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Darwin, Evolution, Buddhismus und andere wichtige Dinge

Erstellt von Tramaico, 28.12.2011, 12:19 Uhr · 48 Antworten · 3.532 Aufrufe

  1. #11
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Wieso schaffst du dann nicht mal die Entwicklung von Darwin bis heute nachzuvollziehen? Wies soll dann noch was neues was besseres kommen.

    Sicherlich arbeitest du ja an der Verbesserung der Darwin´schen Lehre, die ja andere schon vielfach vorgemacht haben.
    Darwin ist im Gesamtkonzept fuer mich ohne Relevanz, da ich ja Selbstdenker bin. Er ist fuer mich nur von Interesse als Antagonist zur goettlichen Schoepfung und so wie ich Darwins Konzept verstanden haben der natuerlichen Auslesen. The fittest will survive. Bin ja schon auf die Thematik mit vorherigen Posts eingegangen. Was seine Lehre sonst noch so im Einzelnen vertritt weiss ich nicht. Habe aber den Eindruck, dass im heutigen Zeitalter mehr und mehr vom Homo Sapiens versucht wird, die darwinsche Grundthese zu verwaessern. Nein, wenn ich Darwins Lehre verbessern wollte, dann muesste ich mich erst intensiv mit ihr beschaeftigen und ich habe kein Problem mit Darwin und daher keine Veranlassung mit dem Herrn in Opposition zu gehen.

    Somit vertrete ich einzig und allein die tramaicische Lehre, die gegebenenfalls darwinsche Elemente enthalten kann oder auch nicht. Komme ich in eine Situation, dass ich mich frage was Darwin zu einer bestimmten Problemstellung gemeint hat, dann google ich es einfach nach. Mache ich eigentlich bei allem so. Meist bin ich aber in der Lage meine Fragen selbst zu beantworten, nachdem ich mich einige Zeit intensiv gedanklich mit einer Problematik befasst habe. Somit ist dann Darwins Lehre weder tragend noch fuehrend fuer mich.


    Wenn jeder Physiker die modifizierten Einsteinschen Theorien auf dem Stand 2011/2012 begreifen könnte dann würde es nur von physikalischen Neuerungen sprudeln.

    Die Einsteinsche Theorie ist doch spätestens zum Vordiplom durch. Einstein wurde wiederholt hinterfragt. Was meinst wieviele Kernbausteine gibt es derzeit. Wieviele gab es zu Einsteins Zeiten. Derzeit glaubt man dass noch 1 oder 2 fehlen.
    Was Physiker so treiben und meinen und wie sie zu Einsteins Theorien stehen ist ebenfalls ohne jegliche Relevanz fuer MICH. Muesste es jedoch sicherlich sein, wenn ich mich entschliessen wuerde Physik an einer Uni studieren zu wollen. Das gleiche wuerde fuer jedes andere Studienfach zum Tragen kommen. Wuerde ich Philosophie studieren wollen, dann muesste ich mich zwangslaeufig mit den Aussagen und Thesen fuehrender Philosophen der Alt- und Neuzeit auseinandersetzen.

    Da ich es aber nicht tue, muss ich mich auch nicht mit den Gedankengaengen anderer Leute auseinandersetzen. Koennte es, muss aber nicht. Manchmal interessiert es mich und dann google ich nach, was dieser oder der Vordenker so gemeint hat. Mit manchem kann ich mich identifizieren und nehme es dann gegebenenfalls in meine eigenen Denkprozesse und Fazite auf oder anderes wird einfach verworfen weil es fuer mich nutzlos erscheint oder im krassen Widerspruch zur eigenen bis dato erstellten Philosophie steht.

    Somit ist fuer mich nicht wichtig wer was gesagt hat sondern warum es gesagt wurde. Also eine permanente Hinterfragung anstatt fragloser Annahme. Wie kann ich einfacher unbedeutender Wicht es mir anmassen geniale Menschen in Frage zu stellen. Nun ja, diese Freiheit nehme ich mir einfach und der genialste der Genialen kann mich von diesem Handeln nicht abhalten. Unbelehrbar? Jein.

    Kannst Du Dir vorstellen, welche kreativen Freiheiten mir diese Einstellung beschert? Was sind doch Studenten fuer mentale Sklaven dagegen.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Kannst Du Dir vorstellen, welche kreativen Freiheiten mir diese Einstellung beschert? Was sind doch Studenten fuer mentale Sklaven dagegen.
    Logisch, doch dann besteht die Gefahr am Ende nur noch im eigenen geistigen Kosmos zu leben.

  4. #13
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    ......und so wie ich Darwins Konzept verstanden haben der natuerlichen Auslesen. The fittest will survive. Bin ja schon auf die Thematik mit vorherigen Posts eingegangen. Was seine Lehre sonst noch so im Einzelnen vertritt weiss ich nicht. Habe aber den Eindruck, dass im heutigen Zeitalter mehr und mehr vom Homo Sapiens versucht wird, die darwinsche Grundthese zu verwaessern. Nein, wenn ich Darwins Lehre verbessern wollte, dann muesste ich mich erst intensiv mit ihr beschaeftigen und ich habe kein Problem mit Darwin und daher keine Veranlassung mit dem Herrn in Opposition zu gehen......
    Ich wiedehole mich nochmals. Der Bockmist den du von dir gibt, zeigt ganz deutlich, dass du die zentrale These der Evolutionlehre nicht verstanden hast.

  5. #14
    amb
    Avatar von amb

    Registriert seit
    26.12.2010
    Beiträge
    188
    Also das mit den Majas finde ich Äußerst amüsant.

    Ein Volk, daß es nicht mal schaffte seine eigene Kultur bis zum besagten Endtermin aufrecht zu erhalten soll also so intelligent gewesen sein, diesen letzten Tag genau vorauszuberechnen? Einfach Witzig diese Vorstellung. Vielleicht haben sie sich einfach mal ein paar hundert Jahre geirrt und ähnlich wie der 1000jährige Führer, den Mund (Steintafel) etwas voll genommen.

    War die Steintafel vielleicht ein Vorläufer des Steintisches? Fragen über Fragen... ;)

  6. #15
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von woody Beitrag anzeigen
    Ich wiedehole mich nochmals. Der Bockmist den du von dir gibt, zeigt ganz deutlich, dass du die zentrale These der Evolutionlehre nicht verstanden hast.
    Unsinn, Rudi. Du hast nur ein Problem. Du bist lediglich bildungsgeschaedigt, was Dich am selbststaendigen Denken hindert. Da hat Dir sogar ein einfacher Isaaner einiges voraus.

    Aber dennoch, nun in diesem Thread die Gelegenheit fuer Dich. Licht auf der Buehne und, tratrara:

    "Rudis These zur Evolution"

    Aber net schummeln, und einfach beim schon toten Darwin abschreiben. Sowas machen nur Adlige wie wir wissen, aber kein aufrechter Sozialdemokrat.

  7. #16
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Logisch, doch dann besteht die Gefahr am Ende nur noch im eigenen geistigen Kosmos zu leben.
    ...womit die Majoritaet natuerlich absolut ueberfordert ist und somit ohne Vordenker nicht existieren kann. Selbst Dozenten an Unis. Eine Schande ist das. Somit verlaesst man sich dann oftmals auf Vordenker, die bereits vor Tausend Jahren das Zeitliche gesegnet haben. Sag Franky, tritt der heutige Mensch mangels eigener geistiger Kosmen etwa seit langem auf der Stelle. Natuerlich koennten wir Plato, Sokrates, Aristoteles etc. diesbezueglich um Rat fragen, wenn diese nicht schon lange tot waeren.

    Glueck gehabt, dass es heutzutage wenigstens noch griechische Restaurants gibt.

  8. #17
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    ......Aber dennoch, nun in diesem Thread die Gelegenheit fuer Dich. Licht auf der Buehne und, tratrara:

    "Rudis These zur Evolution"

    Aber net schummeln, und einfach beim schon toten Darwin abschreiben. Sowas machen nur Adlige wie wir wissen, aber kein aufrechter Sozialdemokrat.
    @Robert, langsam wirds lustisch. Ich habe keine eigene These zur Evolution. Mir ist die heute allgemein gueltige Lehre mehr als ausreichend.

    Das was du hier proklamierst, ist ueberholter Sozialdarwinismus.

  9. #18
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Bingo!

    Bin doch bekennender Sozialdarwinist. Gib mal bei google.de die Suchbegriffe "tramaico sozialdarwinist" ein. Ob dieses nun ueberholt ist, ist sicherlich diskutierbar. Fuer die rot-gruene Seite sicherlich schon bei der Geburt des Begriffes ueberhaupt, aber nun ja... du weisst, ja Gutmenschen, Traumschloesser, Genossen und Genossinnen und so. Andere Welten obwohl wir real in einer identischen leben.

    In jedem Fall vielen Dank fuer Deine konstruktive Mitarbeit, lieber Rudi



    Love,
    Dein Robert

  10. #19
    woody
    Avatar von woody
    Dann ziehen wir mal das Wiki zu Rate:

    Sozialdarwinismus

    Ein kleiner Ausschnitt aus dem Wiki:

    Sozialdarwinismus aus Sicht moderner Evolutionstheorie

    n der Biologie hat sich die Ansicht durchgesetzt, dass evolutionäre Vorgänge nicht von einer Höherentwicklung begleitet werden, ja dass eine objektive Einteilung der Lebensformen in höhere und niedrigere Gruppen grundsätzlich unmöglich ist.[127] Genetische Untersuchungen haben die Existenz eines biologisch begründbaren menschlichen Rassenbegriffs, auf dem Rassentheorien und die Ideologie vom „Herrenmenschen“ beruhen, in Frage gestellt.[128] Anhänger des Sozialdarwinismus geben dem Begriff des Survival of the Fittest in der Regel eine Umdeutung, die durch den biologischen Zusammenhang, in den Darwin ihn stellte, nicht gedeckt ist. Laut Darwin war nicht das Überleben an sich, sondern die Zeugung möglichst vieler überlebens- und fortpflanzungsfähiger Nachkommen Grundlage biologischen Erfolges.[129] Die Formel "survival of the fittest" wird im Deutschen oft fehlerhaft übersetzt: Dabei meint sie nicht größte "Fitness", sondern beschreibt die Anpassungsfähigkeit einer Art an die jeweils herrschenden Umweltbedingungen. Dazu zeigt sich, dass sowohl die von Sozialdarwinisten abgelehnte genetische Vielfalt als auch die Existenz altruistischer Verhaltensweisen in der Natur weit verbreitet sind und sich meist positiv auf die evolutionäre Fitness einer Art auswirken. Ein früher Kritiker herkömmlicher sozialdarwinistischer Theorien auf der Grundlage einer Theorie der Kooperation war der Anarchist und Geograph Pjotr Alexejewitsch Kropotkin mit seinem 1902 erstmals erschienen Buch Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt.[130][131] Eine aktuelle Theorie der symbiotischen Evolution vertritt Lynn Margulis.[132][133]
    Der Versuch, mittels einer an der Tier- und Pflanzenwelt orientierten Theorie menschliche Beziehungen erklären zu wollen, ist ein Analogieschluss, der nicht ohne Zusatzannahmen gerechtfertigt ist. Insbesondere ein biologistischer Determinismus wird weithin abgelehnt, da die gesellschaftliche Entwicklung von einer Wechselwirkung von genetischen und kulturellen Faktoren gekennzeichnet ist.[134] Der Mensch kann sich mit anderen Worten durch Veränderung seiner Gene, seiner Kultur oder einer Kombination aus beidem anpassen.[135]
    Zum anderen lässt sich die von Sozialdarwinisten in der Regel unterstellte Unterscheidung zwischen normalen Bedingungen der „natürlichen“ Selektion und einer künstlich bedingten Unterdrückung des Selektionsmechanismus in der Industriegesellschaft aus wissenschaftlich-deskriptiver Sicht nicht aufrechterhalten; der Mensch sei demnach auch in der Industriegesellschaft den „generellen biologischen Gesetzen“ unterworfen.[136]
    Gegen die These der sogenannten genetischen Degenerierung durch den Zivilisationsprozess bringen Dobzhansky und Allen als weiteres Argument, dass genetische Defekte oder Selektionsnachteile oft keine absoluten Größen sind, sondern umweltabhängig entweder Vor- oder Nachteile darstellen können. Was vor dem Hintergrund einer normativen Vorstellung von „natürlicher Umwelt“ ein Nachteil ist, kann in der tatsächlichen, kulturell geprägten Umwelt dauerhaft ausgeglichen werden oder sogar Vorteile mit sich bringen. Deshalb führt das Nachlassen des Selektionsdrucks notwendig dazu, dass „schlechte“ Gene weniger problematisch sind als zuvor.[137] Im Darwinismus kann „Anpassung“ (fitness) nicht anders als über relativen Erfolg bei der Reproduktion definiert werden. Dazu stehen Theorien der wohlfahrtsstaatlichen Degeneration durch vermehrte Reproduktion sozial Schwacher im krassen Widerspruch, die die Anpassungsfähigkeit auf absolute Weise und damit unabhängig von der aktuellen Umwelt bestimmen wollen.[138]
    Aus philosophischer Sicht wird die Gleichsetzung eines biologischen Ist-Zustandes mit einem moralischen Soll-Zustand grundsätzlich abgelehnt (Humes Gesetz, Naturalistischer Fehlschluss).[139] Insbesondere der im Rahmen des Biologismus anzutreffende Versuch, aus der Natur Wertvorstellungen für die menschliche Gesellschaft abzuleiten, stellt als „Appell an die Natur“ logisch gesehen ein irrelevantes Argument (Ignoratio elenchi) dar, siehe auch Moralistischer Fehlschluss.

  11. #20
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Rudi, Rudi. Warum nicht einfach nur eine Linklegung zu dieser meiner Ansicht nach hochinteressanten Abfassung im Wiki? Sozialdarwinismus

    Du beschraenkst Dich lediglich darauf, was sich derzeit in der sehr humanistisch gepraegten Gesellschaft als Anschauung durchgesetzt hat und verschweigst dagegen hochinteressante gegenteilige Denkansaetze. Somit setzt Du Dich nicht kritisch objektiv mit der Thematik auseinander, sondern ziehst Dir nur die Deiner Argumentation gelegenen Passagen heraus.

    Das ist durchaus menschlich und nun ja, ziemlich sozialdarwinistisch. Willkommen im Club. Wir sind ja im Grunde alle nur Menschen, stark durch unsere Genetik und Umgebung gepraegt. Kurzum, Sozialdarwinismus ist aktuell wie eh und je und kann nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden, wie unhuman und ungelegen dies auch sein mag. Die Natur ist wie sie ist. Eine aus humaner Sicht sehr grausame Mutter. Und somit wird der Staerkere immer den Schwaecheren uebertrumpfen. In der Natur wie auch der Soziologie.

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