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Buddhismus ohne Lehre von den Wiedergeburten?

Erstellt von storasis, 10.11.2012, 15:07 Uhr · 247 Antworten · 9.335 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von storasis

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    "volksfromm" ist für mich ein thailändischer Buddhist, der beim Hindutempel opfert. (Natürlich nicht nur dort - auch den Hausgeistern z.B.)

  2.  
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  3. #22
    Avatar von phimax

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    Zitat Zitat von storasis Beitrag anzeigen
    "volksfromm" ist für mich ein thailändischer Buddhist, der beim Hindutempel opfert.
    Zitat Zitat von storasis Beitrag anzeigen
    ...was aber wiederum wohl auf die Volksfrömmigkeit nicht wirklich zutrifft....
    Da hast du dann wohl Recht, denn wieviele Thai gehen schon in einen der wenigen Hindutempel...

    Oder bezog sich deine Frage/Aussage darauf, dass vieles des damaligen Brahmanismus/Hinduismus den Weg in den Buddhismus fand?

  4. #23
    Avatar von Chinchuk

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Holsten oder Bayernbier geht auch,

    aber warum seine Ressourcen für solch einen Schwachsinn verschwenden ?????
    Wer sich nie die Frage nach dem "woher", "wohin" und damit nach dem "Sinn des Lebens" stellt, ist entweder geistig behindert oder steht auf dem Niveau eines Tieres. Nein, niedriger: das Tier hat nämlich nicht den Verstand mitbekommen, im Gegensatz zum Menschen.

  5. #24
    Avatar von phimax

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    ...da die Toten bereits zwangslaeufig erleuchtet sind und sich wieder im Zustand der vollstaendigen Harmonie befinden. [...]
    Ansich ist alles unwahrscheinlich simpel und es bleiben keinerlei Fragen offen. [...]
    Bin gespannt, ob es diesmal klappt.
    Nicht wirklich...
    Es liest sich so, das Wesen nach ihrem physischen Tod im Nirvana angekommen sind, ใช่มั้ย?
    Wenn das alles ist, dann habe ich es soweit verstanden.
    Es würde allerdings weitere Annahmen des Samsara etc. imho vernachlässigen.

    Keine Seele is' klar.
    Was ist aber mit Beispiel (zur nächsten Runde im Samsara) der heruntergebrannten Kerze, die vor dem erlöschen eine neue Kerze entzündet (erklärte mir mal eine Mönch des Berliner Waldtempels)?

    Was ist mit den angeblichen Worten Buddhas (seine Reden wurden angeblich nie live dokumentiert), dass er aus einer anderen Daseinsform zurückgekehrt ist/wäre (gibt ja dazu auch einen buddhistischen Gedenktag)? So wie die Quelle von @Tanha schreibt: Alles Blödsinn?

  6. #25
    Avatar von phimax

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    Zitat Zitat von Tanha Beitrag anzeigen
    Der berühmte thailändische Mönch Buddhadasa vertrat wohl eine ähnliche Meinung. Siehe:
    Leider reicht mein Englisch nicht aus, um solche Text zu verstehen.
    Gibt's vergleichbares in Deutsch?

    P.S. Google hilft: Schriften zum Thema in Deutsch
    Speziell: Ajahn Buddhadasa: Anatta und Wiedergeburt (PDF)

  7. #26
    Avatar von Chinchuk

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott. Es gibt nur einen Gott, den eigenen Verstand, Herr ueber Tod und Wiedergeburt.
    Buddha hatte bei seiner Erleuchtung selbst seine Gotteserfahrung. Sinngemäss sagte er: "Schauend auf den Schöpfer der Hütte meines Lebens, habe ich viele Geburten durchlaufen. Schmerzvoll ist es, wiedergeboren zu werden. Aber nun, Schöpfer der Hütte, du bist gesehen worden. Du sollst diese Hütte nicht wieder errichten."

    Somit war für ihn die Gotteserkenntnis das Ende des Rades der Wiedergeburt. Es ist eine Fehlentwicklung, Gott aus dem buddhistischen Glauben auszuklammern. Die Lehre des Buddha liefert keine atheistische Erklärung für die Perfektion der Schöpfung. Menschen haben die Existenz eines Gottes einfach geleugnet, aber keine rational einleuchtende Erklärung für die Schöpfung geliefert. Im Gegenteil: sie haben Buddha zu einem Götzen gemacht, zu einem Ersatzgott. Buddha sagte nie, er sei Gott. Er sagte nie, er sei der Schöpfer alles Seins. Trotzdem errichten verblendete Menschen Statuen von ihm. Sie räuchern ihm, sie beten ihn an. Wie kann er sie erhören, wenn er doch angeblich im "Nirwana" ist?

  8. #27
    Avatar von phimax

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    Zitat Zitat von Chinchuk Beitrag anzeigen
    Es ist eine Fehlentwicklung, Gott aus dem buddhistischen Glauben auszuklammern.
    Die Lehre des Buddha liefert keine atheistische Erklärung für die Perfektion der Schöpfung.
    Warum genau?
    Und, möchtest du damit andeuten, dass nur eine theistische Erklärung Gültigkeit besitzen kann resp. darf?

  9. #28
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von phimax Beitrag anzeigen
    Alles Blödsinn?
    Es gibt nur einen Einzigen, der Dir diese Frage beanworten kann. Du selbst.

    Verdammte Selbstverantwortung.

  10. #29
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Chinchuk Beitrag anzeigen
    Buddha hatte bei seiner Erleuchtung selbst seine Gotteserfahrung. Sinngemäss sagte er: "Schauend auf den Schöpfer der Hütte meines Lebens, habe ich viele Geburten durchlaufen. Schmerzvoll ist es, wiedergeboren zu werden. Aber nun, Schöpfer der Hütte, du bist gesehen worden. Du sollst diese Hütte nicht wieder errichten."

    Somit war für ihn die Gotteserkenntnis das Ende des Rades der Wiedergeburt. Es ist eine Fehlentwicklung, Gott aus dem buddhistischen Glauben auszuklammern. Die Lehre des Buddha liefert keine atheistische Erklärung für die Perfektion der Schöpfung. Menschen haben die Existenz eines Gottes einfach geleugnet, aber keine rational einleuchtende Erklärung für die Schöpfung geliefert. Im Gegenteil: sie haben Buddha zu einem Götzen gemacht, zu einem Ersatzgott. Buddha sagte nie, er sei Gott. Er sagte nie, er sei der Schöpfer alles Seins. Trotzdem errichten verblendete Menschen Statuen von ihm. Sie räuchern ihm, sie beten ihn an. Wie kann er sie erhören, wenn er doch angeblich im "Nirwana" ist?
    Verfluchte Metapher.

    Der Dalaih Lama sagte einmal "ich bin nur ein einfacher Moench" und traf hiermit den Nagel auf den Kopf, obwohl er von Vielen als Reinkarnation verheiligt wird.

    Der "Buddha" war auch nur ein einfacher Mensch. Ja, er hat viele Tode und Wiedergeburte im Leben durchlitten, ehe er zur Erkenntnis kam. Er verstand, dass Leid unnoetig ist und konnte somit aus den Kreislauf ausbrechen. "Gott" liegt in jedem selbst, er ist die Erkenntnis. Es ist doch letztendlich alles so einfach. Fuer einen Buddhisten ist der Grund des Seins und des Sterbens ohne jegliche Relevanz. Es ist einfach so wie es ist und es ist gut so, wie immer es ist. Damit zu hadern kann nur zu Leid fuehren bedingt durch unerfuellte Hoffnungen.

    Wer zu einem toten Menschen betet und sich Hilfe von diesem erhofft, ist schlichtweg nur eins. Ein Dummkopf. Buddha konnte sich selbst befreien und konnte als Mensch lediglich Empfehlungen basierend auf seinen Erfahrungen erteilen. Nicht mehr und nicht weniger. Wie kann er ein Gott sein, wenn er noch nicht einmal wusste, dass die Erde keine Scheibe ist und sich kein Olymp ueber dieser woelbt?

    Der Mensch Siddhattha Gotama setzte sich unter einen Baum und verwendete seinen Verstand, verwirrt durch das irrsinnige Treiben seiner Mitmenschen. Kein ueberirdisches Wesen hat zu ihm gesprochen und ihn erleuchtet. Er erkannte einfach die Simplizitaet des Seins und nachdem der Groschen gefallen war wurden Sein und Nichtsein eins. Relevantes wurde irrelevant. Diese Erkenntnis huellte ihn ein wie ein wohlige Flauschdecke einen von der Kaelte schuetzt. Goile Poesie, net wahr?

    Ist etwas goettliches daran, wenn sich jemand mit einer Decke vor der Kaelte schuetzt? Macht ihn dies ueberirdisch und goettlich? Kann er wie die Zahnfee auf einmal Wuensche erfuellen speziell auch noch dann, wenn er bereits vergangen ist? Anscheinend gibt es einfach nicht genug Feigenbaeume in der Welt oder nicht genug Verstand oder es mangelt gar an beidem.

    Hut ab, Herr Gotama war in der Tat ein Fuchs. Er musste ohne jegliche Grundlage und Direktiven voellig eigenstaendig zur Erkenntnis gelangen. Wie einfach es doch die Menschen dagegen heutzutage haben, da sie auf seiner Geistesarbeit aufbauen koennen. Doch selber denken ist anscheinend schon zuviel und es werden dennoch wie immer Abkuerzungen gesucht und immer jemand, der fuer einen die Kastanien aus dem Feuer holt. Oh Buddha erleuchte mich, oh Buddha stehe mir bei. Gib ihnen eine Hand und sie wollen einen Arm und enden dadurch letztendlich mit leeren Haenden und einem leeren Kopf bis die Erloesung durch den Tod zwangslaeufig eintritt. Asche zu Asche, Staub zu Staub, Ich zu nichts.

  11. #30
    Avatar von raksiam

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    Zitat Zitat von phimax Beitrag anzeigen
    Da hast du dann wohl Recht, denn wieviele Thai gehen schon in einen der wenigen Hindutempel...
    Sehr viele. Viele haben sogar indische Gottheiten Zuhause stehen und opfern dort auch. Die Thai's haben ein fuer die meisten Europaerer sehr eigenartigen Verstaendnis von Religion und Glauben.

    Religion und Glauben sind sehr persoenliche Dinge. Dafuer braucht man weder Lehrer noch Vorschriften. Mir muss keiner dsagne an was ich glauben soll und was ich beten soll. Das ist aber nur meine persoenliche Meinung dazu.

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