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Der Sinn des Lebens

Erstellt von Page, 22.05.2009, 21:32 Uhr · 55 Antworten · 4.136 Aufrufe

  1. #11
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Der Sinn des Lebens

    Zitat Zitat von Page",p="727395
    Ist der Sinn des Lebens mehr als bloß eine sich auflösende Spur zu hinterlassen, die sagen soll ich war hier?
    Schade - als ich diesen Thread aufmachte, dachte ich tatsächlich, es würde sich um ein ernstes Thema handeln

    Aber so kann´s einem gehen, wenn man glaubt, der Mann ist eine Frau

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Nokgeo

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    11.373

    Re: Der Sinn des Lebens

    Zitat Page # 1:

    " Ist der Sinn des Lebens mehr als bloß eine sich auflösende Spur zu hinterlassen, die sagen soll ich war hier? "
    __________________Zitatende________________

    Mit Sinn des Lebens, wirst du ja nicht deine Anmeldung / Postings hier im Nittaya gemeint haben.

    ---> Auflösende Spur ( 2 Verwarnungen ) ----> Löschung des Accounts. ?

    Sinn des Lebens, könnte z.B. sein:
    uneigennützig, für andere da zu sein.

  4. #13
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Re: Der Sinn des Lebens

    Der Sinn des Lebens ?

    Iss ne Wurst, mach ne Wurst....

  5. #14
    Avatar von Samuianer

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    Re: Der Sinn des Lebens

    Die Moeglichkeit sich durch Satipatthana, der Achtsamkeitsmeditation vom Rad der Wiedergeburt von Leiden (Dukkha) zu befreien oder ein Schaf zu bleiben!

  6. #15
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Der Sinn des Lebens

    Au, Prinzesschen ist wieder da. Ich hatte dich ernsthaft schon vermisst. Habe ja sonst niemanden zum Kabbeln.

    Zum Thema: der Sinn des Lebens ist, den Sinn des Lebens zu erkennen und sich das Leben so zu gestalten, wie man es möchte und es für einen auch in zukünftigen Leben gut sein sein wird, ohne dabei die Freiheiten anderer bei der Erfüllung ihres Lebens einzuschränken.

    Da alles miteinander verschränkt ist, kann jeder das Leben verändern, wie man will. Das Schicksalsbuch ist zwar geschrieben, aber es ist dynamisch. Insofern gibt es eigentlich kein Schicksal. Man muss nur den Schlüssel finden und an sich selber glauben, dass man ihn auch umdrehen kann.

    Also alles ganz einfach - vom Prinzip her.

  7. #16
    Avatar von Samuianer

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    Re: Der Sinn des Lebens

    wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte stehn, von welchem unser Sonnenlicht nur Schatten ist.


    Arthur Schopenhauer

  8. #17
    Avatar von Conrad

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    Re: Der Sinn des Lebens

    Zitat Zitat von Samuianer",p="727456
    wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte stehn, von welchem unser Sonnenlicht nur Schatten ist.


    Arthur Schopenhauer
    Oha, schwere Kost am Samstagmorgen.

    Der Sinn des Lebens ist es, soviel Spaß wie möglich zu haben, um sich in den letzten 2 Minuten des Lebens sagen zu können: Es war toll, es war ein geiler Film und ich bin glücklich so gelebt zu haben. Ich würde alles genauso wieder machen...

  9. #18
    Avatar von garni1

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    1.477

    Re: Der Sinn des Lebens

    @Lamai, da warte ich aber nicht auf die letzten 2 Minuten, das sage ich mir schon seit 20 Jahren JEDEN Tag!!

  10. #19
    Avatar von Samuianer

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    17.303

    Re: Der Sinn des Lebens

    ihr meint also:












    [align=right:fba303d4a2]............mein´ ich auch, halts auch so! [/align:fba303d4a2]

  11. #20
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Der Sinn des Lebens

    Peter Maiwald
    Die Steinstadt

    1. Sonett

    Kam her und sah der Sehnsucht ins Gesicht
    von klugen Männern und von klugen Frauen
    Sie suchten in der Stadt ein Stück von sich
    und konnten nichts, was ihnen gliche, schauen.

    Es ist die Stadt aus Wasser und aus Stein,
    doch sah ich niemand in der Kälte weinen.
    Sie lachen, springen lachend in den Wein
    und treiben in der Früh zu ihren Heimen.

    Geht durch die Stadt, wenn ihr noch Augen habt
    und Arme, warm und frei, jemand zu halten.
    Das Geld hat viele Häute abgeschabt.

    Die Mädchen schminken ängstlich ihre Falten.
    Sah starke Leute hoch die Hände heben
    zu zeigen, ihre reichen nicht zum leben.


    2. Sonett

    Maral: sie wohnt in grossen vollen Zimmern,
    alleine, sagt sie, und doch nicht allein.
    Nachts hört man, wenn man wacht, ein Spielzeug wimmern.
    Am Fenster spricht von seinem Fund ein Stein.

    Die Holzfiguren wissen viel Geschichten.
    Die Bücher fallen ständig sich ins Wort.
    Die Teller tönen leise von Gerichten.
    Maral: das ist ein märchenhafter Ort.

    Es haben viele ihn zusammgetragen.
    Von vielen Leben zeugt Holz, Stein und Glas.
    Hier lebt Maral, und die sie kennen sagen:

    Sie lebt bedrückt. Nicht viele haben das.
    Sie schreibt den Kindern traurig was zum Größerwerden
    und träumt von Marals Raum für alle auf der Erden.


    3. Sonett

    Die Strassenfront der großen Geldkasernen:
    So schützt vor seinen Leuten sich ein Feind.
    Er lässt die Kinder Ruhe, Ordnung lernen,
    und es ist seine Ruhe, die er meint.

    Doch ist ein Kämpfen. Jeder gegen jeden.
    Es ist kein Kampf, der um das Ganze geht.
    Die Vielen schlagen sich um Stücke Eden
    und wissen, daß sie sich nur schlugen, spät.

    Die Männer sind dem Postenstreit ergeben.
    Die Frauen jagen sich um jeden Preis.
    Die Kinder wachsen auf zum Überleben.

    Sie gehn mit Wunden woher keiner weiß.
    Sie lesen mit Erschrecken, wer sich nicht gehalten
    die Morgenzeitung aus Geschäfts- und Trauerspalten.


    4. Sonett

    Den schätz ich seines großen Zornes wegen,
    der jäh kommt, und weil er die Menschen liebt.
    Ihn kann ein Unrecht, Schwäche, Blut bewegen,
    daß es die Richter, Helfer, Kläger gibt.

    Als ich ihn traf, war seine Wut zerschlissen,
    und seine Liebe war ein müder Leib.
    Er sprach von seinen Reden wie zerrissen.
    Er war erschöpft und sagte von sich: bleib.

    Ich bin erschrocken neben ihm geblieben.
    So Mühe macht das bloße Aufrechtgehn.
    Die Kraft, die Stadt, die Leute hier zu lieben

    läßt anderswo fast eine Welt entstehn.
    Die derart kämpfen, sind oftmals nicht schön anzusehn.
    Ich bitt um euretwillen ihnen beizustehn.


    5. Sonett

    Ging morgens weg und ließ zurück die Liebe
    aus einer Nacht, die keinen Tag mehr hat.
    Sie war wie Wind zu leicht, als daß sie bliebe,
    und sie verlor sich in der fernen Stadt.

    Und doch werd ich die Schönheit nicht vergessen.
    Sie trug ein weiches Kleid aus Trunkenheit.
    Wir sahen uns, und wie könnt ihr ermessen,
    wenn ihr euch gut und nackt und freundlich seid.

    Wir hatten nichts zusammen als die Hände,
    die Stunden und den Atem wie ein Rauch,
    der Feuer anzeigt und am Ende

    so bitter schmeckt wie Bier und Asche auch.
    Wir haben wortlos uns den Mund gegeben
    und gingen auseinander in zwei Leben.

    Entnommen aus Kürbiskern-Zeit-Gedichte Nr. 2/1976
    erschienen im Demnitz-Verlag, Hohenzollernstr. München 40

    Vertont von Andre Rebstock's Jazz Rock & Lyrik Orchestra 1978 (Plaene-Verlag)
    "Die Steinstadt-Suite"

    PS. die Schreibweise richtet sich nach der Vertonung

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