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Boykott von Nokia Produkten

Erstellt von Oni75, 21.01.2008, 00:56 Uhr · 184 Antworten · 8.768 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Nokhu

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    Re: Boykott von Nokia Produkten

    Zitat Zitat von hello_farang",p="558285
    Die Zugfuehrer haben es ganz richtig gemacht, endlich mal sagen: Jetzt ist Schluss!

    Hoffentlich der Beginn einer neuen deutschen Streikkultur. ;-D


    Hab jetzt mal ne sogenannte ganz einfache (Alibi)Frage an die selbsternannten Wirtschaftsweisen :

    Sinkende Löhne = Steigender Konsum?
    Steigende Löhne = Sinkender Konsum?

    @ Lamai
    Deine Antwort interessiert mich am meisten.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Conrad

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    Re: Boykott von Nokia Produkten

    Zitat Zitat von hello_farang",p="558285
    Nee klar, Springer ist ja auch sooo arm, das sich das Unternehmen keine gerechte Entlohnung seiner Mitarbeiter leisten kann.
    Chock dii, hello_farang
    Es geht um Wirtschaftlichkeit, eine Firma die Verluste macht, geht nunmal insolvent.

    Aber da von diesen Zusammenhängen hier anscheinend keiner eine Ahnung hat, ist diese sinnlose Diskussion hiermit für mich beendet.

  4. #43
    Avatar von soulshine22

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    Re: Boykott von Nokia Produkten

    Hast in deinem Posting #39 gut ausgedrückt hello_farrang

    Nur wenn der Briefträger genug Geld hat, kann er auch mehr für den Konsum ausgeben, was dann der Wirtschaft und neuen Arbeitsplätzen zugute kommt. So funktioniert dieses System des Kapitalismus - seit anfang an.

    Solche Posts wie von Lamai kann ich dagegen wieder überhaupt nicht verstehen.

    Zitat Zitat von Lamai",p="558305
    (..),ist diese sinnlose Diskussion hiermit für mich beendet.
    Schade, ich studiere Wirtschaftswissenschaften, wir könnten also gerne diskutieren.

    Versuch´s deswegen doch noch, darauf einzugehen:

    Zitat Zitat von Lamai",p="558305
    Es geht um Wirtschaftlichkeit, eine Firma die Verluste macht, geht nunmal insolvent.
    1. Eine Firma kann auch wirtschaftlich sein wenn sie weit über Durchschnitt entlohnt. Dafür gibt es genügend Beispiele.

    2. Eine Firma die sogar über 10 Jahre Verluste macht, kann doch noch sehr erfolgreich sein, auch hier genug Beispiele des strategischen Managements.

    Grüße derweil!

  5. #44
    Avatar von Thaimax

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    Re: Boykott von Nokia Produkten

    @soulshine22, zu Punkt 1, nach einer Branchenstrukturanalyse kommt es in einigen Bereichen vor, dass es sinnvoller ist überdurchschnittliche Löhne zu bezahlen, speziell dann, wenn die SWOT-Analyse ergibt, dass es schwierig ist, geeignetes Personal zu bekommen.
    Manchmal wird auch nur eine SWOT-Analyse durchgeführt, um herauszufinden, ob es einen marketingrelevanten Grund für überdurchschnittliche Löhne geben könnte.

    Punkt 2 gilt eigentlich nur, wenn sich ein Unternehmen auf einem starken Expansionskurs befindet, der widerum nur rechtzufertigen ist, wenn die Wertkette an den geplanten Standorten mittelfristig Rendite verspricht.

    Das dürfte bei geplanten Mindestlöhnen, nämlich bei nicht geplanten, aus einem Wahlkampf hervorgerufenen, nicht der Fall sein.

    Letztendlich bleibt noch anzumerken, dass die Kaufkraft nicht unbedingt mit dem Lohnniveau ansteigen muss, das trifft nur dann ein, wenn man die Beschäftigung dadurch nicht gefährdet.
    Ein hohes Lohnniveau bringt nichts wenn Unternehmen davor flüchten müssen, ihren Standort einer neuen Analyse unterziehen müssen.

  6. #45
    Avatar von Conrad

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    Re: Boykott von Nokia Produkten

    Zitat Zitat von soulshine22",p="558314
    Schade, ich studiere Wirtschaftswissenschaften, wir könnten also gerne diskutieren.

    Versuch´s deswegen doch noch, darauf einzugehen:

    Zitat Zitat von Lamai",p="558305
    Es geht um Wirtschaftlichkeit, eine Firma die Verluste macht, geht nunmal insolvent.
    1. Eine Firma kann auch wirtschaftlich sein wenn sie weit über Durchschnitt entlohnt. Dafür gibt es genügend Beispiele.

    2. Eine Firma die sogar über 10 Jahre Verluste macht, kann doch noch sehr erfolgreich sein, auch hier genug Beispiele des strategischen Managements.

    Grüße derweil!
    Pin AG wurde wegen Unwirtschaftlichkeit insolvent, wenn die den Briefträgern 10 €/Std zahlen müssen, lohnt sich das einfach nicht, da sie ja billiger sind, als die Post.

    Das du Wirtschaftswissenschaften studierst kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

  7. #46
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Boykott von Nokia Produkten

    @soulshine22
    Pkt 1 kann ich noch verstehen, aber zu Pkt 2 gib mir bitte doch mal ein paar Beispiele :-)

    Gruß

  8. #47
    Avatar von soulshine22

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    Re: Boykott von Nokia Produkten

    Eine Firma die über einen gewissen Zeitraum Verluste macht, muss deswegen nicht insolvent werden. Vl war es bei Pin AG von vorn herein zum Scheitern verurteilt, kenne den Fall nicht.

    So nebenbei, stimmt das überhaupt mit 10€ Mindestlohn bei Briefträgern? Sah vor ca. einem Jahr eine Reportage auf SWR, kann mich ein wenig erinnern dass da bei Briefträgern von 800€/netto die Rede war.

    Das DU Dir gewisse Dinge nicht vorstellen kannst, macht mir nun auch keine weiteren Sorgen

    @thaimax, so it is.
    Wenn aber Firmen gewisse Dinge nicht einplanen (Mindestlohnerhöhung) und dann anderen die Schuld geben für ihr Managementversagen habe ich wenig verständnis.

    kkc, wie thaimax geschrieben hat.
    Airbus z.B., lange Zeit Verluste, aber die arbeiten ja auch an Projekten über Jahrzehnte hinweg. Oder deutsche Firmendie nach Thailand gehen. Die wenigsten schaffen es in den ersten 5 Jahren Gewinne einzufahren. Produktbezogen z.B. XBOX360. Komplettunter Herstellungspreis verkauft, wäre aber auch nicht ihr Ziel mit der Konsole selbst Gewinne zu machen.

    Zeigt halt auch, in der Wirtschaft gibt es ganz ganz unterschiedliche Vorstellungen, was der richtige Weg sein soll.

    Grüße,
    Christian

  9. #48
    Avatar von wingman

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    Re: Boykott von Nokia Produkten

    man könnte auch folgendes daraus resultieren. ein betrieb der wegen mindestlöhnen platt geht, wäre eh kaum längere zeit auf dem markt. der war wirtschaftlich niemals tragfähig.
    so gesehen auch eine wirtschaftliche selektierung. und betriebe du so besch.ssen zahlen das der arbeitnehmer noch alg 2 beantragen muss können von mir aus gleich mit den kanal runter gehen.

  10. #49
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Boykott von Nokia Produkten

    Na ja,
    Du hattest von 10 Jahren geschrieben
    Aber egal, auch für 5 Jahre bekommst Du normalerweise keine Toleranz von der Bank (außer du heisst Airbus und der Steuerzahler springt ein)
    Gruß

  11. #50
    Avatar von Thaimax

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    Re: Boykott von Nokia Produkten

    Google, Amazon, um weitere Bekannte zu nennen, sind alle auf einem sehr starken Expansionskurs, da ist ein Gewinn unmöglich ohne den Erfolg zu stoppen.

    @soulshine22, mit dem Managementversagen hast Du absolut recht, es entsteht der Eindruck, dass besagtes Management bzw. deren Erbsenzähler bei der Berechnung der Rendite auf die Risikokalkulation vergessen haben, oder aber man sich die Weiterführung des Betriebes unter der "neuen" Rendite sich einfach nicht antun wollte, weil eine Kapitalanlage höhere Gewinne bringt.

    Trotzdem halte ich nicht viel von diesen willkürlichen Anpassungen, Erbsenzähler von potenziellen, grossen Investoren vergessen in ihren Berechnungen auf keinen Fall diese Risiken mitabzuwägen.
    Auch halte ich nichts von einer Heroisierung der streikenden Bahn-Leute, die damit auch noch erfolgreich waren.

    Beim potenziellen Investor ist in der Risikokalkulation natürlich auch die Streikbereitschaft vorhanden, macht das Bahn-Beispiel Schule wird es noch schwieriger.

    Man bedenke, 10 Tage voraussehbarer Streik senkt die Rendite mal um grob 3%, es ist selten, dass grosse Unternehmen, die wir ja als Investoren haben wollen, eine so hohe Rendite haben, dass nach Abzug aller Risiken eben die zu erwartende Rendite ein Engagement rechtfertigt, da sind die "Grossen" ja besser mit einer Kapitalanlage bwz. Kreditrückzahlung dran.

    Auf Deutschland reduziert würde das ein Ende der Expansion bedeuten.

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