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Der Fall Mollath

Erstellt von Wuschel, 28.07.2013, 11:00 Uhr · 32 Antworten · 3.459 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von strike

    Registriert seit
    08.12.2007
    Beiträge
    28.011
    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    ...
    In der Tat.
    Denn so bleibt transparent, was geloescht wurde.
    Selbst wenn es Verschwoerungstheoretiker ärgert.


  2.  
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  3. #32
    Avatar von Wuschel

    Registriert seit
    09.07.2013
    Beiträge
    983
    Wen es interessiert und um mal zu erläutern, wie es in der Forensik, in ganz Bayern abläuft, möchte ich hier mal auf das fünf - Stufenprogramm aufmerksam machen.

    Jeder Insasse muss die Stufen 0-A-B-C-D durchlaufen und beginnt mit der Stufe 0, was bedeutet;

    in der Stufe 0 gibt es keinerlei Lockerungen, kein Ausgang, immer Handschellen wenn es zum Arzt, in die Arbeitstherapie oder sonstwo hingeht, der Gemeinschaftsraum darf nicht besucht werden, kein Fernsehen, keine Musik, Besuchszeiten sind auf ein Minimum begrenzt. Viele Patienten bleiben eine lange Zeit auf der Stufe 0.

    Um in die nächste Stufe, A zu kommen bedarf es vielerlei Kriterien,

    Positivkriterien für die Gewährung einer beantragten Lockerungsstufe sind die Bearbeitung der Anlasstat, die Krankheitseinsicht, Medikamentencompliance und Therapiemotivation, das Vorliegen einer günstigen Gefährlichkeitsprognose, soziale Kompetenz sowie positive Zukunftsperspektiven und das Vorhandensein eines sozialen Empfangsraums.


    Negativkriterien sind Fluchtversuche, verbale und/oder tätliche Aggressionshandlungen und/oder Störungen der Impulskontrolle. Aber auch eine Dekompensation unter Belastung, das Vorliegen von Suchtfaktoren, Suchtmittelrückfälle, erkennbare kriminelle Energie, sowie aktuell vorhandene Delinquenz und/oder dissoziales Verhalten. Natürlich kann auch auf Grund der aktuellen Psychopathologie (z.B. wahnhafte Symptome) ein Lockerungsbegehren verweigert werden.


    Grundsätzlich wird eine Weiterstufung erst dann erwogen, wenn adäquates und eine schrittweise Übernahme von Eigenverantwortung erkennbar ist. Für die Stufe A sind die Positivkriterien die Absprachefähigkeit, Zuverlässigkeit, eine glaubhafte Therapiemotivation, sowie Offenheit und Ehrlichkeit in den therapeutischen Gesprächen und vorhandene Bindungsfähigkeit.
    Hier kann nachgelesen werden.

  4. #33
    Avatar von lois69

    Registriert seit
    06.08.2013
    Beiträge
    8
    Das Beste ist dass er nun Haftentschädigung einklagen will - aber er hat einen Konkurs hinter sich. In dem Falle bekommen die Gläubiger auch seine Haftentschädigung, wenn ich mich nicht sehr irre. Pech gehabt - 7 Jahre für nichts.

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