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Die Börsen beben weltweit

Erstellt von antibes, 10.08.2007, 16:49 Uhr · 1.201 Antworten · 48.796 Aufrufe

  1. #281
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Wenn hier schon Fragen auftauchen,dann auch meine:
    Warum stuerzt ein Bertelmann Genussschein mit 15 % Rendite von 230 auf jetzt 135
    Haben die auch gezockt?

    Der jetzige Aktienmarkt und das Verhalten vieler Thais passt irgendwie zusammen!
    Man ist oft ueberrascht,aber mit der Zeit ist es einem egal.

  2.  
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  3. #282
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Otto-Nongkhai",p="641093
    Wenn hier schon Fragen auftauchen,dann auch meine:
    Warum stuerzt ein Bertelmann Genussschein mit 15 % Rendite von 230 auf jetzt 135
    Haben die auch gezockt?

    Der jetzige Aktienmarkt und das Verhalten vieler Thais passt irgendwie zusammen!
    Bis auf VW reagiert der Aktienmarkt ganz logisch.

    In einer Rezession (Depression?), werden zu allererst Mitgliedschaften und manch anderer bisheriger Konsum gestrichen. Deshalb Bertelsmann.

    Die Börse bildet zukünftige Gewinnerwartungen ab.

    Ich sagte es schon vor einer Woche: bin froh, daß ich derzeit nicht selbständig bin. ;-D

    Erst mal alles zusammenbrechen lassen. Dann ist auch wieder Pioniergeist gefragt.

    PS. In Amiland zocken sie schon wieder. Das vorübergehende Verbot von Luftbuchungsgeschäften (Spekulation auf fallende oder steigende Kurse) ist aufgehoben.

  4. #283
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Freitag, 10. Oktober 2008
    Zeit für Plan B
    Bund plant Rettungspaket

    Die Bundesregierung arbeitet an einem umfassenden Rettungspaket für das deutsche Finanzsystem nach britischem Vorbild. Ein führender Koalitionspolitiker bestätigte einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Die Welt". Demnach erwägt die Regierung, nicht nur Geschäfte zwischen den Banken zu garantieren, sondern sich auch direkt an Geldhäusern zu beteiligen. Bundesbank-Präsident Axel Weber schloss in Washington als Ausweg aus der Finanzkrise auch eine vorübergehende Verstaatlichung von Banken nicht aus.

    Bundesfinanzminister Peer Steinbrück sagte vor dem G7-Treffen in den USA, es sei zu früh, ein Rettungspaket anzukündigen. Die Bundesregierung bereite sich aber "auf konkretes Handeln vor". "Spätestens für Montag müssen wir ein Signal zur Beruhigung, zur Wiedergewinnung von Glaubwürdigkeit und von Vertrauen in Deutschland haben", betonte er in einem Interview der ARD. Wenn es zu einer Lösung komme, dann werde es "um sehr rigide Auflagen gehen gegenüber denjenigen, denen wir behilflich sind", fügte er hinzu. Einzelheiten nannte er nicht.

    Der mit den Überlegungen in der Regierung vertraute Koalitionspolitiker sagte: "Der Bericht der 'Welt' ist nicht falsch." Demnach wird erwogen, dass der Staat Interbankenkredite in dreistelliger Milliardenhöhe garantiert und Kredite an Geldhäuser vergibt. Außerdem könnte der Staat Banken Eigenkapital in zweistelliger Milliardenhöhe zur Verfügung stellen. Im Gegenzug würde er sich an den Finanzinstituten beteiligen.

    Über den Plan werde in den nächsten Tagen im Kabinett entschieden, berichtete die "Welt". Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Donnerstagabend zur Bewältigung der Krise keine Instrumente ausgeschlossen. Der Zeitung zufolge gibt es in der CDU noch Widerstände dagegen, dass der Staat den Banken Kapital bereitstellt und somit zum Teil oder möglicherweise vollständig Eigentümer von bislang privaten Instituten wird. Gegenüber Reuters bestätigte der Koalitionspolitiker diese Darstellung.

    Weber: Staat könnte Banken Kapital zuschießen

    Bundesbank-Präsident Weber hält vorübergehende Staatsbeteiligungen an Banken für einen Lösungsweg. "Alle Staaten müssen den Finanzinstituten jetzt umfassend Hilfe zur Selbsthilfe geben", sagte er vor dem Treffen der sieben führenden Industrieländer (G7). Eine Möglichkeit sei, dass der Staat frisches Kapital zuschieße und Anteile erwerbe.

    Die britische Regierung hatte dem dortigen Bankensystem 500 Mrd. Pfund bereitgestellt, davon 50 Mrd. Pfund zur Rekapitalisierung von großen Privatkundenbanken. Auch die USA erwägen, ihr Hilfspaket im Umfang von 700 Mrd. US-Dollar nicht nur zum Aufkauf fauler Kredite zu nutzen, die die Banken blockieren, sondern Finanzspritzen an Geldhäuser zu geben. Die Niederlande wollen 20 Mrd. Euro zur Verfügung stellen, um wirtschaftlich gesunden Banken unter die Arme zu greifen.

    Die Vertrauenskrise in das Finanzsystem hat am Freitag erneut die Aktienkurse rund um den Globus in die Tiefe gerissen. Der Dax in Frankfurt verzeichnete mit sieben Prozent einen der größten Tagesverluste seiner Geschichte und schloss auf dem tiefsten Stand seit rund drei Jahren. Getrieben von Panikverkäufen setzten auch die US-Aktienmärkte ihre Talfahrt fort. Der Dow Jones in New York verlor erneut mehr als fünf Prozent. Die Anleger hätten Angst vor einem weltweiten Wirtschaftsabschwung, erklärten Börsianer. Auch in Tokio und London brachen die Kurse zeitweise um mehr als zehn Prozent ein.

    Krisengipfel im Élyséepalast

    Auf Vorschlag des spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodriguez Zapatero treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Eurozone am Sonntag in Paris, um über Wege aus der Finanz- und Bankenkrise zu beraten. "Dieses Treffen hat zum Ziel, einen gemeinsamen Aktionsplan der Staaten der Euro-Zone und der Europäischen Zentralbank angesichts der aktuellen Finanzkrise zu definieren", hieß es. An dem Eurostaaten-Krisengipfel im Élyséepalast nehmen auch die Präsidenten der Europäischen Zentralbank und der EU-Kommission teil.

    Zapatero war nicht zu dem Krisengipfel der großen EU-Staaten am vergangenen Samstag in Paris eingeladen worden. Dabei hatten sich Sarkozy, Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs von Italien und Großbritannien sowie die Präsidenten der EU-Kommission, der Euro-Gruppe und der Europäischen Zentralbank auf abgestimmte Maßnahmen zur Sanierung der Finanzmärkte verständigt. Am kommenden Mittwoch und Donnerstag treffen die Staats- und Regierungschefs aller 27 EU-Staaten zum selben Thema zusammen.

    http://www.n-tv.de/Zeit_fuer_Plan_B_...1/1036144.html

    Trotz unausweichlicher Rezession, mindestens bis Ende 2009, in den USA und der EU, gibt es zumindest die Hoffnung, daß es den asiatischen Raum nicht so stark trifft. Nach Berechnungen wird hier und USA bei einem 1 % Verlust des Bruttosozialprodukts, dem ein Verlust in China von 0,3 % gegenüber stehen.

  5. #284
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Also Montag werden die Kurse wieder steigen

    Welchen Deutschen Banken muss eigentlich geholfen werden.ich dachte alles waere im Lot?

    Was haben denn die Deutschen Banken mit unseren Spareinlagen gemacht?
    Koennen die das am Monatg alles ausbezahlen?

  6. #285
    Avatar von J-M-F

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Paddy",p="641109
    Trotz unausweichlicher Rezession, mindestens bis Ende 2009, in den USA und der EU, gibt es zumindest die Hoffnung, daß es den asiatischen Raum nicht so stark trifft. Nach Berechnungen wird hier und USA bei einem 1 % Verlust des Bruttosozialprodukts, dem ein Verlust in China von 0,3 % gegenüber stehen.

    also 2009 wird die depression erst mal richtig losgehen ...

  7. #286
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von J-M-F",p="641122
    Zitat Zitat von Paddy",p="641109
    Trotz unausweichlicher Rezession, mindestens bis Ende 2009, in den USA und der EU, gibt es zumindest die Hoffnung, daß es den asiatischen Raum nicht so stark trifft. Nach Berechnungen wird hier und USA bei einem 1 % Verlust des Bruttosozialprodukts, dem ein Verlust in China von 0,3 % gegenüber stehen.

    also 2009 wird die depression erst mal richtig losgehen ...
    Möglich, daß die der Rezession folgen wird und dann kann es durchaus 5 Jahre dauern, bis es wieder zuverlässig brummt.

    In D besteht mittelfristig die Gefahr, daß es nie wieder richtig brummt.

    Mal am Beispiel (akuter) dramatischer Auftragseinbrüche im Maschinenbau, einer deutschen Stütze mit hohem Renommee:

    Diese Branche kann sich global nur durch hohe Qualität durchsetzen. Bisher waren sie dahingehend führend.
    Werden nun Arbeitsplätze abgebaut, fehlen diese fitten Fachleute Jahre später, wenn sie wieder gebraucht werden.
    Sie sind nicht mehr auf dem neuestem Stand und müssen in der Regionalliga weiter spielen.

    Indien und China, weniger belastet, entwickeln sich derweil weiter.

    Vor Eröffnung der Börsen am Wochenanfang, werden "unsere" Politiker den Interbankenhandel gerettet haben oder die Börsen fallen ins bodenlose. Das wissen die.

  8. #287
    Avatar von MenM

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Otto-Nongkhai",p="641118
    Was haben denn die Deutschen Banken mit unseren Spareinlagen gemacht?
    Koennen die das am Montag alles ausbezahlen?
    Otto, banken wuerden noch nie dazu gehalten alle spareinlagen auf eimal in cash aus bezahlen zu koennen,
    koennten sie nie und werden sie auch nie koennen,
    es sei man genehmigt sie selber scheinen zu drucken

  9. #288
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Die Spekulanten sind los: Angriff auf Island

    Ausgerechnet der Inselrepublik Island - mit gerade mal 300.000 Einwohnern - bläst der eisige Wind der Finanzkrise steif ins Gesicht.

    Laut "Wall Street Journal" wetten 40 Hedge Fonds auf einen Zusammenbruch von isländischen Unternehmen. Angeblich sind sie an dem Kurs, auf dem der Inselstaat segelt, nicht ganz unschuldig. Politiker ebenso wie die Börsenaufsicht hegen den Verdacht, dass Spekulanten falsche Gerüchte über Islands Banken und Finanzsystem gestreut haben, um dann gegen die Isländische Krone zu wetten.

    Die US-Bank Bear Stearns soll die Finger im Spiel haben. Sie soll Hedge-Fonds-Manager im "Hotel 101" in Reykjavik im Januar gecoacht und zu konzertierten Spekulationen animiert haben. Zu diesem Krimi aber später mehr. Dass es rumort, ist offensichtlich: Die Isländische Krone - die kleinste selbstständige Währung der Welt - hat seit Jahresbeginn 30 Prozent zum Euro an Wert verloren. Die Inflationsrate nähert sich dem zweistelligen Bereich.

    "Wenn die Krone nicht aufgewertet wird, droht Inflation", erklärten Notenbanker jüngst und erhöhten den Leitzins um weitere 0,5 Punkte auf astronomische 15,5 Prozent. Es ist der 20. Zinsschritt seit 2004.

    Island blickt auf einen steilen Wachstumskurs zurück. In den 90er Jahren privatisierte Island die Banken. Ausländisches Kapital überschwemmte das Land. Alles war wunderbar.

    Die Banken gingen im großen Stil auf Einkaufstour, vor allem im europäischen Ausland. Dafür zapften die Banken den Kapitalmarkt an, besorgten sich hohe Kredite in Fremdwährungen und griffen nicht auf Einlagen zurück. Die Institute stiegen zu großen Spielern auf. Der Wert der drei Großen - Landsbanki, Kaupthing, Glitnir - entspricht inzwischen einem Mehrfachen des BIP.

    Um ein Überhitzen der Wirtschaft zu verhindern, zog die Notenbank die Zinszügel straff. Die Art und Weise, wie die Banken ihr Wachstum fremdfinanzierten, nährt mittlerweile Zweifel an der Stabilität des isländischen Finanzsystems.

    Die saftigen Zeiten sind vorbei. Die Auslandsverschuldung wächst bedrohlich. Der Aktienindex OMX, das isländische Dax-Pendant, krachte seit Januar um über 20 Prozent ein. Den Inselbewohnern droht eine hohe Zeche für den Boom.

    Hedge Fonds ziehen dem Land Geld ab, indem sie ihre Carry Trades herunter fahren. Jahrelang hatten sie satte Gewinne damit gemacht, dass sie sich billig Geld in Japan liehen und es im hohen Norden zu einem hohen Zinssatz auf ein Sparkonto packten.

    Die Rechnung ging in dem Moment nicht mehr auf, wo der Wechselkurs baden ging. Denn eine schwächere Krone macht die Gewinne aus dem Zinscoup zunichte. Dadurch, dass die Hedge Fonds jetzt Kronen in Euro tauschen, fällt der Wechselkurs weiter ins Bodenlose.

    Der Rückzug der Hedge Fonds zieht ein weiteres Problem nach sich: die Banken verfügen über weniger Kapital mit dem sie arbeiten können. Die Geldgeber von Islands Banken können es sich deshalb erlauben, hohe Risikoprämien zu verlangen. Zu viele Probleme.Über die Banken bricht die Eiszeit herein und Island wittert massive Absprachen und systematische Spekulationsangriffe von aggressiven US-Hedge Fonds und Spekulanten. Islands Premier Geir Haarde spricht von "skrupellosen Händlern", die das isländische Finanzsystem zugrunde richten wollen. Die Angriffstheorie ist nicht belegt, aber auch nicht abwegig. Selbst Fed-Chef Ben Bernanke wurde kürzlich vor dem US-Kongress zu den angeblichen "Attacken" auf Island befragt.

    Klagen über Hedge Fonds, die das Land in den Ruin treiben, begegnen böse Zungen mit den Worten, dass die Inselrepublik wegen der hohen Auslandsverschuldung der Banken selbst nichts anderes sei als ein Hedge Fonds, nur im Gewand einen Staates. Was tun?

    Die isländische Regierung will den angeschlagenen Banken hilfreich zur Seite stehen. Die Angriffe der Hedge Fonds sollen "mit allen Mitteln" zurückgeschlagen werden. Wie das geschehen soll, ist allerdings unklar.

    Die Kaupthing Bank erwägt gegen die US-Bank Bear Stearns rechtlich vorzugehen. Denn sie soll Hedge Fonds im Januar bei ihren unlauteren Manövern beraten haben. Interessanterweise ist Bear Stearns inzwischen selbst zum Opfer der Finanzkrise geworden.

    Es macht die Geschichte die Runde, dass es bei einem Treffen im "101 Hotel" in Reykjavik Absprachen von Hedge-Fonds-Managern gegeben haben soll, wie man mit Wetten gegen Islands Währung, das heißt Short-Positionen, Gewinne macht. Alles nur Theorie oder Praxis?

    Wo Rauch ist, ist auch Feuer, meinen Beobachter. Die isländische Finanzaufsicht prüft, ob einige Parteien systematisch negative und falsche Gerüchte über Islands Banken und das Finanzsystem gestreut haben, um davon zu profitieren.

    "Raubtiere haben es immer auf die schwächsten Tiere der Herde abgesehen", sagte der Chefvolkswirt der Bank Kaupthing, Ásgeir Jónsson, nachdem das von Bear Stearns organisierte Treffen bekannt wurde. Auch Islands Börse prüft ihre Aufzeichnungen und leitet Verdächtiges an die Finanzaufsicht weiter. Es sei nichts Schlimmes Short-Positionen einzugehen. "Wenn aber falsche Gerüchte auf dem Markt verarbeitet werden, dann ist das ein eindeutiger Fall von Marktmanipulation", sagt Börsenchef Thordur Fridjonsson.
    Island bleibt nichts weiter als wachsam zu bleiben, den
    Dingen nachzugehen. Und derweil die kerngesunden Grundstrukturen der isländischen Wirtschaft als Garant gegen einen Finanz- und Bankencrash herauszuheben. Arbeitslosigkeit ist auf Island ein Fremdwort, die Fischerei - nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle - floriert. Von der Sicherheit des Rentensystems können andere nur träumen. Der Staat habe gut gefüllte Kassen, heißt es immer wieder.

    Doch die Bevölkerung fühlt sich mittlerweile doch angeschmiert. Auch viele Normalbürger haben in den Boomjahren bei schnell steigendem Lebensstandard und explodierenden Immobilienpreisen kräftig konsumiert und Kredite aufgenommen.

    In Reykjavik gab es erste Proteste gegen den schmerzlichen Preisanstieg. Politiker analysieren die Lage und kommen zum Schluss, dass der Widerstand gegen Islands Beitritt zu EU abnimmt.

    Vielen werde deutlich, "wie verletzlich wir alleine sind", so die Außenministerin Ingibjörg Sólrún Gísladóttir. Spätestens wenn böse Spekulanten über einen herfallen, möchte man nicht mehr alleine sein.

    Die Banken reagieren mittlerweile auf die Krise, indem sie sich geografisch breiter aufstellen und mehr Umsatz über eine erweiterte Produktpalette generieren. Mittel vom Geld- und Kapitalmarkt werden abgezogen. Stattdessen verlässt man sich stärker auf Spareinlagen.

    Experten sagen, dass die Banken noch genügend Liquiditätspolster haben, die dieses Jahr gut abdecken. Die Regierung habe damit Zeit für Gegenmaßnahmen. Zum Beispiel, Zugang zu Devisen zu finden.

    Beobachter gehen davon aus, dass Islands Zentralbank schon bald eine Kooperation mit anderen nordeuropäischen Notenbanken verkünden wird, die den Bankensektor stützen soll.

    Außerdem soll der Haushaltsüberschuss dazu genutzt werden, die Devisenreserven aufzustocken. Damit soll gewährleistet werden, dass die Zentralbank als Refinanzierungsstelle fungieren kann. Island gibt also nicht auf. Für Wunder wird gekämpft.

    Quelle: http://www.n-tv.de/948794.html

    UNGLAUBLICH, was sich die Finanzwirtschaft hier erlaubt hat.

  10. #289
    Avatar von Loso

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Paddy",p="641175
    UNGLAUBLICH, was sich die Finanzwirtschaft hier erlaubt hat.
    Ich habe einen Fersehbericht aus Reykjavik gesehen. Was du da an Nobelkarossen, zu 100% Prozent auf Kredit gekauft, gesehen hast, das siehst du nicht mal in Monte Carlo oder Liechtenstein. Von ganz einfachen Leuten wohlgemerkt, total irre. Verstehe ich auch nicht, dass ein nordisches Land so überdrehen kann. Eigentlich sind die Skandinavier nicht so.

  11. #290
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Loso",p="641179
    Zitat Zitat von Paddy",p="641175
    UNGLAUBLICH, was sich die Finanzwirtschaft hier erlaubt hat.
    Ich habe einen Fersehbericht aus Reykjavik gesehen. Was du da an Nobelkarossen, zu 100% Prozent auf Kredit gekauft, gesehen hast, das siehst du nicht mal in Monte Carlo oder Liechtenstein. Von ganz einfachen Leuten wohlgemerkt, total irre. Verstehe ich auch nicht, dass ein nordisches Land so überdrehen kann. Eigentlich sind die Skandinavier nicht so.
    Ich empfinde D schon sehr lange nicht anders. Das amerik. System hatte uns in den westl. Industrienationen alle im Griff.

    Erwähne nur mal kurz die unsäglichen Neiddebatten und Demütigungen hinsichtlich von ALG II Betroffener. DAS waren lange die Sozialschmarotzer in den Wohlstandshirnen.

    Nun zeigt sich, die trugen tatsächlich Krawatten und nun ist es auch plötzlich kein Probleme für viele, nach Staatssicherung des erarbeiteten oder geklauten Vermögens zu schreien. Ein Vermögen, daß sie z.T. auch durch zocken verdienten und nun wieder selbst verzockten (350.000 Finanzprodukte befinden sich auf dem deutschen Markt).

    Nach dieser Absicherung wird nun gerufen, obwohl diese Forderung sehr weit über allen bisherigen Kosten für soziale Leistungen liegen wird.

    Die Politiker klingen plötzlich alle wie Lafontaine, verstaatlichen Banken, beschneiden Managergehälter und rufen nach Regulierung. Bis zum Crash haben sie weitgehend das Spiel mitgespielt und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen.

    Die Leute müssen sich erst mal wieder besinnen.

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