Umfrageergebnis anzeigen: Sollten eurer Meinung in Hessen Studiengebühren eingeführt werden?

Teilnehmer
20. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja.

    13 65,00%
  • Nein.

    7 35,00%
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Ergebnis 11 bis 20 von 38

Demo gegen Studiengebühren

Erstellt von ling, 10.05.2006, 21:24 Uhr · 37 Antworten · 1.633 Aufrufe

  1. #11
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Demo gegen Studiengebühren

    Wenn die Gebuehren in Hessen hoeher ausfallen als in anderen Bundeslaendern werden weniger dort studieren.

    Dafuer werden die Unis in Bundeslaendern ohne Gebueehren noch voller.

    Ob das der Weg ist Deutschland zukunftsfaehiger zu machen?
    Glaube ich kaum.

    Ich denke, dass fuer das Erststudium in einer angemessenen Zeit keine Gebuehren sinnvoll sind. Fuer Zweitstudien und Langzeitstudenten halte ich eine bundeseinheeitliche Einfuehrung fuer angebracht.

    Sioux

  2.  
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  3. #12
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Demo gegen Studiengebühren

    @Sioux schreibt:
    "Ich denke, dass fuer das Erststudium in einer angemessenen Zeit keine Gebuehren sinnvoll sind. Fuer Zweitstudien und Langzeitstudenten halte ich eine bundeseinheeitliche Einfuehrung fuer angebracht."

    Das wäre auch für mich ein sinnvoller Weg.

    Gruß
    Monta

  4. #13
    Avatar von ling

    Registriert seit
    07.02.2005
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    1.761

    Re: Demo gegen Studiengebühren

    Ich fände es am besten, würde das Studienguthaben einfach runtergesetzt werden. Sprich bei einem Diplomstudiengang, der beispielsweise mit neun Semestern angesetzt ist, sollte das Studienguthaben für einen Studienanfänger dieses Studiengangs neun Semester betrachten. Nicht mehr ABER AUCH NICHT WENIGER!

    LG, ling

    PS: Warum gibt denn - von mipooh abgesehen - keiner mal seinen Senf ab, der für die Einführung der Studiengebühren gestimmt hat?

  5. #14
    Avatar von J-M-F

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    10.04.2005
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    4.032

    Re: Demo gegen Studiengebühren

    Zitat Zitat von Thai-Robert",p="344193
    Ist wie " Abenteuer-Urlaub " !

    Der neue Volkssport .....Demonstrieren !
    ja, wohl mehr ein volkssport wo keiner hingeht. deshalb gehts ja in de auch ab in den keller. es wird einfach viel zu wenig gestreikt und wenn mal gestreikt wird dann nur larifari. ein streik ist zb a1, a2 und a7 dicht zu machen. das ist streik und nicht der scheiss den die gewekschaften hier abziehen.

  6. #15
    Avatar von Peter-Horst

    Registriert seit
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    2.314

    Re: Demo gegen Studiengebühren

    @all,

    hab selbst das Stdudiensystem ohne Gebühr erleben dürfen.

    Finde es ein wichtigen Bestandteil unserer "Bildungskultur" das diese "jedem" Zugänglich ist.

    Also keine Studiengebühr in der Regelstudienzeit (+ 1 Semester).

    Gruß Peter

  7. #16
    Avatar von Khun Sung

    Registriert seit
    02.08.2005
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    720

    Re: Demo gegen Studiengebühren

    Zitat Zitat von Monta",p="344144
    Die Tendenzen gehen eindeutig wieder in Richtung Klassengesellschaft (wo wir zum Teil auch schon angelangt sind) Deshalb bin ich gegen Studiengebühren. Die Gewichte würden sich nur noch mehr verschieben.
    @Monta hat die Sache auf den Punkt gebracht!

    Für viele Kinder einkommensschwacher Haushalte heißt es dann wieder: "Studium? Können wir uns nicht leisten!" Zumal ein akademisches Studium auch ohne Studiengebühren immer noch eine kostenintensive Angelegenheit ist. Denn nicht jeder Abiturient wohnt direkt in einer Universitätsstadt oder wenigstens in der Nähe davon. Stichworte Fahrtkosten, Verpflegung, Unterkunft.

    Auf der anderen Seite gibt es jede Menge "Immatrikulationsleichen", die zwar an einer Uni eingeschrieben sind, aber schon seit Ewigkeiten dort durch Abwesenheit glänzen.

    Mein Vorschlag zur Güte deckt sich mit dem von @Peter-Horst:

    Zitat Zitat von Peter-Horst",p="344296
    Also keine Studiengebühr in der Regelstudienzeit (+ 1 Semester).

  8. #17
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Demo gegen Studiengebühren

    Tja, Monta hat leider recht - die Intentionen gehen in der Tat in Richtung Klassengesellschaft, bzw. sind schon seit einiger Zeit auf´m Weg dahin.

    Doch vielleicht macht die Bildung eines Proletariats anderer als der marxschen Coleur auch ein klein wenig Hoffnung.

    Wir werden´s nicht mehr erleben, vielleicht den Zusammenbruch, damit wir wenigstens diese Genugtuung irgendwo hin mitnehmen können - und wenn´s ins nächste Leben ist

    Die ´Amerikanisierung´ unserer Gesellschaft war bereits vor Jahren abzusehen, ich meine so 1989, als die Weltrevolution Insolvenz anmeldetete ;-D

    Doch ist´s verwunderlich ? Prinzip der Sozialdemokratie war in erster Linie Solidarität, ein zwar viel strapazierter Begriff, in seiner Definition allerdings eindeutig:

    ´Sich auch mal für die Bedürfnisse der anderen einsetzen, auch wenn´s nicht die eigenen sind...´

    Schaut euch im Forum um !

    Na - klingelt´s ?

    Die meisten wollen recht haben um jeden Preis

    Solidarität bezogen auf die Möglichkeit eines Studiums würde eben auch bedeuten, dass die Allgemeinheit eben dieses finanziert.
    Wobei ich durchaus nicht verkenne, dass eine Überintellektualisierung der Gesellschaft dieser nicht unbedingt förderlich sein dürfte.

    Nein, wir finanzieren lieber andere Dinge: Sozialschmarotzer, Afghanistan-Einsätze, Euro-Fighter, neue Knäste, Diäten-Erhöhungen, Unsummen für die nicht mehr nachvollziehbaren Projekte profilierungssüchtiger Politiker, Mehrwertsteuerhöhung - bei der ich einen besonderen Hals kriege, wenn ich daran denke, dass eine Erhöhung von 3% für einen Rentner das hypothetische ´Aus´ bedeuten könnte, während sich die Pfeffersäcke dieses doppelt und dreifach vom Finanzamt wiederholen.

    Na ja, vielleicht wacht mal der ein oder andere auf...

    Tatsache ist einfach, dass der Markt, des Kapitalismus Spielwiese, einfach nur zu ist

    Im Zusammenhang mit dem Klimawandel und der Verknappung der Energieressourcen werden zumindest unsere Nachkommen ein Szenario erleben, von dem Hollywood heute nur träumen kann.

  9. #18
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Demo gegen Studiengebühren

    Kali, ich denke eher die Solidarität musste eingeschränkt werden, weil sie zu oft ausgenutzt wurde.

  10. #19
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Demo gegen Studiengebühren

    Im übrigen, was ich schon vermutet habe hat sich bestätigt nach kurzer Recherche. Die Befürchtung sozial benachteiligte Schichten würden jetzt vom Studium ferngehalten, denn natürlich gibt es Einkommensgrenzen. Etwas anderes hätte ich mir in Deutschland auch kaum vorstellen können.
    erklärte Kühne-Hörmann. Niemand werde durch die Beiträge am Studium gehindert, es gebe großzügige Darlehensangebote mit Rückzahlungspflicht erst ab einer bestimmten Einkommensgrenze und Sozialklauseln bei Geburt von Kindern oder Krankheit.

  11. #20
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Demo gegen Studiengebühren

    Zitat Zitat von Chak3",p="344325
    Kali, ich denke eher die Solidarität musste eingeschränkt werden, weil sie zu oft ausgenutzt wurde.
    Das käme für mich einer Bankrotterklärung gleich.

    Würde nämlich bedeuten, dass ich dich verrecken lassen würde, wenn ich dich eines Tage hungrig am Straßenrand sehen sollte.

    Das möchte ich mir allerdings selbst nicht antun.

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