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Das Reisen an sich

Erstellt von Hippo, 12.01.2009, 10:12 Uhr · 12 Antworten · 1.340 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Hippo

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    Das Reisen an sich

    Hier eine sehr schoene Betrachtung. Man muss nur genug Zeit und Geld haben.
    ESSAY ÜBER DAS REISEN
    Setzt euch der Fremde aus!

    Statt sich im Unbekannten zu finden, zahlen Urlauber Geld, um Überraschungen aus dem Weg zu gehen. Der Sinn des Reisens bleibt so auf der Strecke, meint Bestsellerautor Ilija Trojanow. Sein Rat: Reise allein, reise ohne Gepäck und reise langsam.
    .
    .
    .
    <Auszug>
    Einst beinhaltete die Reise – als Metapher wie auch als Realität – ein hohes Maß an Läuterung und Wandlung. In den meisten Religionen galt das Reisen als rechte Lebensführung, als Instrument der Katharsis, als Mittel zur Erleuchtung.

    In dem hinduistischen Lehrbuch "Aitareya-Brahmana" etwa steht geschrieben: "Es gibt kein Glück für den Menschen, der nicht reist. In Gesellschaft von Menschen wird auch der Beste zum Sünder … also brich auf. Des Wanderers Füße sind wie eine Blume: seine Seele wächst, erntet Früchte; seine Mühen verbrennen seine Sünden. Also brich auf! Wenn du rastest, rasten auch deine Segnungen; sie stehen auf, wenn du aufstehst, sie schlafen, wenn du schläfst, sie regen sich, wenn du dich regst. Gott ist der Freund der Reisenden. Also brich auf."
    </Auszug>
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    .
    der Rest steht hier Spiegel online

  2.  
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  3. #2
    Avatar von maphrao

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    Re: Das Reisen an sich

    Naja, viel Geld braucht man eigentlich nicht, man braucht nur Zeit. Wenn man immer die günstigsten Verkehrsmittel und Unterkünfte wählt, auf Party und teures Essen verzichtet, kommt man mit wenig Geld schon sehr weit.
    Leider ist es heutzutage auf Grund von Visa-Regelungen und nötigen Work-Permits nicht mehr so einfach, sich einfach treiben zu lassen und ziwschendurch mal für kleines Geld oder gegen Kost und Logis ein wenig zu arbeiten.

  4. #3
    Avatar von Dieter1

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    Re: Das Reisen an sich

    Ende der siebziger Jahre ging das noch prima.

    Hatte damals 50,-- DM eingesteckt, den Schlafsack mitgenommen, nach Griechenland getrampt und ein Jahr in Kreta gelebt :-) .

  5. #4
    Avatar von Samuianer

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    Re: Das Reisen an sich

    "Man reist um zu reisen und nicht um anzukommen"

    -Goethe-

    habe als 20 Jaehriger auf meiner ersten Indienreise, die 11 Monate dauern sollte mit Hin-und Rueckflug ganze 6000 DM verbrezelt, habe damals (Anfang 70ger) Indien von Sued-bis Nord, von Ost nach West, sowie Nepal bereist!

    Stimmt, zum Reisen braucht es eher den Drang neues, Fremdes kennen zu lernen, als unbedingt Geld!

  6. #5
    Avatar von thai-rodax

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    Re: Das Reisen an sich

    das wichtigste für eine abendteuer-reise:ist zeit.
    sag das mal meinen CHEF

  7. #6
    Willi
    Avatar von Willi

    Re: Das Reisen an sich

    Zitat Zitat von Samuianer",p="677862
    Stimmt, zum Reisen braucht es eher den Drang neues, Fremdes kennen zu lernen, als unbedingt Geld!
    Laßt das mal nicht @Kuki lesen.Nicht das Er eine Weltreise gleich bucht!

    Willi

  8. #7
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Das Reisen an sich

    Tja,
    die guten alten Interrail-Zeiten. BW-Rucksack, Penntuete rein, drei Unterhosen und zwei T-Shirts, und dann ab in den Sueden. Damals durfte man mit dem Ticket durch ganz Westeuruopa, und Jugoslawien. Ceuta war auch mit drin. Was hatten wir an Geld dabei? Jeder vielleicht 200 DM fuer vier Wochen. Es gibt keinen cooleren Weg, als Europa kennenzulernen. Wir haben fuenf Touren gemacht, die spaeteren etwas zielgerichteter.

    Creta war immer eine feste Groesse auf der Reiseroute. Pennen im Olivenhain, den Bauern etwas helfen bei der Feldarbeit, dafuer kostenlos essen und trinken bei Mama Vasilia. War schon schoen.

    Komischerweise sind wir immer gen Sueden gefahren, das Noerdlicheste war Bruessel, nein Amsterdam.

    Chock dii, hello_farang

  9. #8
    Avatar von Dieter1

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    32.013

    Re: Das Reisen an sich

    Die noerdlichste Stadt, die ich je besuchte, war Kopenhagen. Ich hatte dafuer aber einen in Kreta kennengelernten sehr huebschen Grund :-) .

  10. #9
    Avatar von HPollmeier

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    1.959

    Re: Das Reisen an sich

    ... aber was hilft das ganze Reisen, wenn es an der letzten Zeile hapert; und Benn kannte nicht einmal den Massentourismus:


    Gruss
    HPollmeier

  11. #10
    Lanna
    Avatar von Lanna

    Re: Das Reisen an sich

    Es gibt aber auch die andere Seite...

    In Spanien mal ne Familie kennen gelernt die bereits zum 11. Mal auf dem Campingplatz war.

    Habe mich damals schon gefragt: Ist das Urlaub?!

    Die Zeiten mit dem Bahnticket kenne ich, nur ich hatte so wenig Kohle, ich musste trampen. Quer durch Europa. Die Bahn saß nicht drin für nen armen Schüler.

    Einmal in meinem Leben habe ich pauschal gebucht, weil Freunde mitfuhren, und die Angst hatten nichts zum schlafen zu finden.
    Nach einem Tag wusste ich, dass kann es nicht sein.

    Reisen bedeutet für mich unendlichen Freiheit, und Luxus pur.
    Und hat übrigens reichlich wenig mit Geld zu tun...

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