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Der Tod

Erstellt von Wuschel, 24.08.2013, 16:46 Uhr · 512 Antworten · 25.102 Aufrufe

  1. #301
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von Wuschel Beitrag anzeigen
    Ich finde es ist zwingend erforderlich Grenzen zu überschreiten, um erkennen zu können,
    dass eine Kurve nicht immer eine Kurve und eine Gerade nicht immer eine Gerade ist.....
    Nun, im Prinzip hast du Recht. Aber die Grenzen der Wissenschaft kann man nicht überschreiten, wenn noch nicht mal eine solide Halbbildung der Elementarmathematik vorhanden ist.

  2.  
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  3. #302
    Avatar von Wuschel

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    In seinen Gedanken hat z.B. Albert Einstein andauernd die Grenzen der Wissenschaft überschritten und heute wissen wir, dass er Recht hatte.

  4. #303
    Avatar von rolf2

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    @wuschel

    vor ca 15 Jahren sattelte ich mein Motorrad und wollte die Welt umrunden, wie wir ja alle wissen ist die Erde eine Kugel.......

    musste dann feststellen das dem nicht so ist, nach ziemlich genau 36000km stand ich vor einem Warnschild,

    Achtung in 100m Ende der Welt




    Kannst Du mir beweisen das die Erde keine Scheibe ist? Fotos misstraue ich

  5. #304
    Avatar von Wuschel

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    Na Rolf,
    hast du denn halt gemacht oder bis du bis vor an den Rand gefahren?
    Du weißt doch, dass ich nichts beweisen kann und will. Selbst brauche ich keine Beweise für so allerlei - was ich schon selbst erlebt habe.
    Ich kann dir auch nicht beweisen, dass du, um Lichtgeschindigkeit für eine Lichtsekunde erreichen zu können nahezu acht-mal/sek um die runde Erde fliegen musst.

  6. #305
    Avatar von rolf2

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    Ich antwortete nur auf Deine Bemerkung zu Einstein und dessen bewiesenen Theorien

  7. #306
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Losloeung vom Leid, heisst die Realisierung, dass diese negativen Gefuehle voellig unnoetig sind... [...] Somit empfiehlt sich grundsaetzlich der Mittelweg einzuschlagen, der aus Leidenschaftslosigkeit jeglicher Art besteht.
    Mit diesen Antworten kommen wir schon einen Schritt weiter, denn nun besteht zumindest für mich kein Zweifel mehr daran, dass deine Definition von der Beendigung des Leids viel näher an der antiken Philosophie liegt als am Buddhismus. Du skizziert hier eindeutig ein eudämonisches Verständnis der Lebensführung, wie man ihn bei Epikur, Aristoteles, oder auch Aurel findet. Mit anderen Worten ist für dich "sukha" das Ende von "dukkha", und nicht "nibbana". Das wird besonders im Ausdruck "Leidenschaftslosigkeit" klar, der sich 1:1 deckt mit dem stoischen Begriff Apatheia, bzw. deine Idee des Mittelwegs deckt sich 1:1 mit dem epikureanischen Begriff der Ataraxie, d.h. der Weg des Weisen der Extreme (Lust sowie Leid) vermeidet, um die Seelenruhe zu bewahren.

    Im Buddhismus werden diese Tugenden als Erleuchtungsfaktoren anerkannt, zum Beispiel zählen zu den sieben Faktoren der Erleuchtung Gelassenheit (passaddhi) und Gleichmut (upekkha) und zu den zehn Perfektionen (paramis) zählen ebenfalls Gleichmut und Geduld/Toleranz (khanti). Sie sind aber nicht gleichbedeutend mit Erleuchtung.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Nivana ist mein Ziel im Leben, mich naemlich von psychischer Geburt und Tod im Leben zu befreien wodurch ein Sprung von der Klippe unnoetig wird.
    Auch hier kommen deutliche Unterschiede zu Tage. Das psychische Entstehen (Geburt und Tod) ist lediglich eine Komponente von Samsara. Nirvana beinhaltet unter anderem die Beendigung des psychischen Entstehens, betrachtet diese aber nicht isoliert. Die Nibbana Sutta weist den Weg. Sie erklärt die stufenweise Loslösung des Geistes von Form und Nicht-Form, und allen Identifikationen mit Form und Nicht-Form, sowie der Auslöschung der Wahrnehmungen und phänomenalen Erscheinungen in den 8 Bewusstseinsstufen der Versenkung (Jhanas). Es ist offensichtlich, dass der im Buddhismus aufgezeichnete Weg zur Erleuchtung deutlich über das hinaus geht was du beschrieben hast.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    3. Karma basiert auf der Logik, dass im Regelfall eine Aktion eine Reaktion ausloest. Negative Reaktionen loesen Leid aus und somit gilt es grundsaetzlich die eigenen Aktionen zu steuern um diese unerwuenschte Reaktion zu vermeiden.
    Das ist zu simplistisch. Es gibt viele Beispiele für Aktion und Reaktion von der klassischen Mechanik bis hin zu verschiedenen philosophischen Theorien der Kausalität. Das besondere an Karma ist, dass es das Ursache-Wirkungs-Prinzip auf einer spirituell-ethischen Stufe ansiedelt, welche viele Leben/Geburten überspannt.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Tod ist im uebertragenen Sinne zu sehen. Nicht physisch sondern psychisch.
    In den buddhistischen Texten ist ausdrücklich vom nächsten Leben, bzw. von zukünftigen (physischen) Existenzformen die Rede, und es wäre kein Problem entsprechende Stellen aus dem Kanon zu zitieren obwohl ich mir das jetzt spare. Insofern kann man nicht behaupten, dass Tod und Wiedergeburt nur im übertragenen (psychischen) Sinn zu verstehen sind. Jedenfalls wäre das nicht im Einklang mit der überlieferten Lehre.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    4. Doktrinen ist wie ein Kind an die Hand zu nehmen und ueber eine vielbefahrene Strasse zu fuehren. [...] Es reicht, dass lediglich das Ziel vorgegeben wird, die andere Seite der Strasse, was der Buddha getan hat. Da ich dieses Ziel anstrebe sehe ich mich als Buddhisten und zwar ohne auf dem Weg an der Hand gefuehrt werden zu wollen.
    Auch in dieser Hinsicht unterläufst du einem Irrtum. Um sich das Etikett "Buddhist" aufzukleben reicht es nicht aus, das Leid beenden zu wollen. Wie bereits gesagt, gibt es viele Lehren die das gleiche Ziel haben vom Jainismus bis hin zum Gnostizimus und, ja, sogar das Christentum. Man bezeichnet diese als Soteriologien oder Erlösungslehren. Was den Buddhisten auszeichnet und von den Anhängern anderer Lehren unterscheidet ist, dass er die vorgefertigte Methode des Buddhas anwendet um zu diesem Ziel zu gelangen. Speziell im Buddhismus geschieht das fast immer mit der Hilfe eines Lehrers, der auf dem Pfad fortgeschrittener ist. Um deine Metapher zu bemühen bedeutet das sehr wohl, dass der Schüler an der Hand über die Straße geführt wird.

    Und damit hätten wir einen weiteren Grund warum du kein Buddhist, sondern Tramaicist bist. Wogegen auch nichts einzuwenden ist, solange du keinen Etikettenschwindel begehst.

    Cheers, X-pat

  8. #307
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Und damit hätten wir einen weiteren Grund warum du kein Buddhist, sondern Tramaicist bist. Wogegen auch nichts einzuwenden ist, solange du keinen Etikettenschwindel begehst.

    Cheers, X-pat
    "Grundlagen des Buddhismus


    In seiner ursprünglichen Form, die aus der vorliegenden ältesten Überlieferung nur eingeschränkt rekonstruierbar ist, und durch seine vielfältige Fortentwicklung ähnelt der Buddhismus teils einer in der Praxis angewandten Denktradition oder Philosophie.

    Buddha selbst sah sich weder als Gott noch als Überbringer der Lehre eines Gottes. Er stellte klar, dass er die Lehre, Dhamma (Pali) bzw. Dharma (Sanskrit), nicht aufgrund göttlicher Offenbarung erhalten, sondern vielmehr durch eigene meditative Schau (Kontemplation) ein Verständnis der Natur des eigenen Geistes und der Natur aller Dinge gewonnen habe. Diese Erkenntnis sei jedem zugänglich, der seiner Lehre und Methodik folge. Dabei sei die von ihm aufgezeigte Lehre nicht dogmatisch zu befolgen. Im Gegenteil warnte er vor blinder Autoritätsgläubigkeit und hob die Selbstverantwortung des Menschen hervor. Er verwies auch auf die Vergeblichkeit von Bemühungen, die Welt mit Hilfe von Begriffen und Sprache zu erfassen, und mahnte gegenüber dem geschriebenen Wort oder feststehenden Lehren eine Skepsis an, die in anderen Religionen in dieser Radikalität kaum anzutreffen ist.

    Von den monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) unterscheidet der Buddhismus sich grundlegend. So kennt die buddhistische Lehre weder einen allmächtigen Gott noch eine ewige Seele.[9] Das, und auch die Nichtbeachtung des Kastensystems, unterscheidet ihn auch von Hinduismus und Brahmanismus, mit denen er andererseits die Karma-Lehre teilt. In deren Umfeld entstanden, wird er mitunter als eine Gegenbewegung zu den vedischen Glaubenssystemen Indiens betrachtet."

    Quelle: Buddhismus

  9. #308
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Dalai Lama:

    “Whether you believe in God or not does not matter so much, whether you believe in Buddha or not does not matter so much; as a Buddhist, whether you believe in reincarnation or not does not matter so much. You must lead a good life. And a good life does not mean just good food, good clothes, good shelter. These are not sufficient. A good motivation is what is needed: compassion, without dogmatism, without complicated philosophy; just understanding that others are human brothers and sisters and respecting their rights and human dignity.”

    Quelle: Quote by Dalai Lama XIV: Whether you believe in God or not does not matt...


  10. #309
    woody
    Avatar von woody
    Also für mich ist dieser ewig kichernde Rolexträger ein Gaukler.

  11. #310
    Avatar von Wuschel

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    09.07.2013
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    Was ich gestern erlebte;

    Sicherlich könnt ihr euch vorstellen, was ich nun meine,
    Wenn ihr eurem Kind, eurer Frau einen "Fernkuss" gebt, z.B. am Telefon,
    also so einen Schmatz, dann wisst ihr was ich meine.

    Wenn ich mit meiner Familie telefoniere, dann geben wir uns - selbst heute noch - so einen Kuss zum Abschied.
    Gestern wurde ich in Gedanken an meinen verstorbenen Vater sehr traurig, setzte mich aufs Sofa
    und dachte fest an alte Zeiten und, dass ich ihn sehr vermisse als plötzlich folgendes geschah,
    es kam so ein Kuss aus der Ecke hinter mir.

    Ich drehte mich um, da war aber niemand, weil ich alleine war.

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