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Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbote!

Erstellt von Samuianer, 30.07.2008, 11:04 Uhr · 209 Antworten · 7.691 Aufrufe

  1. #151
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Re: Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbote!

    @kcwknarf
    Vor lauter Aufregung über die bösen Raucher hast Du offensichtlich mein Post nicht richtig gelesen. Die Frage war "stört es, wenn ich rauche ?". Sollte die Antwort "ja" sein, rauche ich selbstverständlich nicht, alles andere wäre frech.

    Dir geht es leider nicht um ein friedliches Miteinander, sondern um einen Feldzug gegen alle Raucher. Dafür ist Dir jedes, noch so absurde "Argument" recht.
    Ich klinke mich an dieser Stelle aus.

    eins noch... Wer einmal die Qualen eines echten Junkies gesehen hat, wird verstehen warum ich um die Differenzierung zwischen Genussmitteln und Drogen gebeten habe.

    Gruss Volker

  2.  
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  3. #152
    Avatar von bmei

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    Re: Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbote!

    Das mit dem einheitlichen Rauchverbot ist doch ganz einfach!

    Hier wies geht von Michael Winkler:

    Wir sind noch immer ein glückliches Land, wenn der erste Filmbericht in Heute (ZDF) über die uneinheitliche Raucherregelung in den deutschen Ländern geht. Dabei gäbe es doch eine wirklich einfache Regel: Jeder Wirt stellt einen Notar ein, unter dessen Aufsicht die Gäste würfeln. Wer eine Eins würfelt, zahlt 10 Seehofer-Euro an seine Krankenkasse und darf dafür rauchen. Wer zwei bis fünf erwürfelt, muß zwar nichts zahlen, darf aber auch nicht rauchen. Den Rest des Abends verbringt er im Sichtfeld einer Überwachungskamera, die direkt ins Innenministerium überträgt. Wer eine Sechs würfelt, darf rauchen, ohne zu zahlen, muß aber vorher eine Broschüre über die Risiken des Tabakrauchs für sich und andere durchlesen. Dies wird mit Unterschrift, vollständiger Adresse und Abgabe der Fingerabdrücke dokumentiert.

    Sehen Sie, mit ein wenig gutem Willen geht doch alles. Und ja, die Würfel werden tagtäglich vom zuständigen Eichamt ausgewechselt. Dafür gibt es einige schöne neue Formulare, die jedes Mal auszufüllen sind.

    Gruß

  4. #153
    Avatar von Samuianer

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    Re: Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbote!

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="616385
    .....Fällt mir auch immer bei Rauchern im Auto auf.
    Machen Fenster auf, weil es sie ja selbst stört im Innenraum. Die brennende Glut wird aus dem Fenster geworfen, landet auf der Straße... Und [highlight=yellow:8b449f864d]wie oft habe ich mich gefragt, ob das mein Reifen aushält?[/highlight:8b449f864d]


    Das duerfte die Kroenung von diesem Fred sein! ;-D ;-D ;-D





    maprao hat sich ja schon zu den Buschbraenden geaeussert, Grillen gehoert auch noch zu einer der Ursachen, man hat herausgefunden das ein Stueckchen Kupferkabel oder gar eine Glasscherbe die Brandursachen sein koennen!

  5. #154
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbote!

    Zitat Zitat von Volker M. aus HH.",p="616612
    Dir geht es leider nicht um ein friedliches Miteinander, sondern um einen Feldzug gegen alle Raucher. Dafür ist Dir jedes, noch so absurde "Argument" recht.
    Ich habe nichts gegen Raucher. Schließlich sind sie nur selber Opfer - oftmals verleitet durch irgendwelche falsche Freunde im Kindesalter. 80% aller Raucher beginnen damit als Kind, verleitet durch falsche Vorbilder.
    Es gibt so viele sinnlose Jugendschutzmaßnahmen, aber wenn es drauf ankommt, scheitern alle.
    Somit sind Raucher i.d.R. selbst ehemals mißbrauchte oder ausgenutzte Kinder. Kein Grund, einen Feldzug gegen sie zu starten.

    Ich führe nur einen Feldzug gegen das Rauchen, bzw. gegen das Gift, das die Tabakindustrie dem Volk unterjubeln will. Bei bestem Wissen übrigens, wie die Propagandaleiterin ja bei Anne Will zugegeben hat. Sie selber würde ihren Kindern ja nie das Rauchen erlauebn und auch nicht vor ihnen rauchen. Auch hat sie nicht ind er Schwangerschaft geraucht. Die wissen also sehr wohl, wie gefährlich Passivrauchen ist. Jährlich sterben 14.000 Menschen alleine am Passivrauchen. Im Vergleich: 500 AIDS-Tote pro Jahr.

    5ex ohne Gummi wird aber als verantwortungslos angesehen (und sogar bestraft), aber einen Nichtraucher vollnebeln gilt als Freiheit des Einzelnen.
    Jeder Autofahrer wird ebstraft, wenn er jemanden überfährt.
    Die Angehörigen der Passivrauchtoten haben leider keinen Anspruch. Schließlich geschieht der Tod schleichend durch Lungenkrebs. Von Raucherbeinen, Asthma, Diabetes etc. will ich gar nicht erst sprechen.

    All diese Tatsachen werden von Rauchern verdrängt und es wird sogar darüber gespottet. All das sind Fakten, die z.B. bei Anne Will angegeben worden sind. Und nichts davon wurde von der Zigarrettenlobby im Studio dementiert. Auch nicht die süchtig machenden Zusatzstoffe, die absichtlich reingemischt werden (nur abhängige Kunden sind langfristige Kunden) und auch nicht das Positionswerbepapier der Zigarettenindustrie zum Kneipen-Raucher-Gesetz, das als Basis im Ausschuß für die Gesetzesvorlage genommen werden sollte (das entsprechende Logo hat man vorher rausgelöscht). Ein klarer Beweis, dass Lobbyarbeit (also Korruption) in der Politik hervorragend funktioniert.

    Ich führe also keinen Kriegszug gegen Raucher, sondern mit euch, damit wir gemeinsam gegen diese bewusstseinschädigendenen Beeinflussungen der legalen Verbrecherindustrie vorgehen können.
    Gerade diejenigen, die es geschafft haben, sich aus der Umklammerung der Pandora zu befreien, sind doch jetzt die meisten, die sich zurecht gegen das Rauchen aussprechen.

    Sie spüren, welche schönen Dinge (frei atmen, die gut riechende Luft und Umgebung endlich einmal riechen und geniessen zu können, keine Abhängigkeit mehr spüren, keine Nervösität mehr, Steigerung des Selbstbewusstseins, klares Denken, keine stinkenden Klamotten mehr, mehr Chancen beim anderen Geschlecht (sofern nicht selber Raucher) usw.).
    sie verpasst haben.

    Das wird doch schon alles seine Gründe haben, oder?

    Fürs Rauchen gibt es nur einen Grund: die Kassen der Zigarettenindustrie weiterhin am Klingeln zu halten.

    Zitat Zitat von Volker M. aus HH.",p="616612
    eins noch... Wer einmal die Qualen eines echten Junkies gesehen hat, wird verstehen warum ich um die Differenzierung zwischen Genussmitteln und Drogen gebeten habe.
    Es mag da Differenzierungen geben. Trotzdem sind Zigaretten Drogen. Ich durfte die Leiden eines Rauchers bei Langstreckenflügen auch oftmals mitbekommen. Bei meiner Mutter klapperten ständig die Finger und der Mund. Schließlich braucht sie normalerweise jede Stunde ihren Schuß Nikotin.

    Und auf einem anderen Flug war mein Vordermann deashlab hypernervös, sprang ständig auf, ging auf und ab, wurde laut und konnte dann nicht anders, als auf dem Klo heimlich zu rauchen. Die Stewardess bekam das trotzdem mit, ermahnte ihn mehrmals, worauf er ausfallend wurde.

    Das alles passiert mir nicht, wenn ich lediglich auf mein Genussmittel verzichten muss.

    Es streiten ja auch nur die Hardliner ab, dass Zigaretten keine Drogen sind. Wir können und aber darauf einigen, dass es innerhalb der Drogen unterschiedliche Abhängigkeitsformen gibt. Das macht Zigaretten aber auch nicht viel besser.

  6. #155
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbote!

    Bei allem Respekt kcwknarf,
    aber wenn ich als Gemuesefreak derartig ueber Euch Fleischfresser herziehen wuerde wie Du es gegen die Raucher machst, dann koennte man mich zu Recht einen militanten Vegetarier nennen.

    Deine Statements haben nichts mehr mit Tolleranz zu tun, muessen sie ja auch nicht. Aber haeng Dir dann bitte nicht das Maentelchen "Ich habe nichts gegen Raucher" um, denn Du hast etwas gegen Raucher.

    Chock dii, hello_farang

  7. #156
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbote!

    Zitat Zitat von hello_farang",p="616622
    aber wenn ich als Gemuesefreak derartig ueber Euch Fleischfresser herziehen wuerde wie Du es gegen die Raucher machst, dann koennte man mich zu Recht einen militanten Vegetarier nennen.
    Nöö, absolut nicht - jedenfalls nicht von meiner Seite.
    Denn das sind schließlich vergleichbare Dinge. Auch beim Fleischfressen wird etwas gegen den Willen eines Unbeteiligten (nämlich dem Tier) getan.

    Und hier sieht man meine Toleranz: auch wenn ich selber Fleisch fresse, würde ich sofort ein Totalverbot unterschreiben, da ich das Leben eines Lebewesens höher einstufe als meinen eigenen Genuß auf Kosetn anderer.

    Der einzige Grund, warum ich Fleisch essse, ist der gesellschaftliche Zwang (damit mein Frau nicht doppelt kochen muss, Gastgeber auf Parties sich nicht extra wegen mir anpassen müssen, damals als Kind von den Eltern vorgeschrieben ("es wird gegessen, was auf den Tisch kommt") etc.)
    Als ich alleine gelebt habe, habe ich zu hause und in Restaurant nie Fleisch, Wurst der Fisch gegessen.

    Und so ähnlich ist es doch auch beim Rauchen. Das meist wird wohl in Gesellschaft (z.B. abends in der Kneipe geraucht). Ist doch auch so eine Art Gesellschaftzwang.
    Und auch die erste Zigarette ist doch zumeist so entstanden. "Ach komm, rauch doch mal eine mit oder bist du ein Feigling?" So ist es mir jedenfalls von Rauchern begründet worden.

    Und gerade aus diesem Vergleich her kann ich doch auch das Verhalten der Raucher so gut verstehen.
    Ich schätze, den meisten würde es viel leichter fallen, aufzuhören, wenn es ein generelles Rauchverbot geben würde. Dann würden sie nicht am nächsten Tag ihre Freunde beim Rauchen treffen, wodurch der Zwang zum Mitaruchen wieder entsteht. Und auch der Genuß des Nichtrauchens würde durch ein weiteres Passivrauchen ja gar nicht bestehen.

    So ist es auch beim Vegetarier. Man selber macht sich zwar am Tod der Tier nicht mitschuldig, aber trotzdem werden weiterhin Tiere getötet. Sie landen dann nur nicht im eigenen Magen, sondern als Überschussprodukt in der Mülltonne. Daher hilft einem "kein-Fleisch-essen" eher einem selber etwas. Ähnlich, wie es nichts bringt, wenn einzelne Raucher aufhören, zu rauchen.

    Es hilft in beiden Fällen nur eines: Totalverbot oder Totalerkenntnis bei allen Beteiligten auf einmal.
    Mir wäre ja auch der zweite Weg viel lieber.
    Doch diese Erkenntnis vermisse ich.

    Auf jeden Fall unterschiede ich sehr wohl zwischen Rauchern und Rauchen, genauso wie zwischen Fleischfressern und der Tat des Mordens. Zumal ja beide Gruppen - wie ich ja erklärt habe - aus vielerlei Gründen abhängig gemacht worden sind oder äußere Umstände einen dazu praktisch zwingen, also genauso Opfer sind. Im Grunde jeden Herzens wollen ja alle Nichtraucher und Vegetarier sein. Das weiß ich doch. Für beide Gruppen ist es aber verdammt schwer, in dieser Welt zu leben.
    Das gilt auch noch für einige andere Gruppen. Aber ich will es erstmal dabei belassen.

    Toleranz hört dann auf, wenn andere unter meiner Freiheit leiden müssen. Ist eine klare Ansage. Ein Raucher benötigt meine Toleranz deshalb nicht, weil er ja nicht unter mir leiden muss. Sobald ich (also nicht ich persönlich, sondern generell ich als Nichtraucher) aus seinem Umfeld bin kann er doch rauchen, soviel er will. Auch eine klare Sache.

    Wieso bin ich also intolerant?

  8. #157
    Avatar von Pee Niko

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    Re: Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbote!

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="616621
    [...]Ich führe nur einen Feldzug gegen das Rauchen, bzw. gegen das Gift, das die Tabakindustrie dem Volk unterjubeln will. [...] Jährlich sterben 14.000 Menschen alleine am Passivrauchen. [...]
    Mit deinem ersten Satz tust du auch Recht; wie du schon sagtest: Rauchen nützt nur Einem, nämlich der Tabakindustrie.

    Leider relativiert dein 2. Satz schon wieder die Seriösität deiner Bemühungen.

    Woher beziehst du dein Zahlenmaterial?
    Der bisher höchste Wert an panikmachender Zahlen, der mir bis dato begegnete, lag bei 3.000 Toten/Jahr in Deutschland.
    Und selbst diese basiert auf reinen Vermutungen, da ein direkter Zusammenhang von Passivrauchen und einzig davon ausgelösten Krankheiten noch nicht bewiesen konnte.
    [...]
    Problematisch aus epidemiologischer Sicht ist die Klärung direkter Zusammenhänge zwischen Wirkung und Ursache. [...]
    Hier zeigt sich in der Tat in etlichen Studien ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krankheiten (etwa Lungenkrebs, koronare Herzerkrankung, COPD), es gibt jedoch auch Metastudien, die diesen Zusammenhang auf der Basis des bestehenden Datenmaterials relativieren [...]
    http://de.wikipedia.org/wiki/Passivrauchen

    Der Wikipedia-Artikel weist ebenfalls auf den vielfach grösseren Anteil an Schadstoffen im Nebenstrom hin, also dem Rauch, der ensteht, wenn an der Zigarette nicht gezogen wird und sie einfach abbrennt.
    Dieser ist dann das grösste Gefahrenpotentiel beim Passivrauchen.

    Um wieviel höher müssten dann die Todesfälle unter den Rauchern sein, die ja nicht nur das Gift bewusst inhalieren, sondern auch während ihrer Rauchtätigkeit dem Nebenstrom ihrer eigenen Zigarette ausgeliefert sind?

    Ich selbst bin seit einigen Monaten Nichtraucher.
    Als Raucher gehörte ich auch eher zu der Sorte Mensch, die versucht haben, ihre Mitmenschen mit ihrer Sucht nicht sonderlich zu belästigen. Ich durfte während meiner fast 20 jährigen Tätigkeit Untertage nicht rauchen, mir fiel es auch nie schwer, Langstreckenflüge ohne Nikotin durchzustehen.

    Trotz dieser anscheinenden Unabhängigkeit vom Glimmstengel habe ich weitergeraucht, mehr als 30 Jahre lang.
    Als ich schliesslich vor ein paar Wochen aufhörte, habe ich alle Tiefen des Nikotinentzuges mitmachen müssen, angefangen von Schweissausbrüchen, über Schlaflosigkeit bis hin zur inneren Unruhe.

    Rauchen ist eine Sucht, durchaus vergleichbar mit Sucht nach "stärkerem Zeuchs". Lediglich Entzugssymptome und Beschaffungsaufwand sind geringer.

    Wer übrigens nicht glaubt, süchtig zu sein, kann sich einfach selbst prüfen.
    Wie hoch ist deine Bereitschaft, am späten Abend, bei einem Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür jagen würde und du selbst in Relax-Kleidung vor dem Fernseher abhängst, dich noch einmal anzuzuiehen, um weitere Glimmstängel zu kaufen?
    Vergleiche dann diese mit deiner Bereitschaft, Bier, Cola, Knabbereien, Pizza o. ä zu holen.

  9. #158
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbote!

    Zitat Zitat von Pee Niko",p="616746
    Jährlich sterben 14.000 Menschen alleine am Passivrauchen.
    Woher beziehst du dein Zahlenmaterial?
    Die Zahl habe ich auch aus der ARD-Sendung "Anne Will" vom Sonntag, als der SPD-Politiker mit einigen Zahlen rumjonglierte - allerdings ohne Quellen zu nennen.

    Ich wollte es mir eben noch mal genau ansehen (kann ja sein, dass ich mich verhört habe), aber ich habe die Sendung leider schon wieder von meiner Festplatte gelöscht.

    Aber an der Stelle noch ein anderes Zahlenspiel, das er aufgestellt hat. Es wird ja immer behauptet, Raucher würden der Gesellschaft gut tun, weil sie so viel Tabaksteuern zahlen. Er hat ausgerechnet, dass die Krankheitskosten etwa 2,5 mal höher sind als die Steuern.
    Insgesamt gesehen schaden Raucher also der Bevölkerung finanziell (von den staatlichen Subventionen zum Tabakanbau mal ganz zu schweigen).

    Zitat Zitat von Pee Niko",p="616746
    Und selbst diese basiert auf reinen Vermutungen, da ein direkter Zusammenhang von Passivrauchen und einzig davon ausgelösten Krankheiten noch nicht bewiesen konnte.
    Sorry, wenn ich das bei mir persönlich eindeutig festmachen konnte (Asthma während meiner Passivrauchenden Kindheit und plötzliches Verschwinden, als ich alleine wohnte), dann sollten das Wissenschaftler erst recht.
    Es sei denn, die Ergebnisse werden gezielt verfälscht (was in der besagten Sendung ebenfalls zur Sprache kam).

    Zitat Zitat von Pee Niko",p="616746
    Um wieviel höher müssten dann die Todesfälle unter den Rauchern sein, die ja nicht nur das Gift bewusst inhalieren, sondern auch während ihrer Rauchtätigkeit dem Nebenstrom ihrer eigenen Zigarette ausgeliefert sind?
    Irgendwann hatte ich mal eine Studie gelesen, die besagt, dass Passivrauchen sogar noch schädlicher als Aktivrauchen ist. Angeblich soll der Nebenstrom gefährlicher als die Gifet sein. Und ein Raucher pafft sich ja selten selber an, sondern eben genau seinen Nebenmann - also vom Raucher weg.
    Ich konnte das selber allerdings auch nicht ganz glauben. Macht die ganze Sache natürlich noch viel schlimmer.

    Zitat Zitat von Pee Niko",p="616746
    Wer übrigens nicht glaubt, süchtig zu sein, kann sich einfach selbst prüfen.
    Ich denke, jeder hat eine Sucht. Ich habe selber auch mindestens zwei, die ich hier aber nicht nennen möchte.
    Der Unterschied ist jedoch, dass die meisten anderen Süchte (auch meine) niemanden gefährden - nur einen evtl. selber.

  10. #159
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbote!

    @kcwknarf,
    Rauchen als Gesellschaftszwang? Vielleicht bei der Jugend, Erwachsene sind alt und selbstbewusst genug selbst zu entscheiden. Das die EU den Trend aus den USA gegen das Rauchen uebernommen hat bescherte uns nun ein weiteres Verbotsgesetz. Neuester gimmic ist ja, das ab in drei Jahren nur noch Kippen auf den Markt kommen duerfen, die von selbst ausgehen sobald man nicht aktiv daran zieht. Noch mehr Dreck beimischen... Hintergrund ist, das angeblich so viele Buden abbrennen weil jemand mit einer glimmenden Kippe eingepennt ist.

    Da ich nur drehe und dazu weisse OCB-Blaettchen nehme, passiert mir das seit Jahren. Kann jede Kippe dreimal anzuenden, denn die Blaettchen ersticken die Glut wenn man nicht daran zieht. Aber das nur am Rande.

    Dieser Wahnsinn, alles mit Gesetzen regeln zu wollen ist doch Schwachsinn, zudem unausgegoren und zweifelhaft (siehe Eingangsposting). Das Nichtraucherschutzgesetz ist Bauernfaengerei, mehr nicht. Und ein generelles Rauchverbot wuerde sich niemals durchsetzen lassen, da kannste sicher sein.

    Ich verstehe durchaus, das sich Nichtraucher durch den Qualm gestoert fuehlen. Und ich achte auch darauf, die nicht zu belaestigen. Aber wenn Nichtraucher wollen, das in Kneipen nicht geraucht wird, dann sollen sie Nichtraucherkneipen aufmachen. Und nicht das Rauchen ueberall verbieten lassen (Totales Rauchverbot, wie Du es wuenschst). Noch gilt in Deutschland das Recht, sich selbst schaedigen zu duerfen.

    Der Kreuzzug gegen das Rauchen ist nunmal auch einer gegen die Raucher und Raucherinnen. Und genau darin liegt meine Kritik an Deiner Position und daran, das Du es immer wieder missionierend in verschiedenen threats reinschreibst. Rauchen ist nicht gesund, das weiss jedeR RaucherIn, aber es ist unsere Entscheidung ob wir rauchen oder nicht. Selbst eine Prohibition wuerde unterlaufen werden, und ich waere mit Spass dabei. Unsere Nachbarn oestlich der Oder-Neisse-Grenze wuerden sich die Haende reiben. Und die Schweizer.

    Und nochmal ein paar Takte zum Fleisch: Gesellschaftszwang? Na nun wirklich nicht! Selbst bei einem Barbeque oder Spanferkelessen wird ja schliesslich auch Salat gereicht. Ich habe in Deutschland und/oder z.B. Thailand kein Problem damit, das ggf. eben nur fuer mich extra gekocht werden muss. Man muss bloss den Mund aufmachen und es eindeutig klarstellen. Das wird akzeptiert, so meine bisherige ueber 18-jaehrige Erfahrung mit dem Thema. Es war fuer mich der wichtigste/erste Grund, etwas thai zu lernen.
    Die Etikfrage lasse ich mal aussen vor, es gibt zig Gruende warum der Konsum von Fleisch (in den Mengen wie in Europa) nicht gut ist. Herzverfettung, Uebergewicht, Knie- und Rueckenprobleme, Atemnot bei Anstrengung, das Mitessen der Antibiotika fuer Schweine und Huehner der Massentierhaltung, usw... Was die Folgekosten fuer die Krankenkassenbeitraege bedeutet will ich gar nicht so genau wissen.

    Als Selbststaendiger bin ich privat versichert. Habe beim Abschluss der Versicherung Fragen beantworten muessen, u.a. "Sind sie Raucher?" "Ja" Meine Gegenfrage, ob es einen Bonus fuer Vegetarier gibt wurde mit einem belustigten "Nein" beantwortet. Anschliessend habe ich 10 Minuten darueber diskutiert, und dem Versicherungsfuzzi war danach ziemlich klar, das da was im Argen liegt...

    Chock dii, hello_farang

  11. #160
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbote!

    So, ich muss mich korrigieren.
    Ich habe doch noch im Internet die Zahl gefunden, die Lothar Binding tatsächlich genannt hat.
    Es sind 3301 Passivrauchtote pro Jahr.

    Auf die 14000 kam ich wohl wegen dem Vergleich mit den Steuern und den Krankenkosten. Da sind es nämlich 14 Millarden Steuern (zu 40 Milliarden Krankenkosten).

    Tut mir leid, war keine Absicht. Aber auch über 3000 sind ja ganz ordentlich - rund 10 Tote pro Tag - mehr als bei Terroranschlägen oder Anschlägen im Irak oder Jordanien.

    Von daher gesehen ist es wesentlich gefährlicher nach Deutschland zu reisen als in ein Kriegsgebiet (vorausgesetzt, es gibt dort keine Zigaretten).

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