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Das Schröpfen nimmt kein Ende...

Erstellt von Kali, 16.06.2006, 22:35 Uhr · 111 Antworten · 5.126 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von eletiomel

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    Re: Das Schröpfen nimmt kein Ende...

    der durch den kapitalismus angefeuerte fortschritt kommt doch eine menge menschen zugute oder?

  2.  
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  3. #62
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Das Schröpfen nimmt kein Ende...

    Wie groß ist die "menge" und wie lange noch?

    Im Grunde d'accord, aber ohne Verantwortung und Ethik wird auch dieses Modell scheitern.

    Gruß
    Monta

  4. #63
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Das Schröpfen nimmt kein Ende...

    Zitat Zitat von eletiomel",p="357723
    der durch den kapitalismus angefeuerte fortschritt kommt doch eine menge menschen zugute oder?
    Ja, wir sitzen alle in einem Boot - nur, dass es einige wenige sind, die von der Masse gerudert werden...

    Und wehe uns, die wollen auch noch Wasserski laufen ;-D

  5. #64
    Avatar von eletiomel

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    Re: Das Schröpfen nimmt kein Ende...

    bist du prophet oder so?
    fakt ist alle halbwegs grossen und kleinen nationen haben sich dem system angeschlossen oder wollen unbedingt hinein.
    wo siehst du das ende heraufziehen?
    eine gewisse,durch die aktiv gewollte globalisierung, wohlstandsharmoniesierung findet statt.
    das es immernoch nicht die mehrheit der menschlichen bevölkerung erreicht liegt nicht am system sondern an den eher knappen rohstoffen.

    auch die wohlhabenden haben gerne recht zufriedene menschen um sich herum und sei es nur um nicht in sorge vor einer revolution leben zu müssen.

    ich denke es wird versucht das beste aus der situation zu machen.
    als alternative gibt es nur hauen und stechen,sprich krieg und elend.

  6. #65
    Auntarman
    Avatar von Auntarman

    Re: Das Schröpfen nimmt kein Ende...

    Die "unsichtbare Hand" des Herrn Smith ist auch heute noch gültig. Als Beispiel: Wenn die Unternehmer wirklich nur immer weiter die Löhne drücken und damit die Arbeiter verarmen sollten, gibt es keine Nachfrage mehr. D.h. die "Unternehmerschaft" als Ganzes kann keine Waren mehr absetzten und damit auch kein Geld verdienen, da kein Konsum mehr vorhanden ist. Und davon lebt der Kapitalismus nun einmal. D.h. die Unternehmer als Gruppe haben ein Eigeninteresse, die Löhne nicht zu stark absinken zu lassen.

    Natürlich kann man das Gleichgewicht durch mangelnde Ethik und Moral kurzfristig in Richtung "Ausbeutung" verschieben. Und natürlich gibt es auch in diesem System schwarze Schafe, die egoistisch nur sich sehen. Beispiel: Wenn ich als Unternehmer nur auf meinen eigenen kurzfristigen Vorteil bedacht bin ist es mir egal, ob die Belegschaft Essen, Auto, Fernseher kaufen, d.h. konsumieren kann.

    Zudem dauert es immer etwas, bis die "unsichtbare Hand" eingreift und sich das System wieder einschwingt. Aber es schwingt sich auf jeden Fall besser wieder von alleine ein, als wenn eine staatlich Macht das tut. D.h. der Kapitalismus funktioniert im großen Maßstab, auch wenn es bedauerlicherweise immer wieder Fehlleitungen und Fehlverhalten gegeben hat und geben wird.

  7. #66
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Das Schröpfen nimmt kein Ende...

    Zitat Zitat von eletiomel",p="357740
    [...]auch die wohlhabenden haben gerne recht zufriedene menschen um sich herum und sei es nur um nicht in sorge vor einer revolution leben zu müssen.
    In den USA - so munkelt man - ist noch die Einstellung verbreitet, dass, wenn es dem Fabrikanten gut geht, dem Arbeiter auch gut geht.
    In sich gar nicht so unlogisch.

    Wenn ich das nun richtig interpetiere, dann verzichtet der Arbeiter gerne auf einen Teil seines Lohnes, weil es seinem Chef dann besser geht und somit geht´s dem Arbeiter auch gut.
    Das heißt, der nun noch wohlhabendere Chef kann richtig zufrieden sein, weil seine Arbeiter um ihn rum ja auch zufrieden sind....nein, andersrum.
    Also....

    Nee, irgendwie habe ich mich nun vergallopiert :???:

  8. #67
    Avatar von eletiomel

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    Re: Das Schröpfen nimmt kein Ende...

    kali

    Ja, wir sitzen alle in einem Boot - nur, dass es einige wenige sind, die von der Masse gerudert werden...
    um bei deinem beispiel zu bleiben,ist ein hervoragendes beispiel,die kraftanstrengung die nötig ist um das boot zu bewegen erhöht sich nicht nennenswert durch das zusätzliche gewicht durch die steuerleute und kapitän samt offiziere, die mit im boot sitzen.
    der erfolg das man aber ans ziehl ankommt ist mit kapitän und steuermann sehr viel grösser.

  9. #68
    Avatar von eletiomel

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    Re: Das Schröpfen nimmt kein Ende...

    auch wen der kapitän ein drecksack und die offiziere schinder sind.
    so ähnlich kannst du es dir vielleicht vorstellen. ;-D

  10. #69
    Auntarman
    Avatar von Auntarman

    Re: Das Schröpfen nimmt kein Ende...

    Zitat Zitat von Kali",p="357744
    Wenn ich das nun richtig interpetiere, dann verzichtet der Arbeiter gerne auf einen Teil seines Lohnes, weil es seinem Chef dann besser geht und somit geht´s dem Arbeiter auch gut.
    Ja, so etwas gibt es. Zwar nicht, damit der Chef sich einen zweiten Benz kaufen will. Aber ich habe z.B. schon auf meinen Lohn verzichtet, damit es der Firma (dem Chef) wieder besser geht. Lieber einen Job bei weniger Geld als Insolvenzgeld bekommen (auch das habe ich schon erlebt).

    Nur bei uns wird von gewissen Institutionen und Klassenkampfpredigern der Arbeitnehmerseite ja manchmal eher die Schiene gefahren "rausholen, was drin ist". Ob davon die Firma kaputt geht, interessiert nicht. Und dass die Firma dann evtl. Leute entlassen muss, auch nicht. So vetreten z.B. die Gewerkschaften die Interessen derjenigen, die Arbeit haben. Die draußen vor den Toren stehen, sind nicht von Interesse. Es gibt also nicht nur eine gescholtene Ausbeutung von Unternehmerseite. Btw, wisst Ihr was ein Hr. Bzirske so verdient, der die Interessen der "kleinen Leute" vertritt?

    Ok, jetzt habe ich evtl. das Thema gewechselt. Sorry. Muss ja auch mal gesagt werden, wo doch immer gerne nur auf die "Bosse" geschimpft wird.

  11. #70
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Das Schröpfen nimmt kein Ende...

    Da hab ich ja was verpasst,
    eletiomel, dass du diesen Smith ausgegraben hast, der die klassische angebotsorientierte Wirtschaftstheorie verkündet nach dem Motto geben wir den reichen mehr und mehr, dann wird hinten automatisch für die andern auch was abfallen, das ist doch gequirlte Scheisse ums mal drastisch zusagen. Wo ist denn hinten was abgefallen für die Armen als der D2-Vorstand Millionen Abfindung kassiert hat, erinnerst du dich noch? Oder dieser Peanuts-Erfinder, Breuers von der Deutschen Bank, haben wir nicht in letzter Zeit permanent lesen dürfen, dass die Gewinne ins uferlose steigen und trotzdem Arbeitsplätze weiter abgebaut werden, Lohnverzicht durchgesetzt wird etc pp.?
    Das ganze hat doch weder bei Thatcher noch bei Bush funktioniert.

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