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Der Tod

Erstellt von Wuschel, 24.08.2013, 16:46 Uhr · 512 Antworten · 25.107 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Das ist fuer mich als Buddhist ohne jegliche Relevanz...
    Die buddhistische Lehre ist für dich als Buddhist ohne jegliche Relevanz?

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Physische Wiedergeburt kann nicht der eigentlichen buddhistischen Lehre entsprechen.
    Und woher genau nimmst du diese Weisheit, zumal die Kerntexte des Buddhismus deinem Statement offensichtlich widersprechen?

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Es erscheint mir, dass diesbezueglich die buddhistische Lehre vom Weg abgekommen ist, was natuerlich die buddhistischen Schulen einschliesst.
    Mit anderen Worten: die Tripitaka und die buddhistischen Schulen sind falsch bzw. "vom Weg abgekommen" und nur Richard kennt den wahren Buddhismus?

    Das meinst du hoffentlich nicht ernst.

    Cheers, X-pat

  2.  
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  3. #122
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen







    Mit anderen Worten: die Tripitaka und die buddhistischen Schulen sind falsch bzw. "vom Weg abgekommen" und nur Richard kennt den wahren Buddhismus?

    Das meinst du hoffentlich nicht ernst.

    Cheers, X-pat
    Gegenfrage

    ist das was die Christliche Kirche represäntiert der Geist Gottes und die Handlungen von Jesus, ist das was Päpste über Jahrhunderte geschrieben und interpretiert haben immer noch " Gottes Wort " ?

    könnte also ein Christ oder Buddhist sich Christ oder Buddhist nennen, obwohl er Texte und Interpretationen der Vetreter des Glaubens ablehnt, kritisiert oder sogar verneint ?

    ich denke ja

  4. #123
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    ist das was die Christliche Kirche represäntiert der Geist Gottes und die Handlungen von Jesus, ist das was Päpste über Jahrhunderte geschrieben und interpretiert haben immer noch " Gottes Wort " ?
    Nein, aber der Vergleich hinkt. Die buddhistische Lehre basiert auf gut dokumentierten Textsammlungen. Die Suttas sind die ältesten Texte und enthalten die Lehrreden des Buddhas. Es handelt sich um kanonische Texte die von allen Schulen anerkannt werden, und nicht um Kommentare.

    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    könnte also ein Christ oder Buddhist sich Christ oder Buddhist nennen, obwohl er Texte und Interpretationen der Vetreter des Glaubens ablehnt, kritisiert oder sogar verneint?
    Die Frage ist irreführend. Der Inhalt der Suttanta wird im allgemeinen von Buddhisten als die Worte des Buddhas angesehen. Man könnte auch sagen: die Suttanta ist die buddhistische Lehre. Es handelt sich nicht um "Interpretationen" von "Vetretern" des Glaubens, sondern der Buddhismus basiert auf den Suttas.

    Was Richard in diesem Thread sagt, repräsentiert nicht den Buddhismus, sondern Richards Interpretation des Buddhismus. Da Richards persönliche Interpretation in Kerndoktrinen, wie z.B. Karma, Samsara, Wiedergeburt, vom Buddhismus abweicht, sollte er das bitte auch deutlich sagen, weil er sonst nur Verwirrung stiftet.

    Cheers, X-pat

  5. #124
    Avatar von Wuschel

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    So? Wo ist der Unterschied und woher willst Du das wissen? Warst Du schon mal tot oder zumindest bewusstlos. Um folgendes Statement abzugeben muesstest Du bereits beide Stadien selbst nachweisbar durchlebt haben, was ich aber aus logischen Gruenden stark bezweifle. Somit entbehrt diese Satz jeglicher Aussagekraft und gehoert in die Welt der Maerchen.
    Ja, ich war schon mehrmals tot aber das führt nun zu weit, außerdem ist für dich doch nur relevant was du selbst erlebt hast. Diese Erfahrung fehlt dir bisher noch, aber du wirst sie auch noch machen. Bewusstlos bin ich sogar schon Auto gefahren.


    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Nur das eigene persoenlich bewusst Erlebte sollte somit wirklich glaubhaft sein, aber auch nur dann, wenn es tatsaechlich unverzerrt bewusst wahrgenommen wurde. Das heisst mit klarem unmanipulierten Verstand und frei von vorbelasteten Emotionen...
    Das schrieb ich bereits oben,
    glaubhaft ist für dich nur das eigene Erleben. Für mich hängt Glaubhaftigkei (losgelöst vom Thema Tod) auch z.B. mit Vertrauen zusammen. Ich kann Dinge für glaubhaft empfinden und halten, obwohl ich sie nicht selbst erlebt habe.

    Du möchtest jetzt wirklich behaupten, dass es Menschen gibt die einen unmanipulierten Verstand haben?
    Bitte, erzähl doch mal.

    Und, wer ist denn frei von vorbelasteten Emotionen?

    Insgesamt finde ich es aber auch eher ungünstig, den Tod nur im Zusammenhang mit Religionen zu verbinden/erklären.

  6. #125
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Nein, aber der Vergleich hinkt. Die buddhistische Lehre basiert auf gut dokumentierten Textsammlungen. Die Suttas sind die ältesten Texte und enthalten die Lehrreden des Buddhas.


    Die Frage ist irreführend. Der Inhalt der Suttanta wird im allgemeinen von Buddhisten als die Worte des Buddhas angesehen. Man könnte auch sagen: die Suttanta ist die buddhistische Lehre. Es handelt sich nicht um "Interpretationen" von "Vetretern" des Glaubens, sondern der Buddhismus basiert auf den Suttas.

    Was Richard in diesem Thread sagt, repräsentiert nicht den Buddhismus, sondern Richards Interpretation des Buddhismus. Da Richards persönliche Interpretation in Kerndoktrinen, wie z.B. Karma, Samsara, Wiedergeburt, vom Buddhismus abweicht, sollte er das bitte auch deutlich sagen, weil er sonst nur Verwirrung stiftet.

    Cheers, X-pat
    Ich hab's nicht so mit Religionen, ich glaube an nix Gottähnliches und auch Buddha war für mich nur ein Mensch der ein paar gute Ideen unters Volk brachte, das das Leben Leid bedeutet sehe ich nicht so, befreien aus dem Rad der Wiedergeburten will ich mich auch nicht, weil es Wiedergeburten nach meiner Überzeugung sowieso nicht gibt.

    Auf Eurem Wissenslevel befinde ich mich nicht, kann also nichts dazu sagen ob Richards Kernaussagen vom Buddhismus abweichen oder nicht, weiß auch nicht ob diese Schriften nun wirklich eins zu eins Buddhas Reden abbilden oder ähnlich wie die Bibel nachträglich aufgeschrieben wurde aus dem Gedächtnis heraus oder vom Hörensagen über Dritte. Soweit geht mein Interresse einfach nicht bei Religionsfragen. Ich lese aber interessiert mit und kann dabei von euch Beiden was lernen, läuft bei mir unter Allgemeinbildung und Bildung ist immer gut um Dinge besser einordnen zu können.

    Meine Beteiligung an diesem Thema geschieht aus reinem Interresse, falls ich mal was Dummes sagen sollte bitte ich schon jetzt um Nachsicht und Aufklärung.

  7. #126
    Avatar von Phommel

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    x-pat....Hast du eigentlich Pon Farr schon durchlebt?

  8. #127
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Die buddhistische Lehre ist für dich als Buddhist ohne jegliche Relevanz?



    Und woher genau nimmst du diese Weisheit, zumal die Kerntexte des Buddhismus deinem Statement offensichtlich widersprechen?



    Mit anderen Worten: die Tripitaka und die buddhistischen Schulen sind falsch bzw. "vom Weg abgekommen" und nur Richard kennt den wahren Buddhismus?

    Das meinst du hoffentlich nicht ernst.

    Cheers, X-pat

    Doch, natuerlich meine ich das was ich schreibe im Regelfall ernst, ausser ich praktiziere wieder einmal gezielten Zynismus.

    Was ist denn fuer DICH, lieber Thomas, Sinn der buddhisten Lehre und die Zielsetzung? Dieses sollte die erste Frage stellen, die Du Dir stellst. Hast Du diese beantwortet, folgt alles weitere und mit Verwendung Deines Verstandes solltest Du dann Sinnvolles von Sinnlosem untscheiden koenne.

    Hat der Buddha nicht selbst gelehrt grundsaetzlich zu hinterfragen und sogar ihn selbst auch?

    Schau, der einzige Sinn und Zweck der buddhistischen Lehre ist fuer MICH, und nur dies ist fuer MICH ausschlaggebend, mich in meinem irdischen Dasein vom Leid zu befreien und ein Stadium der absoluten Ausgeglichenheit zu erlangen. Egal, was mit mir passiert oder was um mich passiert. Das ist alles, wobei es viele Methoden geben mag, diese Zielstellung zu erreichen. Simsalabim und Hokuspokus ist hierbei fuer mich hierbei keine Option.

    Somit muss ich dann auch kein Pali oder Sanskrit draufhaben, mich mit Mantras order meinetwegen auch Mantren in Trance saeuseln oder wissen was Tripitaka ist.

    Wenn ich durch die Bangkok Post erfahre, dass viele thailaendische Moenche in extrem schlechten gesundheitlichem Zustand sind, bedingt durch schlechte Ernaehrung oder dem Stress von irgendwelchen ritischen Zeremonien, ja, dann sind diese tatsaechlich fuer mich absolut vom Weg abgekommen. Leid wird gefoerdert anstatt es zu verringern. Somit ein Baerendienst.

    Die buddhistische Lehre soll psychisch und physisch dienlich und somit lediglich Werkzeug sein, anstatt verklaerte Extremisten zu ihrem Werkzeug zu machen.

    Dein Problem ist anscheinend Deine Ueberbildung, Thomas. Du weisst zuviel und dieses Wissen wird zur Geissel. Du kannst zwar Gott und die Welt oftmals durch Deine Bildung aus dem Stegreif aber wirst dadurch doch eigentgedanklich unfrei. Wiedergeburt muss es in der buddhistischen Lehre geben, weil es in irgendeinem Kerntext steht. Dass da irgendwas steht ist ja schoen und gut, aber ist die Frage nicht eher an einen selbst ob sich da tatsaechlich ein nachvollziehbarer Sinn ergibt. Wie der Buddha angeblich empfohlen haben soll: "Glaube nichts wovon Du nicht selbst ueberzeugt bist, egal aus welchem Munde es auch kommen mag." Ob diese Worte nun tatsaechlich von ihm stammen oder nicht ist fuer mich ohne Bedeutung, weil sie fuer MICH Sinn ergeben.

    Dass die buddhistischen Philosophie zwischenzeitlich zu einer Massenreligion "verkommen" ist erscheint bedauerlich, doch damit zu hadern ware wiederum unbuddhistisch. Es ist eben so wie es ist und aendern kann ich es nicht. Nur ich selbst kann mich aendern, aber manchmal noch nicht einmal das. Aber manchmal ist es doch durchaus von Vorteil "seelenlos" zu sein, weil man es als Underdog leichter hat. Die Erwartungshaltung ist nicht da so wie bei buddhistischen Moenchen und Schulen. Auch bin und bleibe ich tot wenn ich tot bin. Ein Gedankengang der das Dasein erheblich leichter macht und der Zielstellung Befreiung vom Leid sehr zutraeglich ist.

    Vor einigen Jahren stolperte ich noch darueber, dass der Dalaih Lama die Wiedergeburt eines Buddhas sein soll. Wie kann das sein, wenn der Erleuchtete durch die Erleuchtung aus dem ewigen Kreislauf aus Geburt und Tod ausbrechen soll. Da gibt es wohl zwischenzeitlich sogar so hannebuchende Thesen wie einfache Erleuchtung und Uebererleuchtung. Uebererleuchtet ist der, der sich erst selbst vom Leid befreit und dann seine Mission beginnt andere in's Paradies zu fuehren und dieses sogar bis ueber ein einziges irdisches Leben hinaus. Was ein Kaese, weil diese Mission leicht im Leid enden kann, naemlich wie unmoeglich es ist irgendjemand Anderen als sich selbst erleuchten zu wollen.

    Der Dalaih Lama brachte dann schliesslich fuer mich selbst die einzig einleuchtende Antwort: "Ich bin nur ein einfacher Moench". Weise Worte, weil alles andere nur in die Kategorie Firlefanz gehoeren kann, aus fuer mich klar verstaendlichen Gruenden.

    Was meinst Du eigentlich zu dem Statement "wenn Dir Buddha begegenen sollte, toete ihn". True or false in Sachen buddhistischer Lehre? Nein, nicht irgendwo nachschauen sondern mir liegt etwas an Deiner ganz eigenen Ansicht.

  9. #128
    Avatar von rolf2

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    @tramaico

    so wie Du habe ich Buddha auch verstanden, allerdings nicht dadurch das ich mich explizit mit dem Buddhismus bis in Historische Details beschäftigt hätte, sondern durch das Lesen von Herrmann Hesses " Sidharta " und mit dem Interresse an Religionen und dem Woher und Wohin und daraus resultierenden Diskussionen mit unterschiedlichsten Leuten aus aller Welt.


    auch Jesus soll ja gesagt haben, wer ihn sucht sollte nicht in die Tempel gehen, sonderner wäre in jeder Pflanze, in jedem Tier und unter jedem Stein zu finden, er predigte unter freiem Himmel von der Liebe und Freiheit, was Menschen daraus gemacht haben ist eine Religion.

    wie man mit Religionen und deren Mythen umgehen sollte hat die Monty Python Truppe im Film " das Leben des Brian " auf höchst amüsante Art gezeigt.

  10. #129
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Wuschel Beitrag anzeigen
    Ja, ich war schon mehrmals tot aber das führt nun zu weit, außerdem ist für dich doch nur relevant was du selbst erlebt hast. Diese Erfahrung fehlt dir bisher noch, aber du wirst sie auch noch machen. Bewusstlos bin ich sogar schon Auto gefahren.
    Du kannst mir viel erzaehlen. Lust auf ein Experiment? Schau, ich stelle Dir unter vier Augen drei Fragen, auf die Du mir Antworten gibst. Danach toetest Du Dich. Wenn Du dann erneut zu mir kommst werde ich Dir dieselben drei Fragen stellen. Sind die Antworten identisch, dann hast Du mich ueberzeugt.

    Ansich muesste ich in meinem Leben schon viermal situationsbedingt tot sein, doch ich bin es nicht. Warum nicht. Nun ja, weil sich gerade in Extremfaellen eine geradezu stoische Ruhe ohne jegliche Panik einstellt. Keine Furcht, die nutzlos und kontraproduktiv waere, keine Panik sondern die Realisierung, dass es dieses jetzt gewesen sein koennte. Der Verstand arbeitet im optimalen Bereich. So sollte es auch sein, wenn man nur das eine Leben hat.

    Wem viele zur Verfuegung stehen, der kann natuerlich damit saubeuteln. Und nein, Katzen haben auch keine neun Leben. Das ist auch ein Mythos. Katzen sind ueberaus empfindlich und koennen ihr ebenfalls einziges Leben sehr schnell verlieren. Meine eigenen Erfahrungen nach etlichen Jahren, staendig unter vielen Katzen.

  11. #130
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Ich hab's nicht so mit Religionen, ich glaube an nix Gottähnliches und auch Buddha war für mich nur ein Mensch der ein paar gute Ideen unters Volk brachte, das das Leben Leid bedeutet sehe ich nicht so, befreien aus dem Rad der Wiedergeburten will ich mich auch nicht, weil es Wiedergeburten nach meiner Überzeugung sowieso nicht gibt.
    Wie auch immer, es wäre schon gut wenn man dem Erfinder der Lehre den Respekt zollt, die eigenen Ideen nicht als die Ideen des Erdinders auszugeben. Der Buddhismus ist davon abgesehen ja sehr tolerant. Als "Minimalanforderung" hat der Buddha selbst nur das Vertrauen in die 4 noblen Wahrheiten definiert. Das heisst jeder der die 4 noblen Wahrheiten akzeptiert, darf sich Buddhist nennen. Da die Ideen von Karma, Samsara, und Wiedergeburt nicht dazu gehören, bewegt sich Richard wahrscheinlich noch im Rahmen der Minimalanforderungen.

    Zitat Zitat von Phommel Beitrag anzeigen
    x-pat....Hast du eigentlich Pon Farr schon durchlebt?
    Du weisst doch... Pon Farr ist für Vulkanier ein Tabuthema. ;)

    Cheers, X-pat

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