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Die Börsen beben weltweit

Erstellt von antibes, 10.08.2007, 16:49 Uhr · 1.201 Antworten · 48.860 Aufrufe

  1. #141
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von wingman",p="516118
    vielleicht eines tages wenn dieses raff und giersystem zusammengebrochen ist erkennt man das es besser ist afrika und andere derzeit noch arme staaten am wirtschaftssystem teilnehmen zu lassen.
    der kommunismus in der urform funktioniert nicht, der kapitalismus lässt grosse teile der menschheit krepieren und hungern. beides ist also mist. irgendwo dazwischen und wahrscheinlich ohne börsen und spekulanten liegt der mittelweg.
    Inwiefern wird denn afrikanischen Staaten die Teilhabe an der Weltwirtschaft verwehrt? Könnte die dortige Armut nicht vielmehr an den dortigen Gesellschaftsverhältnissen liegen?

    Warum steigt der Wohlstand in vielen asiatische Staaten anders als in Afrika?

    Es liegt also kaum am Kapitalismus.

    Wenn der im übrigen so böse ist, warum willst du dann unbedingt in ein so kapitalisches Land wie Thailand?

  2.  
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  3. #142
    Avatar von Samuianer

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Die SET Index hat wieder um 4.4% zugelegt.

    Was die "alten kapitalistischen Systeme" an Afrika "versaeumt" haben, holen derzeit die Chinesen nach.

    Malaysia ist ebenfalls seit Jahren aktiv, so Indien.

    Was den "Raubtierkapitalismus" anbetrifft; der ist immer nur 'schlecht' aus der Froschpersepktive! Wer richtig absahnt, auch mit "unterbezahlten" Arbeitskraeften, wird keine Klagen erheben!

    Die echten Habenichtse, haben keine Zeit darueber zu klagen, die daruber klagen, klagen nur weil sie ihrer Meinung nach nicht genug auf dem Teller, in der Garage und auf der Bank haben!

    So ist das nun mal. Hat JEDER die Chance was zu machen, Beispiele hats genug z.B. den Herausgeber von Maxim...Starbucks, Bill Gates etc.

  4. #143
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Samuianer",p="516307
    ...Hat JEDER die Chance was zu machen,...
    Natürlich nicht.

  5. #144
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von Samuianer",p="516307
    So ist das nun mal. Hat JEDER die Chance was zu machen, Beispiele hats genug z.B. den Herausgeber von Maxim...Starbucks, Bill Gates etc.
    schönes märchen.
    vom tellerwäscher zum millionär. ausnahmen, die eher die regel bestätigen. die meisten tellerwäscher werden auf ihrem level bleiben, wenn nicht sogar absinken.
    was ist mit reichtum, der durch korruption oder verbrechen, wie anlagenbetrug, zwangsprostituion, drogen-, waffenhandel und schutzgelderpressung, erlangt wurde? egal, das credo- hauptsache reich!

  6. #145
    Avatar von Samuianer

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Monta, an der Natur der Dinge liegt es schon mal nicht!

    ich schrieb auch JEDER, nicht ALLE!

    Was ist Erfolg, gibt es den nur am einarmigen Banditen in Las Vegas oder kann/muss Mensch den sich erarbeiten?

  7. #146
    Avatar von wingman

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    14.074

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Einzelfälle des Erfolges aus der Garage heraus gibt es schon, Bill Gates, Steve Jobs. Die Grüder von Microsoft und Apple. Aber die Regel ist das kaum.
    Afrika wird durch die EU gegängelt. Der Grund das deren Landwirtschaft nicht hochkommt.
    Statt dessen verkauft die EU lieber ihre Milchprodukte billigst in diesen Ländern.
    Spekulanten sind wie Heuschrecken, nie genug zum fressen...........

  8. #147
    Avatar von Palawan

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    704

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Habe heute im Tagesanzeiger unter der Rubrik Geld diesen Artikel gefunden.

    Handelt von der Börse, Spekulanten, Glücksspiel, Heuschrecken... selbst @wingman´s André Kostolany wird zitiert.
    Möchte anmerken, dass die Aussage des Herr Stäheli sich nicht mit meiner Meinung deckt. Da es aber so schön zum Thread passt, stelle ich es trotzdem mal ein.

    Gruss Palawan

    «Die Spekulation zehrt die Arbeit auf»
    Die Börse ist aus dem Glücks- und Geldspiel entstanden. Deshalb hafte ihr immer noch etwas Anrüchiges an, findet der Basler Soziologe Urs Stäheli.

    Mit Urs Stäheli sprach Christian Kaiser

    Herr Stäheli, vor kurzem ist Ihr Buch über die «spektakuläre Spekulation» erschienen. Was unterscheidet Spekulanten von Poker- oder Roulettspielern?

    Die Spekulation hat begonnen, sich im 17. Jahrhundert von der Spielkultur zu unterscheiden. Es brauchte die damalige Glücksspielkultur um Geld, damit sich ein Handel mit den nicht handfesten Wertpapieren etablieren konnte. Es lässt sich also die These aufstellen, dass das Geldspiel die Wiege der Börsenspekulation war. Danach fand ein jahrhundertelanger Kampf darüber statt, wie sich die Spekulation vom Geldspiel abgrenzen lässt.

    Warum wurde denn die Spekulation überhaupt zum Problem?

    Der Börsenspekulation wurde vorgeworfen, sie sei blosser Kasino-Kapitalismus, Spiel in Reinkultur. In meinem Buch zeige ich anhand der historischen Debatten auf, mit welchen Argumenten versucht wurde, die Spekulation an einen wirtschaftlichen Zweck anzubinden. Es geht dabei immer auch um die Frage, welche Idealvorstellungen des Ökonomischen ent- und verworfen werden.

    Poker ist im Moment sehr populär. Worin liegt die Faszination des Glücksspiels?

    Das Spiel verkörpert den Thrill, das Überraschungsmoment. Spieler können besondere Fähigkeiten haben, auf ein bestimmtes Spielsystem vertrauen. Das Unkontrollierbare, Überraschende, das darüber entscheidet, wer der Gewinner und wer der Verlierer sein wird, aber bleibt. Rationales trifft hier auf Irrationales. Ein zweites wichtiges Element ist das, was Walter Benjamin als «immer wieder von vorne anfangen» umschrieben hat. Wenn eine Spielrunde beendet ist, fängt man wieder bei null an, hat wieder alle Chancen.

    Im Wort Spekulation steckt «in die Zukunft Blicken». Spekulanten wie Spieler glauben, die Zukunft besser einschätzen zu können als andere. Liegt die Gemeinsamkeit in der Illusion der Kontrolle?

    Spieler und Spekulanten entwickeln Methoden, wie sie die Zukunft berechnen können. Der Spieler geht jedoch immer davon aus, dass es das Moment des Glücks gibt. Die Zukunftsbilder des Spekulanten hingegen werden nicht durch Glück bestimmt, sondern durch die Hoffnung auf erklärbare Ereignisse an den Finanzmärkten. Beiden gemeinsam ist aber die Sehnsucht, die Zukunft kontrollieren zu können.

    Finanzmärkte sind schlecht vorhersehbar. Weshalb glauben Spekulanten dennoch, wissen zu können, wie sich Märkte bewegen?

    Contrarier zum Beispiel gehen davon aus, dass sich die Marktentwicklungen nicht auf Grund ökonomischer Gesetze einschätzen lassen, sondern dass es besser ist, sich gegen die Mehrzahl der anderen Spekulanten zu stellen. Sie gehen desillusioniert davon aus, dass diese die Zukunft sowieso falsch einschätzen. Sie akzeptieren also gewissermassen das spielerische Element der Unkontrollierbarkeit der Zukunft und leiten ihr Handeln aus der Beobachtung des Marktgeschehens ab – und befinden sich ständig in der Gefahr, selbst Teil der Masse zu werden.

    Der Börsenguru André Kostolany hat gesagt, Spekulation sei «harte Arbeit». Strengt sich ein Spekulant tatsächlich an?

    Die Börsenspekulation hatte von Anfang an das Problem, dass man sie als Form des Parasitismus ansah; der Spekulant ist ein Schmarotzer, der von der Arbeit anderer Leute lebt. Das hat dazu geführt, dass die Spekulationsbefürworter selbst den Arbeitscharakter der Spekulation betonen, um sie zu legitimieren. Die Arbeit, sagen sie, ist die Produktion von Preisen: eine Art Informations- oder Wissensarbeit, dank der Preise entstehen.

    Was ja zutrifft, oder nicht?

    Für mich als Soziologen ist das weder richtig noch falsch. Das soziologisch Interessante daran ist vielmehr, dass die Spekulanten gezwungen sind, selber mit dem Arbeitsbegriff zu argumentieren, sich also einer am Produktionsdenken orientierten ökonomischen Begrifflichkeit unterzuordnen, an dessen Auflösung sie gleichzeitig beteiligt sind.

    «Heuschrecken» ist ein Begriff, der die Abscheu vor Spekulanten verrät. Was macht sie so bedrohlich?

    Die aktuelle Debatte ist weit gehend dieselbe wie im 18. und 19. Jahrhundert. Die Spekulation wird als etwas gesehen, das die Arbeit aufzehrt, als etwas, das Reichtum schafft ohne äquivalente Gegenleistung. Gleichzeitig wird die Börse aber auch als Idealbild des Marktes gesehen. Das sind zwei ganz unterschiedliche, sich widersprechende Beschreibungen der Börsenspekulation.

    Sie sprechen auch vom Spektakulären in der Spekulation.

    Ursprünglich wurde der Börsenhandel selbst fast wie ein Theater inszeniert: Da gab es eine Galerie für Besucher und das unverständliche Geschehen auf dem Parkett; Lärm, Geschrei, Gesten. In diesem Durcheinander werden unermessliche Verluste und Gewinne geschaffen. Das ist ein faszinierendes Moment. Ein ökonomischer Vorgang, dargestellt in seiner Ursprünglichkeit, Unverständlichkeit und Wildheit, gleichzeitig ein effizienter Prozess, um Kurse und Preise zu schaffen.

    Im Februar ist die Credit Suisse vom Bundesgericht gebüsst worden, weil ein Fussball-WM-Derivat der CS als illegale Wette taxiert wurde. Offenbar bestehen da Abgrenzungsprobleme.

    Die Grenze zwischen Instrumenten der Spekulation und Spielwetten ist eben keine natürliche Grenze, sondern eine fliessende: Unterschiedliche Positionen, was noch Ökonomie ist und was nicht, geraten miteinander in Konflikt und müssen verhandelt werden. Das macht die Sache spannend.


    Quelle

  9. #148
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Die Börsen beben weltweit

    Zitat Zitat von wingman",p="516384
    Afrika wird durch die EU gegängelt. Der Grund das deren Landwirtschaft nicht hochkommt.
    Statt dessen verkauft die EU lieber ihre Milchprodukte billigst in diesen Ländern.
    wenn´s bloss milchprodukte wären. ich habe an der cote d`azur die villa eines waffenschiebers gesehen, der mit waffenlieferungen nach afrika millionen verdient.
    mitunter die schönste villa an der cote.

  10. #149
    Avatar von J-M-F

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    stichwort afrika, für alle die den film blood diamond nicht kennen, seht ihn euch an und lest die begebenheit hinter diesem film. solche sachen gibt es zu hauf in afrika. http://www.amnesty.ch/de/themen/wirt...od-diamondbb-1

    ebenfalls auf einer tatsächlichen begebenheit beruht der film the lord of war http://de.wikipedia.org/wiki/Lord_of...dler_des_Todes

    ich muss sagen das ich es gut finde, dass man langsam solche sachen aufgreift und massentauglich aufarbeitet.

    wie ausgereift unser system der massenverdummung ist (medien) hat man doch sehr schön am irakkrieg gesehen.

  11. #150
    Avatar von wingman

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    Re: Die Börsen beben weltweit

    Damals beim Kuwaitkrieg konnte man noch die analogen satellitenlinkstrecken aus daran anzapfen wenn mann eine drehbare schüssel hatte.
    gut konnte mann sehen was die medien rausgeschnitten haben, tote, verletzte, tote kinder waren unerwünscht. war ja ein sauberer krieg.........
    ich glaube regierungssprechern kein einziges wort.

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