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Deutscher Haftbefehl gegen Betreiber der Deutschen Schule Pattaya

Erstellt von snowgard, 16.03.2013, 04:40 Uhr · 848 Antworten · 143.533 Aufrufe

  1. #691
    Avatar von tadeus

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Bist du eigentlich nur ingnorant, oder hast du es geistig nicht drauf?
    mir geht es wie dir.......

  2.  
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  3. #692
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von tadeus Beitrag anzeigen
    mir geht es wie dir.......
    Differenzieren kannst du also auch nicht.

  4. #693
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Das heißt, wenn Sie Pech haben, dauert die ganze Insolvenz 10 bis 11 Jahre, im besten Fall etwa 9 Jahre.
    macht das heute noch jemand ?

    Der normale Weg geht doch so,
    jemand verliert einen Prozess, hat sich vorher entreichert, das heisst, seine Werte auf Eltern / Verwandte überschrieben,
    anschliessend, noch bevor die erste Pfändung läuft, holt man sich noch einen maximalen Bankkredit,
    weil wenn man schon abschmiert, spielt die Höhe keine Rolle, also nimmt man die Bank auch noch ins Boot,
    wenn dann soweit ist, und die Pleite vor der Tür steht,

    bereitet man sich auf die Privatinsolvenz in England vor.
    Ein Verwandter muss in England eine kleine Limited gründen,
    wo man als Angestellter ins EU Ausland (Deutschland) entsendet wird.
    Regelmässig kommt man zwar in seine Untermietwohnung in England zurück,
    (aber das ist nebensächlich).
    18 Monate und man ist schuldenfrei.

    Nach acht Tagen kam die Einladung des Insolvenzverwalters per Post. Der Termin war auf nächste Woche eingeplant. Ich bereitete mich auf ein unangenehmes Treffen vor. Ich wusste, dass der Insolvenzverwalter sehr ins Detail gehen würde. Ich wurde aufgefordert, Kopien aller Kontoauszüge der letzten sechs Monate mitzubringen, inklusive meiner (leeren) deutsche Konten.Das Office des InsolvenzverwaltersObwohl ich gut vorbereitet war, sah ich diesem Termin noch aufgeregter als der eigentlichen Abgabe entgegen. Und das berechtigter Weise, wie sich herausstellte: Der Insolvenzverwalter war ein scharfer Hund. Gottseidank begleitete mich wieder eine Dame der Steuerkanzlei St Matthew zu dem Termin und Gottseidank war ich vorbereitet worden. Wir gingen jeden Kontoauszug durch, Transaktion für Transaktion, und ich musste alles haarklein erklären. Es wurden viele Fragen zu meiner Situation gestellt, auch sehr intime: Meine Scheidung, ob ich eine Freundin habe, Details zu Freundschaften, wie ich meine Abende in London verbrachte. Ich verstand den Hintergrund der Fragen: Natürlich ging es ihm wie dem Richter darum, einen potenziellen Insolvenzbetrüger zu enttarnen. Er wolle rausfinden, ob ich wirklich in London lebte. Immer wieder sagte der Insolvenzverwalter: „ I think you are lying, that doesen’t make sense“ (ich glaube Sie lügen, das macht doch alles keinen Sinn). Dies waren psychologische Tricks, um mich zu verunsichern, damit ich mich versprechen und mich verraten würde. Aber es gab nichts zu verheimlichen – ich wohnte ja wirklich in London. Ich blieb also ruhig, so gut es ging. Aber natürlich war ich in Wirklichkeit gestresst und hatte zum Teil ziemlich Herzklopfen.
    Insolvenzverwalter (offizielles Photo)Nachdem er mich drei Stunden gegrillt hatte, beendete der Insolvenzverwalter den Termin relativ abrupt. „Sie hören von uns“, verabschiedete er sich. Kein Handschlag, kein Lächeln.
    An diesem Abend ging ich wieder mit meinem Mitbewohner ins Pub. Diesmal tranken wir noch mehr über den Durst. Aber ich wusste: Das Schlimmste war nun vorbei.

    Ich blieb noch weitere drei Wochen in London. Es kam immer wieder Post vom Insolvenzverwalter. Ein Schreiben zum Beispiel, wo dieser unser Gespräch nochmals zusammenfasste und weitere Fragen stellte, die ich zu beantworten hatte. Diese besprach ich mit dem Experten der Kanzlei St Matthew und antwortete entsprechend und ebenso in Schriftform.
    Gleichzeitig wusste ich, dass der Insolvenzverwalter meine Gläubiger (also die Bank) über meinen Status informieren würde. Er kontaktierte auch meinen englischen Vermieter, der vertrauensvoll mit der Steuerkanzlei St Matthew zusammenarbeitete und eingeweiht war, und stellte detaillierte Fragen über meine Aufenthalte in London in den letzten sechs Monaten.
    Im weiteren Fortlauf des Verfahrens kontaktierte der Insolvenzverwalter meinen Vater, dem ja die englische Limited gehörte, bei der ich angestellt war. Man wolle prüfen, ob es sich um eine „echte“ Firma handle, mit echten Kunden, echter Lohnabrechnung usw. Mein Vater verwies den Insolvenzverwalter an die Steuerkanzlei St Matthew und ermächtigte diese, diesem alle nötigen Auskünfte zu erteilen.
    Der erlösende Brief („Notification of Discharge“) kommt früher als erwartet

    Certificate of Discharge - Für Vollbild klickenIch erwartete das Ende meiner Insolvenz für Oktober 2009. In der Tat bekam ich aber meine „Notification of Discharge“ bereits im August 2009 an meine Londoner Adresse zugestellt. Ich konnte es kaum glauben. Nach all der Zeit und all dem Aufwand war die Sache endlich durch. Ich was unendlich erleichtert und fühlte mich glücklich und befreit.
    Nun fehlte nur noch, dass die Restschuldbefreiung auch in Deutschland anerkannt wurde. Damit beauftragte ich den Berliner Partneranwalt von St Matthew, der in dieser Sache schon lange mit der Steuerkanzlei zusammenarbeitete. Dies war im November 2009 endlich auch unter Dach und Fach und ich war damit offiziell schuldenfrei.
    England Insolvenz: Jochens Erfahrungsbericht - Steuerkanzlei St Matthew London

  5. #694
    Avatar von markobkk

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    Nuetzt nur alles nichts wenn es um Schulden in Thailand geht. Man muss weder eine EV abgeben noch eine Insolvenz machen. Schulden in Thailand wird man damit nicht los und es interessiert in Europa auch niemanden was man in Thailand an Schulden hat.

    Genauso wenig interessiert die Thais ein deutscher Vollstreckungsbescheid oder eine Schuldenbefreiung durch Insolvenz in Deutschland.

  6. #695
    Avatar von Robinson

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    Zitat Zitat von markobkk Beitrag anzeigen
    Nuetzt nur alles nichts wenn es um Schulden in Thailand geht. Man muss weder eine EV abgeben noch eine Insolvenz machen. Schulden in Thailand wird man damit nicht los und es interessiert in Europa auch niemanden was man in Thailand an Schulden hat.

    Genauso wenig interessiert die Thais ein deutscher Vollstreckungsbescheid oder eine Schuldenbefreiung durch Insolvenz in Deutschland.
    Gebe ich dir recht markobkk. Was hat denn das ganze mit dem Rechtsverfahren das in Thailand praktiziert wird zu tun. Wie Du schon sagst. Es interresiert die thailaendische Rechtssprechung einen feuchten Dreck wie wir in Europa verfahren.

  7. #696
    Avatar von DisainaM

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    es betrifft die Schulden, die jemand in Deutschland hat.
    Anfangs des Freds war die Rede, das gegen die Betreffenden ein Strafverfahren in Deutschland angestrengt wird,
    sollte die Regelung, Straftaten eines Deutschen im Ausland, gemäss den gesetzlichen Vorraussetzungen dafür, angenommen werden,
    würde im Falle einer Verurteilung die Möglichkeit für Schadenersatzansprüche nach Deutschem Recht entstehen.

  8. #697
    Avatar von markobkk

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    Nuetzt dann aber auch nur was wenn W. in Deutschland leben wuerde. In Thailand oder anderswo kann man sich mit den deutschen Schadensersatzanspruechen den Popo abwischen. Ausserdem die Strafsache ist das eine, aber um das Geld theoretisch wieder zu bekommen muesste wohl noch zivilrechtlich geklagt werden. Mir persoenlich waere der Aufwand wegen einem halben Jahr Schulgeld zu hoch, ganz ehrlich.

    Wenn es um 80,000.00 Euro ginge wie im RTL Beitrag bezueglich eines Hauskaufes damals genannt koennte man ja verschiedene Klagewege beschreiten, aber bei der geringen Menge an Schulgeld den Stress und Aerger sich auch noch zu geben, ich weiss nicht. Anzeige erstatten ja, aber zusaetzlich noch teures Geld fuer Gerichte, Anwaelte oder sonstiges zu zahlen wohl eher nein. Ich persoenlich wuerde es als Lehrgeld abharken und fertig. Lebt sich auch viel ruhiger, Geld weg, Sache abgehackt und Ende. Auch ein Grund warum ich prinzipiell kein Geld verleihe. Wenn es unbedingt sein muss dann spende ich es, da muss ich mir keine Gedanken machen wenn man es nicht zurueck zahlt.

  9. #698
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Die eigentliche Wohlverhaltensphase dauert 6 Jahre.
    Ab 1.7. kann die auf 3 Jahre verkürzt werden, wenn mindestens 30% der Schulden bezahlt werden.

  10. #699
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    macht das heute noch jemand ?

    Der normale Weg geht doch so,
    jemand verliert einen Prozess, hat sich vorher entreichert, das heisst, seine Werte auf Eltern / Verwandte überschrieben,
    anschliessend, noch bevor die erste Pfändung läuft, holt man sich noch einen maximalen Bankkredit,
    weil wenn man schon abschmiert, spielt die Höhe keine Rolle, also nimmt man die Bank auch noch ins Boot,
    wenn dann soweit ist, und die Pleite vor der Tür steht,

    bereitet man sich auf die Privatinsolvenz in England vor.
    Ein Verwandter muss in England eine kleine Limited gründen,
    wo man als Angestellter ins EU Ausland (Deutschland) entsendet wird.
    Regelmässig kommt man zwar in seine Untermietwohnung in England zurück,
    (aber das ist nebensächlich).
    18 Monate und man ist schuldenfrei.
    Das klingt aber ziemlich nach Bankrott, dafür drohen fünf Jahre auf Staatskosten.

  11. #700
    Avatar von Robinson

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Das klingt aber ziemlich nach Bankrott, dafür drohen fünf Jahre auf Staatskosten.
    Das Hochsicherheits Gefaengnis "Bangkwang" in Bangkok "Bangkok Hilton", waere besser geeignet fuer die Herrschaften!
    Am besten gleich in die Todeszelle verfrachten!

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