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Bankenkrise auch hier?

Erstellt von Lungkau, 01.10.2008, 18:27 Uhr · 233 Antworten · 10.122 Aufrufe

  1. #151
    Avatar von Joerg_N

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    Re: Bankenkrise auch hier?

    Zitat Zitat von wingman",p="639268
    @petpet, ich wäre kaum so naiv einer bank zu vertrauen. bevor ich geld mit einer aktie verheize, investiere ich lieber in unser späteres heim in thailand.
    also Investmentfonds ;-D

  2.  
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  3. #152
    Avatar von Conrad

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    Re: Bankenkrise auch hier?

    Zitat Zitat von Paddy",p="639255
    Zitat Zitat von Thaiman",p="639252
    Zitat Zitat von Lamai",p="639076
    wobei ich mal zu behaupten wage, dass es richtige Armut in Deutschland nicht gibt.
    Du solltest mit dieser Aussage in die Politik gehen, oder aber mit offenen Augen durch unser Land gehen.
    Am besten gleich wieder ins Bett.
    Aha, die Nitty-Sozialexperten

  4. #153
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Bankenkrise auch hier?

    Zitat Zitat von wingman",p="639268
    @petpet, ich wäre kaum so naiv einer bank zu vertrauen. bevor ich geld mit einer aktie verheize, investiere ich lieber in unser späteres heim in thailand.
    Darum geht es auch nicht. Es gibt genug Menschen in BRD, die haben ihr Lebe lang gespart und geackert und nie auch nur eine Spekulation mit ihren Mücken gewagt. Wenn die durch den Zusammenbruch von HR ihr Geld auf irgendeine Weise verlieren, dann finde ich es durchaus gerechtfertigt, wenn HR solange gerettet wird, bis über ein weiteres Vorgehen mit derartigen Bankengruppen nachgedacht werden kann.
    Hier auch ein guter Kommentar zu dem Thema: http://www.handelsblatt.com/schlagze...=210,_t=ticker
    Menschen die so kurz und egoistisch denken wie Du, sind um keinen Deut besser wie die Menschen, die Renditeversprechungen von über 10 % nachjagen und blind-gierig ins offene Messer rennen.

  5. #154
    Avatar von Samuianer

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    Re: Bankenkrise auch hier?

    Zitat Zitat von Lamai",p="639270
    Zitat Zitat von Paddy",p="639255
    Zitat Zitat von Thaiman",p="639252
    Zitat Zitat von Lamai",p="639076
    wobei ich mal zu behaupten wage, dass es richtige Armut in Deutschland nicht gibt.
    Du solltest mit dieser Aussage in die Politik gehen, oder aber mit offenen Augen durch unser Land gehen.
    Am besten gleich wieder ins Bett.
    Aha, die Nitty-Sozialexperten

    Sozialanalysen vom warmen Bett im Eigenheim aus, mit Goldanteilscheinen im Bankschliessfach!

  6. #155
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Bankenkrise auch hier?

    Rettungspaket

    Steinbrück will Risikoschirm für gesamte Finanzbranche

    Gerade erst ist das Rettungspaket für den Münchener Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate geschnürt, da fordert Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) bereits einen Risikoschirm für die gesamte Finanzbranche. Dass das bisherige HRE-Management im Amt bleibt, hält nicht nur Steinbrück für undenkbar.

    HB BERLIN. „Wir müssen jetzt versuchen, über eine singuläre Lösung bei Hypo Real Estate in Deutschland insgesamt einen Schirm zu spannen, damit wir nicht von einem Fall zu dem anderen Fall geraten“, sagte Steinbrück am Montag im Deutschlandfunk. Es dürfe aber auch kein neuer Fall herbeigeredet werden, betonte der Minister.

    Die Bundesregierung arbeitet demnach an Überlegungen für eine breitere Lösung der Krise in der Bankenbranche. Frankreichs Idee eines europäischen Auffang-Fonds lehnte Steinbrück aber ab. Derzeit werde über einen „Plan B“ gesprochen. „Dieser wird aber nicht eine europäische Absicherung sein.“ Steinbrück sagte weiter: „Wir wollen das Verfahren bestimmen, wir wollen nicht abhängig sein von einer Bürokratie.“ Zu Details wollte er sich zunächst nicht äußern.

    Zugleich forderte Steinbrück eine Ablösung der HRE-Führung. Er halte es für undenkbar, dass das Management nun weiter mache. Auch Banken seien dagegen. Die Banken hatten bei der Sitzung am Sonntag Verhandlungskreisen zufolge als Bedingung für weitere Hilfen den Rücktritt Funkes und des Aufsichtsratsvorsitzenden Kurt Viermetz gefordert. Auch Unionsfraktionschef Volker Kauder hat die Entlassung der Manager der angeschlagenen HRE verlangt. Es werde „höchste Eisenbahn, dass das Management der Hypo Real Estate in die Wüste geschickt wird“ – und zwar möglichst ohne „Goldenen Handschlag“, sagte Kauder am Montag im ZDF-Morgenmagazin. Warum inzwischen aus dem 35- ein 50-Milliarden-Euro-Loch geworden sei, habe auch er nicht in Erfahrung bringen können.

    Damit hat der HRE-Chef Funke seinen Kredit in Politik und Finanzbranche weitgehend verspielt. Falls die angeschlagene Bank die aktuelle Krise überleben sollte, wird sie voraussichtlich eine neue Führung bekommen. „Die Politik fordert Köpfe“, hieß es am Sonntag in Finanzkreisen. Es sei der Öffentlichkeit nicht zu vermitteln, dass eine Bank zwar auf Garantien aus Steuergeldern hoffe, gleichzeitig aber die Verantwortlichen der Misere weiter im Amt blieben. Auch in der Finanzbranche wurde der Ruf nach personellen Konsequenzen lauter. Daher wurde auf Seiten mehrerer Beteiligter damit gerechnet, dass Funke die Bank verlassen wird. Unklar war noch, ob er bereits im Rahmen einer Rettungslösung seinen Hut nimmt oder eine gewisse Schamfrist gewahrt wird.

    Der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag erklärte, trotz der Ungereimtheiten könne man ein Institut nicht einfach an die Wand fahren lassen. Denn an HRE hingen andere Institute und Absicherungen. „Man kann nur hoffen, dass es keine weiteren Fälle gibt“, sagte Kauder. Auszuschließen sei es aber nicht.

    Am Sonntag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Staatsgarantie für alle private Sparanlagen gegeben. „Man muss sich über private Einlagen keine Sorgen machen“, erklärte der CDU-Politiker.

    Auch Grünen-Fraktionschef Fritz Kuhn verlangt einen Wechsel an der Bankspitze: „Die HRE hat offenbar nicht alle Fakten zum tatsächlichen Ausmaß der Krise auf den Tisch gelegt. Das Vertrauen in Vorstandschef Funke ist zerstört“, wird Kuhn zitiert. „Wenn der Bund Garantien für HRE gibt, muss er im Gegenzug Anteile übernehmen und die Abwicklung der Bank auch personell kontrollieren können.“

    Funke gilt als einer der besten Immobilienexperten in Deutschland. Bisher hatte ihn daher vor allem der Großaktionär JC Flowers, der 25 Prozent der Anteile an HRE hält, trotz der Existenzkrise unterstützt. Der Rückhalt aber geriet angesichts des wachsenden öffentlichen Drucks ins Wanken. „Flowers sieht das pragmatisch“, hieß es gestern in Finanzkreisen. Es sei aber zweifelhaft, ob ein Austausch an der Führungsspitze mehr als nur symbolischen Charakter habe. Schließlich gebe es wenige Kandidaten, die sich für das Himmelfahrtskommando anbieten. Im aktuellen Vorstand habe niemand das Format.

    Bisher hatte der 53-Jährige alle Stürme an der Spitze des angeschlagenen Immobilienfinanzierers überstanden. Schon Anfang des Jahres geriet er in die Kritik, als die Hypo Real Estate überraschend hohe Belastungen aus der Kreditkrise bekanntgab und der Kurs dramatisch abschmierte. Funke war sich keines Fehlers bewusst.

    In der aktuellen Krise werden ihm verschiedene Vorwürfe gemacht. So machte Funke für den drohenden Zusammenbruch nur die Kreditkrise verantwortlich. Gleichzeitig mussten aber der für die Staatsfinanzierung zuständige Hypo-Real-Estate-Vorstand Bo Heide-Ottosen und Depfa-Chef Paul Leatherdale ihren Hut nehmen. Das spricht dafür, dass Management-Fehler gemacht wurden. Dann aber müsste auch Funke als oberster Verantwortlicher geradestehen. Zudem hatte er den Kauf der Depfa eingefädelt, der den Konzern nun ins Trudeln brachte.

    Zu guter Letzt konnte Funke auch noch seine Zusage nicht halten, dass mit Hilfe der 35-Mrd-Bürgschaft die Refinanzierung bis Ende 2009 gesichert ist – wie auch immer es zu dem erhöhten Liquiditätsbedarf kam. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte jedenfalls gestern, dass diejenigen, die unverantwortliche Geschäfte gemacht hätten, zur Verantwortung gezogen würden. „Dafür wird die Bundesregierung sorgen. Das sind wir auch den Steuerzahlern schuldig.“

    http://www.handelsblatt.com/politik/...ranche;2056046

  7. #156
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Bankenkrise auch hier?

    Kolumne von Raimund Brichta, Moderator und Börsenexperte von n-tv

    Liebe Angela Merkel!


    Die Finanzkrise hält Sie und Ihre Experten ganz schön in Atem. In Anbetracht der ernsten Lage möchte ich Ihnen heute einen Vorschlag machen, der über die kurzfristige Lösung der aktuellen Probleme weit hinausgeht. Denn egal, was Ihnen Ihre Experten auch raten, mit all ihren Ideen können nur die SYMPTOME behandelt werden und nicht die URSACHE.

    Der Volksmund sagt, ein Problem müsse man an der Wurzel packen. Und das trifft es sehr genau. Wenn Ihre Topfpflanze trockene Blätter bekommt, nutzt es wenig, die Symptome zu bekämpfen und jedes Blatt einzeln zu befeuchten. Stattdessen gießen Sie an der Wurzel. Genau das sollten Sie auch in diesem Fall tun. Zugegeben: An den Blättern Ihrer Pflanze ist das Grundübel um ein Vielfaches einfacher zu erkennen und zu beheben als an den Symptomen, die Sie zurzeit in der Finanzwelt beobachten können. Trotzdem muss die Vorgehensweise die gleiche sein, nämlich der Sache auf den Grund zu gehen.

    Gerade Sie als Physikerin dürften dies gewohnt sein. Unzählige Erfindungen wären nie gemacht worden, wenn nicht intelligente Menschen den Dingen auf den Grund gegangen wären. Diese Leute haben zum Beispiel darüber nachgedacht, wie Licht oder Wärme entstehen und welche Eigenschaften sie haben. Haben Sie sich, liebe Frau Merkel, aber schon einmal gefragt, wie GELD entsteht und welche Eigenschaften es hat? Und wenn Sie sich diese Fragen - wie die große Mehrheit der Bevölkerung - noch nie gestellt haben, warum eigentlich nicht?

    Gerade, wenn Sie Antworten auf diese Fragen suchen, kommen Sie nämlich der Wurzel des Übels ein gutes Stück näher. Nun sind Sie natürlich Physikerin und Politikerin und können nicht überall Expertin sein - das ist klar. Aber fragen Sie doch bitte einmal Ihre Fachleute - den Finanzminister zum Beispiel oder den Bundesbank-Präsidenten. Wissen diese Herren, wie es funktioniert? Und können sie es Ihnen auch erkläre n? Zur Vorbereitung auf das Gespräch können Sie sich schon einmal den Artikel "Beim Geld geht es um die Wurst" durchlesen (siehe Link unter meinem Bild), damit Sie den Herren dann auch die richtigen Fragen stellen können:

    Darin erfahren Sie, dass unser Geld ausschließlich von Geschäftsbanken, Sparkassen und Notenbanken gemacht wird, indem diese Kredite vergeben. Das heißt, die gesamte umlaufende Menge an Geld hängt nur vom Volumen an existierenden Bankkrediten ab. Ohne Kredite gibt es kein Geld.

    Sie können sich das wie zwei nebeneinander liegende Swimming-Pools vorstellen, die miteinander verbunden sind: in dem einen die Kredite, in dem anderen das Geld. Beide sind zunächst leer. Und erst, wenn in den einen Pool der ers te Kredit hineinkommt, fließt in den anderen automatisch die gleiche Summe an Geld. Wird dieser Kredit später getilgt, muss die gesamte Summe aus dem Geldpool wieder herausfließen. Aber dann wäre der Pool ja leer, und es wäre nichts mehr da, mit dem man sich beim Bäcker noch ein Brot kaufen könnte - oder eine Maschine beim Fabrikanten, um damit eine Brücke zu bauen.

    Folglich müssen in den ersten Pool, den Kredit-Pool, immer wieder neue Schulden hineinkommen, damit im anderen Pool genügend Geld da ist, um sowohl die fälligen Kredite zu tilgen als auch gleichzeitig die Wirtschaft am Laufen zu halten (Brot, Maschinen etc.). Wenn nun besonders viele Kredite aufgenommen wurden, wie in den vergangenen Jahren, hat das zur Folge, dass auch wieder besonders viele neue Kredite aufgenommen werden müssen, wenn die alten fällig werden. Und das gleich gilt, wenn die neuen fällig werden und so weiter ….

    Aber damit nicht genug, liebe Frau Merkel, denn Sie wissen ja, dass man für Kredite auch Zinsen zahlen muss. Das heißt, man muss insgesamt mehr zurückzahlen, als man aufgenommen hat. Manchmal - bei besonders langlaufenden Krediten - sogar mehr als das Doppelte. Wo soll aber das zusätzliche Geld herkommen? Klar, es kann nur aus zusätzlichen Bankkrediten stammen. Es muss also laufend neues Geld in Form von Bankschulden geschaffen werden. Und für die zusätzlichen Schulden müssen wieder Zinsen gezahlt werden, die noch mehr zusätzliche Kredite erfordern. Und so weiter und so fort...

    Das hat zur Folge, dass die Mengen an zusätzlichem Geld und an zusätzlichen Schulden exponentiell wachsen müssen, um das System aufrecht zu erhalten. Was das bedeutet, können gerade Sie sich als Physikerin vermutlich gut vorstellen: Ein solches Wachstum kann nicht ewig fortgesetzt werden. Dieses System ist dazu verdammt, irgendwann in sich zusammenzubrechen, um dann wieder von "null" beginnen zu können. Anzeichen für den drohenden Zusammenbruch sehen wir jetzt. Und auch wenn sich der Zusammenbruch ein weiteres Mal verhindern lässt, wird damit nur der oben beschriebene Prozess wieder in Gang gesetzt, der unweigerlich in die nächste Krise führt.

    Also lassen Sie sich bitte nicht von den Symptomen ablenken, sondern nehmen Sie die Ursache ins Visier: So, wie unser Geldsystem funktioniert, ist es nicht nachhaltig. Es kommt nicht aus ohne immer wiederkehrende Krisen oder gar Zusammenbrüche. Und selbst wenn die Zusammenbrüche nur in großen Abständen erfolgen, sind sie für die meisten Menschen, die jeweils zu diesen Zeiten leben, äußerst schmerzlich.

    Das kann man als unvermeidlich hinnehmen, nichts tun und weiterhin nur an den Symptomen herumdoktern, sofern sie gerade auftreten. Man kann aber auch an der Wurzel ansetzen und sich darüber Gedanken machen, ob es bessere Alternativen gibt. Vielleicht bringt unser Forschungsdrang ja auch in dieser Hinsicht etwas Überlegenes zutage.

    Deshalb schlage ich Ihnen vor, liebe Frau Merkel, Ihren langfristigen politischen Zielen für mehr Nachhaltigkeit (z.B. im Klimaschutz oder in der Energieversorgung) ein weiteres hinzuzufügen: das Ziel, ein nachhaltigeres Geldsystem zu schaffen. Vergeben Sie Forschungsaufträge und stellen Sie Expertengremien zusammen, die sich damit beschäftigen, wie unser Geld sicherer werden kann. Tun Sie bitte etwas, denn es gibt noch viel zu tun - über die aktuelle Symptombehandlung hinaus. [highlight=yellow:63a504fc71]Der Blick auf die Wurzel wurde bisher fast gar nicht geschärft, weil diejenigen, die das gegenwärtige System betreiben, auch prächtig daran verdienen.[/highlight:63a504fc71]

    Ich freue mich auf eine Antwort und grüße Sie herzlich

    Ihr Raimund Brichta

    Quelle: http://www.teleboerse.de/1033237.html

  8. #157
    Avatar von Loso

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    6.954

    Re: Bankenkrise auch hier?

    THE TIMES schreibt heute:
    In Germany Angela Merkel, the Chancellor, [highlight=yellow:9d3c1fff42]buried any remaining semblance of a unified European response[/highlight:9d3c1fff42] by guaranteeing individuals’ deposits in an effort to avert a crisis of confidence in the nation’s banks.
    Wahrscheinlich stehen dem Finanzplatz London erst noch die richtig schweren Einschläge bevor, die die Briten allein nicht schultern können. Aber es gibt ja auch Gewinner, wie heute die französiche PNB, die die Rest-Fortis übernimmt. Überhaupt scheinen die Grossen wie die Citibank nur in den Startlöchern zu stehen, nach Übernahme der Risiken durch die Regierungen den entscheidenden Konzentrationsprozess für sich zu entscheiden. Mir scheinen die Retttungspakete nur ein Pokern darum zu sein, wie billig man an die Konkurrenten und Marktanteile kommt.

  9. #158
    Avatar von eletiomel

    Registriert seit
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    Re: Bankenkrise auch hier?

    Kolumne von Raimund Brichta, Moderator und Börsenexperte von n-tv
    der gute man macht einen verständlichen denkfehler.

    wasser hatt ein gewicht,eine dichte,eine molmasse.
    der mensch geht beim geld von der ihm vertrauten physik aus.

    geld basiert aber nicht auf physik,sondern auf psychologie.
    es ist weitestgehend reine illusion.
    diese illusion wird von den staaten benutzt um die bürger zu lenken.
    wir brauchen dringend eine rezession,und diese wird nun inszeniert.
    wir haben eine inszenierte krise die die bürger in das richtige verhalten lenkt,ohne das politiker das unangenehm nötige,den bürgern,erklären müssten und damit negative reaktionen für das zukünftige wahlverhalten befürchten zu müssen.

    wir haben seit ein paar jahren schon explodierende rohstoffpreise.
    unser wohlstand in den westlichen ländern hängt aber vom umtauschverhältniss waren zu rohstoffen ab.
    bei hohen rohstofpreisen verlieren wir also wohlstand,und rohstofproduzierende länder gewinnen.

    allen voran russland,was ja auch noch der letzte halbwegs verbliebene ernsthafte gegner der usa ist.
    es ist kein zufall das russland mit seinem neuen reichtum wieder beginnt frech zu werden.

    also her mit der rezession,runter mit den preisen für rohstoffe,die unruhestifter ala chavez werden wieder verstummen (abgewählt) etz.

    nur das dumme volk braucht ein schauspiel,um weiter in seiner illusion von gut und gerecht leben zu können.
    wäre ja noch schöner im bewustsein der eigenen ungerechtigkeit leben zu müssen.

  10. #159
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Bankenkrise auch hier?

    Montag, 6. Oktober 2008
    US-Finanzkrise
    Krisenticker

    06.10.08

    +++ Papst: "Wer auf Geld baut, baut auf Sand" +++

    Die weltweite Finanzkrise zeigt nach Ansicht von Papst Benedikt VXI. die Vergänglichkeit von materiellen Dingen auf. "Mit dem Zusammenbrechen der großen Banken sehen wir jetzt, dass Geld verschwindet - es ist nichts", sagt Papst Benedikt. "Wer auch immer sein Leben auf dieser Realität aufbaut, auf materiellen Dingen, auf Erfolg, der baut sein Haus auf Sand." Nur das Wort Gottes könne das Fundament für ein richtiges Leben bilden, fügt der Pontifex hinzu.

    http://www.n-tv.de/USFinanzkrise_Kri...2/1033399.html

    Trittbrettfahrer unterwegs

  11. #160
    Avatar von

    Re: Bankenkrise auch hier?

    Wieso Tritbrettfahrer?
    Blos weil ntv sich auch mal bemüsigt sieht darüber zu berichten?
    Es hätten vielleicht ein paar früher hinhören sollen.

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