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Bajok Towers News und Geschichten

Erstellt von Bajok Tower, 17.06.2010, 20:59 Uhr · 3.253 Antworten · 226.027 Aufrufe

  1. #781
    Avatar von waanjai_2

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    Da es dies inzwischen in fast jeder größeren Stadt gibt, bräuchte man eigentlich nicht auf eine solche Schleichwerbung reinzufallen. Aber die Leute wissen halt nur zu gut, dass viele Journalisten - und solche, die es vielleicht einmal werden wollen - überhaupt nicht überprüfen, was sie da als Pressemitteilung vorgesetzt bekommen.

  2.  
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  3. #782
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower

    Angry Warum so viele Streubomben in Laos?

    Der Autor glaubt, eine Erklärung für die Unmenge an Streubomben in Laos gefunden zu haben:

    Leben mit der Streubombe – Warum Laos?! - tazblogs


    Viele Gräueltaten der GIs, die in Laos östlichen Nachbarn Vietnam begangen wurden, sind heute selbst den Amerikanern bekannt.

    Vom „Geheimen Krieg“ in Laos wissen aber nur eingefleischte Experten.

    Dabei fielen über Laos mehr Bomben als im gesamten zweiten Weltkrieg über Europa.
    Dies ist auch der Grund, warum Laos den traurigen Rekord als „meistbombardiertes Land der Welt“ hält.

    Eigentlich war Laos während des Vietnamkriegs neutral. Trotzdem übersäten die USA das Land mit Flächenbombardements, wobei pro Einwohner ca. 2,5 Tonnen an Sprengsätzen abgeworfen wurden.

    Der Grund: Zum Einen führte ein Teil des Ho-Chi-Minh-Pfads durch Laos. Dieser war einer der wichtigsten Versorgungswege im Vietnamkrieg. Er verband Nord- mit Südvietnam und sorgte für logistische Unterstützung der Vietcong.

    Außerdem kämpften im Norden des Landes, die Widerstandstruppen der Pathet Lao. Auch diese unterstützten die kommunistischen Bestrebungen Nordvietnams und waren somit ein Feind der USA.

    Allerdings wissen wir nicht nur wenig von der Existenz des Krieges.
    Noch weniger wissen wir über die eingesetzten Waffen: Die Streubomben.
    Sie „verstreuen“ nach Abwurf aus Flugzeug oder Raketenwerfer bis zu 100 Submunitionen. Viele dieser Bomben explodieren nicht beim Aufprall auf den Boden. Oft liegt die Fehlerrate bei 40, manchmal auch bei 100 Prozent. Doch: Die Munition bleibt scharf. Um die Bomben auszulösen, genügt die kleinste Berührung.

    Das Gemeine: Nur 50 Prozent der Opfer sterben sofort.

    Wer überlebt fristet oftmals ein unwürdiges Dasein: völlig verstümmelt.
    Ursprünglich wollten die USA damit Infrastruktur oder Militäreinrichtungen zerstören bzw. unzugänglich machen – heute verhindern sie große Flächen des Landes landwirtschaftlich zu nutzen und bringen besonders vielen Kindern den Tod. Diese halten die Coladosen-ähnlichen Körper für Spielzeug. Doch leider sind Streubomben verdammt gefährliche, tödliche Spielzeuge.

    Offiziellen Zahlen zu Folge starben bisher 13.306 Menschen weltweit auf Grund von Streubomben. Experten vermuten jedoch 100 000 Tote und mehr. Meist Zivilisten, davon 27 Prozent Kinder.



    Da in der westlichen Welt den Menschen über diese Bedrohung so gut wie nichts bekannt ist, riefen die taz und die Hilfsorganisation Handicap International im Sommer einen Wettbewerb für Jugendliche zum Thema „Streubomben in Laos“ aus.
    Diesen Wettbewerb habe ich mit folgendem Beitrag gewonnen:
    Handicap International: Text Jan-Hendrik Mautsch

    Zusammen mit Eva Maria Fischer, Sabine Zintel (beide Handicap International) und dem taz-Journalisten Andreas Zumach werde ich vom 13.-27. Oktober das wunderschöne und doch so stark gebeuteltes Laos besichtigen.

    Von der Hauptstadt Vientiane, über das bitterarme Sepone, bis hin zur Touristenmetropole Luang Prabang.
    14 Tage Laos pur!


  4. #783
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower

    Exclamation Härtester Winter seit 100 Jahren?

    Das Jahr war schon sehr kalt, aber es kommt noch dicker:

    Bibber-Winter: Schneit uns der härteste Winter seit 100 Jahren ins Land? - News - Bild.de

    Schneit uns der härteste Winter seit 100 Jahren ins Land?

    WETTEREXPERTEN BEFÜRCHTEN KLIRR-KÄLTE IN GANZ DEUTSCHLAND AB MITTE NOVEMBER.

    URSACHE SOLL EINE STÖRUNG DES GOLFSTROMS DURCH DIE ÖLKATASTROPHE VOR FLORIDA SEIN

    Fast 50 Jahre ist es her, dass der Rhein zum letzten Mal zugefroren war. Es war der Rekordwinter 1962/63, als sich das Eis an der Loreley so stark staute, dass keine Eisbrecher mehr durchkamen und die Eisschicht gesprengt werden musste.

    Bis jetzt ist noch kein Winter an den Dauerfrost von damals mit durchschnittlichen Minusgraden von 5,5 herangekommen. Das könnte sich in diesem Jahr ändern, denn Wetterexperten kündigen den kältesten Winter seit 100 Jahren an. „Wir werden in den kommenden Monaten mit eisiger Polarluft überschüttet“, ist sich Dominik Jung, Meteorologe beim Internetdienst wetter.net, sicher.

    Das hat zwei Gründe: Einerseits baut sich gerade im Norden Europas ein ausgeprägtes Kältepolster auf, andererseits transportiert der Golfstrom deutlich weniger Wärme als üblich.

    Das bestätigt auch Meteorologe Dr. Karsten Brandt von donnerwetter.de: „Der Golfstrom ist ein gewaltiges Strömungssystem, das eigentlich das warme Wasser der Tropen mit dem kalten der Polarregionen vermischen soll. Schon in den letzten zwei Jahren hat er deutlich weniger Wärme transportiert, in diesem ist er noch weiter geschwächt.“ Würde der Golfstrom ganz zum Erliegen kommen, droht Europa eine neue Eiszeit. Soweit ist es aber noch nicht.

    Und warum ist die Heizung Europas so abgeschwächt? Schuld daran könnte die Ölkatastrophe im April im Golf von Mexiko sein. „Um das Öl aufzusaugen, hat BP mehr als 7,5 Millionen Liter der Chemikalie Corexit ins Meer geschüttet“, so Meteorologe Dominik Jung. „Das könnte ein Grund sein, warum der Golfstrom nicht mehr gleichmäßig fließt und am äußeren Küstenabschnitt von North Carolina (USA) regelrecht auseinanderbricht.“

    Allerdings teilen nicht alle Experten diese Ansicht. Mojib Latif (55), Klimaforscher am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel, hält das für Spekulation: „Es gibt dazu keine seriösen wissenschaftlichen Studien. Der Golfstrom ist nach unseren Messungen stabil.“

    Fest steht trotzdem: Der Oktober ist nach Januar, Februar, Mai und September schon der fünfte Monat in diesem Jahr, der deutlich zu kalt ist. Das gab es seit zehn Jahren nicht mehr.

    Und auch die Waldtiere stellen sich schon auf einen harten Winter ein. Der Biologe Olaf Brehmer: „Normalerweise sind Bucheckern im Oktober noch in Massen in den Wäldern vorhanden, aber in diesem Jahr haben sich die Tiere schon einen großen Vorrat zugelegt, fast nichts ist mehr da.“

    Gut gerüstet sind auch die Städte und Kommunen: Die Abfallwirtschaft Region Hannover hat schon 4500 Tonnen Streusalz eingelagert, 1000 Tonnen mehr als noch im vergangenen Jahr. Nach den chaotischen Straßenverhältnissen im Januar und Februar soll in diesem Winter auch das Schneeräumen dank aufgestocktem Winterdienst reibungsloser laufen.

    Und wie wird das Wetter in den nächsten Wochen? Dr. Karsten Brandt gibt eine Prognose: „Bis zur Mini-Eiszeit müssen wir noch etwas warten – erst einmal kommt der goldene Oktober wieder zurück. Nächste Woche legt sich ein Hochdruckgebiet über Deutschland mit bis zu zehn Grad und Sonnenschein. Doch schon ab Mitte November fällt immer wieder Regen, in höheren und mittleren Lagen ist mit Schnee zu rechnen.“

  5. #784
    Avatar von Lukchang

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    Moin-Moin!

    Mit Voraussagen der"Experten" ist das immer so eine Sache. Vor knapp 3 Monaten konnte man z.B. Einschätzungen über die jetzige Bundesliga-Saison lesen nach denen Mainz und Hannover mit dem Abstieg kämpfen würden und sich Schalke mit Bayern einen Kampf um den ersten Platz liefern würde. Ha-Ha. Die Hälfte der Kunst des 'Experten' ist doch immer, nachher zu erklären warum es anders gekommen ist als in seiner Expertise.

    Und wie war das mit den Palmen am Ostseestrand???

    Que sera, sera summt leise

    Lukchang

  6. #785
    Avatar von nufi

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    Die Doku Amerikas geheimer Krieg in Laos wird einige Fragen beantworten.

  7. #786
    Avatar von strike

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    Immer diese Defaetisten.
    In den GWS*)-Konzeptpapieren der Politik wird einfach "vermutete Steigerung der Druchschnittstemperatur" durch "vermutete Senkung der Durchschnittstemperatur" ersetzt und schon sind auch Geldmittel gefunden um die Schwaeche des Golfstromes zu bekaempfen.
    Nach der Schwaeche des Euro nun eben die Schwaeche des Golfstromes.
    Egal gegen was man kaempft, Hauptsache man kaempft.

    *)Global Warming Steuer)

  8. #787
    Avatar von Silom

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    Das Laos das wohl meist bombardierte Land der Erde ist, dürfte kein Geheimnis sein.
    Ob sich Laos im Vietnamkrieg "neutral" verhielt ist eher diskussionswürdig. Der damalige Regierungsapparat war von seinem östlichen Nachbarn sehr angetan, wogegen Rebellen voran die Hmongs sich eher den westlichen Nachbarn anschloß.

    Heute nach fast 40 Jahren immer noch ein Bild der Unverständnis. Noch immer detonieren Bomben, doch der Hauptverursacher sieht sich nicht für seinen Schaden verantwortlich.

  9. #788
    antibes
    Avatar von antibes
    Ich habe vor längerer Zeit ein Foto der Seegefrörene vom Bodensee hier eingebracht, in der der See zum letzten Mal zugefroren war. Seit 875 ist das 33 mal passiert.

    Interessant.
    Der Nil war nur zweimal seit Beginn menschlicher Aufzeichnungen zugefroren einmal im 9. Jahrhundert und einmal im 11. Jahrhundert.

  10. #789
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von nufi Beitrag anzeigen
    Die Doku Amerikas geheimer Krieg in Laos wird einige Fragen beantworten.
    Wo kann man die Doku sehen?

  11. #790
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Schnee in Südbayern - Der Winter ist da - Bayern - sueddeutsche.de

    Schnee in Südbayern
    Der Winter ist da!



    Weiße Landschaften - und bis zu sieben Zentimeter Schnee: Der Winter ist in Bayern angekommen. Im südlichen Oberallgäu und im Ostallgäu kam es zu Verkehrsbehinderungen.

    Eine dichte Schneedecke hat zum Wochenbeginn Teile Südbayerns bedeckt. Im südlichen Oberallgäu und im Ostallgäu fielen teilweise bis zu sieben Zentimeter Schnee, streckenweise war es glatt.


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