Seite 89 von 326 ErsteErste ... 3979878889909199139189 ... LetzteLetzte
Ergebnis 881 bis 890 von 3254

Bajok Towers News und Geschichten

Erstellt von Bajok Tower, 17.06.2010, 20:59 Uhr · 3.253 Antworten · 226.285 Aufrufe

  1. #881
    Avatar von eber

    Registriert seit
    16.03.2010
    Beiträge
    1.337
    Hallo, hab ihr schon richtige große Puppen gesehen, wenn die sich nicht bewegen würden und wäre dann echte Puppen. Man kann sie dann in Malls und auf den Strassen sehen.

  2.  
    Anzeige
  3. #882
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    DIE SUCHT AUS DEM LEIB GEKOTZT - Vice Magazine Deutschland

    Alkoholiker wurde in Thailand trocken

    In Thamkrabok gibt es Drogenentzug auf die harte Tour. Das Kloster im thailändischen Dschungel ist bekannt für eine Zeremonie, bei der die Abhängigen in einer Reihe knien und in einen Abfluss kotzen. Kennt man so eigentlich nur vom Oktoberfest. Pete Doherty wollte in Thamkrabok von der Nadel wegkommen, haute aber nach kurzer Zeit wieder ab. Paul Garragin aus Irland hielt es länger aus. Der Alkoholiker wurde in Thailand trocken. In seiner Autobiographie „Dead Drunk“ schreibt Garragin von seinem Leben als Barkeeper, Obdachloser und Dorftrottel. Wir haben uns mit ihm unterhalten und erfahren, warum Saudi-Arabien, wo Alkohol verboten ist, kein gutes Pflaster für einen Alkoholiker ist und wieso er seit seiner Zeit im Kloster nicht mehr trinkt.





    VICE: Paul, Du warst zwanzig Jahre lang Alkoholiker.

    Paul: Ja, ich habe sehr früh mit dem Saufen angefangen. Mit 16 habe ich schon so richtig viel geschluckt. Aber anfangs sah ich das nicht als Problem. Meine Freunde sagten zwar, ich sei ein Alkoholiker – aber ich fand das eher lustig. Mit 18 bin ich dann nach England gezogen und habe in Bars gearbeitet und war nur noch betrunken. Mit 21 landete ich das erste Mal in einer Entzugsanstalt.

    Wann hast Du gemerkt, dass Du abhängig bist?

    Als meine damalige Freundin mit mir Schluss machte, weil ich soviel soff. Aber selbst als ich den ersten Entzug durchlief, suchte ich die Ursache für meine Probleme bei andern Leuten. Ich dachte, die gönnten mir meinen Spaß nicht. Der Entzug ging auch völlig daneben, ich trank nur noch mehr und lebte schließlich als Obdachloser auf den Straßen Londons.

    Erzähl mal von dieser Zeit.

    Ich hatte mich so extrem abgefüllt, dass ich einen Nervenzusammenbruch erlitt. Ich war unfähig zu arbeiten, konnte meine Rechnungen nicht mehr bezahlen und landete auf der Straße. Es kam so weit, dass ich nicht mal mehr ein Geschäft betreten konnte um mir Alkohol zu kaufen. Ich hatte Panikattacken. Für ein paar Wochen war ich wirklich verrückt.

    Wie hast Du Dich aus dieser Situation befreit?

    Ich hab meinen Mut zusammengenommen und in einem Obdachlosenheim um Hilfe gebeten. Die haben mich dann in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Ich machte einen erneuten Entzug und wurde Krankenpfleger. Zwei Jahre blieb ich trocken, dann fing ich wider mit der Sauferei an. Aber selbst als es richtig heftig wurde, redete ich mir immer ein, dass ich doch eigentlich zu jung sei, um als Alkoholiker bezeichnet zu werden. Ich war ja erst 25. Wie viele andere Trinker war ich mir sicher, irgendwann einfach wieder normal zu werden.

    Du dachtest, Du kannst das Aufhören einfach auf später verschieben?

    Klar. Weißt Du, als ich mit 16 zu trinken begann, gab mir der Alkohol Selbstbewusstsein. Ich konnte plötzlich Mädchen ansprechen und solche Dinge. Alkohol war etwas Großartiges. Selbst als es dann zum Gegenteil wurde, dachte ich, dass es irgendwann wieder so werden könnte.

    Wieviel hast Du denn zu Deinen schlimmsten Zeiten getrunken?

    Naja, ich habe in Bars gearbeitet und schon mal 15 Pints am Tag runtergelassen. Ich begann direkt nach dem Aufstehen.

    Konntest Du da überhaupt noch arbeiten?

    Es war England, es war in den Achtzigern. Du konntest hinter der Bar mit deinen Gästen mittrinken. Die haben mich ja ständig eingeladen. Ich wurde auch gut darin, meinen Rausch zu verbergen. Mit acht Pints im Gesicht sah ich noch ziemlich normal aus.

    Während Du als Krankenpfleger gearbeitet hast, bist Du nach Saudi-Arabien ausgewandert, wo Alkohol verboten ist. Hast Du geglaubt, dort nicht in Versuchung zu geraten?

    Ja, aber das ging schief. Jeder brennt dort seinen eigenen Alkohol und das Zeug ist sehr stark. Ich begann nur noch übler zu trinken. Ich habe einen anderen Alkoholiker kennen gelernt, der auch aufhören wollte. Er hat sich zu Tode gesoffen.

    Schließlich und endlich bist Du in Thailand gelandet.

    Ich war dort, um Urlaub zu machen und bin dann einfach geblieben. Mein Geld habe ich als Lehrer verdient.

    Eigentlich kein geeigneter Ort, um trocken zu werden…

    Ja, der Alkohol ist billig und es gibt niemanden, der dich am Saufen hindert. Ich habe fünf Jahre in einem kleinen Dorf gelebt und war als der „Local Drunk“ bekannt. Im Internet habe ich aber ständig nach Auswegen aus der Abhängigkeit gesucht und schließlich von dem Kloster Thamkrabok gelesen.

    Das war Deine Rettung?

    Ich bin auf meinem Moped hingefahren und habe mir geschworen, dass das meine letzte Chance ist. Der Doktor hatte bei mir einen Leberschaden diagnostiziert, ich wusste: Wenn du jetzt nicht aufhörst, säufst du dich ins Grab.

    Was ist in dem Tempel passiert?

    Ein Mönch sagte mir: „Dieser Tempel kann dich nicht heilen, nur Du alleine kannst es.“ Das Besondere dort ist aber, dass Du ein buddhistisches Gelübde ablegst: Du schwörst, mit dem Trinken aufzuhören. Die Thais glauben, dass schreckliche Dinge mit dir passieren, wenn das Gelübde gebrochen wird. Wenn du es einhältst, wird dir aber Gutes widerfahren. Dieser Schwur war ein wichtiger Teil meines Entzugs.

    Bekannt ist der Tempel aber vor allem wegen der Kotz-Zeremonie.

    Ja, an den ersten Tagen bekommst du täglich einen Kräutersaft verabreicht.

    Wie schmeckt das?

    Als würdest du einen Baum trinken.

    Jesus!

    Genau. Alle Teilnehmer knien also in einer Reihe nebeneinander vor einen Abflusskanal. Ein Mönch verabreicht jedem den Kräutersaft und dann wird gekotzt. Es dauert etwa 15 Minuten, bis alles wieder draußen ist. Diese Erfahrung ist so erniedrigend, dass dir radikal bewusst wird, wie weit dich die Sucht hat sinken lassen. Es macht dich aufnahmefähig für Hilfe.

    Wann hattest Du das letzte Mal das Bedürfnis, einen zu kippen?

    Das war vor vier Jahren. Seit ich das Kloster verlassen habe, spüre ich kein Verlangen mehr nach Alkohol.

    Eigentlich wollte ich nicht dieses Klischeebild vom stolzen irischen Trinker aufrollen. Dann habe ich im Internet eine Seite gefunden, die „deaddrunkdublin“ heißt. Die Macher beschreiben sie als „Experiment, bei dem Alkohol zu einer anderen Perspektive auf die Realität führen soll“.

    Klingt seltsam. Aber in Irland gibt es immer noch diese große Trinkkultur, obwohl das abnimmt. Und zu meinen Helden gehören viele irische Schriftsteller, die Trinker waren. Leider wird das Trinken immer noch damit mit Kreativität in Verbindung gebracht, aber das ist einfach eine große Lüge.


    Der Tempel ist vor allem wegen der Kotz-Zeremonie bekannt

  4. #883
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower

    Lightbulb Reisebüro pleite: Geld & Urlaub weg?

    • Pressemitteilung Presseinformation Reisebüropleite: Geld & Urlaub weg? So schützen sich Urlauber und Passagiere

    Reisebüropleite: So schützen sich Urlauber und Passagiere

    Es ist der Alptraum eines jeden Urlaubers: Die Reise ist gebucht, die Koffer sind gepackt, doch am Check-in-Schalter geht nichts mehr: Die Flugtickets sind nämlich gar nicht bezahlt, weil das Reisebüro in der Zwischenzeit pleite gegangen ist. Das Reisemagazin Clever reisen! Ausgabe 4/10 zeigt, wie sich Urlauber und Passagiere vor der Reisebüropleite schützen können und wie man "Schwarze Schafe" unter den Reisebüros erkennt.

    Im Juni standen Passagiere zu Dutzenden an den Check-in-Schaltern verschiedener Airlines und mussten erfahren, dass sie nicht mitfliegen können. Grund: Irgendwann wurde für sie zwar ein Ticket reserviert, aber weil das Reisebüro pleite ging und das Ticket nie bezahlt hat, wurde es auch nicht ausgestellt.

    Kein hundertprozentiger Schutz gegen die Pleite

    Eine hundertprozentige Sicherheit gegen die Pleite eines Reisebüros gibt es derzeit nicht. Es besteht für Reisebüros keine Pflicht zur Absicherung von Kundengeldern, wie sie etwa die Reiseveranstalter mit dem Sicherungsschein nachweisen müssen. Mit etwas Umsicht kann man sich aber vor den allerschlimmsten Folgen eines Konkurses schützen. So sollte man in jedem Fall darauf bestehen, dass einem mit der Rechnung auch eine gültige Ticketnummer oder ein Ticketbeleg, ein sogenanntes Passenger Receipt, zugeht. Zudem kann man überprüfen, ob das Reisebüro auch tatsächlich einen Flug gebucht hat und ein Ticket ausstellen ließ. Dazu muss der Urlauber Passagiernamen und Buchungscode online direkt auf der Website der Airline eingeben.

    Art der Bezahlung ist entscheidend

    Von wesentlicher Bedeutung ist außerdem, auf welche Art der Kunde bezahlt: Leistet man eine Anzahlung oder tritt mit dem vollen Rechnungsbetrag in Vorkasse, sollte man auf gar keinen Fall einen Abbuchungsauftrag erteilen oder per Überweisung bezahlen. Am besten bucht man nur, wenn eine Bezahlung mittels Lastschrift oder per Kreditkarte möglich ist. Nur dann hat man die Möglichkeit das Geld zurückbuchen zu lassen, falls das Reisbüro seinen Teil des Vertrags nicht erfüllt, etwa weil es kein Ticket ausstellen lässt. Diese und viele weitere hilfreiche Tipps finden sich in der aktuellen Clever reisen! Ausgabe 4/10.

  5. #884
    Avatar von nufi

    Registriert seit
    15.10.2010
    Beiträge
    114
    Wenn der Isaan erst mal trocken ist, könnte noch etwas aus der Gegend werden.

  6. #885
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower

    Talking Die unbelehrbare Farang-Frau

    Die Unbelehrbare

    Guter Rat ist billig - wird aber nicht immer angenommen

    von Mangoboy | Duesseldorf | 351 mal gelesen


    Mein Beispiel stammt aus einem Urlaubsforum, wo eine noch unerfahrene deutsche Frau Fragen zu ihrer geplanten Reise nach Thailand stellte.

    Da ich die Gegend kannte, die sie bereisen wollte, gab ich gern Auskunft und nannte ihr auch einige nette Unterkunftsmöglichkeiten. Vor einer Bungalowsiedlung warnte ich sie freilich, weil die Zimmer dort zwar billig, aber ziemlich schmuddelig und recht hellhörig sind.

    Wie der Zufall es wollte, traf ich die junge Dame einige Wochen später vor Ort am River Kwai (wir hatten übers Internet locker Kontakt gehalten).

    Ich fragte sie, wo sie denn wohne. Zu meiner Überraschung hatte sie sich in eben jenem Resort einquartiert, vor dem ich sie eindringlich gewarnt hatte.

    Entsprechend unzufrieden war sie auch mit ihrer Unterkunft:
    „Das ist zwar billig“, belehrte sie mich, „aber man hört ja alles vom Nachbarn, da sind nur Pappwände zwischen den Räumen. Und schmutzig ist es auch.“

    Das klang wie mein eigenes Echo, aber ich verkniff mir jeden Kommentar. Offensichtlich wollte die junge Frau „geizig aber geil“ reisen.
    Für den nächsten Tag hatte sie eine Tour zu einem 60 Kilometer entfernten Wasserfall geplant.

    Ob man das mit einem gemieteten Motorrad machen könne, wollte sie wissen.
    Ich riet ihr davon ab (in Deutschland fährt sie nicht mit dem Motorrad) – und warnte sie vor dem Linksverkehr und der langen Fahrt in der glühenden Hitze.

    „Du kannst hier an jeder Ecke eine Tour zum Wasserfall buchen. Ein Minibus holt dich morgens ab und bringt dich abends wieder zum Hotel zurück.“

    Nee, nee, das war ihr zu teuer. Also schlug sie meinen guten Rat in den Wind und setzte sich am nächsten Morgen auf die gemietete HONDA.

    Nachmittags klingelt mein Handy. Zuerst höre ich nur das Lalülala einer Sirene – die junge Dame ruft mich aus einem Krankenwagen an.
    „Ich hatte einen Unfall mit dem Motorrad“, jammert sie. „Ich glaube, jetzt brauche ich deine Hilfe!“

    Spontan fiel mir der kluge Satz von Wolfgang Döbereiner ein: „Es gehört zur Freiheit eines jeden Menschen, sein Verderben zu wählen.“
    Manche Menschen wollen einfach in ihr Unglück laufen, da ist jeder gute Rat sinnlos.

    Um es kurz zu machen: Sie kam ins Krankenhaus, Bein gebrochen, sie beschwerte sich über die altertümliche Röntgenanlage, dass kaum ein Arzt Englisch sprach, ich half ein wenig beim Übersetzen und kaufte ihr Obst. Ihr Urlaub war vorzeitig beendet, sie telefonierte nun stündlich mit ihrer Krankenversicherung in Deutschland, beschwerte sich, dass die Versicherung so kleinlich war und ihren keinen Business-Sitzplatz für den Rückflug bezahlen wollte – und ich war am Ende froh, dass ich bald wieder allein unterwegs war und mich nur um meine eigenen Probleme kümmern musste.

  7. #886
    Avatar von Silom

    Registriert seit
    05.02.2008
    Beiträge
    4.776
    Was möchtest du uns mit diesem Artikel mitteilen?

  8. #887
    Avatar von Schwarzwasser

    Registriert seit
    13.12.2005
    Beiträge
    1.552
    eine Story, die per erhobenem Zeigefinger einen Pseudoerziehungsbeitrag leisten soll, jedoch nur ein Gähnen entlockt.

  9. #888
    Avatar von tomtom24

    Registriert seit
    09.03.2006
    Beiträge
    4.421
    Zitat Zitat von Silom Beitrag anzeigen
    Was möchtest du uns mit diesem Artikel mitteilen?
    Dass nur Farang Maenner die wahren Durchblicker sind?

  10. #889
    Avatar von J-M-F

    Registriert seit
    10.04.2005
    Beiträge
    4.032
    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Offensichtlich wollte die junge Frau „geizig aber geil“ reisen.
    das mache ich schon seit jahren und sehe damit kein problem

  11. #890
    Avatar von tira

    Registriert seit
    16.08.2002
    Beiträge
    17.260

    Lightbulb

    Zitat Zitat von J-M-F Beitrag anzeigen
    das mache ich schon seit jahren und sehe damit kein problem
    moin,

    ... ein jeder wie er kann, oder doch meint zu können

Ähnliche Themen

  1. The Twin Towers Hotel Bangkok
    Von UAL im Forum Touristik
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 09.02.08, 20:20
  2. Wer kennt : The Bangkok Twin Towers ???
    Von Schmolli im Forum Treffpunkt
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 07.07.05, 19:50