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Der Tod

Erstellt von Wuschel, 24.08.2013, 16:46 Uhr · 512 Antworten · 25.023 Aufrufe

  1. #211
    Avatar von Micha

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    Nescafe ? ...

  2.  
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  3. #212
    Avatar von Phommel

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Nescafe ? ...
    ..... Mägghi !!!

  4. #213
    Avatar von Tanha

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Und was macht jemand mit so einem tiefen Verständnis des Buddhismus ...
    Erstmal danke. Bin eher ein Interessent für Buddhismuskunde und habe in Thailand keinerlei Kontakte zu Buddhisten und auch momemtan nicht vor welche zu knüpfen. Die heutige Verbindung von Buddhismus mit Esoterik und Dogmatismus ist im Allgemeinen größer als meine zugegebenermaßen niedrige Toleranzschwelle diesen Dingen gegenüber.

    Das Traurige daran ist, dass dadurch der Buddhismus von ratinonal eingestellten Menschen meist mit anderen Religionen in einen Topf geworfen wird und so völlig unterschätzt wird (Es liegt natürlich auch daran, dass gute, wertvolle Informationen für Buddhismus-Laien immer noch relativ schwer verständlich oder zugänglich sind).


    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    ... in Sakon Nakhon?
    Ich lebe hier in Sakon Nakhon, da meine wunderbare Frau nicht mehr in Deutschland leben möchte, da ich es mir hier eingerichtet habe und so hier auch gut leben kann.

    Außerdem sind hier meine süßen geliebten Enkelkinder, deren einzig männliche Bezugsperon ich momentan bin, da die Thaiväter inzwischen das Weite gesucht haben.

    Bin jetzt etwa 3 Jahre hier (mache aber pro Jahr 3 Monate "Urlaub" in Deutschland). Wie lange ich noch bleibe, weiß ich nicht. Noch gefällt es mir gut. Wohne mitten im Reisfeld ohne Nachbarn, in die man für mich glücklicherweise eine DSL-Leitung gelegt hat.

    War noch nie in Chiang Mai muss dort denmnächst aber mal Urlaub machen.

    Gruß
    Tanha

  5. #214
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Tanha Beitrag anzeigen
    Bin eher ein Interessent für Buddhismuskunde und habe in Thailand keinerlei Kontakte zu Buddhisten und auch momemtan nicht vor welche zu knüpfen. Die heutige Verbindung von Buddhismus mit Esoterik und Dogmatismus ist im Allgemeinen größer als meine zugegebenermaßen niedrige Toleranzschwelle diesen Dingen gegenüber.

    Das Traurige daran ist, dass dadurch der Buddhismus von ratinonal eingestellten Menschen meist mit anderen Religionen in einen Topf geworfen wird und so völlig unterschätzt wird (Es liegt natürlich auch daran, dass gute, wertvolle Informationen für Buddhismus-Laien immer noch relativ schwer verständlich oder zugänglich sind).
    Hm, das kommt doch schon bereits sehr buddhistisch rueber ob nun beabsichtigt oder nicht.

    An dieser niedrigen Toleranzschwelle bei Idiotie empfiehlt es sich aber auch jeden Fall noch zu arbeiten. Ist eine extrem schwere Huerde und macht mir auch noch oftmals schwer zu schaffen. Was teilweise aus der buddhistischen Lehre gemacht wird muss einen auch nicht traurig stimmen, das waere ja sogar gegen die Lehre.

    Was wuerde wohl der Begruender der Lehre tuen, wenn er sehen wuerde was aus dem Buddhismus gemacht wurde?

    Na ganz einfach, er wuerde verstaendnisvoll laecheln. Wuerde er mit der Situation hadern, dann waere Buddha kein Buddhist.

  6. #215
    Avatar von Wuschel

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    Wie ist das eurer Meinung so,
    wenn ich mir überlege, dass doch niemand freiwillig geboren und auf die Welt entlassen wurde,

    hat man ein Recht darauf sich das Leben zu nehmen?

    @Tramaico
    keine Ahnung, warum sich noch niemand den Preis geholt hat.

    Ich würde mich auch nicht Preis geben.

  7. #216
    Avatar von Cantor

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    Zitat Zitat von Wuschel Beitrag anzeigen
    Wie ist das eurer Meinung so,
    wenn ich mir überlege, dass doch niemand freiwillig geboren und auf die Welt entlassen wurde,

    hat man ein Recht darauf sich das Leben zu nehmen?
    Bist du in einer depressiven Phase, dann solltest du dringend einen Arzt aufsuchen.

  8. #217
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Wuschel Beitrag anzeigen
    ...hat man ein Recht darauf sich das Leben zu nehmen?
    Sehen wir es rein objektiv.

    Im Grunde gibt es keinerlei Rechten und Pflichten. Die sind lediglich menschgemacht und jeder muss sich somit fuer sein Tun und Lassen immer selbst verantworten. Nimmt sich jemand das Leben, muss er oder sie natuerlich in Kauf nehmen, dass er bei den Zurueckbleibenden evenutell als Versager, verantwortungslos, unmoralisch, blaspemistisch oder was auch immer betitelt wird, je nachdem wie sein Handel von den Mitmenschen gesehen wird.

    Somit ist und bleibt dann alles eine Frage der persoenlichen Philosophie.

    Sehe es selbst so, weder Recht sich das Leben zu nehmen wie auch nicht das Recht sich das Leben zu nehmen. Kommt immer auf den Einzelfall und die Bewegruende an. Jeder sollte seine Glueckes Schmied sein und im Grunde hat niemand und nichts das Recht einem anderen Lebewesen etwas vorzuschreiben, koennte es aber trotzdem tun, wenn die entsprechende Machtposition vorhanden ist.

    Da weder ein Recht darauf besteht sich das Leben zu nehmen noch eines sich das Leben nicht nehmen zu duerfen, ist fuer mich die Frage nicht grundsaetzlich beantwortbar. Fuer mich eine Pattsituation.

  9. #218
    Avatar von Wuschel

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    Zitat Zitat von Cantor Beitrag anzeigen
    Bist du in einer depressiven Phase, dann solltest du dringend einen Arzt aufsuchen.
    Mir gehts gut.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Nimmt sich jemand das Leben, muss er oder sie natuerlich in Kauf nehmen, dass er bei den Zurueckbleibenden evenutell als Versager, verantwortungslos, unmoralisch, blaspemistisch oder was auch immer betitelt wird, je nachdem wie sein Handel von den Mitmenschen gesehen wird.

    Somit ist und bleibt dann alles eine Frage der persoenlichen Philosophie.
    Es ist so, ich kenne ein Mädchen, die seit drei Jahren weggeschlossen ist und wenn sie mal flüchten kann, dann macht sie sich schnurstracks auf den Weg in Richtung Brücke. Bisher wurde sie immer wieder gefunden und "gerettet". Sie möchte aber nicht leben, schneidet sich massiv die Arme auf und hat anscheinend auch zu niemandem Vertrauen, um über ihre schlimmen Erlebnisse zu sprechen.

    Sie möchte lieber sterben, man lässt sie aber nicht, sondern sperrt sie ein.
    Weil sie noch so jung ist versuche ich mich zurück zu halten und ihr keine "besseren" Methoden zu verraten, außerdem möchte ich mich nie im Leben Mit-Schuldig machen.

    Sicherlich haben alle Angehörigen noch Hoffnung, dass sich an ihrem Gesundheitszustand etwas ändert, aber wer weiß, vielleicht sind genau sie es, die ihr so weh getan haben. Die Ärzte haben derzeit keine Hoffnungen und warten auf neue Forschungsergebnisse, evtl. auf neue Medikamente.

  10. #219
    Avatar von wingman

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Sehen wir es rein objektiv.

    Im Grunde gibt es keinerlei Rechten und Pflichten. Die sind lediglich menschgemacht und jeder muss sich somit fuer sein Tun und Lassen immer selbst verantworten. Nimmt sich jemand das Leben, muss er oder sie natuerlich in Kauf nehmen, dass er bei den Zurueckbleibenden evenutell als Versager, verantwortungslos, unmoralisch, blaspemistisch oder was auch immer betitelt wird, je nachdem wie sein Handel von den Mitmenschen gesehen wird.

    Somit ist und bleibt dann alles eine Frage der persoenlichen Philosophie.

    Sehe es selbst so, weder Recht sich das Leben zu nehmen wie auch nicht das Recht sich das Leben zu nehmen. Kommt immer auf den Einzelfall und die Bewegruende an. Jeder sollte seine Glueckes Schmied sein und im Grunde hat niemand und nichts das Recht einem anderen Lebewesen etwas vorzuschreiben, koennte es aber trotzdem tun, wenn die entsprechende Machtposition vorhanden ist.

    Da weder ein Recht darauf besteht sich das Leben zu nehmen noch eines sich das Leben nicht nehmen zu duerfen, ist fuer mich die Frage nicht grundsaetzlich beantwortbar. Fuer mich eine Pattsituation.
    Jemand der sich das Leben nehmen will wird irgendwann die Gelegenheit dazu finden. Was die Menschen darüber denken ist nicht mehr relevant. Der Mensch hat mit allem abgeschlossen. Es ist völlig unwichtig ob er/sie als Versager etc. angesehen wird.
    Wem es wirklich ernst damit ist geht im stillen ohne Aufsehen. Es bedarf auch keiner Brücke oder einem Hochhaus.........es gibt angenehmere Methoden.

  11. #220
    Avatar von Tanha

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Hm, das kommt doch schon bereits sehr buddhistisch rueber ob nun beabsichtigt oder nicht.
    Dann muss ich das gleichmal relativieren. Der Buddhismus wird von Buddhisten oft überschätzt. Das Traurige daran (übrigens stimmt mich das nicht traurig, sondern es ist eine Redensart und heißt soviel wie "Schade") ist, dass die Ideale dadurch so hoch gesteckt werden, dass sie kaum erreichbar sind. Auch sind Buddhas Aussagen und abgeleitet Aussagen über die Natur vollkommen überholt, werden von seinen Anhängern aber heute weiter vertreten.


    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    An dieser niedrigen Toleranzschwelle bei Idiotie empfiehlt es sich aber auch jeden Fall noch zu arbeiten.
    Es scheint wohl hauptsächlich eine deutsche Auffassung zu sein, man müsse alles ertragen. Und wenn nicht, sich darin üben (mit falsch aufgefasstem Metta wird dann der letzte Rest von Gegenwehr wegmeditiert und angepasste Gläubige erzeugt).

    Auch ist mir aufgefallen, dass in Deutschland scheinbar viele Leute Buddhisten sind, um ihrem eigenen Versagen im Leben eine Rechtfertigung zu geben und somit die Verantworung dafür auf das ja so leidvolle Dasein zu schieben.


    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Was wuerde wohl der Begruender der Lehre tuen, wenn er sehen wuerde was aus dem Buddhismus gemacht wurde?
    Folgendes wird in den Lehrreden öfters überliefert:
    Schüler, die seine Lehre falsch auslegten, wurden vom Buddha vor versammelter Mannschaft zur Schnecke gemacht.

    Gruß
    Tanha

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