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Der Tod

Erstellt von Wuschel, 24.08.2013, 16:46 Uhr · 512 Antworten · 25.091 Aufrufe

  1. #311
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von Wuschel Beitrag anzeigen
    .......Ich drehte mich um, da war aber niemand, weil ich alleine war.
    Das war der Geist deines Vaters aus der spektralen Prallelwelt

  2.  
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  3. #312
    Avatar von j.p.valance

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    Zitat Zitat von woody Beitrag anzeigen
    Das war der Geist deines Vaters aus der spektralen Prallelwelt

    Du meinst die Prall-welt vermute ich mal, prall voll und man sieht manches und anderes doppelt. (weisse Elefanten z.B.)

  4. #313
    woody
    Avatar von woody
    War ein Schreibfehler, sollte Parallel-Welt heissen.

    Aber schiskojeno, gehört hat man schon viel aus dieser Welt, besonders in Gegenden wo es dunkel war und el. Strom fehlte.

    Und merke; in der beleuchteten Welt haben sich die Geister rar gemacht.

  5. #314
    Avatar von Wuschel

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    Zitat Zitat von woody Beitrag anzeigen
    Das war der Geist deines Vaters aus der spektralen Prallelwelt
    Zitat Zitat von j.p.valance Beitrag anzeigen
    Du meinst die Prall-welt vermute ich mal, prall voll und man sieht manches und anderes doppelt. (weisse Elefanten z.B.)
    Seid ihr doof.
    Ich hab keine Zeit für euch.

    Weiter im Text;

    Wer ist Träger des Bewusstseins?

    Wovon reden wir überhaupt, wenn wir ständig vom Geist reden? Sollten wir nicht etwas bescheidener anfangen und erst mal überlegen, wer denn diese Träger des Bewusstseins sind? Dafür plädierte der Psychologe Wolfgang Prinz, Ex-Direktor am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig: "Was sind überhaupt Subjekte?

    Wie unterscheiden sich Subjekte von Nicht-Subjekten? Und können Subjekte aus Wesen hervorgehen, die keine Subjekte sind?" Prinz skizzierte eine elegante Theorie, die davon ausgeht, dass Subjektivität ebenso eine Naturtatsache wie eine soziale Tatsache sei.

    Soll heißen: Schon das neugeborene Baby nimmt sich aus biologischen Gründen irgendwie wahr, aber erst in der sozialen Interaktion mit den anderen und deren Imitation erfährt es sich als soziales Subjekt und konstituiert sein Ich: Das Selbst erscheint erst im Spiegel der anderen. Solche Spiegelmechanismen seien mehr als eine Metapher, wie etwa die Entdeckung der Spiegelneuronen belege oder die Tatsache, dass Menschen am Konferenztisch die Körperhaltungen der anderen unwillkürlich nachahmen. Solche Spiegelmechanismen konstituierten Gesellschaft, in der letztlich auch Spiegelpolitik betrieben werde und sich jedes Subjekt fragte: Darf ich mitspiegeln?

    Alles klar?

    Wie gut, dass die Veranstalter auch noch Michael Pauen eingeladen hatten, der an der Berliner Humboldt-Universität die Philosophie des Geistes lehrt und zu epistemischer Demut riet. Schon richtig, sagte er, es gebe Riesenfortschritte im Labor, doch die würden immer nur neue Probleme aufwerfen. Selbst bei den neuen Megaprojekten der Hirnforschung wie etwa dem milliardenteuren Human Brain Project in Lausanne sei ein Durchbruch nicht absehbar. Dort habe man gerade mal eine Funktionseinheit des Rattengehirns im Computer simuliert, das menschliche Gehirn besitze aber eine Million solcher Einheiten mit jeweils der sechsfachen Zahl an Neuronen.

    Es sei noch nicht einmal klar, was genau man erforschen wolle, sagt Pauen. Immer noch seien alle Theorien des Bewusstseins primär metaphorisch, ohne dass sich diese annäherten, empirisch seien sie nicht zu fassen. Wir wüssten also gar nicht so genau, was wir meinen, wenn wir von unserem Ich reden und fragen, wie wir zu diesem gekommen seien.

    Das Fazit: "Wir wissen noch nicht, was wir nicht wissen." Hier gehts lang.

  6. #315
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Bewusstsein ergibt sich aus dem Gesamtzusammenspiel der vorhandenen Hardware und Software und ist somit nicht als "ich" manifestierbar, da es staendigen Veraenderungen von innen und aussen unterliegt.

    Kurzum, massive Veraenderung tritt unverzueglich ein, wenn mir jemand mit einer Pompfe auf die Glocke oder z. B. ein Schlaganfall waehrend ich dieses schreibe aus dem Stuhl haut oder ploetzlich voellig unerwartet draussen vor der Tuer ein Schrei erklingt.

    Tilt die Hardware meines Computers, dann tut dies auch meine Software und umgekehrt. Das eine kann ohne das andere nicht funktionieren und somit besteht hier eine unmittelbare Abhaengigkeit. Weiss gar nicht, warum sich da so ein Kopp drueber gemacht wird. Man ist einfach was man ist. Von Augenblick zu Augenblick. Das reicht mir in diesem Augenblick voll und ganz aus.

  7. #316
    Avatar von Phommel

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    Der Tod müsste neu definiert werden. Denn so wie er heute gesehen wird, funktioniert es nicht mit neusten Erkenntnissen und Denkmodellen in der Physik zum Thema Zeit. Alles was wir erleben wird auf ewig bestehen. Eingebrannt in alle Ewigkeit* ( *nach unseren Vorstellungen). Zeitreisende werden dies bestätigen können. Und alles was wir tun oder entscheiden ist schon passiert. Wir spielen alle bloß eine vorgegebene Rolle auf einem Zeitfluss. Euer ich gibt es in der Vergangenheit, Gegenwart und in der Zukunft. Begrenzt für die Zeit die diesem Rollenspiel zugedacht ist. Danach trennt sich die Seele und sucht sich ein neue Lebensrolle. Diese wird gewählt/zugeteilt durch die Erfahrungen des vergangen "Lebens". Dabei spielen unerreichte Wünsche für die Rollenwahl des nächsten Lebens ebenso einen wichtigen Pfeiler für das neue Dasein wie belastende Dinge, die man im Vorleben falsch gemacht hat. Auch Ist man bei der Wahl/Zuteilung des neuen Daseins an keine Zeit gebunden. Die Zeit existiert nach dem heutigen Vorstellungsmodel nicht. Weil es falsch ist. Alles was je passiert ist befindet sich in einem Raum. Damit diese nicht kollidieren, werden sie geschoben. Und dieses schieben passiert durch die kosmische Expansion, die ihren Ursprung im Big Bang hat. Während du also diese Zeilen liest sitzt dein ich vor einer Minute nach wie vor vor dem Bildschirm. Und dieses ich wird auch noch dort sitzen, wenn du schon lange vom Bildschirm entfernt hast. Eingebrannt in alle Ewigkeit.

    Jemand Interessiert meiner Glaubensgemeinschaft beizutreten? Bitte per PN.

  8. #317
    Avatar von Yogi

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    Sag mal Knarf, wann hast du Phommels Account geknackt?

  9. #318
    Avatar von Phommel

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    Dass dieser hoch komplizierte Text für Fussel eine unverstandene Buchstabensuppe bleibt, war mir klar.

  10. #319
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Wuschel Beitrag anzeigen
    Wie unterscheiden sich Subjekte von Nicht-Subjekten?
    Ein Subjekt ist zu einem Bericht aus der Sichtweise der ersten Person befähigt. Ein Nicht-Subjekt ist das nicht.

    Zitat Zitat von Wuschel Beitrag anzeigen
    Wie gut, dass die Veranstalter auch noch Michael Pauen eingeladen hatten, der an der Berliner Humboldt-Universität die Philosophie des Geistes lehrt und zu epistemischer Demut riet.
    "Epistemische Demut"... mit so einem Begriff kann auch nur ein Philosophie Professor aufwarten. Dazu haben andere vor ihm auch schon mal aufgerufen. Von Socrates bis Wittgenstein. Viel Erfolg hatten sie damit nicht. ;)

    Zitat Zitat von Wuschel Beitrag anzeigen
    Dort habe man gerade mal eine Funktionseinheit des Rattengehirns im Computer simuliert, das menschliche Gehirn besitze aber eine Million solcher Einheiten mit jeweils der sechsfachen Zahl an Neuronen.
    Welche Einheit sollte das denn sein? Für gewöhnlich werden Neuronen als die Funktionseinheiten des Gehirns betrachtet, und davon hat das menschliche Gehirn nicht eine Million sondern einhundert Milliarden (100x1000x1000x1000), wovon jede mehrere Tausend synaptische Verbindungen hat.

    Von einem Verständnis des Bewusstseins sind die Gehirnforschung und wir in der Tat noch weit entfernt.

    Cheers, X-pat

  11. #320
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Phommel Beitrag anzeigen
    Die Zeit existiert nach dem heutigen Vorstellungsmodel nicht. Weil es falsch ist. Alles was je passiert ist befindet sich in einem Raum.
    Die Idee der vierdimensionalen Raumzeit ist ja nicht neu, sondern mehr als ein Jahrhundert alt. Sie findet sogar eine konkrete mathematische Anwendung in der Relativitätstheorie, und zwar durch das Modell des Minkowski Raums. Damit lassen sich bestimmte Vorgänge in der Kosmologie beschreiben; man könnte also sagen dass die Idee einen gewissen praktischen Nutzen hat.

    Allerdings halte ich die Schlussfolgerung eines "Iron Block" Universums daraus für falsch. Das ist der Fachausdruck für ein unveränderliches Universum in dem alle Ereignisse vorbestimmt sind. Das "Iron Block" Universum ist ein Konzept, das noch vor Einstein ersinnt wurde und nicht auf die relativistische, sondern auf die mechanistische Kosmologie zurückgeht.

    Bei der Schlussfolgerung handelt es sich um einen Kategoriefehler bei dem die Wahrheitsfunktion einer empirischen Aussage mit der Wahrheitsfunktion einer analytischen Aussage verwechselt wird. Mit anderen Worten: der vierdimensionale Raum erschließt sich dem Bewusstsein nur analytisch und liegt außerhalb der Erfahrbarkeit. Deswegen kann von "Existenz" im gewöhnlichen/empirischen Sinn nicht die Rede sein.

    Cheers, X-pat

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