Umfrageergebnis anzeigen: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

Teilnehmer
36. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Sie macht ihre Sache gut - besonders Kleinsparer hat sie vor Verlusten geschützt

    1 2,78%
  • Ob das Krisenmanagement die erhoffte Wirkung zeigt, kann man erst später sagen

    6 16,67%
  • Nein, die Banken werden die Hilfen nicht in Anspruch nehmen, da sie ansonsten Managergehälter zusammenstreichen müssen

    0 0%
  • Merkel hat versagt - ihre Pläne nehmen zu wenig Rücksicht auf die Steuerzahler

    4 11,11%
  • Diese Krise ist nicht mehr zu regulieren, da können auch Politiker nichts ändern

    8 22,22%
  • Alles heisse Luft, die Krise ist halb so schlimm

    1 2,78%
  • Mir ist das alles völlig egal. Ich stehe über allem.

    5 13,89%
  • Die Ablehnung des Rettungspakets durch Grüne und die Linke war richtig. Die parlamentarische Kontrolle ist nicht ausreichend.

    11 30,56%
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Ergebnis 41 bis 50 von 56

Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

Erstellt von Paddy, 17.10.2008, 12:31 Uhr · 55 Antworten · 3.300 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Conrad

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    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Zitat Zitat von Paddy",p="645555
    Du hast wirklich eine wunderliche Art die Welt zu betrachten.

    PS. Welche Steuersubventionen und Abschreibungsmöglichkeiten hast Du wohl im Laufe Deines Lebens in Anspruch genommen?
    Das aus Deutschland massenweise gut ausgebildete Leute abhauen, kann ich nachvollziehen. In einem dermaßen aufgeheiztem Neid- und Haßklima zu arbeiten, als Firmeninhaber oder Manager, wer will das schon auf sich nehmen.

    Wenn ich jetzt 35 wäre, würd ich auch umgehend die Kurve kratzen, nach Australien zum Beispiel.

    All das ist nichts anderes als die Rückkehr des totalitären Denkens. Und die fiebrige Schadenfreude, die so viele erfasst hat, zeigt, wie ungeduldig dieses Denken auf seine Rückkehr gewartet hat, wie stark der Druck geworden sein muss in den dunklen Jahren der "neoliberalen Revolution". Denn das gehört natürlich auch zum Mythos: dass in Deutschland mit Ronald Schröder und Margaret Merkel die reine Lehre an die Macht gekommen ist, dass es dasselbe Denken war, das zur Agenda 2010 und zur Finanzkrise geführt hat. Mit der vermeintlichen "Verstaatlichung" der Banken wird demnach gleichzeitig historische Gerechtigkeit vollzogen.

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/k...art141,2641995

    Bei Schröder hieß es immer, der Sozialstaat treibt Deutschland in den Ruin, jetzt ist es der böse Kapitalismus.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von mipooh

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    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Nachdem nun der Huber zurückgetreten ist und bei der KfW ermittelt wird, wäre es an der Zeit mal über eine vierte Instanz der Gewaltenteilung nachzudenken.

    Ich könnte mir da ein Bürgergremium vorstellen, das mit polizeiähnlichen Befugnissen Politiker und Verwaltungen konrolliert, also so ähnlich wie es der Staat derzeit mit den Bürgern tun kann, nur eben auch umgekehrt...

    Somit wären viele Hartz4ler mit ordentlichen Gehältern von der Straße und die Kosten würden sicher durch eingesparte Korruptionskosten ausgeglichen werden können...

  4. #43
    Avatar von Dieter1

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    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Lamai, Schroeder war neben Schmidt der faehigste Bundeskanzler aller Zeiten.

    Der schlechteste Bundeskanzler aller Zeiten war Helmut Kohl.

  5. #44
    chrisu
    Avatar von chrisu

    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Zitat Zitat von Dieter1",p="645698
    Lamai, Schroeder war neben Schmidt der faehigste Bundeskanzler aller Zeiten.

    Der schlechteste Bundeskanzler aller Zeiten war Helmut Kohl.
    dieter, das mit dem schröder musste jetzt aber erklären.
    schröder machte auf mich den eindruck wie mayer-vorfelder beim dfb.

  6. #45
    Avatar von Dieter1

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    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Das erklaer ich Dir nicht Chris, weil ich bei Dir eine vorhandene Basisintelligenz vermute.

  7. #46
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Zitat Zitat von Lamai",p="645676
    In einem dermaßen aufgeheiztem Neid- und Haßklima zu arbeiten, als Firmeninhaber oder Manager, wer will das schon auf sich nehmen.
    Da gibt es wenigstens gute Gründe, wie man spätestens heute weiss.

    Warum aber ALG II Bezieher sich dem aussetzen sollten, auch von Deiner Seite, erschliesst sich mir nicht so recht.

    Zitat Mipooh: Ich könnte mir da ein Bürgergremium vorstellen, das mit polizeiähnlichen Befugnissen Politiker und Verwaltungen konrolliert, also so ähnlich wie es der Staat derzeit mit den Bürgern tun kann, nur eben auch umgekehrt...

    Somit wären viele Hartz4ler mit ordentlichen Gehältern von der Straße und die Kosten würden sicher durch eingesparte Korruptionskosten ausgeglichen werden können...(Zitat Ende)

    Prima Vorschlag. Da würde ich mich gern bewerben. ;-D

  8. #47
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    @Lamai

    Interessanter Link. Und so gründlich.

    "Falls es nicht gelingt, die Atomkraft bis 2002 durch Sparen und regenerative Energien zu ersetzen, was leider unwahrscheinlich ist, wird auch der Hunger nach sauberem russischen Erdgas steigen."

    Immerhin gelingt es dem Autor zu erkennen, daß Änderungen im nachherein schlecht zu realisieren sind. :bravo: ;-D

  9. #48
    ray
    Avatar von ray

    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Zitat Zitat von Dieter1",p="645698
    Lamai, Schroeder war neben Schmidt der faehigste Bundeskanzler aller Zeiten.
    Servus,

    Schröder hat mit seinem aufgesetztem, schmierigen Lächeln in erster Linie bei älteren Damen punkten können. Die lassen sich von so etwas am ehesten beeindrucken

    Gruß Ray

  10. #49
    Avatar von mipooh

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    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Verstehe ich auch nicht, wie jemand Schröder als Sozialdemokraten ansehen kann... der ist so sozial und demokratisch wie die meisten CXX-Leute christlich sind...

  11. #50
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Donnerstag, 23. Oktober 2008
    Regeln für die Finanzmärkte
    Krise als Chance

    Von Markus Mechnich

    Schadenfreude ist nicht sein Ding. Sven Giegold hat Attac mitbegründet und jahrelang gegen die hemmungslose Globalisierung und die Gier im Weltfinanzsystem gearbeitet. Doch die globale Finanzkrise freue ihn "natürlich nicht", sagt Giegold gegenüber n-tv.de.

    Mit rund einer halben Billion Euro will die Regierung die Finanzkrise bewältigen. Eine Lösung sei das nicht, sagt Giegold. Die Probleme seien nicht wirklich angegangen worden und die Ursachen "noch gar nicht richtig aufgearbeitet".

    Ein "gewisses Gefühl von Genugtuung" gibt Giegold zu. Lange Zeit sei Attac belächelt worden. Bestenfalls. In der Öffentlichkeit dominierten die Bilder von gewalttätigen Protesten von Globalisierungskritikern in Genua, Seattle oder Göteborg. In diesen Topf wurde auch Attac gerne geworfen. Dabei wurde oft übersehen, dass parallel zu den Treffen der G8 ein inhaltlich anspruchsvolles Programm absolviert wurde, ernstzunehmende Alternativen zur marktliberalen Globalisierung erarbeitet wurden.

    Regeln für die Märkte

    Giegold will den globalen Finanzmärkten Regulierungen auferlegen, er will die Globalisierung nach sozialen und ökologischen Regeln organisieren. Diese "Grundhaltung" sei in der aktuellen Krise Konsens geworden. Ein radikaler Paradigmenwechsel. Vor einigen Monaten war es noch der smarte Banker, der das Ideal der Globalisierung vorgab.

    Doch die Globalisierungskritiker kommen bislang nicht recht zum Zuge. Das ist bereits am Beraterstab der Bundeskanzlerin zum Rettungspaket erkennbar. Dort saß zum Beispiel Jörg Asmussen, Staatssekretär im Finanzministerium und erklärter Anhänger einer kaum regulierten Finanzwelt. Asmussen gehört auch einer exklusiven Expertenkommission an, die im Auftrag der Bundesregierung eine Reform der Finanzmärkte erarbeiten soll. Schließlich soll das Rettungspaket der Grundstein einer neuen Finanzmarktsverfassung sein.

    Fragwürdige Berater

    Noch vor zwei Jahren machte sich Asmussen stark für ABS-Produkte. ABS steht für "Asset Backed Securities". Dieser Markt sollte sich in Deutschland "stärker als bislang entwickeln", war in der "Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen" zu lesen. Deshalb sollen die Unternehmen auch nicht mit unnötigen Dokumentationspflichten belastet werden. Just diese Produkte waren es unter anderem aber, mit denen die faulen Subprime-Kredite von den USA nach Europa transferiert wurden.

    Auch die übrigen Rettungsberater sind alte Bekannte. Der Chef der Bundesbank, Axel Weber, gehörte ebenfalls zu der Fraktion, die eine stärkere Regulierung im Finanzsektor ablehnte. Im Finanz- und Haushaltsausschuss des Bundestages, der die Bankenaufsicht neu regeln soll, wehrte er sich jüngst heftig dagegen, dass seine Bank unter die Aufsicht des Finanzministeriums kommen soll.


    Ein weiterer Beteiligter ist der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann. Als mit Investmentbanking noch Milliarden verdient wurden, meinte der Banker, auf das Privatkundengeschäft verzichten zu können. Die Kehrtwende kam im vergangenen Jahr. Giegold findet das "verrückt". "Da wird eben deutlich, dass der Filz nicht durchschnitten ist." Die Leute, die schon lange vor der Krise gewarnt hätten, blieben außen vor.

    Europa, China, Indien

    Was aus dem ambitionierten Projekt Finanzmarktverfassung wirklich wird, bleibt damit offen. Die Folgen für die Realwirtschaft hingegen werden wir alle spüren. In China klingeln angesichts der sich abzeichnenden Rezession die Alarmglocken. Dort sieht Giegold "eine riesige soziale Bombe". Brechen den boomenden Schwellenländern die Märkte weg, dann dürfte es schwierig werden, die märchenhaften Wachstumszahlen zu halten. Schon jetzt geht die Rate für China auf unter zehn Prozent zurück. Weiterer Sinkflug nicht auszuschließen.

    Das könnte aber auch eine Chance sein. Länder wie China und Indien haben ein "hohes Interesse, dass sich solche Finanzkrisen nicht mehr wiederholen", sagt Giegold. Mit ihnen zusammen zu arbeiten, wäre für Europa "eine spannende Perspektive". In China und Indien sei die Wirtschaft nie in dem Maße dereguliert worden, "wie es die Amerikaner oder auch große Teile Europas gemacht haben". Wie sagte Finanzminister Peer Steinbrück Ende September im Bundestag? "Die USA werden ihren Status als Supermacht des Weltfinanzsystems verlieren". Wo aber sind künftig die Pfeiler verortet? Klar ist nur, dass die Branche sich völlig neu ausrichten wird. Die Politik wird dabei ein gewichtiges Wort mitreden wollen. Denn ganz umsonst gibt es die Milliarden vom Staat nicht.

    http://www.n-tv.de/1041914.html

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