Ergebnis 1 bis 7 von 7

Der letzte von den V8.....................

Erstellt von wingman, 12.08.2010, 15:53 Uhr · 6 Antworten · 3.482 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von wingman

    Registriert seit
    30.11.2004
    Beiträge
    14.074

    Der letzte von den V8.....................

    Durch die Motorhaube ragt der Kompressor des 600 PS starken V8 Bog BlocksDas Kultauto auf der Straße der Vergeltung

    In seinem aufgemotztem Ford Falcon XB Coupé rast er über die Straßen Australiens. Aus der Motorhaube ragt der riesige Kompressor des großvolumigen V8. Sein Ziel: die Mörder seiner Frau und seines Sohnes zur Strecke zu bringen. Max Rockatansky – der Protagonist aus dem Kultstreifen Mad Max – ist der Held der legendären Trilogie. Er ist ein gebrochener Held, der in einer sterbenden Welt mit seinem eigenem Leben hadert. Er ist ein Mann, der alles verloren hat und dennoch den Kampf gegen das Verbrechen aufnimmt. Er ist ein Mann, zu dem man aufschaut, ein Mann, mit dem man sich gern identifiziert. Ein Mann, dessen ganzes Sein durch sein Auto verkörpert wird:Es ist böse, es ist laut und jeder will es haben!
    Die Dienstwagen der Main Force Patrol, der australischen Polizei in Mad Max, tragen diese dreifarbige Lackierung. Hier die erste viertürige AusführungEin Mann, eine Mission

    Der Australier Gordon Hayes kann diesen Wunsch erfüllen. Er war der Erste, der eine originalgetreue Nachbildung des schwarzen Interceptors baute. Im australischen Sommer des Jahres 1978 entdeckt er zufällig den originalen Ford Falcon XB aus Mad Max, der nach Dreharbeiten bei einem Einkaufszentrum parkt. Er istsofort überwältigt von der Brachialität und der Kraft, die das Auto ausstrahlt. Gordon nimmt Kontakt mit Errol Platt, dem Erbauer des Film-Interceptors auf. DieseBegegnung ebnet einen 15 Jahre andauernden Gestaltungsprozess der ersten Interceptor-Replika. Errol Platt versorgt Gordon nicht nur mit fruchtbaren Kontakten, sondern auch mit dem Dachspoiler des echten Film-Interceptors. Mit seiner Nachbildung lebt Gordon ein kleines Stück des MadMax-Traums. Der Interceptor bekommt keine Straßenzulassung und so fährt Gordon ihn nur im Outback, weit abseits der Städte auf einsamen Wüstenstraßen, und erkundet so die originalDrehorte des Roadwarrior-Films. Zu dieser Zeit fehlt der Replika aber noch die berühmte Monza-Front. Diese fügt sich erst zum Fahrzeug als Gordon nach Perth zieht und denFalcon-XB-Guru und Mechaniker Grant Hodgson kennenlernt.Grant fährt selbst den dreifarbigen Falcon-XB, den Mel Gibson zu Beginn des ersten Teils pilotiert.
    Der Roadwarrior-Traum lebt weiter

    Beide Autos hinterlassen nichts als schiere Begeisterung. Immer mehr Kundenanfragen erreichen Gordon und Grant. Sie beschließen diesen Kundenwünschen nachzukommen und kommerziell Mad Max-Replikas zu bauen.Die Basisautos werden sorgfältig ausgesucht und bis auf die Rohkarosse auseinander gebaut.



    Das wäre ein Auto für Papa (für mich) ........... leider ist meine Brieftasche zu dünn.



    Der Interceptor-Umbau nimmt mindestens sechs Monate in Anspruch. Die Beschaffung von Ersatzteilen stellt sich dabei häufig als größter Herausforderung herausOriginalgetreu bis ins letzte Detail

    Gordon und Grant bauen ihre Replikas komplett neu auf. Die Umgestaltung ist quasi eine Nachahmung von Gordon`s allererster Interceptor-Replika auf Basis eines Ford Falcon XB Coupés. Los geht’s mit sämtlichen Karosserie-Arbeiten. Das in Fachkreisen als „Monza-Front“ bekannte Design ist eine Fiberglass-Nachbildung eines 70er Jahre Konzeptfahrzeugsder australischen FordMotor Company.Grant und Gordon besitzen einen von zwei existierenden Abdrücken. Dach- und Heckspoiler sind eine Abformung des Originals von Errol Platt. Die Sidepipes stellt Gordon selbst her. Herzstück ist ein 5,7 LiterFord-Motor, der mittels4-Gang-Getriebe manuell geschaltet wird. Damit das Handling der Optik würdig ist, bekommen die Replikas ein komplett neues Fahrwerk inklusive Scheibenbremsen. Zur vollendeten Mad Max-Replika gehört nicht nur die Optik mit matt schwarzer oder dreifarbiger Lackierung, sondern auch das Handling eines Neuwagens. Schrauben Gordon und Grant Vollzeit an einer Replika, benötigen sie sechs Monate bis zur Fertigstellung. Besonders die Ersatzteillage zieht den Entstehungsprozess in die Länge. Die meisten Teile müssen erst wieder neu produziert werden. So warten die beiden mitunter mehrere Monate auf Seitenfenster oder Türinnenverkleidungen.
    Dach- und Heckspoiler sind Abgüsse des originalen Filmautos Ein Traum mit Hindernissen

    Für einen perfekt nachgebildeten Interceptor verlangen die beiden zwischen 120.000 und 150.000 australische Dollar. Das entspricht einem Preis von etwa 83.000 bis 104.000 Euro. Dafür ist das Basisfahrzeug schon inklusive. Einziger Wehrmutstropfen: in Australien bekommen die Interceptor keine Straßenzulassung. Das lässt keine Zweifel aufkommen, was der deutsche TÜV von den Abfangjägern halten würde. So lässt sich der vollendete Mad Max-Traum nur in Ländern wie den USA, Großbritannien oder Japan ausleben.
    Grant und Gordon haben sich mittlerweile zu den weltweit führenden Erbauern von Mad Max-Replikas hochgeschraubt und Kunden auf der ganzen Welt zu ihrem persönlichen Mad Max-Traum verholfen.

  2.  
    Anzeige
  3. #2
    Avatar von Nokhu

    Registriert seit
    09.06.2002
    Beiträge
    8.021
    Und ein neuer:
    Dagger GT: Auf dem Weg zu fast 500 km/h - .News - Auto-Magazin - MSN Auto

  4. #3
    antibes
    Avatar von antibes
    Schönes Gefährt

  5. #4
    Avatar von Uns Uwe

    Registriert seit
    23.05.2010
    Beiträge
    12.728
    In den Achtzigern hatte ich mal ein Mach 1 Cabriolet von Ford. Der sah ähnlich aus wie der gelbe Ford oben. Ich glaube es war ein 72er Baujahr. Der Wagen hatte damals sogar schon ein elektrisches Cabriodach. Da war Daimler damals noch meilenweit von entfernt. . Der Wagen hat ca 8 Liter verbraucht.....auf 30 Kilometer. Die Kiste war ein Fass ohne Boden. Ich habe ihn dann gegen einen Chevy Camarro und 1000 DM getauscht. Es hat riesig Spass gemacht diese V8(RödelRödel Blub Blub) Kisten mit Blattfedern zu reiten.

  6. #5
    Avatar von wingman

    Registriert seit
    30.11.2004
    Beiträge
    14.074
    der dagger hat eine schöne linienführung. die karrosserie gefällt mir. nicht eckig, kantig. ähnlich der alten corvette geschwungene linie. 9,4 liter v8
    da hat man den big block noch einmal neu gebohrt :-) . gelungenes, schönes teil.

  7. #6
    antibes
    Avatar von antibes
    Hier kann man ohne Untertreibung von Naturgewalt sprechen.

  8. #7
    Avatar von wingman

    Registriert seit
    30.11.2004
    Beiträge
    14.074
    Die alten US V8 waren für deutsche Autobahnen nicht unbedingt vollgasfest. Ich habe schon einige Small und Bigblocks mit überholt.
    Inzwischen hat man die Probleme aber im Griff, sogar als Rennbootsmotor taugen sie.
    Der Dagger dürfte den grössten Motor mit Strassenzulassung verbaut haben.

Ähnliche Themen

  1. letzte Behördengänge ?????
    Von Waldemar im Forum Behörden & Papiere
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 30.05.10, 16:37
  2. Der letzte Tag
    Von Hancock im Forum Treffpunkt
    Antworten: 82
    Letzter Beitrag: 22.11.09, 04:13
  3. Letzte Party
    Von Tschaang-Frank im Forum Essen & Musik
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 29.01.05, 09:57