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Der Tod

Erstellt von Wuschel, 24.08.2013, 16:46 Uhr · 512 Antworten · 25.061 Aufrufe

  1. #421
    Avatar von Yogi

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    Dr. Tramaico Faust, jetzt hör auf zu zicken.
    Du bist doch kein Mädchen.

  2.  
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  3. #422
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Die 90 Euro hole ich mir.

    Faust, Mephisto und Gretchen hin und Gretchen her.

  4. #423
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Wuschel Beitrag anzeigen
    Das ist für mich OK.
    Okay, let's do it.

    Schicke mit eine E-Mail mit Deinen Daten und ich setze den Vertrag auf und uebermittle ihn Dir mit meiner deutschen Bankverbindung.

  5. #424
    Avatar von Wuschel

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    OK, so machen wir das. Ich schicke Dir die Tage eine PN

  6. #425
    Avatar von wingman

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    Zitat Zitat von uwalburg Beitrag anzeigen
    Niemand weiß, was der Tod ist. Nicht einmal, ob er nicht für den Menschen das Größte ist unter allen Gütern.
    Platon
    (427 - 348 od. 347 v. Chr.), lateinisch Plato, griechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie
    der tod ist die einstellung aller organfunktionen einschliesslich des gehirns. gleichzeitig beginnt mit dem tod der zerfall des körpers.
    mit dem ausfall des gehirns gehen die persönlichkeit, die erinnerungen, alles erlernte, alle erfahrungen unwiderbringlich verloren.
    das sind die nüchternden fakten, alles andere ist leider wunschdenken.
    was würde die wissenschaft dafür geben vor dem tod den "speicher" z.b. albert einsteins auslesen zu können.
    zum glück ist das noch nicht möglich und ich will das auch nicht erleben.

  7. #426
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Hm, man koennte wohl sagen, aus der Hardware entsteht die Software und verschwindet auch wieder mit ihr. Somit laeuft auch nichts bei "Stromausfall". Wenn es sich dazu auch noch um eine biologische Hardware handelt, sind dann "Stromausfaelle", auch temporaerer Art wie ein Schlaganfall, von erheblicher Auswirkung.

    Die Bedeutung von "Strom" (= Sauerstoff):
    Zerebrale Hypoxie


    Im Gehirn sind bei Hypoxie bestimmte Bereiche besonders betroffen, die Nervenzellschäden treten in diesen Regionen zuerst auf. Dazu gehören die Purkinje-Zellen des Kleinhirns und der CA1-Bereich des Ammonshornes. Die Zellen reagieren auf die äußeren Einflüsse mit der Aktivierung sogenannter Heat-Shock-Proteine. Diese und weitere Produkte aus der C-Fos und G-Jun Proteinfamilie ändern bestimmte Zellfunktionen, die das Überleben oder das kontrollierte Absterben der Zellen regulieren sollen.
    Morphologisch beobachtet man in geschädigten Bereichen des Gehirns Nekrosen, Schrumpfungen des Hirnmantels und vor allem einen selektiven Untergang der Neuronen. Letztere schrumpfen zu einem charakteristischen Dreieck mit homogenem Aussehen zusammen und können von Pathologen unter dem Mikroskop diagnostiziert werden.
    Wenn Säuglinge und Kleinkinder nach einer zerebralen Hypoxie mit reinem Sauerstoff beatmet werden, könnte das laut einer Studie die Hirnschäden noch vergrößern.[5] Zu einer zerebralen Hypoxie kann es etwa bei der Geburt oder durch Beinahe-Ertrinken kommen. Hinweise für die Vermutung, dass reiner Sauerstoff die Hirnschäden nur verschlimmert, ergaben Versuche mit Mäusen: Sie erhielten nach einer Hypoxie für 30 Minuten 100-prozentigen Sauerstoff. Im Vergleich zu Tieren, die normale Luft geatmet hatten, war die Myelinbildung stärker gestört, und sie hatten mehr motorische Defizite, ähnlich denen einer Zerebralparese. Außerdem kam es bei den Tieren zur Anhäufung von hoch reaktiven Sauerstoffverbindungen wie Nitrotyrosin, und eine Population von unreifen Gliazellen im Cortex ging zugrunde. Durch Zugabe eines Antioxidans ließ sich das vermeiden. Nach der Studienhypothese könnten die Myelinschäden in der weißen Hirnsubstanz durch oxidativen Stress zustande kommen.[5]
    Bereits eine 3 Minuten andauernde Hypoxie kann zu einer irreversiblen Schädigung der Gehirnzellen führen. Ab einem paO2 von 70mmHg konzentriert sich der Körper auf die Versorgung lebenswichtiger Organe mit Sauerstoff, vorrangig auf das Gehirn. Dieser Kompensationszustand bricht ab einem paO2 von 50mmHg zusammen: Die Herzfrequenz fällt ab (Bradykardie) und der Blutdruck nimmt ab (Hypotonie). Ein paO2 ab 30mmHg wird als letale Schwelle angesehen[6]

    Quelle: Hypoxie (Medizin) ? Wikipedia

    Somit ist es dann zwar einfach die Software auszuschalten, aber umso schwieriger erneut zu booten, weil eben Hardware und Software untrennbare Komponenten sind.

    Anders bei der Anaesthesie. Hier wird nicht ausgeschaltet sondern nur heruntergedimmt. Das Betriebssystem ist weiterhin voll und ganz existent, wird jedoch lediglich auf SafeMode gefahren.

    Alles andere ist nicht rational nachvollziehbar und auch nicht rational erklaerbar warum es andes sein sollte. Auch nicht mit dem Argument, der Mensch wuerde nur ueber ein limitiertes Bewusstsein und Wissen verfuegen. Das ist bestenfalls Glauben und nicht Wisssen und somit absolut nich rational. "Faszinierend" wuerde ein Vulkanier in diesen Situationen von sich geben.

    Die Beweislast liegt letztendlich bei den Glaeubigen, die ausserhalb der Rationalitaet glauben und nicht umgekehrt. Ansonsten haette wir die Situation, dass der Weihnachtsmann etc. existent ist, denn man kann natuerlich immer irrational dagegenargumentieren, dass der "Weihnachtsmann" etc. lediglich ausserhalb des limitierten Bewusstseins existent ist. Das ist rational gesehen lediglich Hollywood, da sich auf solch einer "Logik" jegliche Realitaet auf die bizarrste Weise verzerren laesst.

    Somit halte ich selbst dann Agnostizismus logsich gesehen fuer aeusserst fragwuerdig, weil man auf dieser Grundlage selbst der Zahnfee Existenz einhauchen koennte.

  8. #427
    Avatar von Wuschel

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    was würde die wissenschaft dafür geben vor dem tod den "speicher" z.b. albert einsteins auslesen zu können.
    Vermutlich geht es nicht um Materialismus.
    Derzeit versucht die Wissenschaft heraus zu finden, ob "die Seele" überhaupt mit dem Gehirn verbunden ist.

    PN ist raus@Tramaico

  9. #428
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Wuschel Beitrag anzeigen
    Derzeit versucht die Wissenschaft heraus zu finden, ob "die Seele" überhaupt mit dem Gehirn verbunden ist.
    Welches Wissenschaftsfachgebiet? Religionswisschenschaft oder etwas mehr weltliches?

  10. #429
    Avatar von Wuschel

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    ich hatte hier kürzlich ein youtube Video eingestellt.
    Da forscht z.B. ein Kardiologe.

    Einige Physiker versuchen, mit Hilfe der Quantenphysik "der Seele" zu begegnen.
    In der Hirnforschung / Neurowissenschaft wird ebenfalls ernsthaft geforscht.

    Nachreich;
    Der Honichmann sagt

  11. #430
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Warum, hat man nicht wirklich besseres zu tun?

    Gehen wir einmal davon aus, dass die Begrifflichkeit "Seele" einen religioesen Ursprung hat und zwar dahingehend, dass dem Menschen die Angst vor dem Tod genommen werden soll oder er nach dem Buhmannprinzip zu einer "moralisch" einfwandfreien Lebensfuehrung eingenordet werden soll. Vor Tausenden von Jahren, wie auch heute.

    Nun greifen auf einmal Wissenschaftler der unterschiedlichsten Richtungen dieses Konzept auf? Warum? Weil sie auch nur Menschen sind und irgendwie nach Bestaetigung suchen, dass es doch Existenz nach dem physischen Tod geben koennte?

    Macht das Sinn oder ist dies nicht eher aeusserst naiv.

    Der Mensch ist ein biologischer Organismus, der geboren wird, einen Alterungsprozess durchlaeuft und dann schliesslich stirbt und so vergeht, wie er einmal entstanden ist. Alles ist vergaenglich. Zu simpel um dieses einfach zu akzeptieren? Kommt dieses seltsame Wesen Mensch absolut nicht ohne Mystik aus? Moeglicherweise keine Angelegenheit fuer die Physiker, Hirnforscher, Neurowissenschafter etc. sondern fuer die Psychologen.

    Also waere der erste Schritt einmal die besagten Wissenschaftler psychologisch auszuwerten um zu erfahren, warum sie sich mit Seele und Leben nach dem Tod befassen. Fuerchten sie, dass nach dem physischen Tod tatsaechlich nichts mehr kommen koennte? Das ist, verstandesmaessig und philosophisch betrachtet, voellig unnoetig. Asche zu Asche, Staub zu Staub. Ein voellig natuerlicher Prozess, der niemanden irgendwelche Furcht einfloessen sollte. Im Gegenteil, die Phase der Nichtexistenz muesste in Relation gesetzt viel vertrauter sein und eigentlich ist diese "Sekunde Leben" rein objektiv gesehen lediglich ein Stoerfaktor innerhalb einer perfekten harmonischen Zustandes des nicht Seins.

    Die Welt war in Ordnung. Bis zum Zeitpunkt der Geburt. Auf einmal kam alles durcheinander und wurde durch den Irrsinn ersetzt. Jedoch nicht ewig sondern nur temporaer, praktisch fuer einen lediglichen Augenblick. Herje, wie doch schnell aus jeder Muecke ein Elefant gemacht wird. Allzu menschlich.

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