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Die Börsen beben weltweit

Erstellt von antibes, 10.08.2007, 16:49 Uhr · 1.201 Antworten · 48.914 Aufrufe

  1. #361
    Avatar von siajai

    Registriert seit
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    1.125

    Re: Die Börsen beben weltweit

    mittlerweile dürfte doch der Boden erreicht sein, oder??
    Noch lange nicht !

    http://www.ftd.de/boersen_maerkte/ak...en/425771.html

    In dem Forum hier beschreibt ein User die Hintergründe und Abläufe von der Finanzkrise, scheint ein ziemliches Schlamassel zu sein...

    http://hartgeld-forum.com/forum/viewtopic.php?t=2080

  2.  
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  3. #362
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Wer's genauer wissen will, der beobachte täglich den Dow Jones. In ein paar Stunden geht's mit Japan, Australien und den anderen asiatischen Börsen weiter. Morgen früh wieder bei uns. Spirale nach unten, solange die USA vorgeben und da sieht's von Tag zu Tag düsterer aus. Wird für manche ein harter Winter werden.

    Mit einem Sieg Obamas in drei Wochen wird's kurz steil hoch gehen, danach wieder runter. Irgendwann ist der Tiefpunkt erreicht und dann geht's an allen Börsen gaaaanz laaaaangsam wieder hoch. Der Abwärtstrend dauert mindestens bis Frühjahr 09, evtl. vieeeel länger.

    Dazu u.A. US-Notenbankpräsident Ben Bernanke:

    > http://www.n-tv.de/1037954.html

  4. #363
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Was wäre denn die Alternative zu den Hilfsmaßnahmen. Alles gegen die wand und dann unter anderer Regie bei 0 neu anfangen?
    Stell mir nur vor die Bürgschaften werden gezogen und verpuffen im freien Fall.

  5. #364
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von antibes",p="643060
    Was wäre denn die Alternative zu den Hilfsmaßnahmen. Alles gegen die wand und dann unter anderer Regie bei 0 neu anfangen?
    Stell mir nur vor die Bürgschaften werden gezogen und verpuffen im freien Fall.
    Alles scheint denkbar.

    Die Beteiligten sind immerhin die gleichen, die den Karren in den Dreck gefahren haben. So anders werden die Regisseure nicht wirken.

    Dennoch gibt es keine Alternative zu den Rettungspaketen. Hier jedoch wird es auf das kleingedruckte ankommen und auf weitere, politische Vereinbarungen zwischen den beteiligten/betroffenen Staaten (auch der Schwellenländer).

    Die Krise ist auch eine Chance für die gloable Zukunft. Evtl aber die letzte.

  6. #365
    Avatar von siajai

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    1.125

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Alles gegen die wand
    Ich glaub, dass die unter allen Umständen ihr System erhalten wollen, zwecks Machtinteressen usw und der Verlauf und die Grössenordnung dürfte die selber überrascht haben, die Banken machen keine Doku darüber inwieweit sie darin verstrickt sind und so gibts ``Überraschungen´´

    Nur, wird die Politik in das Weltbankenwesen wenig Einfluss haben, die haben ihre eigenen Spielregeln.

  7. #366
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von siajai",p="643065
    Nur, wird die Politik in das Weltbankenwesen wenig Einfluss haben, die haben ihre eigenen Spielregeln.
    Ich hoffe, die Politik wird diesen Einfluss wieder gewinnen, ansonsten baumeln irgendwann die Finanzberater an Bäumen.

    Nur nicht so...

    Mittwoch, 15. Oktober 2008
    Tietmeyer und der Sumpf
    "Unbegreiflich und peinlich"

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei ihrem Krisenmanagement mit der Personalie Hans Tietmeyer einen ersten Dämpfer erhalten. Der 77-Jährige zog seine Zusage für den Vorsitz einer Expertengruppe zur Finanzkrise zurück, nachdem Merkels Ankündigung im Bundestag mit Erstaunen und Gelächter quittiert worden war. In Merkels Beraterkreis war offenbar übersehen worden, dass Tietmeyer im Aufsichtsrat des nur mit Staatsgeld geretteten DAX-Unternehmens Hypo Real Estate (HRE) sitzt. Tietmeyer begründete seinen Verzicht mit den Kontroversen um seine Person.

    Die Kommentierungen der deutschen Zeitungen reichen von "einsamem Vorschlag" über "bizarre Personalentscheidung" bis "unglaubliche Instinktlosigkeit".

    "Wie will Merkel den Bürgern erklären, dass der Staat fast eine halbe Billion Euro zur Verfügung stellt, um Banken zu retten, wenn gleichzeitig ein Vertreter eben jener Banken die Reformen der internationalen Finanzarchitektur mitbestimmen soll?" fragt die "Berliner Zeitung". Es war eine "unglaubliche Instinktlosigkeit", den Lobbyisten Tietmeyer für den Kommissionsvorsitz vorzuschlagen. "Ein Sprichwort sagt: Wenn man den Sumpf trocken legen will, darf man nicht die Frösche fragen. Wie wahr. Wer bislang geglaubt hat, Merkel unterstütze Bundesfinanzminister Peer Steinbrück in seinem Bemühen um neue Regeln für die Finanzmärkte, dürfte nun eines besseren belehrt sein. Ihre Glaubwürdigkeit in dieser Frage hat sie verspielt."

    Die Kanzlerin müsse sich schon die Frage gefallen lassen, "was sie aus der ganzen Bankenkrise gelernt hat", findet das "Offenburger Tageblatt" angesichts der Personalie Tietmeyer. "Genau so leichtfertig wie die Banker mit dem Geld anderer spielten, fuhrwerkt die Politik mit Steuergeldern herum und verspielt das Vertrauen der Bürger in den Staat."

    Nach Auffassung der "Frankfurter Rundschau" wirkt Merkel - gemessen an der historischen Herausforderung - in der Rolle der Krisenmanagerin bislang wenig glücklich. "Das große Pathos, der Schröder-mäßige Auftritt in Gummistiefeln auf dem Börsen-Parkett, sind ihr fremd." Schon bei ihrer ersten Regierungserklärung vor einer Woche las sie "Wort für Wort ihr blutleeres Manuskript" vor. Ihr gestriger Auftritt im Parlament geriet kaum überzeugender. "Wir greifen hart durch", versprach Merkel, um dann ausgerechnet Hypo-Real-Aufseher Tietmeyer mit der Aufgabe zu betrauen. "Eine bizarre Personalentscheidung, und kurz darauf hinfällig. Vertrauen schaffen geht anders."

    Mit Tietmeyer habe Merkel der SPD "ausgerechnet einen Mann für die Gestaltung strengerer Regeln präsentiert, der in den Augen vieler Genossen für Fehlentwicklungen mit verantwortlich ist, weil er sich stets mühte, den Staat zurückzudrängen", schreibt die "Stuttgarter Zeitung". Das Wort "unbegreiflich" beschreibe Merkels Fehlgriff am besten. "Es sei denn, ihr Ansinnen, Banken an einer kürzeren Leine führen zu wollen, ist nicht so ernst gemeint."

    Tietmeyer "hat alle Maßnahmen, die zur Milliarden-Misere beigetragen haben, abgenickt", empört sich der Bonner "General-Anzeiger". "Man kann einen solch vorbelasteten Vertreter der buchstäblich 'alten Schule' nicht zum Chefberater machen, wenn man sich auf den Weg zu einer neuen Finanzmarkt-Ordnung macht."

    Mehr als es den Anschein habe, "ist Merkel eine Basta-Kanzlerin", schreibt die "Neue Ruhr/Neue Rhein-Zeitung" (Essen). "Ein einsamer Vorschlag ist ihr Votum für Hans Tietmeyer … Spötter mögen einwenden, es gebe keinen Besseren, er hat schließlich Erfahrung als Aufsichtsrat der Hypo Real Estate. Sie wurde ausgelacht - peinlich. Man kann zu ihrer Verteidigung nur sagen, dass es schwer ist, zur Zeit einen Banker für die Aufgabe zu finden, von dem es hinterher nicht heißt, da werde der Bock zum Gärtner gemacht."

    Quelle: http://www.n-tv.de/1038500.html

  8. #367
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Ich werde manchmal den Verdacht nicht los, dass sämtliche derzeit kursierenden Analysen dem falschen Ansatz folgen.

    Ich hoffe nur
    , dass dieses momentane Problem eine zyklisch wiederkehrende Geschichte des kapitalistischen Systems ist, denn sonst bricht wirklich alles zusammen, weil auch deutllich wird, wie sehr unser aller Leben mit dem Geld verbunden ist.

    Ich will nun nicht zum wiederholten Male die Creek zitieren.

    Die ersten zwei Tage in dieser Woche haben gezeigt, ja, was eigentlich ? Für mich nur, dass wieder gezockt wurde. Die offensichtlich nahende Rezession hat recht schnell wieder einen Dämpfer verpasst.

    Wir werden uns umbesinnen müssen, ich hoffe nur, dass dieses Umbesinnen nicht in einer Katastrophe endet. Wenn diese anvisierten Sicherheiten für die Banken - für´s Volk ? ;-D - ausgeschöpft werden, dann gnade uns jemand, dann spielt es auch keine Rolle mehr, wer.

    [hr:b11d115ed0]

    Ach, übrigens, meine Frau hat vorhin heute frisch gesammelte Pilze vorgebraten:


    Sie beherrscht die - kostenfreie - Nahrungssuche in höchster Perfektion.
    Sie wird mich also ernähren, und ich werde ihr eines Tages erzählen, was das eigentlich war, das Geld, oder sooo...

  9. #368
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Auf jeden Fall wird es jetzt in Asien und später wieder hier, zu weiteren gravierenden Einbrüchen kommen und die Börsenwoche hat noch zwei Tage bis zu den nächsten Krisengipfeln (Bush hat schon wieder eingeladen).

    15. Oktober 2008 22:19
    Das ganze Giftgemisch
    Dow verliert 733 Punkte

    Von Tanja Ohlson, New York

    Die US-Notenbank, ihr Präsident und eine Gouverneurin und schwache Konjunkturdaten sind für einen erneut steilen Fall der amerikanischen Börsen am Mittwoch verantwortlich. Die Sorgen um das Wirtschaftswachstum sind zurück und die Anleger zweifeln, dass die Maßnahmen der Regierung wirklich ausreichen.

    Der Dow-Jones-Index sank um 733 Zähler oder [highlight=yellow:071b2fb0dd]7,9 Prozent[/highlight:071b2fb0dd] auf 8578 Punkte, blieb damit aber über den Tiefstständen der vergangenen Woche. Der marktbreite S&P-500-Index fiel um 90 Zähler oder [highlight=yellow:071b2fb0dd]9 Prozent[/highlight:071b2fb0dd] auf 908 Punkte. Die Hightech-orientierte Nasdaq gab um 151 Zähler oder [highlight=yellow:071b2fb0dd]8,5 Prozent[/highlight:071b2fb0dd] auf 1628 Punkte nach.

    Notenbankpräsident Ben Bernanke sieht die Kreditkrise als große Bedrohung für die bereits angeschlagene Wirtschaft, laut dem Beige Book der Fed ist das Wirtschaftswachstum im gesamten Land im September noch schwächer geworden und Fed-Gouverneurin Janet Yellen ist besonders deutlich und denkt, die amerikanische Wirtschaft sei bereits in einer Rezession. Dieser Dreifach-Hammer von Seiten der Notenbank ließ die Aktienkurse am Mittwoch deutlich purzeln.

    Doch die Stimmung war von Anfang an nicht gut, denn die Konjunkturdaten hatten die Kurse zuvor bereits fallen lassen. Die Einzelhandelsverkäufe waren im August um 1,2 Prozent gesunken und zeigen deutlich, dass die Verbraucher von der Wirtschaftskrise und dem schwachen Arbeitsmarkt stark belastet werden. Zusätzlich waren die Verbraucherpreise in der Kernrate unerwartet um 0,4 Prozent gestiegen, was die Inflationssorgen zurück aufs Parkett brachte, und der Empire State Index ist im Oktober mit Minus 24,6 Punkten auf ein Rekordtief zurückgegangen.

    [highlight=yellow:071b2fb0dd]Bernanke erwartet, dass es noch lange dauern wird, bis die gesamte Wirtschaft eine echte Besserung sehen wird, und dies spiegelte sich auch in den Aktienkursen wider. [/highlight:071b2fb0dd]Die Anleger bleiben verunsichert und erwarten schwache Quartalszahlen, ein schlechtes Weihnachtsgeschäft und zurückgehende Ausgaben von den Unternehmen. Außerdem zweifeln die Investoren daran, dass die Maßnahmen der Regierung wirklich ausreichen und fragen sich, ob die Rallye vom Montag durchgehalten werden kann und ein echter Boden war. Die Zinsraten gingen aber weiter zurück, was ein vorsichtig positives Zeichen war.

    Unter den schlechten Vorgaben aus der Wirtschaft litt auch der Ölpreis, der auf ein 13-Monats-Tief fiel und mit 74,53 Dollar pro Fass unter der 75-Dollar-Marke schloss. Dadurch gaben die Aktien der Energiekonzerne nach, die von Exxon Mobil sanken um 11,4 Prozent, die von Chevron fielen um 10,8 Prozent und [highlight=yellow:071b2fb0dd]Halliburton gab um 17,2 Prozent nach[/highlight:071b2fb0dd].

    Auch von den Unternehmen, die ihre Bilanzen geöffnet haben, kam kaum Erleichterung. Im Bankensektor fiel der Gewinn von J.P. Morgan Chase um 85 Prozent, was allerdings die Erwartungen übertraf. Allerdings erwarten die Anleger hohe Abschreibungen nach der Übernahme von Washington Mutual. Deshalb fiel die Aktie von J.P. Morgan Chase um 5,5 Prozent.

    Bei Dow-Mitglied Coca-Cola stieg der Gewinn um 14 Prozent und übertraf damit die Erwartungen. Einmal mehr war es das Wachstum in den Schwellenländern, womit das schwache Wachstum in Nordamerika ausgeglichen worden ist. Allerdings fielen die Aussichten wie schon bei Konkurrent Pepsi schwächer aus. Die Papiere legten dennoch um 1,1 Prozent zu.

    Der Gewinn des Computerchipherstellers Intel stieg um 12 Prozent, wobei das Unternehmen bei den Aussichten vorsichtiger war als von Experten erhofft. Es sei derzeit schwierig, eine genaue Prognose für das laufende Quartal abzugeben, da die Nachfrageentwicklung und die Auswirkungen der Kreditkrise noch nicht abzusehen seien. Deshalb gab die Aktie um 5,9 Prozent nach.

    Quelle: http://www.n-tv.de/1038390.html

    ..und das Wahlergebnis wird auch schon vorweggenommen - siehe Haliburton.

  10. #369
    Avatar von wingman

    Registriert seit
    30.11.2004
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    14.074

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Hallo Kali,
    wir haben heute auch gesammelt.........Pilze, lecker lecker, mjamm.
    Die jibbets auch wenn die Banken hops gehen :-). Da ich keine Ersparnisse auf einer Bank habe, muss ich auch keine Angst haben. So gesehen leben wir doch etwas ruhiger.
    So freuen wir uns morgen auf leckere Pilze und lassen den Dax im Wald :-).

  11. #370
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von wingman",p="643085
    Hallo Kali,
    wir haben heute auch gesammelt.........Pilze, lecker lecker, mjamm.
    Die jibbets auch wenn die Banken hops gehen :-). [highlight=yellow:eb78cf175c]Da ich keine Ersparnisse auf einer Bank habe, muss ich auch keine Angst haben.[/highlight:eb78cf175c] So gesehen leben wir doch etwas ruhiger.
    So freuen wir uns morgen auf leckere Pilze und lassen den Dax im Wald :-).

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