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Der Koran /heilige Schriften

Erstellt von ling, 05.09.2006, 01:57 Uhr · 95 Antworten · 4.704 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Serge

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    Re: Der Koran /heilige Schriften

    Entscheidend fuer jedwede Interpretation ist, wie sich der Interpretierende dem Interpretationsobjekt naehert. Da reicht eine Website, Quelle nicht, sondern da muss man sich dann schon echt damit befassen. Wer hat was geschrieben und warum.

    Allerdings ist selten das Interpretationsobjekt, hier der Koran, Gegenstand einer Handlung sondern oftmals nur Ausloeser oder gar Alibi. Entscheidend sind die Interpretierenden und deren Wortgewicht (Macht).

    "Ich bekäme mit Sicherheit Minderwertigkeitskomplexe, wäre ich eine Frau im Irak und müsste in einem schwarzen Gewand völlig verschleiert durch die Gegend laufen"

    Bekaeme ich wohl auch, aber @ling wir sind nun mal beide keine irakischen Frauen. Und es soll auch Frauen in der christlichen Welt geben, bei denen es, dem "Entschleiern" der westlichen Welt folgend, zu aehnlichen Reaktionen kommt.

    Es gibt den Terror weil es den Islam gibt ist falsch. Der Islam wird dazu benutzt, Terror zu veranstalten. Und das sehr geschickt und das schon seit Jahrzehnten und nicht nur durch arabische oder muslimische Machthaber, sondern Menschen aller Coleur. Wie es bei den meisten anderen Religionen auch war oder ist. Entschuldigt die Handlung als solche nicht, berechtigt aber auch nicht zu einer Kollektivverurteilung.

  2.  
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  3. #12
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Der Koran /heilige Schriften

    über glauben kann man soviel diskutieren wie man will.
    es gibt immer streit.
    so war es in der antike schon und so ist es heute noch. egal welche konfession. und in den einzelnen religionen selbst hauen sie sich doch auch gegenseitig die schädel ein, oder sprengen.
    alle geistlichen oberhäupter reden von frieden, aber hinter den kulissen rasseln die säbel, ob christen, juden, moslime, hindus, zeugen jehovas, mormonen, andere sekten und und und.

    man diskutieren wie man will es gibt keine einigung und gleichen nenner

  4. #13
    Avatar von Nokhu

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    Re: Der Koran /heilige Schriften

    Alter Spruch :

    Glauben heisst, nicht wissen.

  5. #14
    Avatar von juthamat

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    Re: Der Koran /heilige Schriften

    Ich schliesse mich Serge an-nicht die Religionen sind Schuld an Glaubenskriegen und Intoleranz,sondern diejenigen die sie ausnutzen um ihre Interessen durchzusetzen.
    nicht das Atomteilchen ist schuld an Hiroshima und Nagasaki.sondern Skrupellose Forscher und Menschenverachter.
    Aber dieses Thema ist nicht in wenigen Zeilen zu klären,da bedarf es viel Zeit und auch Toleranz.

  6. #15
    Avatar von ling

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    Re: Der Koran /heilige Schriften

    @ juthamat:

    Dann formulier doch mal aus. :-)

    LG, ling

  7. #16
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Der Koran /heilige Schriften

    Das ist was eine der Grundlagen fuer "Unglaeubige" bildet.
    Der Monotheismus, des Korans versteht es als Balsphemie einen Propheten als "Sohn Gottes" anzubeten.
    Dies beruht auf der Feststellung, dass die Söhne Davids (der Judaismus) den Proppheten Isa a Salam (auch Jesus genannt) verleugnet (und sogar aus dem Weg geräumt) haben. Die Anhänger Jesu, die das Fundament zum Christentum gelegt haben, ihn wiederum zum Gott erhoben haben. Ein Status den Jesus nie für sich beansprucht hat. Er bezeichnete sich nicht als Gott sondern als Sohn Gottes. Die "Erfindung" der Dreifaltigkeit (in der Jesus seinen Platz findet) ist ebenfalls auf keine Aussage des Alten Testaments gestützt. Man hat aus einem Menschen einen Gott gemacht, was durchaus (im Sinne von Religiösität) als Blasphemie bezeichnet werden kann.

    Eine Trennungslinie die auf Ansichten, Auslegungen basiert, aber einen tiefen Graben zieht.
    Die Frage ist vielleicht auch, wer den Graben als erstes gezogen hat: Jesus selbst hat nichts anderes getan als die Hohepriester seiner eigenen Religion anzugreifen und tiefe Gräben zwischen die dogmatische Auslegung seiner Religion und seine doch sehr humanistischen Ansichten zu ziehen. Ganz bewusst und wohl auch mit Recht. Was ihm unter Anderem das Leben gekostet hat.

    Der Prophet Mohammed soll die Tradition angeblich fortgeführt haben. Eine Alternative zum Christentum wenn man so will. Der Islam ist eindeutig eine Weiterführung, ein "Update" des Christentums. Ohne jetzt irgendjemandem zu nahe zu treten zu wollen: alter Wein in neuen Schläuchen... Ohne Judentum und Christentum ist ein Islam UNDENKBAR: noch gewagter, der Islam ist ein soziales und politisches Stiefkind des Christentums, wenn man die Historische Hintergründe genauer betrachtet. Denn auch der Gesandte Allahs, kam (genau wie Jesus) zu einer Zeit als die Leute unzufrieden mit den existierenden Religionen waren.

    PS1: Im Koran ist das alte Testament integral-, sowie Teile der Evangelien, (sprich des neuen Testament) teilweise enthalten. Also meint man, wenn man von Al-lah redet ganz eindeutig den selben Gott als etwa Juden und Christen.

    PS2: "Die Lehren Jesu" wurden wohl von Anbeginn des Christentums falsch verstanden. Man geht heute davon aus, dass es (schätzungsweise)
    bis zum Jahre 60-70 gedauert hat bis auch Nichjuden sich taufen lassen durften, also der Eintritt in die ersten "Kirchen" auch "Nichthebräern" ermöglicht wurde! Umstände die wohl eher Wenigen bekannt sein dürften. Auch über die folgenden Jahrhunderte war das Christentum gar nicht so liberal wie man es (im eigenen Interesse) gerne interprätiert hätte.

    Die Begründung des Islams wiederum vertrat schon damals grosse "politische Interessen" von Minderheiten (das Christentum anfangs übrigens auch) und auch die religiöse Unzufriedenheit im Orient und die Kritik an den verdrehten Grundsätzen und Glaubensvorstellungen (einen Propheten zum Gott erheben beisplsw.) vom damaligen Christentum bereitet natürlich das Fundament für eine neue Religion. Auch hier besteht ein klare Parallele zu den Anfängen dess Christentum, die einst ja die Abspaltung vom längst veraltertem und überlebtem "archaiisch-abrahamischen" Judentum war.

    Traut euch doch einfach und schreibt euch doch mal hier ein!

    Islam Forum

    Anderenfalls: "was machen wir am Wochenende?" - "Wir beschäftigen uns mit dem Koran!" Aha, und was machen wir am Sontagnachmittag? ;-D

  8. #17
    Avatar von Samuianer

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    Re: Der Koran /heilige Schriften

    Zitat Zitat von Serge",p="395078
    ...Wer hat was geschrieben und warum.
    Vielen entgeht das, oder das wirkliche Ziel ist geschickt verschleiert.

    Basiert der Kern des Monotheismus notwendigerweise auf Intoleranz?

    Oder ist Intoleranz das Ergebniss von Auslegungen und politischem, machtbezogenem Kalkuel der konkurrierenden abrahamischen Religionsgemeinschaften?


    Hadith 8: Abu Musa al-Asch’ari sagte, dass man den Gesandten Allahs (s) fragte: „Wer führt Dschihad um Allahs willen? Einer, der kämpft, um seinen Mut zu demonstrieren, oder einer, der aus Begeisterung und Stolz kämpft, oder einer, der aus Heuchelei kämpft?“ Daraufhin sagte der Gesandte Allahs (s): „Derjenige, der kämpft, damit das Wort Allahs siegt, ist es, der Dschihad um Allahs willen führt.“ (Al-Bukhari und Muslim)

    Aus dem Wiki:
    Hadith:Im islamisch-religiösen Gebrauch bezeichnet der Begriff die Überlieferungen über Mohammed: über seine Anweisungen, nachahmenswerte Handlungen, Billigungen von Handlungen Dritter, Empfehlungen und vor allen Dingen Verbote und religiös-moralische Warnungen, die im Koran als solche nicht enthalten sind.

  9. #18
    Avatar von ling

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    Re: Der Koran /heilige Schriften

    @ Samuianer:

    Du hast mit dem "Update" einen wichtigen Punkt eingebracht.


    @ all:

    Zur Zeit der Alten Griechen gab es mehrere Götter nebeneinander (Zeus und Co.), jedoch war keine Existenz auch nur eines dieser Götter belegt.

    Das Christentum war also ein wirkliches "Update", wenn man es so will. Ohne Zweifel gab es einen Mann, welcher sich Jesus Christus nannte. Auch gab es Propheten, welche ihre ´Informationen´ aus erster Hand an die damals gebrochene Bevölkerung (römisches Reich) weitergaben. Als sich dann Kaiser Konstantin zu dem Kreuz (Christentum) bekannte, war dieses noch als eine Sekte angesehen, doch trotzdem konnte es sich fast im kompletten Mittelmeerraum ausbreiten.

    Einige hundert Jahre später (ich glaube, ca. 600 n. Chr.), musste dann wieder was Neues her. In der Sahara entstand dann der Islam, welcher sich auch schnell in Kleinasien ausbreitete; (später auch im Mittelmeerraum; z.B. Spanien). Der Islam war im Grunde genommen das überarbeitete Christentum. Eine neue Religion brachte der Bevölkerung wieder neuen Mut und die Möglichkeit, sich an etwas festzuhalten. Das Alte hinter sich zu lassen und einen Neuanfang zu wagen. Außerdem konnte eine ´neue Religion´ aus den Fehlern der ´alten Religionen´ lernen...

    Der Islam ist die neueste ´Weltreligion´ und auch die aggressivste. (Ja, es ist leider mal so. In der Bibel gibt es auch schon fragwürdige ´aggressive´ Stellen, doch die Bibel legitimiert - im Gegensatz zum Koran keinen Terror.) Der Buddhismus, welcher vor rund 2500 Jahren entstand, ist im Gegensatz zum Christentum und zum Islam friedfertig. Es gab noch keine vom Buddhismus geführen Kriege, jedoch wohl schon welche, die im Namen des ´Kreuzes´ geführt wurden. Was zur Zeit hier abläuft, ist nichts geringeres, als ein weiterer heiliger Krieg, welcher im Namen des Koran und des Islam geführt wird. (Ich schrieb nicht, dass alle Muslime automatisch Befürworter dieses Krieges sind, doch dass diese keine Gegner dieses Krieges sind, wurde mir - auch wenns jetzt keinem hier passt - leider schon oft bewiesen.)

    Ich sagte soeben, dass die Religionen von Zeit zu Zeit immer ´besser´ wurden, was natürlich heißt, dass sie mit mehr Mittel spielen, um den Gläubigen an sich zu reißen, denn das ist das Ziel einer jeden Religion (möglichst viele Gläubige als ihr Eigen zu nennen und dadurch an Macht zu gewinnen). Sprich, die Religionen wurden/werden immer radikal!

    Würde es jetzt eine (weitere) Sekte schaffen, sich als "Religion" durchzusetzen, würden sich mit Sicherheit nach und nach viele Christen zu dieser bekennen, da das Christentum auch nicht mehr so viel Respekt erntet, wie es einst tat... Die Macht des Christentum ist auch auf den Vatikan zurückgeschrumpft. Viele Gläubige sind sich ihres Glaubens gar nicht (mehr) sicher und haben nur Angst, einmal bestimmte Dinge zu hinterfragen.

    Ich könnte wetten, dass mit Sicherheit weniger als 50% aller gläubigen Christen wissen, was genau sie beten. Es sind einfach nur Gebete, die nachgesprochen werden.

    "Du bist gebenedeit unter den Frauen..."

    Was bedeutet bitte "gebenedeit"?

    Mit dem Islam ist es doch nicht anders. Ich hab mich schon mit vielen türkischen Freunden unterhalten, die mir sagten, dass sie den Koran (auf arabisch) lasen, jedoch nichts oder kaum etwas verstanden.

    Wo liegt dann bitte der Sinn darin, ein Buch zu lesen, wenn man weiß, dass man es sowieso nicht versteht? Ist es nur Tradition? Liest man es, weil einem die Eltern keine Andere Chance lassen? Oder wirklich aus Überzeugung? Klar... als Kind war ich auch davon überzeugt, dass es ein Christkind gibt, dass mich jedes Jahr mit Geschenken beschert. Hätte mir damals meine Mutter nahe gelegt, mich durch ein Buch zu kämpfen, in dem es über dieses Christkind geht, hätte ich es sicherlich auch gemacht. Warum? Weil ich von der Existenz des Christkindes überzeugt war.

    Religionen sind meiner Meinung völlig veraltet und dürften bei weitem nicht mehr so viel Aufmerksamkeit ernten, wie sie es noch immer tun...
    (Ich habe nichts dagegen, wenn jemand krank ist und sich dann mit seinem Glauben Kräfte sammelt, oder wenn es jemandem hilft, mit Hilfe des Glaubens, besser durch den Tag zu kommen.)
    Jedoch sollten die Zeiten, an denen man sich an irgendwelchen Göttern (welche noch niemand gesehen hat!) festhält, langsam dem Ende zugehen. Es ist langsam an der Zeit, die Äuglein zu öffnen und zu sehen, was diese Religionen schon alles angerichtet haben und was sie mit Sicherheit noch alles anrichten werden. (Mehr Schlechtes, als Gutes...)

    Wie soll man sich mit einem/r veralteten Weltbild/Mentalität auf ein neues, sensibles und globales Problem einstellen können? Ich wage zu behaupten, dass es unmöglich ist und gerade hier liegt der Schlüssel zur Problemlösung.


    LG, ling

  10. #19
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Der Koran /heilige Schriften

    Wie, bzw. wer war das mit dem 'Update'?

    Eine sehr interessante Parallele ist übrigens, dass der Buddhismus ein noch viel grössere Neuerung zum Brahmanismus (was man gemeinhin unter Hinduismus versteht) hervorgebracht hat. Im Vergleich zu der "Evolution" bei den Monotheistischen Religionen war dies ein Siebenmeilenschritt.

    Der Buddhismus hat bereits 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung den Sprung in's kalte Wasser gewagt und den "Schöpfer" (und Allmächtigen, Allwissenden und zudem Barmherzigen) " El irahman, ir-rahim" durch "Eigenverantwortlichkeit"ersetzt!

    Fast schon unvorstellbar wie das möglich war...
    Gut, ein Ideal, Jemanden den man verehren kann (und bei Bedarf auch ein wenig anbeten und um Unterstützung bitten darf) war dann auch Buddha - aber ein Gott war er nie und wird er auch nie werden.

    Ganz einfach weil hinter ihm das Konzept der Eigenverantwortlichkeit, erklärt durch paticcasamuppada, Konditionalnexus, "Entstehen in Abhängigkeit" steht. Die Frage eines einzigen Gottes (bzw. demselben) stellt sich erst gar nicht. Ergo gibt es auch keine höhere Instanz, niemand wegen dem (oder in dessen Namen) man sich die Köpfe einschlagen muss!

    Nochmal kurz zum Koran: Das Glaubensbekenntnis und der Leitsatz des Korans ist "àschaduannah là ilàha il Al-lah, wa aschaduannàh Muhammed rasul ul-lah" (freie Transskription, - à = äh) und bedeutet: Ich gelobe (bekenne mich dazu), dass es keine Götter ausser Gott gibt, und dass Mohammed ein Gesandter Allahs ist.

    Unter "keinen Göttern" (ausser Gott) sind auch alle weltlichen Götzen (und goldene Kälber) zu verstehen. Und das Bekenntnis dass Mohammed ein Gesandter Allahs (ein Prophet) ist, bezieht sich (unter Anderem) darauf, dass es einen Propheten nach Jesus gab und dass Selbiger kein Gott (bzw. nicht Gott) ist! Das muss man dann auch in den damaligen "historisch-religiösen" Kontext setzen, um zu verstehen was gemeint ist und weshalb das so wichtig war.

    Damals wie heute wirft der Islam dem Christentum vor, die Relgion nach gutdünken gestaltet zu haben - und nicht im Sinne von Gott dem Allmächtigen. Ein weiterer Kernpunkt, der in der "islamischen Argumentation" immer wieder auftaucht, ist dass Jesus den Weg (zu Gott) zwar gegangen ist, aber alles Andere als eine Wegbeschreibung hinterlassen hat. Wenn man es jetzt frech (salopp) formulieren würde: er ist einfach in den Himmel aufgestiegen und hat seine Stellvertreter und Führungskräfte ohne irgendwelchen klaren Instruktionen zurückgelassen - und ebenso ihrem Schicksal überlassen. Ob das geplant war oder nicht, - wissen wir nicht. Aber, kein Wunder dass die den Laden veruntreut haben...

    Nun, da das Jesusevangelium damals noch verschollen-, bzw. noch nicht im Vatikan gebunkert war, mussten dringend "erweiterte Spielregeln" her - und die hat Gott dann angeblich dem Propheten Mohammed übermittelt. Wieso gerade ihm und wieso so weit südlich von Jerusalem, - das weiß halt auch Keiner. Naja, so ungefähr...geht die G'schicht...

    Zu dem Zeitpunkt, man höre und staune, waren die Neuerungen des Korans recht fortschrittlich, Liberal und ( im Vergleich zu vorher ) sogar Frauenfreundlich. Was zum heutigen Zeitpunkt bekannterweise nicht mehr ganz stimmt. Seither ist halt viel Wasser den Jordan hinunter gelaufen, und ein neues "Patch" ist nicht gekommen! Etwa weil Gott die Entwicklungsarbeit für diverse Religionen eingestellt hat, weil eh Hopfen und Malz verloren war und ist - und daher kein Update mehr kommt?! Ist etwa die langerwartete Version 3.0 in Arbeit?

  11. #20
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Der Koran /heilige Schriften

    Mr. Luk, interessante Ausfuehrungen.

    Aber du machst einen entscheidenden Fehler. Der Islam ist im heutigen Saudi-Arabien entstanden. Das war zu der damaligen Zeit keineswegs christlich. Deshalb stimmt dein historischer Zusammenhang nicht.

    Natuerlich hat Mohammed auf dem Christentum aufgebaut. aber er hat das nicht in einer christlichen Umgebung getan. Vielmehr sind diese Gedanken erst dadurch dort stark verbreitert worden.

    Der Islam hat sich danach durch das Schwert ausgebreitet. Dadurch ist die Ideologie stark kriegsbetont. Man muss das aber vor dem historischen Hintergrund sehen. Es ist reine Auslegungssache, diese Kriegssprache in einer friedlichen Welt zu interpretieren. Hier sind die moslemischen Theologen gefordert.

    Neue Religionen entstehen auch staendig. Ich nehme nur mal die sogenannten Mormonen. Kirche Jesu Christi der Heiligen, der letzten Tage, wie sie offiziell heissen. Ich wuerde hier durchaus eine neue Religion sehen. Mit Christentum hat es jedenfalls im Kern nichts mehr dzu tun. Das Buch Mormon ist uebrigens durchaus lesenswert.

    Sioux

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