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Das Einzige, was bei der Deutschen Bahn zuverlässig ist......

Erstellt von Clemens, 01.10.2013, 11:36 Uhr · 26 Antworten · 2.391 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Ironman Beitrag anzeigen
    Das Märchen das mehr Leistung = mehr Geld bedeutet, stimmt leider in unser heutigen Zeit so nicht mehr.
    Du hast ja durchaus recht. Nur ziehst du daraus die falschen Schlüsse.
    Denn die Leistung/Qualität wird ja dann trotzdem nicht automatisch besser, wenn es Lohnerhöhungen gibt.
    Du sagst zurecht, dass Arbeitnehmer unzufrieden sind, wenn es nach guter leistung keine löheren Löhne gibt. Wie unzufriden werden dann wohl die Firmenchefs sein, wenn es nach Lohnerhöhungen keine bessere Leistung gibt ???

    D.h. man verlagert lediglich das Risiko vom Arneitnehmer auf den Arbeitgeber. Der trägt aber ohnehin schon das Risiko seines Geschäfts.
    Man spricht ja immer gerne von Gerechtigkeit. Hier würde es dann zu einer extremen Ungerechtigkeit kommen.
    Was wird die Folge sein: natürlich lagern dann Firmen, die es können, ihre Geschäfte ins Ausland aus. Amazon hat nun auch entsprechend nach den Streiks reagiert. Die Lager werden nun bald in anderen Ländern aufgebaut. Die Folge ist dann eben eine höhere Arbeitslosigkeit. Dann subventioniert der Staat eben nicht nur die Aufstockung, sondern gleich den kompletten Lebensunterhalt.

    Es muss einfach ein gerechter Ausgleich zwischen Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Kunde gefunden werden. Und das geht eben nur durch eine natürliche Preis- und Lohnfindung. Allerdings auch mit einem gesunden Verhältnis zwischen Arbeitsplätzen und Arbeitsuchenden.
    Eine Seite kann immer die andere Seite ausnutzen, wenn sie rare Ware anbieten kann.
    Wenn du einen Arbeitsplatz vergeben kannst und es melden sich 100 Leute brauchst du nicht viel Lohn zu zahlen. Hast du aber 100 Plätze zu vergeben und es meldet sich nur einer, hat derjenige natürlich einen enormen Lohn.

    Anstatt sich also über unsinnige Lohngernzen zu streiten, sollte man das Volk eher dazu bewegen, ihre Jobwünsche viel weiter zu streuen. Zudem sollte man anregen, dass viel mehr selbstständig werden. Arbeitelose sollten sich nicht an Leiharbeitsfirmen wenden, sondern sich selbst bei 100 Firmen in die Datenlisten eintragen und flexibel zur Verfügung stehen.
    So enststehen dann enorme Chancen für alle und ein sehr gutes Lohnniveau mit bezahlbaren Preisen.

    Alle Versuche von Regularien können ansonsten nur schief gehen. Ich kenne die Psyche von Arbeitnehmern und Arbeitgebern aus der Arbeit als Betriebsrat und jetzt als Unternehmer sehr gut. Ich weiß auch selber von mir, wie ich mit Lohnerhöhungen umgegangen bin.
    Ich habe früher richtig geackert für die damalige Firma. Als ich nach Lohnerhöhung fragte und nicht genug bekam, habe ich natürlich weniger geleistet. Somit stimme ich ja mit deinem Argument überein. Aber das lag dann eben an dieser speziellen Firma, die eben keine Ahnung hat, wie man Mitarbeiter motiviert. Hätte es tarifliche Lohnerhöhung gegeben hätte ich von vornherein nicht mehr als nötig gearbeitet und danach auch nicht mehr. Warum auch?

    Auch als ich Betriebsrat war habe ich zwar alles für Mitarbeiter gemacht, aber im eigentlichen Job so wenig wie nötig. Warum auch? Man kann ja nicht gekündigt werden. So sind die Menschen eben. Jeder ist doch auf seinen persönlichen Vorteil aus. Und da bilden Arbeitnehmer natürlich keine Ausnahme. Sie haben durchaus einige gute Karten beim Pokern in der Hand - vor allem ihre eigene Arbeitskraft und ihr Wissen. Wenn das aber nicht ausreicht wäre es sehr ungerecht, dass Unternehmer, bzw. die Gemeinschaft für deren eigenes Defizit aufkommen soll.

    Soll heißen: wenn ich weiß, dass es viel zu viele Friseure auf dem Markt gibt, ich dann aber trotdzem eine Friseurausbildung mache, dann muss ich mich auch gefälligst mit der großen Konkurrenz selbst auseinandersetzen. Dummheit ist zwar erlaubt, sollte aber nicht noch unterstützt werden. Das ist meine Devise.

  2.  
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  3. #22
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Clemens Beitrag anzeigen
    .....und deshalb noch mal zurück zu @willi

    ...es ist absolut nichts gegen Dich und Deine Kollegen!! Ihr macht ja Euren Job so gut, wie Ihr das unter den gegebenen Umständen könnt!! Ich wünsche Euch lediglich Chefs, die etwas weitsichtiger sind!! Und dann sind die "Euros mehr" auch gegenfinanziert!!
    Der Thread ist bei mir hier völlig untergegangen. Von daher kann ich erst jetzt antworten.

    Das bei der Deutschen Bahn vieles im Argen liegt wissen wir alle. Da hat nicht nur die Bahn alleine Schuld sondern auch die Politik.
    Es kann z.B. nicht sein, das die Bahn eine jährliche Dividende von 500 Mio Euro an den Staat bezahlen muss. Dieses Geld fehlt dann um die vorhandene Infrastruktur wie es nötig wäre instand zu halten. Die Bahn ist außerdem nicht von der Ökosteuer und EEG Umlage befreit so wie viele Unternehmen. Dies sorgt für einen verzerrten Wettbewerb innerhalb der Verkehrsträger (Straße, Luft).

    Die Deutsche Bahn hat das dichteste Schienennetz von Europa. Das kostet natürlich um alle Anlagen in Schuß zu halten. Das Problem hierbei ist, das diese Kosten ausschließlich die Bahn tragen muss, während bei Neubauprojekten der Bund, Länder, Gemeinden und Bahn sich die Kosten teilen.
    Das sind falsche Anreize von Seite der Politik. So ist es logisch, das die Bahn ihre Infrastruktur verfallen läßt (es wird nur das nötigste in den Erhalt investiert - nennt man auch Flickschusterei) und neue Prestigobjekte wie Stuttgart 21 z.B. werden aus der Erde gestampft.

    In diesem Thread wurden auch schon die Privatbahnen angeschnitten, weil diese günstiger sind. Das ist richtig. Privatbahnen sind viel günstiger weil Sie z.B. nur Züge von A nach B fahren. Außerdem haben Sie nicht diese Personaldecke wie die DB.
    Ein Beispiel aus dem Güterverkehr: Die Privatbahn fährt einen Güterzug von Köln bis an die Deutsch/Polnische Grenze durch. Dafür benötigen sie keinen Rangierbahnhof, weil der Zug vom Lieferanten komplett an den Empfänger geht.
    Die DB hat auch noch solche Züge, aber es werden halt immer weniger weil sie garnicht in der Lage ist so billig zu transportieren.
    Was bleibt also der DB, der Einzelwaggon. Firma 1 aus Buxdehude möchte einen Waggon nach Firma 2 in Cloppenburg verschicken. Dieser 1 Waggon muß jetzt erst in Hamburg, dann in Bremen, Oldenburg ausrangiert werden damit er seinen Empfänger überhaupt erreichen kann. Das sind natürlich extrem hohe Kosten, die die DB gegenüber der Privatbahn hat.

    Bei der DB gibt es auch Wagenmeister, die die Waggons auf Schäden untersuchen, bevor sie den Bahnhof verlassen. Das haben die Privaten überhaupt nicht. Bis jetzt ist zum Glück noch nichts passiert. Aber wir warnen eindringlich davor. Erst gestern mussten wir hier in Hannover einen Privatzug von VTG (Vereinigte Tanklager Gesellschaft) anhalten, weil mit den Bremsen etwas nicht stimmte. Gott gnade da passiert mal was.

    Kommen wir zur Personalpolitik. In den letzten Jahren wurde extrem viel Personal abgebaut. Das heutige Personal ist dermaßen überaltert und auch unmotiviert. Neue Leute kommen keine, wer will schon freiwillig für diesen Lohn Wochenenden/ Feiertagen, kurze Wechsel arbeiten. Mainz ist überall ! und wartet mal ab wenn demnächst die meisten der Ältern in Rente geht was dann erst los wird sein !
    Jeden Monat kloppen wir Überstunden weil das Personal fehlt und das Arbeitsaufkommen ist ja nicht weniger geworden zumindest bei uns auf dem Stellwerk.
    Viele Stellwerksstörungen sind alltäglich geworden womit wir uns rumärgern müssen. Da kommt Freude auf.
    @Clemens hat völlig Recht, wenn Er schreibt das wir kleinen Eisenbahner alles geben um den Betrieb nur halbwegs am laufen zu halten. Aber irgendwann und der Tag wird kommen gehts halt nicht mehr.

    und ob das eine gute Lösung ist Personal von der Straße innerhalb von 4 Wochen in einer Schnellausbildung auf dem Stellwerk einzusetzen, haben wir auch große Zweifel. Die Realität gibt uns schon teilweise Recht.

  4. #23
    Avatar von wasa

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    Aber während des Dienstes im Internet present sein,dazu nimmst du nicht Stellung.

  5. #24
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    Aber während des Dienstes im Internet present sein,dazu nimmst du nicht Stellung.
    Seit wann bin ich solchen Dumpfbacken wie dir Rechenschaft schuldig. Hab mal Eier in der Hose und verberge nicht laufend deinen Online Status. Aber dann würde man ja sehen, das du 18 Std. vor der Kiste sitzt. Kannst überhaupt noch gucken durch die 4 eckigen Augen ?
    Übrigens geht dein ständiges Rumgemotze hier den Leuten ziemlich auf den Geiger. Zieh mal Schlüsse draus.

  6. #25
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    Aber während des Dienstes im Internet present sein,dazu nimmst du nicht Stellung.
    Ist doch bei vielen Firmen sowieso erlaubt. Leider haengen zuviele in "Social Media" aka Facebook & Co. ab. Wenn nicht, dann gibts Smartphones. Wasa, Du bist aus einer anderen Zeit ...

  7. #26
    Avatar von wasa

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    Wenn man bei einigen Leuten in's Schwarze trifft,werden sie sofort ausfällig.

    PS
    @MadMac
    du hast vollkommen recht,aber ich glaube fest das es bei der Deutschen Bahn nicht erlaubt ist.
    Vielleicht sollte man mal anfragen?

  8. #27
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    Wenn man bei einigen Leuten in's Schwarze trifft,werden sie sofort ausfällig.

    PS
    @MadMac
    du hast vollkommen recht,aber ich glaube fest das es bei der Deutschen Bahn nicht erlaubt ist.
    Vielleicht sollte man mal anfragen?
    Nun geb mal nicht so das Unschuldslamm. Hast mich und andere User genug herausgefordert. Das beste wird sein, dich auf Ignore zu stellen. Das ist die beste Idee die man machen kann.

    In C.M gibt es auch so einen, der Leute beim Arbeitgeber anscheißt. Dort bist du in bester Unterhaltung.

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