Umfrageergebnis anzeigen: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

Teilnehmer
36. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Sie macht ihre Sache gut - besonders Kleinsparer hat sie vor Verlusten geschützt

    1 2,78%
  • Ob das Krisenmanagement die erhoffte Wirkung zeigt, kann man erst später sagen

    6 16,67%
  • Nein, die Banken werden die Hilfen nicht in Anspruch nehmen, da sie ansonsten Managergehälter zusammenstreichen müssen

    0 0%
  • Merkel hat versagt - ihre Pläne nehmen zu wenig Rücksicht auf die Steuerzahler

    4 11,11%
  • Diese Krise ist nicht mehr zu regulieren, da können auch Politiker nichts ändern

    8 22,22%
  • Alles heisse Luft, die Krise ist halb so schlimm

    1 2,78%
  • Mir ist das alles völlig egal. Ich stehe über allem.

    5 13,89%
  • Die Ablehnung des Rettungspakets durch Grüne und die Linke war richtig. Die parlamentarische Kontrolle ist nicht ausreichend.

    11 30,56%
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Ergebnis 1 bis 10 von 56

Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

Erstellt von Paddy, 17.10.2008, 12:31 Uhr · 55 Antworten · 3.302 Aufrufe

  1. #1
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Prof. Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung und Präsident des Weltverbandes der Finanzwissenschaftler (IIPF) behauptet, das staatl. Rettungspaket für die deutschen Banken wird zur Katastrophe.

    Er sagt voraus, die Banken nehmen es nicht an, weil dann Managergehälter auf 500.000 € begrenzt würden.

    Stattdessen werden sie mit dünnerer Kapitaldecke arbeiten und ihren Kreditrahmen für Wirtschaft und Verbraucher einschränken. In der Folge könnte die schwächelnde deutsche Wirtschaft die Krise nicht mehr wuppen.

  2.  
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  3. #2
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Freitag, 17. Oktober 2008
    Staatshilfe nicht nötig
    Deutsche Bank verzichtet

    Die Deutsche Bank braucht keine vom Staat angebotene Hilfe. Das größte deutsche Geldinstitut sei "sehr stark kapitalisiert", hieß es aus Finanzkreisen in Frankfurt am Main. Deshalb gebe es auch keinen Bedarf an staatlicher Hilfe.

    Das Rettungspaket des Staates für angeschlagene Banken sieht Kredit-Bürgschaften und Kapitalspritzen von bis zu 480 Mrd. Euro vor. Bisher ist nicht bekannt, welche Institute in Deutschland um die Milliardenhilfen nachfragen werden.

    Bank-Chef Josef Ackermann teilte derweil mit, er wolle im laufenden Jahr auf seinen Gehaltsbonus verzichten. "Ich habe dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank mitgeteilt, dass ich in diesem schwierigen Jahr auf meinen Bonus verzichte - [highlight=yellow:5a6d607f34]zugunsten verdienter Mitarbeiter[/highlight:5a6d607f34], die das Geld nötiger haben als ich", sagte Ackermann der "Bild am Sonntag". Damit wolle er "ein ganz persönliches Zeichen der Solidarität setzen", sagte er.

    Auf die Frage, wie hoch dieser Verzicht ausfalle, habe der Bank-Chef geantwortet: "Genau kann ich das nicht sagen, das Jahr ist ja noch nicht zu Ende. Aber es geht um einige Millionen." Einem Konzernsprecher zufolge schließen sich Finanzchef Stefan Krause, Chef-Risikomanager Hugo Bänziger und Personalchef Hermann-Josef Lamberti dem Beispiel an. "Die restlichen Vorstandsmitglieder werden dem Signal von Herrn Ackermann folgen", sagte der Sprecher. Finanzkreisen zufolge plant auch der Aufsichtsrat der Bank einen solchen Verzicht.

    Sparen mal ganz anders

    Im vergangenen Jahr erhielt der Vorstand des Institutes laut "Spiegel" insgesamt 33,2 Mio. Euro - wobei lediglich 4,3 Mio. Euro erfolgsunabhängig vereinbart waren. Die sogenannten Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung beliefen sich auf 11,5 Mio. Euro - wobei Teilnehmern der Sitzung unklar geblieben sein soll, ob dieser Gehaltsbestandteil ausgeschüttet wird oder nicht.

    Ackermann und seine Vorstandskollegen würden jedoch auf mindestens 50 Prozent ihrer Bezüge verzichten, schreibt das Magazin. Der Manager habe andere Bereiche der Bank aufgefordert, die Maßnahmen zu übernehmen. Der Deutsche-Bank-Sprecher wollte diese Information nicht kommentieren.

    "Reine Schauveranstaltung"

    SPD-Fraktionschef Peter Struck übte heftige Kritik an den Bankmanagern. "Die Arroganz der Banker wird ein für allemal zu Ende sein müssen", sagte Struck am Freitag im Bundestag zu Beginn der Abschlussdebatte über das Rettungspaket für deutsche Banken.

    "Diese Herren haben getan, als spielten sie ein gewaltiges Monopoli", sagte er und bezeichnete Bankmanager als Zocker. Die Banker müssten "vom hohen Ross steigen" und sich an der Lösung der Probleme beteiligen. Dass Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann angekündigt habe, auf seinen Jahresbonus zu verzichten, tat Struck als "reine Schauveranstaltung" ab. "Wir brauchen nicht nur neue Regeln, wir brauchen eine moralische Erneuerung", fordert Struck.

    Quelle: http://www.n-tv.de/1039162.html

    [highlight=yellow:5a6d607f34]Ackermann sichert seine Seilschaften, denkt aber nicht an geschädigte Kunden. [/highlight:5a6d607f34]

    Zudem gibt er ein verheerendes Signal mit dem Verzicht der Deutschen Bank auf die Inanspruchnahme der staatl. Hilfe.
    Aus Wettbewerbsgründen müssten nun eigentlich andere Banken mit gleicher Meldung mitziehen, denn das Rettungspaket sieht aus gutem Grund keine Veröffentlichung der Bankennamen vor, die es in Anspruch nehmen.

    Ackermann's Signal soll vermutlich den Bürgern vermitteln, die DB ist von der Krise nicht betroffen und daher ein sicherer Anlagehort. Wie nun sollten andere Banken darauf reagieren?

    Zieht Ackermann uns weiter in die Krise, indem er mit seinem Statement einen wichtigen Punkt des Rettungspakets unterläuft?

    Freitag, 17. Oktober 2008
    Kampf gegen Finanzkrise
    Geld allein reicht nicht

    Die internationale Finanzkrise lässt sich nach Einschätzung von Wirtschaftspsychologen mit ökonomischen Mitteln allein nicht lösen. Es komme vor allem darauf an, den massiven Vertrauensverlust zu stoppen, sagte der Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München, Florian Becker.

    Banken trauten sich untereinander nicht mehr, Bürger verlören den Glauben an das Finanzsystem. In der Wirtschaft sei es nicht anders als in einer Ehe: Ein Vertrauensverlust lasse sich weder hier noch dort mit Geld beheben. Selbst billionenschwere Finanzspritzen könnten deshalb die Abwärtsspirale nicht brechen. "Das Pulver, das die Staaten jetzt verschießen, mag einen Tag helfen - dann geht es wieder abwärts, wie an den Aktienkursen zu sehen ist."

    Für wirksamer hält der Experte deutliche Signale der Regierungen an Bürger und Unternehmen, sie in der Krise nicht im Stich zu lassen und ihnen entgegen zu kommen. "Die Zusage der Bundesregierung, die Sparguthaben zu schützen, war ein richtiger Schritt", sagte Becker. Auch neue gesetzliche Regelungen, die eine ähnliche Krise in Zukunft verhindern, seien ein richtiger Ansatz. Beendet werden könne die Finanzkrise aber nur dort, wo sie auch ihren Ausgang genommen habe - in den USA.

    US-Krisenmanagement falsch

    "Dort wurde den Leuten Hauskredite angedreht, obwohl absehbar war, dass sie die nie zurückzahlen können", sagte Becker. Die US-Regierung habe in der Immobilienkrise das falsche Krisenmanagement gewählt, in dem sie denen beigesprungen sei, die für das Dilemma verantwortlich seien und nicht deren Opfern.

    "Sie hat in der ersten Etage versucht zu löschen, wo die Banken wohnen. Sie hätte aber im Erdgeschoss anfangen müssen, wo die Häuslebauer sitzen, die jetzt um ihr Hab und Gut fürchten." Statt den Banken hätte die Regierung den Betroffenen die faulen Kredite abkaufen sollen. "Damit wäre das Problem an der Wurzel gepackt worden, so aber wurde es internationalisiert", sagte Becker mit Blick auf die nun weltweit schwelende Finanzkrise.

    Emotional statt rational

    Sie drohe sich nun auf viele andere Bereiche auszubreiten, auch wegen der täglich von den Medien verbreiteten Hiobsbotschaften. "Angst und Panik sind ansteckend", sagte der Wirtschaftspsychologe. Menschen reagierten nicht rational, sondern emotional.

    Die Talfahrt an den Börsen etwa verändere das Kaufverhalten. Der Konsum werde eingeschränkt. [highlight=yellow:5a6d607f34]Die negativen Folgen der schweren Finanzkrise seien aber längst nicht auf das Wirtschaftsleben begrenzt. Sie führe zu einem Misstrauen gegenüber dem demokratischen System an sich. "Und das ist gefährlicher als ein sinkender Aktienkurs"[/highlight:5a6d607f34], sagte Becker.

    http://www.n-tv.de/1039316.html

  4. #3
    Avatar von kcwknarf

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    10.249

    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Ich halte überhaupt nichts davon, wenn sich der Staat einmischt. Oder wenn, dann für alle (ich hätte für mein Unternehmen auch gerne eine Bürgschaft).

    Nein, das ist alles pille-palle.
    Die Krise ist eher ein mentales Problem. Wie beim Domino: einmal angestossen geht die Panik um und alle Menschen fallen um. Da hilft gar nichts.
    Das können nur die Menschen selber:
    mehr an sich selber denken - nicht egoistisch, sondern mit gesundem Selbstvertrauen.
    Kein blindes Vertrauen in ein staatlich gesteuertes System.

    Von wegen "sicher".
    Sicher ist nur das, was ich selber machen.
    Und davon müsste man auch andere menschen überzeugen. Dann gibt es keine selbst verschuldeten Probleme.

  5. #4
    Avatar von Conrad

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    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Was für ne Krise ?

    @Paddy, weiter gehts mit Copy & Paste... ;-D

  6. #5
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Zitat Zitat von Lamai",p="643471
    Was für ne Krise ?

    @Paddy, weiter gehts mit Copy & Paste... ;-D
    Sicher nicht mehr lange. Das meiste ist gesagt und manche begreifen eben nie.

  7. #6
    Avatar von shadow79761

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    407

    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    hidiho
    ja genau deckelt die Gehälter bei 500.000.-- Euro. Dann aber bitte bei allen, also auch bei diesem Lederballtretern oder drogenjunkies auf Rädern und natürlich auch bei Schauspielern, Fernsehmoderatoren und nicht zuletzt auch bei Politikern, achja und Gewerkschaftsbossen.
    Sag schon immer es wäre einfacher der Staat gibt den Bürgern 30 Essensbons und fertig ists....
    cu
    shadow

  8. #7
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Zitat Zitat von shadow79761",p="643552
    hidiho
    ja genau deckelt die Gehälter bei 500.000.-- Euro. Dann aber bitte bei allen, also auch bei diesem Lederballtretern oder drogenjunkies auf Rädern und natürlich auch bei Schauspielern, Fernsehmoderatoren und nicht zuletzt auch bei Politikern, achja und Gewerkschaftsbossen.
    Sag schon immer es wäre einfacher der Staat gibt den Bürgern 30 Essensbons und fertig ists....
    90 % Steuern (ohne Abzugsmöglichkeit) bei allen Einkommen ab 500.000 € wäre auch eine Lösung. Es reicht, wenn sich die Betroffenen bis 500.000 € noch gesund rechnen können.

    Dr. Oetker hatte sich doch tatsächlich mal damit gebrüstet Null DM Steuern zu zahlen.

    Essensbons auch gerne; aber bitte mit Schokogeschmack. ;-D

    PS. @Lamai - Danke auch für Deine Stimme ;-D

  9. #8
    Avatar von Dieter1

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    31.998

    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Merkel ist eine einzige Katastrophe, die unterbietet sogar noch Helmut Kohl und dazu gehoehrt eine geballte Ladung an Unvermoegen .

  10. #9
    Avatar von siajai

    Registriert seit
    26.03.2005
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    1.125

    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    die Deutsche Bank steht gut da
    Hat man doch bei der HRE auch behauptet, einen Tag später lag diese Bank flach....

    An die Regierung glaub ich insofern, dass die gar nichts auf die Reihe bekommen

  11. #10
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Bringt Merkel uns sicher und gut durch die Krise?

    Zitat Zitat von Dieter1",p="643577
    Merkel ist eine einzige Katastrophe, die unterbietet sogar noch Helmut Kohl und dazu gehoehrt eine geballte Ladung an Unvermoegen .
    Ich denke auch, sie ist seine schlechte(re) Kopie.

    Aber den Blüm hat sie ausgesprochen gut kopiert.

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