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Die Börsen beben weltweit

Erstellt von antibes, 10.08.2007, 16:49 Uhr · 1.201 Antworten · 48.877 Aufrufe

  1. #291
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Paddy",p="641180
    [...] Bis zum Crash haben sie weitgehend das Spiel mitgespielt und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen.[...].
    Hört - hört !

    Aber so ist es

  2.  
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  3. #292
    Avatar von Freulein

    Registriert seit
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    209

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Tja, lieber in ein Haus in Thailand als in Aktien investieren,
    Scheint sicherer zu sein.

    Fred

  4. #293
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Kali",p="641183
    Zitat Zitat von Paddy",p="641180
    [...] Bis zum Crash haben sie weitgehend das Spiel mitgespielt und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen.[...].
    Hört - hört !

    Aber so ist es
    Am schärfsten ist, daß die Politik trotz jahrelanger Warnhinweise und deutlicher Zeichen, keinen Notfallplan in der Schublade hatte und sich völlig überrascht gab.

    Was da in der Eile zusammengezimmert wurde und inzwischen verpufft ist, hat viele Milliarden gekostet. Die fetten Summen werden wir erst noch vor Eröffnung der Börsen am Montag zu hören bekommen (damit die Börsenakteure nicht durchdrehen).

    Ein ähnliches Thema ist 1. Atomkraft und 2. keine sichere Endlagerung. Kommt die Nagelprobe mittels Supergau, brauchen wir uns um ein danach gar nicht erst den Kopf zu machen. Verantwortliches politisches Handeln ist es jedoch nicht.

  5. #294
    Avatar von resci

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Ich sehe dem Ganzen im moment etwas gelassen entgegen, ergeben sich gerade in solchen Zeiten doch gute Chancen aus der Not eine Tugend zu machen. Das ganze ist doch nur Psychologie, jeder wünscht sich doch billige Einstiegskurse in den Aktienmarkt. Jetzt haben wir sie und keinen erfreuts und keiner kauft. Komisch bei Dax 6000 oder 7000 trauen sich alle einzusteigen, bei 4000 nicht mehr bei 3000 erst gar nicht und bei 2000 wird wahrscheinlich jedem die Hand abgehackt, der einen Kauf ordert.

    Ich habe bereits und werde weiter ins offene fallende Messer greifen. Beim jetzigen Zeitpunkt und zu diesem Kurs sind japanische Aktien einfach ein Schnäppchen. Wer jetzt (noch) Geld hat und drei bis 5 Jahre Geduld, der liegt mit japanischen Aktien dann sicherlich in einer sehr profitablen Zone. Japan hat gerade den sell off einer 18-jährigen Baisse mehr oder weniger hinters sich. Inflationsbereinigt ist der Nikkei auf einem absolutem Tiefpunkt angekommen. Der Kurs liegt immer noch 75% unter dem Hoch von 1990!

    Es ist eine Kunst, denn richtigen Zeitpunkt und den billigsten Kaufpreis bei Aktien zu erwischen. In Japan könnte dies augenblicklich der Fall sein.

    Wenn nicht jetzt, wann dann?

    resci

  6. #295
    Avatar von J-M-F

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    4.032

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von resci",p="641203
    Wenn nicht jetzt, wann dann?

    resci
    irgendwann zum ende der depression, nur die hat noch nicht mal begonnen

  7. #296
    Avatar von Conrad

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    8.824

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Da wird halt ein Blödsinn verzapft, das lachst du dich weg.

    Wenn du einem "Berater" der Deutschen Bank gegenüber sitzt, was glaubst du, welche Produkte er wohl empfehlen wird ? Die der Deutschen Bank natürlich und die, für die er am meisten Provision kriegt, ist ja wohl logisch.

    Wo soll der Staat da eingreifen ? Es war noch nie so einfach, an Infos zu kommen, was Derivate sind, was Index- und sonstige Zertifikate sind, einmal Googlen, schon bist du schlauer.

    Wer auf diese dämlichen Berater-Verkäufer hört, ist doch nur zu faul, sich selbst zu informieren, selbst denken ist eben anstrengend, da mach ich doch einfach, was der Berater will.

    Hinterher ist das Geschrei groß, die Kohle ist weg, jetzt wollen sie den Berater verklagen....das wird wohl nichts werden. Wer 100000 € Euro anlegen will und nicht ne halbe Stunde investiert, um sich schlau zu machen, dem ist doch eh nicht zu helfen.

    Selbst schuld kann ich nur sagen, Geldgier gepaart mit Dummheit und Faulheit ist eben eine gefährliche Mischung....

    Jetzt ist die Kohle eben weg....tja, [highlight=yellow:2ec641b477]es gibt ja auch wichtigeres als nur die dämliche Kohle...[/highlight:2ec641b477].

  8. #297
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Bei den Top-Dax-Verlusten hat die Deutsche Bank den zweiten Platz mit über 40%. Normalerweise waren sie als einer der Hauptwaffen gegen eine Rezession eingeplant.

  9. #298
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Samstag, 11. Oktober 2008
    Umfassendes Rettungspaket
    G7 stellen Aktionsplan auf

    Ein Aktionsplan der sieben führenden Industrienationen (G-7) soll dazu beitragen, die globale Finanzkrise zu überwinden. In dem in Washington beschlossenen Fünf-Punkte-Plan sagten G-7-Finanzminister und Notenbankchefs zu, sie würden Zusammenbrüche großer Banken zum Schutz der Finanzsysteme verhindern und dem Sektor staatliche Mittel zugänglich machen. Experten reagierten mit Skepsis, da der Plan nur vage gemeinsame Ziele definiere. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sprach dennoch von einem klaren Signal. Er deutete an, dass auch die Bundesregierung an einem Stützungsplan für Banken arbeite.

    Kreditströme wieder herstellen

    Der Zusammenbruch großer Banken solle "mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln" verhindert werden, hieß es in dem Fünf-Punkte-Plan. Die Vertreter der USA, Japans, Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs, Kanadas und Italiens seien sich "einig, dass die gegenwärtige Lage dringendes und außergewöhnliches Handeln erfordert", hieß es in der Erklärung. Daher verpflichteten sich die G-7-Finanzminister, "weiter zusammenzuarbeiten, um die Finanzmärkte zu stabilisieren, die Kreditströme wieder herzustellen und globales Wirtschaftswachstum zu fördern".

    Experten sind skeptisch

    Die Finanzminister und Notenbankchefs waren zusammengekommen, nachdem trotz zahlreicher Finanzspritzen verschiedener Regierungen und einer konzertierten Leitzinssenkung weiter Panik an den Märkten herrschte. Experten äußerten nach der Ankündigung Zweifel, ob der G-7-Plan das nötige Vertrauen wiederherstellen könne. "Er enthält nichts, um die Märkte zu beruhigen, keinerlei Substanz, um das zu erreichen", sagte Peter Morici von der Universität Maryland. Der "Aktionsplan" enthalte lediglich "edle Ziele". Ivan Savic vom Zentrum für G-8-Studien der Universität Toronto erkennt in der Erklärung der G-7-Finanzminister, "den Wunsch jedes einzelnen Landes, sich die Möglichkeit individuellen Handelns vorzubehalten".

    Rettungsplan für Deutschland

    Steinbrück gab nach dem Treffen in Washington zu verstehen, dass die Bundesregierung in Berlin an einem Stützungspaket für den Bankensektor arbeite. Er hatte schon im Vorfeld gesagt, auf Dauer könne nicht "von Fall zu Fall" reagiert werden, wie dies bislang geschah. Über die geplanten Schritte werde bis zur Öffnung der Aktienmärkte am Montag Klarheit bestehen, sagte Steinbrück, ohne Details zu nennen. Am Sonntag sollte ein Gipfeltreffen der 15 Mitglieder der Eurozone in Paris über gemeinsame Aktionen beraten.

    "Robuste" staatliche Bürgschaften

    Die G-7 kündigten an, sie würden "alle notwendigen Schritte unternehmen, um Geld- und Kreditmärkte wiederzubeleben sowie sicherzustellen, dass Banken und andere Finanzinstitutionen breiten Zugang zu Liquidität und Finanzierung haben". Die staatlichen Bürgschaften für die Bankeinlagen der Bürger müssten "robust" sein, um Vertrauen der Menschen in die Sicherheit ihrer Einlagen zu ermöglichen.

    "Zu flauschig"

    US-Finanzminister Henry Paulson sagte nach dem Treffen, die US-Regierung werde schon bald Anteile an gefährdeten Banken aufkaufen. Dies solle Teil des 700-Milliarden-Dollar umfassenden Rettungspaketes sein, das der US-Kongress in der vergangenen Woche gebilligt hatte. Es wäre das erste Mal seit der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren, dass die US-Regierung direkt in Banken investiert. Paulson nannte die G-7-Beschlüsse einen "Aktionsplan, der zusammenhängende Rahmenbedingungen für individuelle und kollektive politische Schritte" bietet.

    Als "zu flauschig" kritisierte Robert Brusca vom Thinktank FAO Economics die Ankündigungen. "Wir sind nicht sicher, ob sie wirklich wissen, was sie tun sollen", sagte Brusca. "Wer alles verspricht, hört sich so an, als habe er keine Ahnung."

    http://www.n-tv.de/Umfassendes_Rettu...7/1036302.html



    Samstag, 11. Oktober 2008
    "Finanzkrise dauert"
    SAP-Chef warnt vor Panik

    Ein schnelles Ende der Finanzkrise ist nach den Worten von SAP-Vorstandssprecher Henning Kagermann nicht zu erwarten. "Wir sollten nicht glauben, dass diese Krise in ein paar Monaten zu Ende ist. Und die Auswirkungen werden wir das ganze nächste Jahr wohl noch spüren und verdauen müssen", sagte der Co-Sprecher von Europas größtem Softwarekonzern der "Bild"-Zeitung.

    Der Manager warnte vor Panik wegen der dramatischen Turbulenzen an den Finanzmärkten. "Die Wirtschaftsleistung wird sicherlich zurückgehen. Wir sollten jetzt aber alle dazu beitragen, nicht in Panik zu verfallen. Das wäre völlig übertrieben." Deutschland habe als Exportweltmeister alle Chancen, gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

    Gleichzeitig wies Kagermann Kritik am internen Sparprogramm bei SAP zurück, in dem die Mitarbeiter zum Beispiel zum Verzicht auf Urlaubstage aufgefordert werden. Das Unternehmen müsse für Urlaubstage hohe Rückstellungen bilden. Deshalb verzichte der Vorstand symbolisch auf zehn Urlaubstage und einige der Mitarbeiter hätten sich dem angeschlossen.

    http://www.n-tv.de/Finanzkrise_dauer...9/1036320.html


    Samstag, 11. Oktober 2008
    Angst vor Abschwung
    Umstrittener Glos-Plan

    Angesichts der Finanzkrise und der befürchteten Abstriche beim Wirtschaftswachstum erwägt Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) ein milliardenschweres Konjunkturprogramm. Im Gespräch sei ein Gesamtpaket von 20 Mrd. Euro, berichtet die "Berliner Zeitung". Das solle die Bürger entlasten, die Binnennachfrage stärken und kleinere Betriebe fördern.

    Widerstand komme aus dem Finanzministerium. Minister Peer Steinbrück (SPD) sorge sich vor allem um das Ziel, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Eine Konjunkturspritze würde wegen des erschütterten Vertrauens von Verbrauchern und Unternehmen wirkungslos verpuffen, hieß es im Ressort von Steinbrück.

    Kommt ein deutscher Rettungsplan?

    Zudem arbeitet die Bundesregierung nun doch an einem milliardenschweren Rettungsplan für das angeschlagene deutsche Finanz- und Bankensystem. Danach erwägt die Regierung, nach britischem Vorbild Garantien in dreistelliger Milliardenhöhe zu gewähren, um rasch wieder Vertrauen unter den Banken zu schaffen und deren Kreditvergabe untereinander (Interbankengeschäft) anzukurbeln.

    Zudem könnte Berlin den Instituten Eigenkapital in zweistelliger Milliardenhöhe zur Verfügung stellen; dafür würde der Bund als Teilhaber bei den Banken einsteigen. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

    Basteln an Wachstumsprognose

    Die acht führenden Wirtschaftsforschungsinstitute und die Bundesregierung werden nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" ihre Wachstumsprognosen für 2009 in der kommenden Woche drastisch senken. Die Finanzmarktkrise und die schlechte Wirtschaftslage in den USA hätten die Erwartungen deutlich verschlechtert. Die Ökonomen und die Regierung gingen davon aus, dass die Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr stagnieren wird, berichtet die Zeitung.

    Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums wollte den Bericht nicht bestätigen. Sie verwies aber darauf, dass Minister Glos erklärt habe, dass die Ergebnisse des Spitzentreffens mit Banken und Wirtschaftsverbänden am Montag in die Wachstumsprognose der Bundesregierung einfließen werden. In der Koalition wird eine Stagnation durchaus für möglich gehalten, die auch der Internationale Währungsfonds IWF für Deutschland vorausgesagt hat. Die bisherige Wachstumserwartung von 1,2 Prozent wird Glos wohl deutlich nach unten korrigieren müssen.

    Eine Senkung des Solidaritätszuschlags zur Abwehr einer Rezession lehnte Glos ab. Die von Handwerkspräsident Otto Kentzler erhobene Forderung nach Kürzung des Zuschlags von derzeit 5,5 auf 3,3 Prozent habe für ihn "keine Priorität", sagte Glos der "Leipziger Volkszeitung". "Eine Senkung des Solidaritätszuschlags würde allein zulasten des Bundeshaushalts gehen und auch Sorgen in den ostdeutschen Bundesländern auslösen."

    http://www.n-tv.de/Angst_vor_Abschwu...9/1036310.html

  10. #299
    Avatar von eletiomel

    Registriert seit
    04.08.2005
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    1.110

    Re: Die Börsen beben weltweit

    wir kriegen eine rezession und die ist bitter nötig.
    die tiefe,ob sie nicht in eine längerwerdende depression mündet,richtet sich an den rohstoffpreisen und ihrer weiteren verfügbarkeit,sprich existierenden abbaubaren lagerstätten.

    das die krise auf diese weise herbeigeführt wurde hat machtpolitische gründe.
    der kampf gegen den terror ist die eine ebene,diese bankenkriese eine andere.

    die gefestigte macht der usa werden mit dieser bankenkrise in stahlbeton gegossen.

    wer vom niedergang der usa träumt,ist nichts anderes,ein träumer.
    das ganze ist hervoragend getarnt,ein ablenkungsmanöver der spitzenklasse.

  11. #300
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von eletiomel",p="641255
    die gefestigte macht der usa werden mit dieser bankenkrise in stahlbeton gegossen.

    wer vom niedergang der usa träumt,ist nichts anderes,ein träumer.
    das ganze ist hervoragend getarnt,ein ablenkungsmanöver der spitzenklasse.
    Also doch Masterplan.

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