Umfrageergebnis anzeigen: Sollten eurer Meinung in Hessen Studiengebühren eingeführt werden?

Teilnehmer
20. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja.

    13 65,00%
  • Nein.

    7 35,00%
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Ergebnis 31 bis 38 von 38

Demo gegen Studiengebühren

Erstellt von ling, 10.05.2006, 21:24 Uhr · 37 Antworten · 1.630 Aufrufe

  1. #31
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Demo gegen Studiengebühren

    "...Noch mehr Proteste? Aber ja: zum Beispiel gegen den Kabinettsbeschluss der Bundesregierung, Kindergeld nur noch bis zum 25. statt bis zum 27. Lebensjahr zu zahlen. "Das Studium wird teurer!", warnt das Deutsche Studentenwerk. Zusammen mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer führe die Kindergeldkürzung zu erheblichen finanziellen Belastungen für Studenten und deren Eltern - zumal es keine Anpassung des Bafög an die Preisentwicklung gebe, höhere Pauschalabgaben auf Mini-Jobs und künftig auch noch Studiengebühren gezahlt werden müssten. "Es geht um das Sparen ohne Rücksicht auf Verluste", erklärte Sascha Vogt von den Juso-Hochschulgruppen zur Kindergeld-Einschränkung..."

    Artikel im "Spiegel-Online"
    http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...415701,00.html

    Gruß
    Monta

  2.  
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  3. #32
    Avatar von eletiomel

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    Re: Demo gegen Studiengebühren

    nd ich bin nicht nur ein Nachkriegswohlstandskind sondern auch noch ein ´Opfer´ des ´Zweiten Bildungsweges´.

    Ohne diese Solidarität unmöglich gewesen - habt ihr zwar nicht bezahlt, aber die Gesellschaft ;-D
    will mich ja garnicht beschweren nur diese schwarzmalerei und dieses ständige auf das solidaritätsprinzip herumreiten geht mir auf den keks.
    jeder mensch ist erstmal für sich selbst verantwortlich.
    wie oft habe ich schon gelesen oder gehört die arbeit lohnt sich nicht,kriege ich ja mehr stütze etz.
    nichts gegen wirklich bedürftige die nicht können.
    die recursen sind begrenzt und wen in einem anderen land der wohlstand wächst und die zu verteilende masse wird nicht dementsprechend grösser gibt es leute die verlieren.
    es gibt nicht mehr zu verteilen punkt.
    als heute studierender mit später guten chancen auf gute bezahlung ist das doch nicht wirklich unzumutbar.

  4. #33
    Avatar von Nokhu

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    Re: Demo gegen Studiengebühren

    Unzumutbar ist nur, das man zur Solidarität gezwungen wird(Sozialabgaben)und wenn man diese dann evtl. zurückfordert, ist man ein Schmarotzer.

  5. #34
    Avatar von mipooh

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    Re: Demo gegen Studiengebühren

    wen in einem anderen land der wohlstand wächst und die zu verteilende masse wird nicht dementsprechend grösser gibt es leute die verlieren.
    es gibt nicht mehr zu verteilen punkt.
    Erinnert mich an Fix und Foxi, wo Lupo ganz gerecht verteilt:"eins für Dich, zwei für mich, keins für Dich, drei für mich..."
    Unzumutbar ist nur, das man zur Solidarität gezwungen wird(Sozialabgaben)und wenn man diese dann evtl. zurückfordert, ist man ein Schmarotzer.
    Das ist allerdings eine Frechheit. Während so Typen wie Thurn und Thaxis vom Zusammengeklauten ihrer Vorväter mehr Zinsen täglich bekommen als ein Arbeiter jährlich verdient. Die werden komischerweise nie als Schmarotzer bezeichnet, dabei sind die doch die Prototypen... Stattdessen gelten sie als Vorbilder unserer Gesellschaft. Hat mich schon immer angekotzt.

  6. #35
    Avatar von phi mee

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    Re: Demo gegen Studiengebühren

    Zitat Zitat von Kali",p="344408
    Und ich bin nicht nur ein Nachkriegswohlstandskind sondern auch noch ein ´Opfer´ des ´Zweiten Bildungsweges´.

    Ohne diese Solidarität unmöglich gewesen - habt ihr zwar nicht bezahlt, aber die Gesellschaft ;-D

    Ja und Kali, wo hat es dich letztendlich hingebracht? In den Knast!


    Spass beiseite. Bei der Umverteiler ist einiges im Argen in Deutschland. Bezogen auf die Studiengebühren ist der Ansatz die entsprechenden Semester für das Erststudium gebührenfrei zu halten sicher nicht verkehrt. Ob nun plus ein Semester oder nicht kann man drüber diskutieren.

    Wenn ich aber mal gerade wieder unsere Halbgötter in weis jeden Abend im Fernseh sehe, könnte ich das kotzen kriegen. Da wird dann lustig vor der Kamera argumentiert, wenn die Kohle hier nicht stimmt gehe man eben ins Ausland.

    Sehr solidarisch mit der Gemeinschaft die ja ihr langjähriges Studium finanziert hat.

    Der Grundgedanke von Studiengebühren als Kredite ist also im Ansatz gar nicht so verkehrt. Nur müsste es vielleicht mit der Rückzahlung anders ausgeführt sein. Wer ins Ausland verschwindet sollte zahlen, ohne wenn und aber. Wer seine in Deutschland beim Studium erworbenen Fähigkeiten hier zum Einsatz bringt, dem sollten pro Jahr ein festzulegender Anteil der Schuld erlassen werden.

    Ich verstehe die Problematik die @ling hier aufwirft. Aber die masslose und unkontrollierte Umverteilung von Geldern ist einfach nicht mehr vertretbar.

    Die Arbeitgeber jammern das Arbeit immer unbezahlbarer wird in Deutschland und verlagern munter weiter ins Ausland, und uns Arbeitnehmer bleibt netto immer weniger in der Tasche. So kann es auch nicht weiter gehen. Den Herren Politikern fallen ja nur ständig neue Steuererhöhungen und Abgaben ein. Vernünftige Aussagen die perspektiven Aufzeigen sind so gut wie nie zu hören. Jeder Politikerdepp kann aber seine unqualifizierte Meinung in die Medien posaunen.

    Wenn mir jetzt einer mit Politikverdrossenheit kommt...
    Ich kriege schon die Krätze wenn ich Samstag morgens so einen Stand vor Markt sehe und es juckt mir jedes mal in den Fingern ne Kiste fauler Tomaten zu erwerben. Egel welche Partei da gerade wieder posiert.



    phi mee

  7. #36
    Avatar von pumlakum

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    444

    Re: Demo gegen Studiengebühren

    Das Thema Studiengebühren ist ein sehr differenzierbares Themangebiet. Auf der einen Seite ist es richtig, jedem Bürger bei entsprechenden geistigen Voraussetzungen ein Studium zu ermöglichen, auch Sozialschwachen.
    Auf der anderen Seite kenne ich aber auch in meinem Umfeld genug Bürger, die bereits ein zweites oder vereinzelt sogar ein drites Studium aufgenommen haben und munter Stipendien beziehen. Manche haben dabei die Altergrenzen von 35 Jahren bereits hinter sich gelassen. Der Gesetzgeber macht es ihnen möglich, und davon wird Gebrauch gemacht.
    Es wäre doch wohl besser, wenn man den Erststudierenden ein zinsloses Darlehren für das Studium gewährt, das an entsprechende Auflagen gebunden ist; wie zum Beispiel nur für ein Erststudium ohne Unterbrechung und Bestehen der einzelnen Prüfungen, einschließlich der Abschlussprüfungen. Bei guten und sehr guten Studienergebnissen, die sogar eine Verkürzung des Studiums ermöglichen, könnten die Rückzahlungen vermindert bis sogar ganz erlassen werden. Dies ist keine neue Idee von mir, sondern bereits Praxis renomierter Unis in der Welt.

    Bitte nicht vergessen, Stipendien sind Steuergelder. Hochqualifizierte haben eine bessere Chance auf dem Arbeitsmarkt und in der Regel auch ein höheres Einkommen als "Otto-Normalverdiener".

    Im Übrigen drängt sich beim Thema Studiengebühr die Frage auf, warum bezahlt ein Bürger in unserem Land sein Meisterstudium oder seine Pilotenausbildung aus eigener Tasche und Hoch- und Unistudenten nicht? Menschen zweiter Klasse?
    Man kann lange und breit über dieses Thema schreiben, ob es einen Konsenz gibt, bezweifle ich in diesem Land sehr.

    Wünsche allen Lesen einen schönen Tag
    pumlakum :???:

  8. #37
    Avatar von ling

    Registriert seit
    07.02.2005
    Beiträge
    1.761

    Re: Demo gegen Studiengebühren

    Heute ging´s in FFM wieder weiter... Nach der VV der Goethe Uni maschierten um 14:30 Uhr wieder einige Tausend über die Bockenheimer Landstraße...

    Sogar die Miquell Allee (Auffahrt zur A66 Richtung Frankfurter Kreuz) konnte für über eine Stunde blockiert werden.



    Die Bullen fingen dann an, mit Tränengas zu sprühen...



    ^den hat´s voll erwischt.

    ...

    Irgendwann führte der Weg zurück über die Miquell Allee...



    Das komplette Areal musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Die meisten der im Stau stehenden hatten großes Verständnis für diese Demo und solidarisierten diese, in dem sie fleißig Gebrauch von ihrer Hupe machten. ;-D Ein Hubschrauber kreiste ununterbrochen über der Menge. Das halbe frankfurter Polizeipräsidium schien erneut im Einsatz zu sein.

    ---

    Wenn morgen kein Bericht über diese Demo in unsrer lokalen Tageszeitung steht, wird die Redaktion einen netten Brief von mir erhalten.

    ---

    Über die Friedberger Landstraße und die Zeil ging´s dann Richtung HBF.



    Dieser war (um ca. 19:00 Uhr) von der Polizei umstellt und verriegelt, so dass die Menge, welche nur noch aus mehreren Hundert bestand, nicht eindringen konnte.

    ...

    Künftig werden diese Demos wöchentlich stattfinden. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese immer so friedlich bleiben werden, wie bislang.

    In einem Monat beginnt die WM... das kann und wird mit Sicherheit große Probleme in Frankfurts Innenstadt geben.

    LG, ling


    PS: Hier noch ein Foto (ohne Kommentar:


  9. #38
    Helmi
    Avatar von Helmi

    Re: Demo gegen Studiengebühren

    Nach der Uni hat nun auch die Fachhochschule Köln die Einführung von Studiengebühren von 500 € pro Semester ab dem nächsten Wintersemester beschlossen.

    Für mich ist die Einführng von Studiengebühren ein weiterer Schritt nicht zur Schaffung, sondern zur Festigung der Zwei-Klassengesellschaft - siehe Gesundheitswesen. Es müssten noch viel mehr Leute auf die Straße gehen, nicht immer nur die jeweilige Gruppe, die es betrifft.

    Ich finde zumindest das Erststudium in der regulären Studienzeit sollte gebührenfrei sein.

    Gruß Helmi

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