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Der entsorgte Vater

Erstellt von strike, 11.06.2009, 11:26 Uhr · 14 Antworten · 1.721 Aufrufe

  1. #11
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Der entsorgte Vater

    Das ist der Punkt der mir in Deutschland am meisten aufstößt. Ich habe nur den Fehler gemacht und in einem kind- und vatergerechten Land wie Frankreich für knapp 4 Jahre gewohnt. Nachdem ich die dortige Praxis kennen lernte, bin ich diesbezüglich mit Deutschland fertig.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Thaimax

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    Re: Der entsorgte Vater

    Zitat Zitat von antibes",p="736084
    Das ist der Punkt der mir in Deutschland am meisten aufstößt. Ich habe nur den Fehler gemacht und in einem kind- und vatergerechten Land wie Frankreich für knapp 4 Jahre gewohnt. Nachdem ich die dortige Praxis kennen lernte, bin ich diesbezüglich mit Deutschland fertig.
    Frankreich ist das absolute Vorbild

    Es widerspricht auch den feministischen Meinungen, dass man mit gemeinsamen Sorgerecht keine Geburtenrate erhöhen könnte, besser als die Franzosen kann man es imho nicht machen!

  4. #13
    Avatar von Noah

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    Re: Der entsorgte Vater

    Zitat Zitat von Thaimax",p="736069
    Die Kinder dieser Väter können zwar § 1684 aufführen, aber wenn Vater nicht will, kann er nicht zum Umgang gezwungen werden, auf den das Kind ein verdammtes Recht hat.
    Interessanter Punkt, wieso werden aber diese Rechte der Kinder regelmässig mit den Füssen getreten, weil die Rechtssprechung den Umgang nie durchsetzt, auch wenn Väter, die ihre Kinder sehen möchten, ewig lange darum kämpfen?

    Wenn Mutti nicht möchte, dass der Papa sein Kind sieht, dann ist das so, gerecht? Sicherlich nicht!
    Mittlerweile - und da ist schon ein bemerkbares Umdenken im Gange - bekommen weit mehr Väter Umgang zugesprochen und die Mutter Sanktionen angedroht als Kinder vor Gericht ihr Umgangsrecht mit dem sich drückenden Vater durchsetzen können.

    Dem abgelehnten Kind ist es übrigens egal, ob sein Vater ein Einzelfall ist. Es erlebt die persönliche Ablehnung durch eine für ihn wichtige Identifikationsfigur. Psychische Folgen nicht ausgeschlossen.

  5. #14
    Avatar von Thaimax

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    Re: Der entsorgte Vater

    Mittlerweile - und da ist schon ein bemerkbares Umdenken im Gange - bekommen weit mehr Väter Umgang zugesprochen und die Mutter Sanktionen angedroht als Kinder vor Gericht ihr Umgangsrecht mit dem sich drückenden Vater durchsetzen können.
    Das ist auch gut so, und zeigt, dass man zumindestens teilweise mit der Zeit geht.

    Mit der Zeit gehen meine ich, dass es nicht gerecht ist, wenn man Mutti immer die freie Wahl lässt, ob sie sich jetzt für ein emanzipiertes Karriereleben, oder für das Leben der armen, alleinerziehenden Frau lässt, ohne Rücksprache mit dem Vater des Kindes zu halten, und diese Rücksprache auch in Entscheidungen einfliessen lässt.

    Man muss aber sicherlich noch daran arbeiten Einzelfallentscheidungen gerechter zu gestalten und "Abzockerinnen", die es zweifelsfrei zu Genüge gibt, nicht jede Möglichkeit offen zu lassen. - Das Kindeswohl darf nicht, so wie es zur inoffiziell in der Rechtssprechung ist, bedingungslos an das Wohl der Mutter geknüpft werden, das verschreckt Väter und verursacht (berechtigte) Existenzängste.

    Dem abgelehnten Kind ist es übrigens egal, ob sein Vater ein Einzelfall ist. Es erlebt die persönliche Ablehnung durch eine für ihn wichtige Identifikationsfigur. Psychische Folgen nicht ausgeschlossen.
    Absolut richtig, ein ablehnender Vater muss, genauso wie die selbstfindungssuchende Mutter in Indien oder diversen "Selbstfindungsgruppen", natürlich schon zur Kasse gebeten werden, allerdings wird diese Selbstverständlichkeit des Alimente, bzw. Unterhalts bezahlen von der Regierung momentan als "Sozialverteilungsinstrument" des Verdienenden zum Nichtverdienenden missbraucht und dient im Endeffekt nur dazu dem eh schon nicht mehr zeitgemäss verdienendem Arbeitnehmer weiteres Geld aus der Tasche zu ziehen. - Auf dem Rücken der Kinder allerdings, dessen Wohl man vorschiebt um Sozialausgaben zu sparen......

    Das hat nichts mit Familienpolitik zu tun!!!

    Antibes´ Hinweis auf Frankreich hat, nicht nur wegen der höheren (wirklich notwendigen) Geburtenrate auch noch andere Aspekte, zb. soll sich ein Mann doch freuen, wenn er Nachwuchs bekommt, und nicht Angst haben, dass man ihm sein Geld aus seiner steuerpflichtigen Arbeit wegnimmt...

    Wenn man dann noch betrachtet, dass die meisten nachehelichen Streitigkeiten sich nur ums Geld drehen, Anwaltszwang bei diversen Streitigkeiten besteht, sollte die Vermutung, dass man mit der momentanen Gesetzgebung nicht Familien, sondern die sehr starke Anwaltslobby stützt, nicht so schwer zu erkennen sein, oder?

  6. #15
    Avatar von Noah

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    Re: Der entsorgte Vater

    Nun, ein Kind kostet nunmal Geld - und das sollte die Mutter nicht allein aufbringen müssen.
    Allerdings müsste hier das neue Unterhaltsgesetz wesentlich strenger durchgesetzt werden und Mütter auf Arbeit geschickt werden, sobald das Kind den Kiga besucht.

    Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung wäre das gemeinsame Sorgerecht für beide Eltern von Anfang an, ohne dass die Mutter willkürlich mitentscheiden darf. Sobald der Vater die Vaterschaft anerkannt hat, hat er Sorgerecht. Egal, was die Mutter davon hält.

    Verpflichtend eine Mediation mitzumachen wäre in dem Zusammenhang ein weiteres Plus.

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