Seite 1 von 8 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 71

Bandscheibenprobleme

Erstellt von gerhardveer, 16.04.2014, 09:23 Uhr · 70 Antworten · 4.992 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von gerhardveer

    Registriert seit
    14.01.2012
    Beiträge
    2.698

    Bandscheibenprobleme

    Ich scheine zunehmend Probleme mit den Bandscheiben zu bekommen. Ich habe zwar schon lange immer wieder Beschwerden gehabt (das ist die Rache fuer meine Bauerei im Elsass - damals vor ueber 25 Jahren ging es mit den schweren Eichenbalken los) - aber jetzt habe ich seit Wochen immer wieder Schmerzen. Eine MRT am letzten Freitag ergab dann auch befürchtungsgemaess Bandscheibenvorfall in vier Fällen, alles im Kreuzbereich. Der Doc meinte zwar, das könnte sich wieder zurückbilden, aber ich habe da so meine Zweifel. Trotz Allem, es gibt Schlimmeres, solange es bei den Schmerzen bleibt - obwohl die machmal echt widerlich sind.
    Kennt jemand hier (möglichst Isaan) eine brauchbare Anlaufstelle für solche Geschichten oder einen Physiotherapeuthen ? Ich habe zwar mit den Ärzten im RoiEt-Thonburi nur gute Erfahrungen, aber echte Spezialisten wären mir lieber

    Würde mich über eine Nachricht freuen - liebe Grüsse aus Roi Et Gerhard

  2.  
    Anzeige
  3. #2
    Avatar von Yogi

    Registriert seit
    05.01.2007
    Beiträge
    27.515
    Hallo G.V., hoffe auf baldige Genesung.
    Mal eine Frage. Meine Tochter hatte 2 mal einen Bandscheibenvorfall und ist beide Male operiert worden.
    Ist dieses nicht der normale Weg?

  4. #3
    Avatar von gerhardveer

    Registriert seit
    14.01.2012
    Beiträge
    2.698
    Danke für die guten Wünsche! Soweit ich informiert bin , wird aus Sicherheitsgründen erst operiert, wenn sich Ausstrahlungen im Bein und Taubheit oder Läahmung einstellen...
    Kannst vielleicht aber mal bei deiner Tochter nachhaken...!?

  5. #4
    Avatar von Dart

    Registriert seit
    03.05.2009
    Beiträge
    1.917
    Hallo Gerhard

    Tipps fuer de Isaan habe ich leider nicht, aber ich kann dir zumindest ein gutes, sehr vertraegliches Schmerzmittel empfehlen, das ich jahrelang als Dauerschmerzpatient nehmen musste.
    Arcoxia in der hoechsten Dosierung, bekommt man in TH in jeder groesseren Apotheke. 1 Tablette am Tag reicht in der Regel.

    Wuensche gute Besserung!

    Juergen, es wird fast nur noch bei akuten Vorfaellen mit Laehmungserscheinungen operiert. Es besteht immer die Gefahr das sich die OP Narben nach ein paar Jahren mit einem Nerv verkleben. Dann hat man oft mehr Probleme als vorher, und es laesst sich nur noch schwer behandeln.

  6. #5
    Avatar von Yogi

    Registriert seit
    05.01.2007
    Beiträge
    27.515
    Zitat Zitat von gerhardveer Beitrag anzeigen
    Danke für die guten Wünsche! Soweit ich informiert bin , wird aus Sicherheitsgründen erst operiert, wenn sich Ausstrahlungen im Bein und Taubheit oder Läahmung einstellen...
    Kannst vielleicht aber mal bei deiner Tochter nachhaken...!?
    Bisher hatte ich immer angenommen, bei einem "Vorfall" springen die Knorpelringe aus der Position. So war es bei meiner Tochter.

    Habe aber gerade bei Wiki gelesen, dass es da unterschiedliche Formen gibt und nur im schlimmsten Fall operiert werden muss.
    Bandscheibenvorfall ? Wikipedia

  7. #6
    Avatar von Taunusianer

    Registriert seit
    01.01.2007
    Beiträge
    1.848
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Ist dieses nicht der normale Weg?
    Nein. Hängt aber vom Einzelfall ab. Mit dem was über das Thema alleine im Internet zu finden ist, lassen sich wohl Bibliotheken füllen.

  8. #7
    Avatar von Helli

    Registriert seit
    23.02.2013
    Beiträge
    6.273
    Hallo Gerhard,
    ich wünsche Dir ebenfalls baldige Genesung. Bei mir, durch einen Vorfall im Freundeskreis, assoziiert sich Bandscheibenvorfall und Operation immer mit Rollstuhl und das wird wohl bestimmt nicht auf Deiner Wunschliste stehen. Ist es das Problem und das damit einhergehende Risiko nicht wert, einen Besuch in der ehemaligen Heimat vorzunehmen?
    Gruss
    Helli

  9. #8
    isanbear
    Avatar von isanbear
    gute Besserung Gerhard, und so lange es geht würde ich an keine Operation denken, allerdings ein Kollege von mir den hat es ganz schlimm erwischt, ich glaube da ist die Bandscheibe zersplittert, der arme läuft nur noch an Krücken, wenn es mit der Kur nicht besser wird bleibt wohl nur die OP.

    Das Du damit verschont bleibst alles gute.

  10. #9
    Avatar von JT29

    Registriert seit
    05.02.2004
    Beiträge
    8.283
    Eine OP ist das letzte Mittel der Wahl. Meine Mutter kann da auch ein Lied davon singen. Es kommt halt auch immer darauf an, wie es dahinten aussieht. Am Anfang Schmerztabletten, dann bei "Rückgrat" ins Studio gegangen, was ein kurzfristige Besserung brachte. Am Ende nur noch starke Schmerztropfen und dann die Entscheidung den Spinalkanal freizuschaufeln. Dabei wurde dann festgestellt, dass das System instabil ist (Bandscheibe zu klein) und wieder auf die Nerven drückt. Am Ende die OP in der Uniklinik Freiburg; mit Schlüsselochtechnologie wurde versteift, seither ohne Schmerzen und kann sich wieder bewegen.

    Gute Besserung!

  11. #10
    Avatar von hueher

    Registriert seit
    29.01.2014
    Beiträge
    5.652
    @gerhardveer............also von einer "vorzeitigen" Op würde ich sicher abraten!! Ich kämpfe seit bald 40 Jahren mit meiner Bandscheibe, manchmal stark manchmal schwächer, ich konsultierte dutzende Ärzte in Bonn, Berlin, Augsburg und zuletzt in Wien, es gab einige welche zur OP raten wollten, einige Andere sagten NEIN! Es ist wie meistens, ein Problem, 5 Ärzte und jeder erzählt etwas anderes.................Durch meinen Beruf wurde meine Wirbelsäule stak mitgenommen!
    Ich probierte es sogar mit Akupunktur und es hat geholfen, "NUR" es muß ein absoluter Profi sein mit 100% Erfahrung!!!! Vielleicht gibt es in Deiner Nähe einen chin.Akupunktör? Aber ACHTUNG, Akupunktur lindert nur den Schmerz und nicht die Ursache !
    Die Schmerzen könnten jedoch auch noch eine 2. Ursache haben, so wie bei mir . Ich konsultierte in Wien einen sehr guten Physiotherapeuten, der mein Becken und Hüftknochen vermessen hatte(!), ja das gibt es wirklich, und festgestellt hatte, mein Becken steht etwas schief, d.h., ein Bein ist ( für mich nicht erkennbar ) ca. 1,5cm kürzer, daher der Schiefstand und auch Schmerzen..........
    Ausgleichen kann man dies eigentlich nicht, eventuell besseres Schuhwerk, also keine "Badelatschen" sondern festere Schuhe mehrheitlich tragen..................
    Fazit: mein Hausortopäde rät von einer OP grundsätzlich ab, eher viel mehr Bewegung ( Radfahren, aber kein Mountinbike!), viel schwimmen, nichts schweres heben, höchstens bis 10Kg, wenn etwas heben, dann nur mit beiden Händen und in die Hocke dabei gehen usw..... Wenn ich wieder einmal einen starken Vorfall hätte, so hilft eigentlich besser Ruhe und Entlastung.

    nach Deinen Schilderungen denke ich, das ist kein richtiger Vorfall, denn so einer macht Dich bewegungslos und ans Bett gefesselt und vergeht nach ca. 1-2 Wochen, aber Dauerschmerzen haben andere Ursachen!! Vielleicht findest Du jemanden welcher Deine Hüften+Beckenknochen vermessen kann??

Seite 1 von 8 123 ... LetzteLetzte