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Bajok Towers News und Geschichten

Erstellt von Bajok Tower, 17.06.2010, 20:59 Uhr · 3.253 Antworten · 225.901 Aufrufe

  1. #1791
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower

    Unhappy Thai-Restaurants geht das Gemüse aus

    Thai-Restaurants geht das Gemüse aus

    Wer derzeit frisches thailändisches Gemüse sucht, ist auf verlorenem Posten. Der Grund: Seit März gelangt kein frisches Gemüse mehr aus Thailand in die Schweiz. Die EU wie auch die Schweiz drohten der thailändischen Regierung mit einem Importverbot für Gemüse, sollte sie nichts gegen den ausufernden Schädlingsbefall unternehmen.

    Daraufhin setzten diverse thailändische Gemüse-Produzenten übermässig viele Insektizide ein. Aus Angst damit, gegen die europäische Pestizidverordnung zu verstossen, hat das thailändische Landwirtschaftsministerium die Grenze für Gemüse dichtgemacht.

    Das Exportverbot tangiert auch die Schweizer Grossverteiler. So sind bei Migros und Coop diverse Curry-Produkte, Auberginen, Chilis, Kokosmilch, Gemüsenudeln, Thaibasilikum oder Koriander teilweise oder nicht mehr erhältlich. Gerade die beliebten Thai-Gemüse-Sets gibts gar nicht mehr.

    Restaurants triffts noch härter

    Was für den Konsumenten beim Einkauf unangenehm sein mag, ist für Thai-Restaurants und Läden eine Frage des Überlebens. Deshalb haben sich viele von ihnen nach Alternativen umgeschaut — und auch gefunden. In Malaysia oder Vietnam etwa.

    Etliche Produkte wie Auberginen oder Chilli können auch aus diesen Ländern eingeführt werden — doch zu höheren Preisen. Thomas Bigler vom Villa Chiengmai Thai Shop in Zürich, wo täglich hunderte von Thai-Mahlzeiten über den Tresen gehen, beklagt sich: «Die Vietnamesen haben den Braten gerochen und gehen mit den Preisen rauf.»

    Da man auf die Lieferungen aus Vietnam angewiesen sei, habe man Verkaufspreise von Gemüse bereits angepasst. Und auch beim Take-Away überlege man sich, die Preise anzuheben.

    Preise um 25 Prozent angehoben

    Die Preise bereits angehoben hat der Familienbetrieb Sala-Thai Lebensmittel Zürich. Der Betrieb beliefert auch verschiedene Thai-Restaurants mit Zutaten. Den Preis von asiatischen Oberginen beispielsweise wurde um über 25 Prozent teurer, von 17 auf 25 Franken das Kilo.

    Denn die Eierfrüchte kommen neu aus Malaysia, «was teurer ist und erst noch länger dauert», so Geschäftsführer Athiphung Japa. Beim Thai-Restaurant Typisch Thai in Winterthur, einem Kunden von Sala-Thai, ist man deshalb bereits auf gefrorenes Gemüse umgestiegen.

    Auch bei der Qualität müssen Abstriche hingenommen werden. Bei Produkten aus Vietnam hapere es am Zustand der Ware, beklagt man sich beim Grossimporteur New Asia Market in Basel. Auf gewisse Gerichte müssen Thai-Food-Liebhaber bereits verzichten: Besonders Thai-Basilikum sei durch keine andere Zutat ersetzbar, so der Geschäftsführer vom Restaurant Malai in Basel. Gerichte mit scharfem Basilikum, Kaprau genannt, sucht der Kunde auf seiner Karte vergeblich.

    20 Minuten Online - Thai-Restaurants geht das Gemse aus - News



  2.  
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  3. #1792
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Die Geschichte wird immer brisanter:

    Wulff streicht Besuch bei Thyssen-Krupp Präsident

    Bundespräsident Christian Wulff hat seine einwöchige Lateinamerikareise mit einem Paukenschlag beendet. Kurzfristig sagte der Präsident am Freitagabend die für Samstag geplante Besichtigung des neuen Thyssen-Krupp-Stahlwerks im brasilianischen Sao Paulo ab. Wulff begründete die Entscheidung mit „kurzfristig angekündigten umfangreichen Umstrukturierungen im Thyssen-Krupp-Konzern mit noch nicht absehbaren Auswirkungen“.

    Konkret hatte der Stahlkonzern wenige Stunden vor dem geplanten Besuch des deutschen Staatsoberhauptes in Deutschland Umbaupläne bekanntgegeben, die voraussichtlich zum Abbau von rund 35 000 der weltweit 177 000 Mitarbeiter führen werden.

    Allein in Deutschland könnten 14 000 Stellen betroffen sein. Wie es hieß, sei Wulff von den Plänen der Konzernführung nicht informiert gewesen und habe darauf äußerst ungehalten reagiert. Offenbar wollte der Bundespräsident vermeiden, als strahlende Hauptperson bei der Besichtigung eines nicht unumstrittenen Stahlwerks eines deutschen Konzerns vorgezeigt zu werden, während zu Hause in Deutschland tausende Mitarbeiter dieses Konzerns um ihre Arbeitsplätze bangen müssen...

    weiter lesen: Wulff streicht Besuch bei Thyssen-Krupp Präsident verzichtet auf Besichtigung in Sao Paulo - Politik - Tagesspiegel
    Haha, Wulf ist nicht blöd, will seine letzten Sympathien bei der Bevölkerung nicht verspielen.

  4. #1793
    Avatar von Chris67

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Die Geschichte wird immer brisanter[...]
    Sag mal, wo lebst Du? Die Meldung kam schon vor einer Woche...

  5. #1794
    Avatar von Micha L

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    Jedenfalls ist Realitätssinn erforderlich.
    Ansonsten hält man es auch in Thailand nicht lange aus und muß sich, nachdem man gescheitert und am Ende ist, von dieser Farang-Hilfsorganisation (wie heißt die doch gleich), wieder ins sozial abgesicherte Deutschland zurückbringen lassen.

    Phantasten sind in der Hinsicht sicherlich stark gefährdet......

  6. #1795
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen
    Sag mal, wo lebst Du? Die Meldung kam schon vor einer Woche...
    Ich hatte die Woche nicht die Zeit dazu die News zu lesen, denn ich musste ja arbeiten, damit ein paar Leute weiterso ihre Gewinne machen können.

  7. #1796
    Avatar von Micha L

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    Aber Deinen Lohn bekommst Du auch. Der entspricht auch im Kommunismus nicht dem Gewinn, den Du erwirtschaftest.............

  8. #1797
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Aber Deinen Lohn bekommst Du auch.
    Richtig. Und dieser steigt nicht so wie der der Manager.

  9. #1798
    Avatar von Micha L

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    Selbstverständlich. Das fängt schon beim Lehrling an, gegenüber dem Facharbeiter oder Meister. Qualifiziertere Stellen, zumal mit einem Einsatz rund um die Uhr, werden selbstverständlich besser bezahlt. Muß man das erklären?

  10. #1799
    Avatar von Chris67

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    Moin Micha,

    Ich glaube nicht, dass die bessere Bezahlung in Frage gestellt wird, sondern die höheren Steigerungsraten bei Managergehältern. Während das normale Tarifgehalt um schlappe aber hart erkämpfte 2% steigt, die im Idealfalle gerademal die Inflation ausgleichen, steigen die Managergehälter um teilweise 10% und mehr. Das ist das ungerechte daran, das auch Unmut bei den Beschäftigten auslöst.

  11. #1800
    Avatar von Micha L

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    Hallo Chris,

    selbstverständlich, wenn das nicht so ideologisch herüberkommt.

    Ohne Abgaben funktioniert keine Gesellschaft. Und jede Gesellschaft hat Privilegierte, die auf Kosten der Mehrheit leben - außerhalb des Kapitalismus ohne die Einschränkung von Recht und Gesetz.
    Für linke Ideologen ist es wichtig, wer sich bereichert und sie verhungern im Extremfall frei von kapitalistischer Ausbeutung.
    Tatsächlich kommt es aber darauf an, was übrigbleibt.

    Diese ganz praktische Erkenntnis brachte selbst SED-Genossen in früheren Zeiten ins grübeln, als sie sahen, wie der "furchtbar ausgebeutete" Westverwandte so lebte.

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