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Chile Beben hat Erdachse verschoben!

Erstellt von Samuianer, 03.03.2010, 03:52 Uhr · 160 Antworten · 9.245 Aufrufe

  1. #151
    Avatar von rolf2

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    Re: Chile Beben hat Erdachse verschoben!

    Zitat Zitat von Samuianer",p="834726

    Ich brauch gar keine Science Fiction - Realitaet ist schon hammerhart!
    Das ist doch mal ein Statement :bravo:

  2.  
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  3. #152
    Avatar von ReneZ

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    Re: Chile Beben hat Erdachse verschoben!

    Die Leute die das alles messen sind auch selbst betroffen.
    Hier ein interessanter Bericht der geodätischen Station
    TIGO in Concepcion, Chile (Englisch):

    http://igscb.jpl.nasa.gov/mail/igsma.../msg00044.html

    Gruss, René

  4. #153
    Avatar von Dieter1

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    Re: Chile Beben hat Erdachse verschoben!

    Zitat Zitat von Extranjero",p="834698
    Anscheinend kann man sich hier nicht mejhr ernsthaft auch ueber wissernscahftliche Themen unterhalten und verkommt das zum reinen Spass und Bloedelforum. Na, von mir aus.
    Mach mal halblang mit "wissenschaftlich".

    Das Klimagejammere ist eine ueble Geschaeftemacherei, allerhoechstens.

  5. #154
    Avatar von Samuianer

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    Re: Chile Beben hat Erdachse verschoben!

    Zitat Zitat von Dieter1",p="834826
    Zitat Zitat von Extranjero",p="834698
    Anscheinend kann man sich hier nicht mejhr ernsthaft auch ueber wissernscahftliche Themen unterhalten und verkommt das zum reinen Spass und Bloedelforum. Na, von mir aus.
    Mach mal halblang mit "wissenschaftlich".

    Das Klimagejammere ist eine ueble Geschaeftemacherei, allerhoechstens.

    "Der Spiegel" kma mit dem Titel "Waldsterben", einer Woertschoepfung wie "5extourist", im Sommer 1981 schlug dieses Schlgawort wie eine Wasserstoffbombe in die Haekelstuebchen der deutschen Fangemeinde fuer Gruen, alles Gruene, auch Hosen, Jacken, Angelhaken, Buecher, Regalwaende, Futons, Kochtoepfe, Socken, Schuhe, Gedanken und Ideen, seien diese noch so fix, ein!

    Wie seinerzeit der BIG Baennnnggggggggggg!

    Im Laufe der Zeit wurde diese Nachricht immer mehr zur Massage, es wurde der gutglaeubigen, leicht zu veraengstigenden Bevoelkerung immer heftiger immer Skurrileres unter die Haut und die freigelegten Nerven gerieben und das immer intensiver, damit auch keiner auf die Idee kaeme, oder Zeit haette mal darueber besonnen nachzudenken, oder einfach mal SELBST in den Wald zu gehen und sich davon zu ueberzeugen!


    Das dazu gelieferte Titelbild war selbstverstaendlich eine Kollage, rauchende Fabrikschornsteine (von Fabriken die Heute etnweder geschlossen sind oder saniert wurden) und ein mickriges Waeldchen, mit noch mickrigeren, vertrockenden Baumkronen, aber das interessierte keinen, die Message: War umwerfend "UnserWald", der "deutsche Wald", unsere "Lebensgrundlage" der Geburtsort von Robin Hood, Rotkaeppchen und Haensel & Gretel war auf einmal bedroht, der Hort der deutschen Helden wie Armin und seine Cherusker, von Barbarossa, Hagen, Siegfried und Krimhilde, samt Frau Holle und dem boesen Wolf befand sich ploetzlich im Zentrum der Sorgen des deutschen Michels, "unser Wald", unsere "gruene Lunge" unser Stammbaum.

    Wir fanden uns selbst, unseren Nachwuchs, die Oma, Alles direkt bedroht ohne eine tatsaechliche Bedrohung wahrnehmen zu koennen!


    Dann kamen Schlag auf Schlag die Nachrichten, absterbende Waelder, die "Borkenkaeferinvasion".. oh' Horror! Es steigert sich zu einem sinnesbetoerenden Crescendo eines Armageddons dem ALLE, fast ausschliesslich alle, bereit waren ihren GLAUBEN zu schenken!

    Was aber hat das Waldsterben mit dem Klimawandel zu tun? Beide Phaenomene bilden, im Sinne der Kognitionspsychologie, eine KIRCHE!

    Eine neue Religion war geboren!

    Die OEKORELIGION, nun war gruen und Bio angesagt, wurden zum Kateschismus des 20. und 21. Jahrhunderts, empfangen, getragen und behuetet, von einer buergerlichen Unter-und Mittelschicht die im Gesamt, gut versorgt, fast sorgenfrei, ein 40Stunden/Woche Arbeitsleben geniessen durfte!

    Dann kamen die lebensbedrohlichen Horrormeldungen in Steigerung und Schlag auf Schlag, die Pest lag im finsteren Mittelalter begraben, Diphterie, Typhus und TBC in den Archiven der Bundesgesundheitsaemter...Ploetzlich hiessen die neuen "weltweiten Reiter der Apokalypse" BSE, H1N1, Huehner-bis Gefluegelgrippe, Pferdeschupfen, Hasenscharlach, Schweinepest, Atomtod, Gorleben, Feinstaub, Abgasfreie Zone, Ebola, Krieg der Kulturen – neoliberalistische Globalisierung - die roemische Dekadenz des neu entdeckten HartzIV Unterschichten Virus – Prekarisierung, samt 9/11, Guantanamo, Irak-Krieg und Afghanistan Krise.

    Gegen die "Kathedrale", diesen neuen Tempel durch den Glauben an die Klimakatastrophe aufgebaut und gestuetzt, sind allerdings alle bisherigen Angstepidemien kleine Herrgottswinkelchen am Wanderwegesrand des "sterbenden Waldes", der Urkeim der "globalen Klimakatastrophe" war gesetzt.

    Jeder Regenschauer ist nun ein Anzeichen. Jeder milde Winter ein Menetekel. Jeder Sturm ein Anzeichen fuer das nahende Armageddon. Wer DIESE Angst beherrscht und funktionalisieren kann, verfuegt ueber den zentralen Code der Menschheitsaengste.


    Es folgten "The day after", Armageddon, 2012.... Geschaefte mit der Angst, bereitwillig werden Steuererhoehungen, Sondertarife-und Abgaben unter Beihilfe der kollektiven Existenzangst mit spielerischer Leichtigkeit ohne Wiedersprueche, ratifiziert!


    Belegbar, aber verachtet, im Angstrausch vor dem nahenden Klimaarmageddon, verdraengt und voellig ausser Acht gelassen ist das 850 vor Christus die Temperaturen stark absanken, die Alpenpaesse wurden unueberwindbar.

    Um Christi Geburt wurde es wieder waermer – in der Bluetezeit des roemischen Reiches existierte eine dauerhafte Garnisonsverbindung ueber das Schnidejoch nach Norditalien.

    Im Hochmittelalter war es in Zentraleuropa so warm, dass man in Burgen, Schloessern, Kloestern und Kirchen nur selten fror.

    In England wurde in großem Maßstab Wein angebaut. Und dann kippte das Klima, wie so oft in der Erdgeschichte: In der „kleinen Eiszeit“ zwischen 1550 und 1750 (Breughels hollaendische Winterlandschaften, eine gefrorene Themse in London), fror Europa erbaermlich, Ernteausfaelle, wie die "Potato-Famine" in Irland, vielleicht fand der 30jaehrige Krieg hier seine eigentlich Ursache.

    Und in all den Zyklen kamen und gingen die Gletscher, mal sanft, mal polternd, mal langsam, mal abrupt – nur dass vor Jahrtausenden, noch bis vor 70/80 Jahren keine dramatischen Fernsehbilder, kommentiert von duesteren Meteorologen, begleitet von "Kimakatastrophen Dokumentationen" a la Erich von Daeniken, die in die Wohnzimmer flimmerten.

    Nur dieses Mega-Medium Fernsehen, das heute auf dem entlegensten Dorf des Planeten steht und ein Instrumentarium bildet um alle erdenklichen Informationen an die Quellen zu bringen wo sie gewuenscht werden, gibt es erst seit, na' geben wir mal 80 Jahre, wie das gedruckte Medium erst seit etwa 100 Jahren der Menge zugaenglich ist und diese damit auch, was noch besser, vielleicht gar der geheime Sinn ist, immer, ueberall, zu jder Zeit ERREICHBAR!

    Was fuer das Klima bestimmter Erdteile gilt, ist im langfristigen planetaren Maßstab noch dramatischer.

    Heute weiss die Wissenschaft das es mindestens viermal in der Urgeschichte zu ausgedehnten Waermeperioden kam.

    Vor 400.000 Jahren dauerte die „Global Warming“- Phase 30.000 Jahre. Auch in den letzten 3,5 Millionen Jahren taute die Antarktis, wie der Jenaer Geowissenschaftler Lothar Viereck-Goette anhand von Bohrkernen herausfand, mehrmals auf und wieder zu!

    Also in zyklischen Perioden, wie es mal ein regenerischer und mal Ein trocknerer Sommer ist der von milden oder heftig kalten Winter gefolgt wird...!


    Der Kohlendioxidgehalt, heute das "Schluesselindiz" der Global-Warming-These, variierte in all diesen Aeonen heftig.

    Vor einer halben Milliarde Jahren lag er bei 28 Prozent der Atmosphaerengase, um dann in mehreren Kaskaden abzufallen.

    Der Sauerstoffanteil der Erdatmosphaere lag 300.000 Jahre vor unserer Zeit bei 30 Prozent, fiel dann auf 12 Prozent ab (vor 200.000 Jahren), und stieg dann langsam auf die heutigen 21. Prozent..

    Die bittere oder auch befreiende Wahrheit ist: Es gab nie (und wird nie) ein "Normklima" geben, in dem es ruhig, berechenbar, nachhaltig, stabil zugeht.

    Sagen wir: 25-32 Grad im Sommer, 35 Zentimeter Schnee im Winter, blauer Himmel mit ab und an einem maessigen Schauer, keine Uberschwemmungen, keine Schneeverwehungen, keine Lawinen und BITTESCHOEN schon gar keine ERDBEBEN.


    Passt's dann meine Herren?




    Derweil dreht sich die Erde weiter auf ihrem Kreiseltanz, in magischer Harmonie mit den andere Gestirnen, durch den Weltraum um das Urgestirn.....


    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=cWnmCu3U09w[/youtube]




    Aber was ist Rationalitaet gegen dieses schauerhaft, schoene Kribbeln vor der Gewissheit des ultimativen Endes, den nahenden Reitern der Apokalypse, dem sicheren Armageddon?

  6. #155
    Avatar von Samuianer

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    Re: Chile Beben hat Erdachse verschoben!

    ...noch was zum lesen und nachdenken:





    Im Jahre 2005 entdeckte der US-Klimaforscher William Ruddiman bei der Überprüfung langfristiger Klimamodelle eine Anomalie.

    Vor zehntausend Jahren, so Ruddiman, hätte es nach den astronomischen Zyklen, die das Klima prägen, eigentlich deutlich kälter werden müssen. Als Ursache für die Abweichung machte Ruddiman einen bislang unbeachteten Faktor aus: den Menschen. Aber eben nicht den industriellen, die fossilen Energieträger verheizenden Menschen. Sondern den paläolithischen und frühagrarischen Hominiden.

    Nur durch gewaltige Rodungen und Holzverbrennung konnten die Kohlendioxidwerte steigen. Und damit eine Abkühlung entlang des sogenannten Milankovitch-Zyklus verhindert werden.

    „Terraforming“ wurde vor einigen Jahren jener Prozess getauft, bei dem man ganze Planeten klimatisch umformt – eine utopische Technologie, die eines Tages helfen soll, den Mars zu besiedeln.

    Aber nun wissen wir, dass Terraforming schon längst betrieben wird. Viele Landschaften sind das Produkt anthropomorpher Wechselwirkungen.

    [highlight=yellow:b84990af3c]Die Abholzung des Mittelmeergebietes hat erst das mediterrane Klima entstehen lassen. Die Reisterassen Fernasiens verstärken schon seit Jahrtausenden das Mikroklima aufsteigender, regenreicher Winde.[/highlight:b84990af3c]

    Die Pflanzenwelt ist der erste große Terraformer des Planeten. [highlight=yellow:b84990af3c]Die „Erfindung“ der Photosynthese vor eineinhalb Milliarden Jahren durch die Cyanobakterien (Blaualgen) brachte dem Planeten seine erste Klimakatastrophe – die Luft wurde nun mit Sauerstoff „vergiftet“[/highlight:b84990af3c] - für die damaligen Lebewesen reines Gift.

    Vor 530 Millionen Jahren endete die „kambrische Explosion“ – das größte Artensterben aller Zeiten vernichtete 95 Prozent aller Arten. Das gigantische Massensterben ließ innerhalb kurzer Zeit die Meere umkippen - der Kalziumgehalt des Meerwassers verdreifachte sich.

    Für die überlebenden Meeresorganismen ein tödliches Problem. Doch wie immer blieb die Evolution nicht untätig. Im zähen Wirken von Selektion und Adaption brachte sie den zellulären Mechanismus des „Kalzifizierens“ hervor. Die Meeresorganismen „lernten“, den Kalk auf ihrer Außenfläche zu verhärten.

    Die Dinosaurier, die eine Viertelmilliarde Jahre lang diesen Planeten dominierten, waren ganz hervorragende Terraformer; nicht so sehr, weil sie mit ihrem Gewicht die Landschaft plattwalzten, sondern weil sie mit ihren Fressgewohnheiten und Dungkapazitäten ganze Ökosysteme formten.

    [highlight=yellow:b84990af3c]Gerade wenn wir die „Gaia“-Hypothese – die Erde als lebendiger Organismus – ernst nehmen, müssen wir den engen Rahmen homozentrischen Denkens sprengen. Die Evolution hat auf ihrem langen Weg vom Einzeller zur Intelligenz unendlich viele Technologien erfunden. Warum, muss man ketzerisch fragen, „durften“ die Blaualgen das Nervengift Sauerstoff herstellen, die Dinosaurier den ganzen Planeten umformen – aber Menschen haben gefälligst spurenlos auf diesem Planeten zu leben – in einer ökologischen Null-Nische, oder wie man heute zu sagen pflegt „nachhaltig“? Was man auch zynisch mit „am besten gar nicht“ übersetzen könnte...[/highlight:b84990af3c]



    Der unruhige Planet

    Anfang der fünfziger Jahre habe ich mich Ende Januar im Sportschwimmbad auf der Margareteninsel in Budapest stundenlang bei 20 Grad gesonnt. Einige Tage später war der Winter zurückgekommen. [highlight=yellow:b84990af3c]In alten Chroniken kann man nachlesen: Im Sommer 1304 trocknete der Rhein aus. 1624 blühten um die Weihnachtszeit in Hildesheim Rosen. 1718 regnete es von April bis Oktober nicht ein einziges Mal. Dennoch sprach kein Mensch von einer bedrohlichen Klimaverschiebung...[/highlight:b84990af3c]



    Klimafaktor Industrie

    Als Systemanalytiker, der sich intensiv mit prognostischen Techniken auseinandersetzt, bin ich zur Überzeugung gelangt, dass sich das Klima nicht wirklich voraussagen lässt.

    Alle „brute force“ unserer Mega-Computer reicht nicht einmal aus, Regen und Sonnenschein für Kleindettelhausen in 7 Tagen vorherzusagen.

    Unser Planet dreht sich exzentrisch um die Sonne. Die Erdachse unterliegt Unwuchten, die Aktivitäten der Sonne selbst können massive klimatische Auswirkungen haben, auch die Magnetfelder erzeugen Klimaeffekte, Sonnenwinde, kosmische Strahlungen.

    Ebenso verändern die auf der Erde lebenden Organismen ständig Wetter und Klima. Beim turbulenten Prozess, den wir „Leben“ nennen, werden unentwegt Substanzen freigesetzt, entstehen Atmungs- und Verdauungsprodukte, die wiederum Rohstoffe für neues, anderes Leben sind.

    Evolution ist kreative Abfallwirtschaft.

    Der globale Erwärmungsprozess, der sich in den letzten Jahrzehnten abzeichnet, wird eine Erwärmungsphase von vielen sein. Wir wissen KEINESWEGS, welche Dimensionen er haben wird, wann er sich umkehrt. Die Klimaveränderung setzt unsere Technologien einem starken Evolutionsdruck aus. Exzesse des Energieverbrauchs und der Substanzfreisetzungen, wie sie in der „Rohphase“ der industriellen Zivilisation auftraten, werden beendet, technologische Transformationsprozesse beschleunigt.



    Hoffnung auf Innovation

    Menschen sind adaptive Wesen. Sie lernen. Sie können Wandel gestalten. Daran glaube ich. Und ich werde diesen Glauben verteidigen, gegen alle dunklen Auguren des Untergangs, gegen alle Hohepriester, die uns im Namen der Schuldhaftigkeit des Menschen von den Kanzeln „finale Maßnahmen“ verkünden.






    Am 15. März erscheint Matthias Horx´ neues Buch: ANLEITUNG ZUM ZUKUNFTS-OPTIMISMUS - Warum die Welt nicht schlechter wird.- Ein Pamphlet gegen Untergangs-Propheten, Krisen-Gewinnler und Apokalypse-Gurus, Campus-Verlag Frankfurt.

    Viel Spass, zum Wochenende etwas Lektuere, kann als .pdf auch ausgedruckt und unterwegs im Zug, im FLieger gelesen werden...



    Dazu noch aus dem Magazin CICERO entscheidend wichtige Info, die ich interessierten Lesern hier nich vorenthalten moechte:



    Der Führungsstil des Klimaratsvorsitzenden Rajendra Pachauri bringt das internationale Gremium in Misskredit. Der Mann, der angetreten war, die Welt zu retten, kämpft um sein politisches Überleben

    Was ist das wohl für ein Gefühl, eine billionenschwere Kapitalmacht hinter sich zu wissen? Unvorstellbar für unsereins. Doch dem Inder Rajendra Kumar Pachauri, Chef des UN-Weltklimarats IPCC (The Intenational Panel of Climate Change), ist dieses Gefühl vertraut.
    Anfang des Jahres, am 14. Januar, erlebte er – zumindest aus der Ferne – einen neuen Höhepunkt seiner exorbitanten Karriere. Während Pachauri zu Hause in Neu-Delhi die lukrative Zusammenarbeit seines eigenen Energieforschungsinstituts TERI mit dem isländischen „Global Center“ besiegelte und Islands Staatspräsidenten Ragnar Grimsson zur Verleihung des renommierten Nehru-Preises begleitete, trafen sich im UN-Hauptquartier in New York rund 400 institutionelle Investoren aus aller Welt zum historischen „Investors Climate Summit“.

    Die geballte Finanzmacht vertrat 13 Billionen US-Dollar Kapital. Einen Monat nach dem gescheiterten Klimagipfel von Kopenhagen forderte sie ganz in .Pachauris Sinne von der US-Regierung und den globalen Entscheidungsträgern Rückendeckung in Form von verbindlichen Regeln zum Emissionshandel, zur Drosselung von Treibhausgasen und verstärkter Nutzung erneuerbarer Energien. „Das ist es, was Investoren erwarten“, sagte Kevin Parker vom Deutsche Bank Assetmanagement (DeAM), Hauptsponsor des Treffens – und zugleich eines von vielen Instituten, die von Pachauri persönlich beraten werden, während sie ihrerseits ihr Geschäft auf die Botschaften des Weltklimarats gründen. Gegen den Vorwurf des Interessenkonflikts setzte sich der IPCC-Chef energisch zur Wehr: „Mein Verhalten ist über alle Kritik erhaben.“ Alle Einkünfte aus Nebentätigkeiten – 100000 US-Dollar kamen allein von der Deutschen Bank – flössen in die Kassen von TERI, er erhalte persönlich „keinen Penny“, seine Unabhängigkeit sei nicht berührt.

    Rajendra Pachauri hat eine Mission. Das offizielle Foto zeigt Guru-ähnliche Züge. Gegnern bietet er die hohe, gewölbte Stirn. Das IPCC hat von seinen Managerqualitäten enorm profitiert. Es sah sich geschützt, wenn er Zweifel barsch abbügelte – was das UN-Gremium eine Zeit lang fast unangreifbar erscheinen ließ. Doch dieses solitäre, an Selbstherrlichkeit grenzende Selbstvertrauen bekam im Zuge des Rumors um gravierende Fehler und Übertreibungen im 4.
    Sachstandsbericht des IPCC bizarre, mitunter fast gespenstische Züge.



    .....


    Im August 1940 in Nainital in den nordindischen Kumaon-Bergen geboren, genoss er in seiner Heimat eine Elite-Ausbildung. Erste praktische Erfahrungen sammelte er im Management einer Diesellokfabrik in den USA. Pachauri übernahm Beraterfunktionen in Indien, kehrte als Ökonom wieder in die USA zurück. Er beriet zahlreiche Institutionen, darunter die Weltbank, das Entwicklungsprogramm der UN und die indische Regierung, übernahm die Leitung internationaler Komitees und Gesellschaften. 1999 ging er für drei Jahre nach Japan. Die Wahl zum neuen IPCC-Vorsitzenden erfolgte 2002 angeblich auf Druck der Amerikaner. Das UN-Gremium war der Öffentlichkeit damals noch kaum ein Begriff. Das änderte sich schlagartig mit dem 4.
    Sachstandsbericht im Frühjahr 2007, der erstmals einen menschlichen Einfluss auf die Erderwärmung für wahrscheinlich erklärte, und wenige Monate später mit dem spektakulären Friedensnobelpreis für das IPCC.

    Das Prestige und der politische Einfluss, die Pachauri damit zuwuchsen, sind fast unermesslich – und auf verträgliche Weise vielleicht in ein Menschenleben gar nicht zu integrieren. Die Vita verzeichnet die Mitgliedschaft in 78 nationalen und internationalen Gremien und 14 Ehrendoktortitel.
    Seine offizielle Biografie stilisiert den 69-Jährigen zum „führenden globalen Denker und Führer der Forschung“, dessen Name „zum Synonym für den Klimawandel“ geworden sei. Nach der Leitung des Weltklimarats und dem Nobelpreis, den er an der Seite von Al Gore für das IPCC entgegennahm, findet sich Rajendra Pachauri nunmehr „in eine dritte unbenannte Rolle als internationaler Staatsmann hineinkatapultiert“ – ein selbst ernannter Weltenführer ohne fachwissenschaftliche Basis und demokratische Legitimation.



    Quelle:
    http://www.cicero.de/97.php?item=4771

  7. #156
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Chile Beben hat Erdachse verschoben!

    Die Erde existiert seit mehreren MILLIARDEN Jahren.

    Vor laecherlichen 200.000 Jahren oder so, tauchte dann ein bizarres Wesen namens Homo Sapiens auf. Hey Mother Nature, there is a new sheriff in town. Auf einmal ist alles anders. Die Bloedheit wurde geboren.

    Vermutlich von einer uebernatuerlichen Macht geschaffen. Unzweifelhaft ein naiver vorpubataerer Jugendstreich, denn die goettliche Macht muss ja in Relation zum Planeten- und Galaxienalter ja noch einen Milchbart haben.

    Bei Zeus, wenn der Mensch tatsaechlich das intelligenteste Wesen der Erde sein soll, na dann gute Nacht. Egal, wenn es ganz hart auf hart kommen sollte, macht Hollywood eine Reality Show daraus und verkauft sie fuer eine Zillion Sternentaler an die Venus. Happy End.

    Keine Sorge vor der Apokalypse. Was wussten die [s:6db64f1916]alten[/s:6db64f1916] infantilen Mayas schon? Die hatten ja noch nicht einmal Fernsehen oder Internet.

  8. #157
    Avatar von dutlek

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    Re: Chile Beben hat Erdachse verschoben!

    Zitat Zitat von Tramaico",p="838362
    wenn der Mensch tatsaechlich das intelligenteste Wesen der Erde sein soll, ...
    Ja, das ist er wohl, keine Frage. Aber wenn er immer (na ja, fast immer) nur diese Gabe falsch einsetzt, kommt deine zweite Aussage zur Geldung

    Die Bloedheit wurde geboren.
    Der Mensch ansich (ausgenommen irgendwelche Eingeborenen in verschiedenen Erdteilen) ist ne Fehlkonstruktion. Hoffe die Natur korrigiert diesen Fehler irgendwann.

  9. #158
    Avatar von wansuk

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    Re: Chile Beben hat Erdachse verschoben!

    Hoffe die Natur korrigiert diesen Fehler irgendwann
    Nein, die Natur korrigiert NIE.

  10. #159
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Chile Beben hat Erdachse verschoben!

    Zitat Zitat von wansuk",p="838519
    Nein, die Natur korrigiert NIE.
    Muss sie ja auch nicht. Sie ist ja perfekt. So perfekt, dass sie auf ALLES immer die richtige Antwort hat, selbst auf die kuemmerlichen menschlichen Versuche sie korrumpieren zu wollen. Eine wirklich gute Mutter. Intelligent, streng, furchtlos und atheistisch.

  11. #160
    Avatar von tomtom24

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    Re: Chile Beben hat Erdachse verschoben!

    Ich hab da uebrigens auch was zum Thema Achsverschiebung und dessen bedeutung: ein Streit mit meiner Frau verschiebt auch immer - unterschiedlich lange uebrigens - unsere Beziehungsachse... wirkt sich dann auch aehnlich, wie bei der Erde, aufs Klima aus... ;-D Allerdings dann immer weniger Erwaermung (hoechstens heisse Wallungen), denn eher Eiszeit... ;-D

    Aber meist kommt auch wieder Tauwetter. Und selbst die Gewitter haben ihr Gutes: gibt frische Luft im Anschluss... ;-D

    Wenn ich mir so ueberlege, ist gar nicht so OT, Achsverschiebung ist Achsverschiebung. Und je nach Heftigkeit dieser Verschiebung sind die Folgen dann auch von kaum spuerbar bis enorm...

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