt hat.
    Belohnung für 60 Prozent Kursverlust
    Was die Rechercheure beim "Guardian" am meisten wunderte: "Die Summen, die Wall-Street-Firmen weiterhin für Gehälter, Abfindungen und die - besonders umstrittenen - Boni zahlen, scheinen in keinem Verhältnis zu den Verlusten zu stehen, die sie auch für die Investoren eingefahren haben." Die Börsenkurse von Citigroup und Goldman Sachs sind seit Jahresbeginn um 45 Prozent gefallen, die Notierungen für Morgan Stanley und Merrill Lynch sind sogar um 60 Prozent eingebrochen. Und Lehman Brothers sind komplett untergegangen.

    Managergehälter teurer als das ganze Unternehmen
    Der dramatische Rückgang der Unternehmenswerte bei gleichzeitigen Milliardenbonuszahlungen produziert dabei verrückte Szenarien wie diese: In der vergangenen Woche war der Kurs von Morgan Stanley so weit abgestürzt, dass im Topf für die Managergehälter und Prämien mit 10,7 Milliarden Dollar genügend Geld war, um die Bank komplett zu kaufen. Ähnlich interessant waren die Zahlenspielereien, die sich bei der Citigroup ergaben: Dort werden, trotz des Gewinneinbruchs, in diesem Jahr vier Prozent mehr für Gehälter und Boni ausgezahlt als im Vorjahr - insgesamt 25,9 Milliarden Dollar. Gleichzeitig hat die Bank im Rahmen des Finanzrettungsplans 25-Milliarden Dollar als Investition aus Washington akzeptiert.

    Nach Angaben des "Guardian" sind auch bei der Konkurrenz erstaunliche Beträge für Gehälter und Sonderzahlungen aufgelaufen:
    Bei Goldman Sachs 11,4 Milliarden,
    bei JP Morgan 6,53 Milliarden,
    bei Merrill Lynch allein im letzten Quartal 3,49 Milliarden, und selbst bei der Pleitebank Lehman Brothers waren noch 6,12 Milliarden für derartige Zahlungen reserviert.

    Keine der Banken war bereit, dem "Guardian" eine Stellungnahme zu geben und die Höhe der geplanten Prämienzahlungen zu kommentieren. Kritiker der Investmentbanken bemängeln schon länger, dass die Geldhäuser Milliarden in die Bonustöpfe abzweigen, anstatt die Eigenkapitaldecke der krisengeschüttelten Unternehmen zu erhöhen. Der "Guardian" konnte immerhin einen Insider zu einem - wenn auch anonymen - Eingeständnis überreden: "Die Frage ist sicherlich berechtigt", sagte also dieser Banker, "und es ist sehr wahrscheinlich, dass die Banken diese Praxis bis Jahresende überprüfen werden."

    Absprung mit goldenem Fallschirm
    Vielleicht waren dann Leute wie Lehman-Brothers-Boss Dick Fuld oder Merrill-Lynch-Chef Stan O´Neal und ihre Kollegen die letzten einer Generation, die dank der Boni oder großzügigen Abfindungen - die sie in Amerika gerne auch den "golden parachute" nennen, also den goldenen Fallschirm - steinreich wurden. Dick Fuld verdiente in den Jahren von 2000 bis 2007 Gehälter und Sondervergütungen in einer Höhe von 485 Millionen Dollar. Stan O´Neal verkündete noch einen Verlust von acht Milliarden Dollar, bevor er mit einem Abschiedsgeld von 161 Millionen privatisierte. Citigroup-CEO Chuck Prince musste zig Milliarden abschreiben - und verabschiedete sich mit 38 Millionen Dollar in Boni, Aktien und Optionen aus dem Geschäft.

  11. #390
    Avatar von siajai

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Die Regierung sind WIR.
    Nur mal zur Erinnerung.
    ECHT ?

    Hast du bei dem Bankenrettungsplan auch mitbestimmt ?

    Mich hatte keiner gefragt

    Gehälter und Sondervergütungen
    Dieses ganze Gehaltsgefasel in den letzten Tagen soll wohl von dem nächsten Dienstag ablenken.........

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