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Burma Tourismus - auch Kuoni gibt auf

Erstellt von DisainaM, 06.05.2003, 15:48 Uhr · 11 Antworten · 1.888 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DisainaM

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    Burma Tourismus - auch Kuoni gibt auf

    Aufgrund des immer stärker werdenden Burma-Boykott gibt nun auch Kuoni auf, und bietet keine Burma Reisen mehr an.

    (lieber eine gefakte Demokratie, als eine offene Diktatur,
    irgendwann werden es die burmesischen Militärs lernen.)

  2.  
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  3. #2
    Avatar von seven

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    Re: Burma Tourismus - auch Kuoni gibt auf

    Wusste ja gar nicht, dass es einen richtigen Boykott-Aufruf gibt. Bisher hatte ich eher immer das Gefühl, dass der Tourismus in Burma sowie die Akzeptanz für dieses Land zunimmt. Zumindest ich kenne einige, die in Burma waren oder dort hin wollen. Erst kürzlich in Thailand habe ich jemanden getroffen, der sogar massiv für das Land geworben hat.

    Burma interessiert mich sehr, nur haben mich die politischen Verhältnisse bisher abgehalten dorthin zu fahren. Bringt so ein Boykott etwas? Ich höre öfters Leute, die sagen, dass der Tourismus auch zur Öffnung des Landes beiträgt und damit den Menschen hilft. Auch die Opposition möchte, dass Touristen ins Land kommen, was ich allerdings nur aus unbestätigten Quellen weiß.

  4. #3
    Avatar von DisainaM

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    RANGUN - Nach fast 50 Jahren Militärdiktatur in Burma hat US-Aussenministerin Hillary Clinton dem bislang isolierten Land eine Aufhebung von Sanktionen in Aussicht gestellt.

    Voraussetzung seien aber weitere Fortschritte bei der Demokratisierung und den Menschenrechten.

    Das sagte Clinton am Freitag nach einem langen Gespräch mit Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi in der Hafenstadt Rangun. Clinton sprach sich auch für bessere diplomatische Beziehungen beider Länder aus. Das südostasiatische Land gehört seit langem zur Einflusszone Chinas.

    «Die USA wollen ein Partner Burmas sein», sagte Clinton. «Unsere Unterstützung steigt in dem Masse, in dem wir sehen, dass es vorangeht.» Für eine Aufhebung der Sanktionen sei es noch zu früh.

    «Wenn wir zusammen vorangehen, bin ich überzeugt, dass es auf der Strasse der Demokratie keine Kehrtwende gibt», sagte Suu Kyi. «Auf der Strasse sind wir allerdings noch nicht.»

    Suu Kyi begrüsste die Reformen, die die neue burmesische Zivilregierung begonnen habe. Sie dankte Clinton und dem US-Präsident Barack Obama für deren «vorsichtiges und abgestimmtes» Engagement für ihr Land. Sie bezeichnete den Besuch der US-Aussenministerin als «historischen Moment für unsere beiden Länder».

    Clinton und Suu Kyi sprachen am Freitag in Suu Kyis Haus eineinhalb Stunden miteinander. Bereits am Vorabend hatten sie sich zu einem als privat bezeichneten Essen getroffen. An den Händen haltend und sichtlich bewegt würdigte die US-Aussenministerin Suu Kyis Haltung als standhaft und klar.

    Die 66-Jährige hatte Clinton versichert, dass sie dem neuen Präsidenten Thein Sein vertraut, obwohl er unter der Militärjunta, die sie jahrelang unter Hausarrest eingesperrt hielt, Regierungschef war.

    In Burma nahm im März die erste zivile Regierung seit fast 50 Jahren die Arbeit auf. Das Militär hat sich allerdings mit einer umstrittenen Verfassung entscheidenden Einfluss gesichert. Dennoch gilt Thein Sein als reformwillig.

    Unter anderem liess er mehrere hundert politische Gefangene frei und ebnete Suu Kyi den Weg zurück in die Politik. Sie will im nächsten Jahr bei Nachwahlen für das Parlament kandidieren.
    Burma: Clinton sieht USA und Burma als Partner - Ausland - News - Blick.ch

    obwohl eine offizielle Aufhebung der anktionen noch nicht vorgenommen wurde,

    ist das Rennen eröffnet.

    Frei nach dem Motto, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben,
    bemühen sich erste Unternehmen bereits wieder,
    geschäftlich in Burma einzusteigen.

    Interessant wird die Frage,
    ob Ausländern der Erwerb von Immobilien erlaubt wird.

    Viele wollen sich auf den vielen unberührten Inseln von Burma eine Bergkuppe oder ein Strandareal käuflich erwerben.

    Wer das ursprüngliche Burma noch erleben will, sollte sich seine Digicam schnappen und Burma schnell noch besuchen.

  5. #4
    Avatar von wingman

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    vielleicht wird myanmar die alternative zu thailand für rentner und aussteiger. thailand würgt immer mehr an den bedingungen für ein jahresvisum. es bleibt also abzuwarten was aus myanmar wird. und myanmar hat sehr hübsche töchter...........

  6. #5
    Avatar von siamthai1

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    moin

    sollte es visumvereinfachung in burma einmal für rentner geben , muss thailand nachziehen. die wissen ganz genau was bei öffnung des tourismus
    in burma auf sie zukommt . thailand kann es sich nicht leisten das spiel um die touristen an burma zu verlieren.

  7. #6
    Avatar von Pitmacli

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    Thailand wird nicht gross nachziehen, siamthai1. Bis die umliegenden Länder dieselbe Sicherheit bieten können gegenüber ausländischen Einwanderern wie Thailand - dürften noch ein paar Jahre vergehen. Kommt ein anderer Faktor dazu - Dollar und Euro werden mittelfristig an Kaufkraft gegenüber asiatischen Währungen an Boden verlieren - im Minimum sieht alles danach aus...
    Für reinen 30-Tage-Tourismus ist das Land hier bestens aufgestellt - wir "Asylanten" möchten etwas grosszügigere und rechtssicherere Verhältnisse. Ist effektiv mühsam und teilweise mehr als verwirrend - bis wir einigermassen beruhigt schlafen können. Erleichterungen in einigen Richtungen täten dem Land wie den interessierten Einwanderern, die hier ebenfalls mitgestalten und mitarbeiten möchten, tatsächlich gut. Ob Burma die Tore öffnet oder nicht, ist beinahe bedeutungslos für Thailand selber. Wird jetzt vorderhand einen ganz anderen Spagat zu bewältigen haben - nämlich die Lebensmittelproduktion wieder auf Vordermann zu bringen. Davon hängt die Zukunft des Landes ab - Tourismus ist zwar zweitwichtigste Einnahmequelle - aber Thailand ist dringendst darauf angewiesen, dass es möglichst viele Grundnahrungsmittel selber produzieren kann. Im Gegensatz zu Deutschland und der Schweiz, welche von Dienstleistung, Handel und Technologie profitiert und lebt, lebt Thailand von seinen natürlichen Ressourcen (geistige Ressourcen sind auch natürlich, sorry...). Verspielt Thailand diese Karte (so dumm ist es nicht) - würde es tatsächlich um Jahrzehnte zurückfallen. Lassen wir uns mal von den weiteren Entwicklungen weltweit überraschen...

    Pit - lese gespannt die vielfältigen Meinungen - keine ist falsch - nur - welche trifft dann effektiv zu???

  8. #7
    Avatar von waanjai_2

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    Wettbewerb war immer gut, solange er nicht ruinoes wird.

  9. #8
    Avatar von Pitmacli

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    Ja, waanjai_2 - absolut richtig - gut wird es sein, wenn wir Farangs uns ein bisschen darauf einstellen - nur hoffen und beten wird uns nicht sehr viel nützen - Dir aber muss ich das ganz sicher nicht schreiben... Grüsse Dich Pit

  10. #9
    Avatar von Hans.K

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    Burma, Myanmar…….Kambodscha ist doch auf dem besten Weg sich jede Menge Rentner einzusacken da die dortigen Visa Auflagen um einiges günstiger und zudem auch einfacher sind. Auch die Küche sowie viele Genussmittel die wir aus unseren Gegenden kennen sind dort zu haben.

  11. #10
    Avatar von siamthai1

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    abend die inseln jedenfalls sind knaller ! ich hatte mal das glück vor 25 jahren einmal
    in die für touristen verbotene zone in der andamannensee zu kommen,und was ich da gesehen habe war traumhaft.
    war leider nur 2 tage.

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